Die Götterwelt des Hinduismus

Indien ist seit jeher ein äußerst spirituelles Land. Nicht umsonst gilt es als Wiege von gleich vier Weltreligionen: Dem Jainismus, dem Sikhismus, dem Buddhismus und natürlich dem Hinduismus mit seinen 3306 Göttern, die gemäß der hinduistischen Religion allesamt als eine Gottheit gelten. Manche Strömungen des Hinduismus glauben an einen obersten Gott, benannt als Ishvara (wörtlich „der höchste Herr“). Demgegenüber gibt es viele ihm unterstellte Wesen, die Devas genannt werden und als Götter, Halbgötter, Engel, himmlische Wesen oder Geist angesehen werden und zwischen dem Ishvara und den Menschen stehen.

Angesichts dieser enormen Göttervielfalt im Hinduismus stellt sich jedem klar denkenden und unreligiösen Menschen die Frage, wie es eigentlich möglich ist, an solch einen Mumpitz überhaupt glauben zu können. Über allem steht im Hinduismus das Brahman, die Weltenseele (nicht zu verwechseln mit dem Gott Brahma) und alle Götter und Lebewesen sind nur eine Erscheinungsform des Brahman. Und hinduistische Gläubige glauben tatsächlich, dass jene Götter helfen, diese Welt in Ordnung zu halten und je nach Notwendigkeit eine andere Gestalt (Inkarnation) annehmen können.

Auch haben die Götter in der Regel eine weibliche Gefährtin, ein Reittier und spezifische Attribute, die sie mit sich führen, wie z. Bsp. Muschel und Rad für Vishnu, Dreizack und ein Reh für Shiva, eine Totenkopfkette für Kali usw. Und unzählige – zum Teil sehr unterschiedliche – Legenden beschreiben die Taten der Götter und die drei höchsten Götter sind Brahma, Vishnu und Shiva. Auf Abbildungen und als Figuren erscheinen diese Gottheiten der Hindus als bunte Figuren und Gestalten.  Jeder Hindu verehrt eine von ihnen als seinen Lieblingsgott ganz besonders.

Nach dem Glauben der Hindus steckt in jeder ihrer Gottheiten das große Ganze, welches angeblich das ganze Universum und alles darin verbindet. Hindus nennen es Brahman, Gott oder Weltseele. Sie haben aber auch noch andere Namen für „das große Ganze“.

In ihrem Aussehen und in ihrer Botschaft unterscheiden sich die Götter der Hindus oft sehr voneinander. Manche sind bunt und blicken freundlich. Andere tragen Totenkopfschmuck und einen düsteren Blick. Wieder andere haben viele Arme, Augen oder sogar einen Rüssel. Jeder von ihnen vermittelt eine ganz bestimmte Botschaft, erfüllt besondere Wünsche oder vertreibt angeblich das Böse und beschützt die Menschen.

Diese Götter und Göttinnen sind vielen Hindus besonders wichtig:

Brahma: hat die Welt erschaffen
Vishnu: erhält die Welt
Shiva: löst die Welt am Ende der Zeit auf, bevor sie neu erschaffen wird
Krishna: überbringt göttliche Wahrheiten
Lakshmi: die Göttin des Glücks und der Schönheit
Sarasvati: die Göttin der Sprache und Literatur
Ganesha: der Glücks-Gott mit einem Elefantenkopf.

Nachfolgend einige der bekanntesten Götter in dieser menschenverdummenden Religion des Hinduismus:

Brahma gilt als der erste Gott im Hinduismus, als erstes Lebewesen auf der Erde, und wird als der Schöpfer gesehen. Er wird mit vier Köpfen dargestellt, die in alle vier Himmelsrichtungen blicken. Meistens wird er ebenfalls mit vier Armen dargestellt, die häufig dann die vier Veden Rigveda, Yajurveda, Samaveda und Atharvaveda, die heiligen Schriften des Hinduismus halten. Jedem Gott wird ein Reittier zugeordnet. Bei Brahma ist das die Gans Hamsa. Seine Gefährtin Sarasvati ist die Göttin der Kunst und des Wissens. Brahma ist nicht zu verwechseln mit dem Begriff Brahmane (Priester). Von der Trias Brahma – Shiva – Vishnu, den drei großen Göttern des Hinduismus, gilt Brahma heute als der Unbedeutenste.

Shiva gilt im Hinduismus als Zerstörer, aber auch als Erneuerer. Er gilt im Hinduismus als der mächtigste und meistverehrte Gott. Sein Reittier ist der Stier Nandi. Seine Gemahlin ist Parvati, die „Tochter der Berge“. Gemeinsam haben sie die Söhne Ganesh und Skanda. Shiva gilt als der Gott des Tanzes und der Feste, aber auch als Gott der Meditation und der Keuschheit. Viele Saddhus, heilige Männer, sind seine Anhänger und symbolisieren dies meist durch den Shiva-Dreizack und eine zweifellige Trommel. Das wichtigste Symbol Shivas ist das Lingam, ein Phallussymbol, das seine Schöpferkraft versinnbildlichen soll. In jedem Shivatempel findet sich ein Lingam, das meist im Zentrum des Tempels steht.

Als größtes Heiligtum Shivas in Nepal gilt die Tempelanlage von Pashupatinath. Hier wird Shiva in seiner Inkarnation als Herr der Tiere, Pashupati, verehrt. Hier soll Shiva sich mit seiner Gemahlin Parvati in Form einer dreiäugigen Gazelle vergnügt haben. Die Götter Indra und Vishnu hielten Shiva daraufhin an seinem Gazellenhorn fest, welches abbrach und zu Boden fiel. Das Horn wurde in die Erde gerammt und als Lingam verehrt. Shiva versprach daraufhin für immer hier zu bleiben und alle seine Anhänger vom Kreis der Wiedergeburten zu erlösen.

Vishnu gilt als der Welterhalter. Gemeinsam mit Shiva gehört er zu den wichtigsten und meist Verehrtesten Götter im Hinduismus. Sein Reittier ist der Vogel Garuda. Seine Gemahlin ist Lakshmi, die Göttin für Glück und Schönheit. Vishnu hat die Aufgabe, Götter und Menschen zu behüten, und alles Böse zu bekämpfen. Er wird mit vier Armen dargestellt, in denen er einen Lichtkranz als Symbol der Sonne, ein Muschelhorn, eine Lotusblüte und eine große Keule hält. Vishnu erscheint auch als Wiedergeburt, die im Hinduismus als Avataras bezeichnet werden. Als seine wichtigsten Inkarnationen gelten im Hinduismus Rama, Krishna und Buddha. Dadurch wird der Buddhismus auch als Teil des Hinduismus gesehen.

Krishna gilt als die achte Inkarnation Vishnus. Es gibt viele Krishna-Vorstellungen. Die bekanntesten sind Krishna als der blauhäutige, flötenspielende Hirtengott, Krishna der Gott der Kuhherde und die bedeutendste Verkörperung als Kriegsheld im Mahabharata-Epos.

Ganesh ist der Sohn Shivas und Parvatis und gehört zu den beliebtesten Göttern des Hinduismus. Streng genommen muss man ihn jedoch nur als Sohn Parvatis ansehen, die ihn aus Lehm formte, als Shiva längere Zeit meditierte. Zu dieser Zeit hatte er noch einen Menschenkopf, der ihm jedoch von Shiva in einem Wutanfall abgeschlagen wurde, als Ganesh ihm den Zutritt zu den Räumen Parvatis verweigerte. Parvati flehte Shiva an, ihren Sohn zu retten und Shiva versprach, den abgeschlagenen Kopf durch den Kopf des ersten vorbeikommenden Wesens zu ersetzen. Als erstes kam ein Elefant vorbei, daher der Elefantenkopf. Ganeshs Reittier ist eine Ratte und steht für seine Anhänger unter Naturschutz. Ganesh gilt als Vertreiber von Hindernissen und als Überbringer des Glücks, was ihm in der Bevölkerung zu großer Beliebtheit verhilft. Außerdem gilt er als Inbegriff der Weisheit und ist daher der Gott der Schüler und Studenten.

Parvati, die Gütige ist die Gefährtin Shivas. Sie gilt als die gütige Mutter, kann jedoch auch als rächende Göttin Kali oder Durga auftreten, um das Böse zu bekämpfen.
Als Durga reitet sie auf einem Tiger. Mit ihren Waffen bekämpft sie die bösen Eigenschaften. Durga gilt als die gemäßigte Form, Kali als die furchterregendere Form der Göttin. Als Kali wird sie mit einer Totenkopfkette und einem Rock aus abgeschlagenen Armen dargestellt. In den Kali geweihten Tempeln werden teilweise noch immer Tieropfer dargebracht, obwohl die meisten Hindus diese Tieropfer ablehnen.

Bei all diesem Mumpitz hinsichtlich dieser Götter-Vielfalt ist es für mich völlig unverständlich,
dass Menschen so etwas überhaupt zu glauben in der Lage sind.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s