Gauck rät deutschen Frauen zur Vollverschleierung

Deutsch-Absurdistan:

Es gibt ja kaum ein Thema zu dem unser Grüßaugust und Pastor Joachim Gauck keine Meinung hat. Eigentlich sollte ja der Job des Bundespräsidenten unpolitisch sein, aber er kann seinen Senf einfach nicht für sich behalten. Dass das Volk das Problem ist, hat er erst kürzlich zu Protokoll gegeben und damit auch gerechtfertigt, dass man man diese tumbe Masse nicht weitergehend an der Politik beteiligen kann, als man es heute notgedrungen bei der indirekten bzw. parlamentarischen Demokratie machen muss, um wenigstens den Anschein einer Demokratie zu wahren.

Umso mehr Grund meint der ständig von Personenschützern umringte Typ zu haben, jetzt weitere Ratschläge in Sachen Verhalten für die Problem-Bürger zum Besten zu geben. Bei der heißen Vollverschleierungsdebatte, hat Opa Gauck mal wieder eine eigene Meinung, mit der er alle Deutschen in der Welt zu repräsentieren gedenkt. In diesem besonderen Fall natürlich zuvorderst mal die Frauen, zu denen er glaubt ein besonders entspanntes Verhältnis zu haben. Hier ein kurzer Auszug aus diesem Artikel: Sicherheitsdebatte in Deutschland • Auch Bundespräsident Gauck ist gegen ein Burka-Verbot, der sich im weiteren ursächlich damit befasst, warum man Vollverschleierung in Deutschland nicht verbieten möchte.

Bundespräsident Joachim Gauck ist gegen ein Verbot der Vollverschleierung in Deutschland. Innenminister Thomas de Maizière (CDU) habe ganz nüchtern klargestellt, dass ein Burka-Verbot mit ihm nicht zu machen sei, sagte Gauck dem ZDF: „Da kann ich doch gut mit leben.“ Man müsse immer genau hinschauen, woher eine Bedrohung komme und ob sie die Einschränkung bürgerlicher Freiheiten rechtfertige.

Maizière (CDU) haut in dieselbe Kerbe und spricht von Freiheiten wenn es um die Vollverschleierung geht. Sicher hat er dazu bislang noch keine einzige vollverschleierte Frau befragt, ob sie diese Form der Mumifizierung für sich selbst als kultischen Lifestyle begreift. Sei es wie es ist, wir sollen Vollverschleierung als Freiheit und selbstbestimmte Lebensweise begreifen. Dann sollte es auch erlaubt sein weitere Schlüsse daraus abzuleiten, die allerdings weder der Innenminister noch der Bundespräsident erwähnten, geradezu so, als wollten sie den Restdeutschen diese Freiheiten vorenthalten.

Wir unterstellen dabei, dass das Tragen eines Vollschleiers nichts mit irgendeiner Religion zu tun hat, auch nichts mit der Zurschaustellung einer bestimmten Gruppenzugehörigkeit oder anderweitigen Überzeugung, sondern es sich lediglich im Rahmen der freien Entfaltung um eine persönliche Entscheidung hinsichtlich der präferierten Kleidungsweise handelt. Soweit so gut, aber was ergibt sich ferner daraus?

Lösen wir zunächst den Gender-Knoten. Inzwischen ist ja die Gleichberechtigung überall angekommen und gerade Deutschland ist ein Musterland dafür. Ob die Vollverschleierung jetzt auch das ultimative äußere Symbol dafür werden kann, bleibt abzuwarten. Faktisch dürfte es da noch mächtig Probleme mit den Eigentümern der Frauen geben, die sich jetzt angeblich völlig freiwillig und selbstbestimmt so zuhängen. In unserem speziellen Fall bedeutet das dann, dass wir keine Differenzierungen mehr machen, was impliziert, dass auch Männer diese Kleidungsgewohnheit adaptieren dürfen. Alle Kunstgeschlechter natürlich auch. Schön zu wissen welchen Stellenwert die Freiheit in Deutschland angeblich hat … bei den ganzen Überwachungsmaßnahmen und neuen Gesetzen zur Bespitzelung der Bevölkerung kommt dies nicht so eindeutig zum Ausdruck.

Subsumieren wir doch gleich einmal die Vorzüge, die sich aus dieser überaus originellen Kleidungsweise ergeben, die, wie wir jetzt wissen, in Deutschland niemand ernstlich verbieten möchte. Das wichtigste ist natürlich die kulturelle Bereicherung. Die Farbfröhlichkeit in unserem Lande nimmt signifikant zu und wir sehen vermehrt schwarz! Es sind hernach in der Menschenmasse diese schönen schwarzen Farbtupfer, die dieses grelle und augenkrebserregende Multi-Kunterbunt ein wenig abmildern.

Vielleicht wäre unser Innenminister in diesem Zusammenhang gut beraten ein anderes, ziemlich veraltetes Gesetz endlich vom Markt zu holen, das Vermummungsverbot. Mit dieser neuen Freizügigkeit bei der Kleiderordnung erscheint es überhaupt nicht mehr zeitgemäß. Im Rahmen der freien Entfaltung würden bestimmt viel mehr Leute auf die Straße gehen, wenn sie sich in einen schwarzen Sack hüllen  könnten und nicht von jedem blöden Nachbarn sogleich erkannt würden, wenn sie für ihre Rechte auf die Straße gehen. Insgesamt könnte das Demonstrieren so wieder viel mehr Freude bereiten. Auch die Polizei genießt ja bereits seit Jahrzehnten die Freiheit der Vermummung, damit etwaige Familienmitglieder nicht mitbekommen wer sie da gerade mittels Gummiknüppel und Pfefferspray auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt hat.

Natürlich werden wir in diesem Zusammenhang allen Attentätern davon abraten diese Freizügigkeit für ihre perfiden Zwecke hier in Deutschland zu missbrauchen. Aber wie schon der Innenminister und auch der Bundespräsident festgestellt haben, braucht es hierzu keine gesetzlichen Grundlagen. Wir können hier vollends auf die Einsichtsfähigkeit besagter Attentäter setzen, weil die erheblich bewusster sind als das Problem-Volk.

Diese ausgesprochen lockere und liberale Haltung könnte sogar zur Wiederbelebung bestimmter Kulturen beitragen. Warum muss man denn immer schwarze Vollschleier tragen? Wie wäre es denn einmal mit braunen Kleidungsstücken. Die hatten schon mal Kultstatus in Deutschland, führten aber aus ganz anderen Gründen immer zu einem steifen rechten Arm, wenigstens aber zu einem Hirn-Arm-Problem. Aber alles in allem sollten vergleichbare Entwicklungen, die mit Kleiderfetisch zu tun haben, in diesem freiheitlich orientierten Deutschland einkalkuliert werden. Immerhin wäre es überaus ungerecht, wollte man hier farbselektiv eingreifen. Ein sehr gutes Beispiel für gelungene Integration, aber auch für das stylische Schwarz stellt die Merkel-Jugend dar.

Die kommt auch gerne vollverschleiert, vornehmlich als schwarzer Block, und übt insoweit strikte Solidarität mit den Frauen die auch so herumlaufen. Wie wir bereits erwähnt haben, sind das alles freie, selbstbestimmte Entscheidungen und lediglich durch Lifestyle geprägte persönliche Vorlieben. Hier muss der Innenminister aufpassen, dass auch tatsächlich die Toleranz gewahrt bleibt.

Aber bringen wir noch die Gauck’schen Weisheiten zum Wohle unserer Frauen zu einem guten Ende. Er hat es zwar nicht so direkt gesagt, aber indirekt müssen wir es wie folgt ableiten: Auch für deutsche Frauen ergeben sich unschätzbare Vorzüge durch eine Vollverschleierung. Diese schwarzen unansehnlichen Säcke werden verhältnismäßig wenig von Männern angemacht. Das ist überaus beruhigend und schützt die Frauen. Darüber hinaus wird diese Kleidungsweise auch als eindeutiges Symbol gesehen. Denn Männer die länger mit dieser Kleidungsweise der Frauen vertraut sind, wissen das sie besser die Finger weglassen, weil sie ansonsten mit sanktionierenden Maßnahmen des Frauen-Eigentümers rechnen sollten, die sich das Angrabbeln ihres Eigentums nicht gefallen lassen. Eben diesen Vorzug sollten sich auch die deutsche Frauen zunehmend zunutze machen. Genau das hat Gauck zwar nicht direkt, aber immerhin implizit mit seiner Ansage zum Besten gegeben. Dieser Meinung hat sich auch der kleine dicke Siggi von der SPD angeschlossen, der sich auch aus Gründen der Freiheit nicht auf ein Verbot des Vollschleiers einlassen mag .

Da kann man nur allen Menschen in Deutschland raten, sich diese just erkannte und frisch zugebilligte Freiheit ordentlich zunutze zu machen. Endlich mal wieder richtig vollvermummt vollverschleiert die Sau rauslassen, bis zur Besinnungslosigkeit durchsaufen und nach dem Delirium irgendwann am nächsten Morgen auch noch unerkannt nachhause schleichen. Alles Dinge die in letzter Zeit irgendwie ein wenig verpönt waren. Aber für die deutschen Frauen wird es jetzt ein richtiges Fest. Endlich können sie wieder Neujahr am Kölner Bahnhof feiern, ohne dass irgendwer sich getrauen wird, die jetzt freiwillig und stylisch Vollverschleierten dort anzugrabbeln.

Zur Rettung dieser Freiheiten gebührt den zuvor in diesem Bericht erwähnten Protagonisten schon mal ein irres, dreifaches “Kölle Alaaf“. Es bleibt einfach vollschleierhaft, warum man bei anderen Grundrechten und bürgerlichen Freiheiten erheblich weniger zimperlich mit etwaigen Einschränkungen zur Hand ist. Aber das, so scheint es, ist ein sonderbares Geheimnis der hohen Politik, welches vom Problem-Volk einfach nicht zu durchdringen ist.

Text und Fotos: qpress.de

 

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4 Kommentare zu “Gauck rät deutschen Frauen zur Vollverschleierung

  1. „schwarz mit Blümchen“!!!

    Weißt Du nicht, liebe Marie-Thérèse, daß Blümchen auf einer Burka eine unverzeihliche Sünde darstellen? 100 Peitschenhiebe sind das mindeste was Dich erwartet, wenn Du Dich so „schmückst“.

    Viele liebe Grüße

    „Es ist an der Zeit zuzugeben, daß wir uns nicht mit dem Terrorismus im Krieg befinden!
    Wir befinden uns im Krieg mit dem Islam!“

    Sam Harris

  2. Wie so oft, sind die Beiträge des „Roten Morgen“ (http://www.rotermorgen.info), dem Zentralorgan der KPD/ML, unbedingt lesenswert, da sie von wahrhaft linker Position aus geschrieben werden und sich damit radikal abheben von dem pseudolinken Geschreibsel pseudolinker Gruppen und Parteien.

    Ich rebloggte mal wieder einen Beitrag aus „Roter Morgen“, vom 16.8.16, siehe:

    http://barrynoa.blogspot.de/2016/08/roter-morgen-outing-oder-scheringer.html

    Zum Thema Burkini schrieb ich in meinem Blog folgenden Beitrag:

    http://barrynoa.blogspot.de/2016/08/pseudolinke-und-islamisten-kippen.html

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