So rührend begrüßen Schimpansen ihre Retterin Linda Koebner

Es ist ein rührendes Wiedersehen: 18 Jahre, nachdem Linda Koebner zwei Schimpansinnen vor dem Tod als Versuchstiere rettete, absolviert sie ihnen einen Besuch und beide Tiere zeigen einmalige Emotionen. Sie schenkte ihnen die Freiheit, entließ die traumatisierten Schimpansen aus einer winzigen Box, in der sie eingepfercht als Versuchstiere lebten. Danach verbrachte sie vier Jahre mit den Tieren, die erst einmal lernen mussten, sich in der Freiheit zurechtzufinden.

18 Jahre später kehrte Linda Koebner nunmehr zurück zu ihren Schützlingen Swing und Doll, die inzwischen in einem großen Schimpansengehege im südlichen Florida ein neues Zuhause gefunden haben. Der zwei Jahre alte Dokumentarfilm „The Wisdom of the Wild“, der sich gerade im Netz verbreitet, zeigt die bewegenden Szenen des Wiedersehens zwischen den Schimpansinnen und ihrer Retterin. Linda läuft durch das Gehege und ahmt die Geräusche der Tiere nach. Sie ruft der Affendame Doll zu: „Erinnerst du dich an mich?“. Vorsichtig nähert sie sich den beiden Schimpansendamen, die sofort reagieren. Die Tiere klettern das Holzgerüst hinab Und dann geschieht es. Die beiden Schimpansinnen umarmen ihre frühere Retterin, die Freudentränen vergießt.

Sehr erstaunlich: Swing und Doll haben nicht vergessen, was vor vielen Jahren geschah. Die gerade mal 23-jährige Koebner kam als Studentin zu den Versuchslaboren, in denen die beiden zusammen mit vier anderen Schimpansen unter erbärmlichen Bedingungen gehalten wurden. Als Babys hatte man sie in enge Boxen ohne Tageslicht gesperrt. Sechs Jahre lang wurden an ihnen Hepatitis-Medikamente getestet. Damals war es üblich, Schimpansen nach ihrer Zeit als Versuchstiere zu töten.

Doch man entschied sich, diese Tiere in ein riesiges Freigehege zu entlassen. Denn eine Auswilderung in die freie Wildbahn war nicht möglich, da sie in Gefangenschaft geboren worden waren. Darum verbrachte Lisa Koebner die folgenden Jahren mit den Affen in enger Gemeinschaft. Sie gewöhnte sie an das Leben außerhalb des Käfigs, musste sie aber irgendwann verlassen, damit die Tiere auch ihre Selbstständigkeit wieder erlernen.

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2 Kommentare zu “So rührend begrüßen Schimpansen ihre Retterin Linda Koebner

  1. Es ist allerdings scheusslich, was diesen armen Tieren einst angetan wurde, einige sind mit Hepathitis infiziert und andere verstuemmelt! Aber dank der ‚Great Ape Protection Act‘ darf heute kein Grossprimat mehr viviseziert werden! Im Text steht ausdruecklich ’nur, falls keine andere Tierart zur Verfuegung steht‘! Gezeichnet: Gary Francione, Jane Goodall, Peter Singer etc. Heute beklagen sich die grossen Tierschutz-Organisationen, welche diese GAPA unterstuetzten ueber die Grausamkeit und Barbarbei, welche immer noch an anderen Labortieren, welche an die Stelle der Schimpansen und Co. traten, begangen werden! Man sagte damals, man haette mit der GAPA sozusagen den ‚Fuss zwischen der Tuere‘! Wo bitte ist denn dieser Fuss heute?

    Das hier ist eine kriminelle Schande, die sofort aufhoeren muss! Eine Schande fuer die Menschheit, inklusive gewisse ‚Tierschuetzer‘, die auf dieser Bandbreite total versagt haben!

    Schluss mit Tierversuchen – auch an Kleinaffen – oder ’sind die anderen, inkl! die Bestie Mensch, denn nicht viel mehr Wert denn diese‘? Dieser Satz erinnert mich doch an was – oder nicht? Gerechtigkeit ist der Mensch dem Tier schuldig – und nicht nur Barmherzigkeit fuer die anthropomorphen Typen ohne Schwaenze unter ihnen! Bei allem Mitgefuehl fuer diese Schimpansen, aber da packt mich die Wut! Wo bleibt die Gerechtigkeit fuer die anderen?

  2. man könnte heulen, dass der Jammerlappen Mensch sich nicht schämt ! er jammert bei jedem kleinen Wehwehchen, er hat jede Würde verloren. Wer kein Mitleid hat sollte auch
    keine Hilfe erhalten wenn er selbst leidet. Nieder mit den Tierquäler.

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