Vergewaltigt von Flüchtlingen – Linke Nachwuchs-Politikerin überwindet auf dem Weg zur Wahrheit ihre „Political Correctness“

Foto: amayaeguizabal / pixabay.com

Bis zu diesem Überfall war ihr Weltbild klar und geordnet. Flüchtlinge und Ausländer: Gut. Die Deutsche Gesellschaft: Böse, weil Rassistisch. Die Lösung, ihrer Meinung nach: Der Sozialismus. Die drei Täter konnten bisheute nicht identifiziert werden, die Ermittlungen wurden Anfang Mai eingestellt. Selin Gören, die Antirassistin, hat jetzt Angst vor Arabern.

Es geschah ganz um die Ecke ihrer Wohnung in Mannheim-Schwetzingerstadt. Die Bundessprecherin der „Linksjugend Solid“, die 24-jährige Selin Gören, hatte Familienbesuch aus Anatolien, jenem asiatischen Teil der Türkei, der 97 Prozent des Landes ausmacht. Die Großeltern waren gekommen, offenbar sehr anstrengend: Erdoganergeben, gegen Kurden, da Terroristen, streng sittlich. Die junge Sozialistin musste raus, für ein paar Minuten Luft schnappen. Es war bereits Ein Uhr Nachts.

Auf dem Spielplatz um die Ecke setzte sie sich auf eine Schaukel, nur zehn Minuten, das entspannt. Sie registrierte die drei Bier trinkenden Männer nur beiläufig, die sich gegenseitig anpöbelten, fast noch Jungs, wie es in der „Spiegel“-Reportage heißt. Selin Gören setzte ihre Kopfhörer auf, drehte den Pegel hoch und begann zu schaukeln. Sie merkte nicht, wie sich ihr jemand von hinten näherte. Die folgenden Geschehnisse erschütterten die Linken-Politikerin als Frau und noch mehr als Refugee-Welcome-Aktivistin.

Die nächtliche Vergewaltigung

Sie erinnert sich an kurz geschorene Haare und arabisch aussehende Gesichter, Hände an ihrem Körper und erzwungenen Oralverkehr. Gerade noch seelenruhig schaukelnd, wird sie plötzlich von hinten zu Boden gestoßen. Ein junger Kerl drückt ihr die Kehle zu, sie sackt in die Knie, schnappt nach Luft. In dem Moment passiert es. Der zweite Typ, wohl auch ein Araber, arbeitet an ihrer Hose. Der dritte toniert den Hintergrund des schaurigen Dramas mit Beschimpfungen auf Kurdisch oder Farsi (Persisch). Ein Gesicht kann sie erkennen, im Schein einer Straßenlaterne: Pickel, Flaum auf der Oberlippe, ein Dicker mit Lederjacke. Die Schockstarre weicht, sie beißt zu. Ein Schrei, Schläge, die drei flüchten, mit ihrer Tasche. Fast noch Jungs und doch schon …

Sie rennt weg, durch die Parkanlage, die wie ausgestorben wirkt. Dann bemerkt sie das Handy in ihrer Hosentasche, die Karte ist leer, aber 110 geht immer. Sie fragt nach einem Streifenwagen in der Nähe, sie sei bestohlen worden, wolle Anzeige erstatten. Der Beamte schickt sie zur nächsten Wache. Sie läuft, sucht eine Telefonzelle, um ihren Freund anzurufen. Dabei denkt sie an die Stunden zuvor, an die Kundgebung auf dem Mannheimer Paradeplatz, als sie zum Kampf gegen Rassismus und Sexismus aufgerufen hatte. Sie denkt an brennende Flüchtlingsheime, an die wütenden Stimmen gegen die Migranten nach der Kölner Silvesternacht. Nein, es durfte nicht sein, was nicht sein durfte. Der Linken Nachwuchs-Politikerin wird die politische Dimension bewusst.

Politisch korrekt gelogen

Sie kommt an einem Hotel vorbei, bittet darum Telefonieren zu dürfen. Sie wirkt offenbar verstört. Der Nachtportier schätzt die Situation richtig ein, ruft die Polizei, drei Streifenwagen kommen. Ein Polizist fragt sie gleich, ob sie die Frau mit der gestohlenen Tasche sei. Dann die Frage, diese bohrende Frage: „Waren es Flüchtlinge?“ Wut und Trotz steigen in der jungen Sozialistin hoch. Rassistischer Bulle, denkt sie, sagt es aber nicht. „Nein“, lügt sie, eine „Gemischte Gruppe“, Ausländer und Deutsche, sie hätten Deutsch untereinander gesprochen. Die Vergewaltigung verschweigt sie.

Auf der Wache, eine Stunde später: Dieselben Lügen werden zu Protokoll gegeben, politisch ganz korrekt. Abends im Bett, neben ihrem Freund, bricht sie heraus, die Wahrheit, sie weint. Schluchzend erzählt sie ihm, was wirklich passiert Ist. Er will sie trösten, ist gleichzeitig entsetzt über die Lügen.

Die Wahrheit – Ein schwerer Schritt nach vorn

Selin Gören will nicht länger lügen. Sie redet offen über jene Tage im Januar 2016. Sie will andere ermutigen, „nicht den gleichen Scheiß“ zu machen, nicht die Wahrheit zu verdrehen, weil es politisch opportun erscheint, so das Magazin. Am nächsten Morgen fährt ihr Freund zur Uni, in der er studiert. Selin weiß, dass sie Vorwärtsgehen muss. Sie öffnet sich einem kleinen Kreis, einem „Safe Space“, einer geschlossenen Gruppe von 60 Mitgliedern auf Facebook, in der sie mitmacht. Sie schildert, was ihr passiert ist. Viele andere berichten ebenfalls davon, sexuelle Gewalt erlebt zu haben.

Einigen wurde von der Polizei nicht geglaubt. Andere meinten, dass eine Anzeige sinnlos sei, weil die Täter sowieso nicht verurteilt würden. Manche sagten sogar, dass sie sich gar nicht erst getraut hätten, zur Polizei zu gehen. Als ihr Freund dann vom Seminar kommt, redet er mit ihr: Was, wenn die Täter sich an weiteren Frauen vergingen? Er erinnert sich an Meldungen von vor zwei Wochen, als eine Frau am Wasserturm vergewaltigt wurde, ganz in der Nähe. Auch diese Frau habe gesagt, dass der Täter wie ein Araber ausgesehen hätte. Er wurde nicht gefasst.

Zwölf Stunden sind seit ihrer ersten Aussage vergangen. Selin Gören fasst sich ein Herz, geht noch mal zur Polizei, sagt, dass sie vergewaltigt wurde, sagt, dass die Täter nicht Deutsch gesprochen hätten. „Noch nie im Leben hab ich mich so geschämt“, erinnert sie sich. Am nächsten Morgen geht sie mit den Beamten zum Tatort. Später wird sie von einer Amtsärztin untersucht.

Rückfall in die Gefangenschaft

Tage später liest sie in der Zeitung, dass die Frau am Wasserturm möglicherweise gelogen hatte, mit der angeblichen Vergewaltigung, wollte offenbar gegen Ausländer hetzen. Selin Gören ist verstört, wütend, fällt ins alte Denkmuster zurück. Es ist Nachts, 3.51 Uhr: Sie schreibt einen flammenden Brief an die „Rassistische Missbrauchsgeschädigte, die ihre Vergewaltigung nur erfunden hat“ und macht damit ihren eigenen Fall publik. Siehe: „Linke Vergewaltigte wirft anderen Opfern rassistische Hetze vor“

Die Kommentare sind der gesamtdeutschen Lage entsprechend gespalten. Die meisten sehen es als Folge einer falschen Asylpolitik, manche beschimpfen sie, Kampfgenossen, linke Aktivisten, werfen ihr vor, eine „AFD-Tussi“ zu sein, die ihr Schicksal „instrumentalisiert“.

Erneut von Wut getrieben, beschließt Gören, einen zweiten Facebook-Eintrag zu verfassen – eine Entschuldigung an einen fiktiven männlichen Flüchtling:
Siehe: „Von Migranten vergewaltigt“

Lieber männlicher Geflüchteter,

vermutlich in meinem Alter. Vermutlich ein paar Jahre jünger. Ein bisschen älter. Es tut mir so unfassbar Leid! Vor fast einem Jahr habe ich die Hölle gesehen, aus der du geflohen bist. Ich war nicht direkt am Brandherd, aber ich habe die Menschen in dem Flüchtlingslager in Südkurdistan besucht. Habe alte Großmütter gesehen, die sich um zu viele elternlose Kinder kümmern müssen. Ich habe die Augen dieser Kinder gesehen, einige haben ihr Leuchten nicht verloren. Ich habe aber auch die Kinder gesehen, deren Blick leer und traumatisierend war. Ich habe mir von ca. 20 ezidischen Kindern in ihrem Matheunterricht arabische Schriftzeichen zeigen lassen und weiß noch, wie ein kleines Mädchen angefangen hat zu weinen, nur weil ein Stuhl umfiel. Ich habe einen Hauch der Hölle gesehen, aus der du geflohen bist. Ich habe nicht gesehen, was davor geschehen ist und auch deine strapaziöse Flucht habe ich nicht miterleben müssen.
Ich bin froh und glücklich, dass du es hierher geschafft hast. Das du den IS und seinen Krieg hinter dir lassen konntest und nicht im Mittelmeer ertrunken bist. Aber ich fürchte, du bist hier nicht sicher. Brennende Flüchtlingsunterkünfte, tätliche Angriffe auf Refugees und ein brauner Mob, der durch die Straßen zieht. Ich habe immer dagegen angekämpft, dass es hier so ist. Ich wollte ein offenes Europa, ein freundliches. Eins, in dem ich gerne leben kann und eins, in dem wir beide sicher sind. Es tut mir Leid. Für uns beide tut es mir so unglaublich Leid. Du, du bist nicht sicher, weil wir in einer rassistischen Gesellschaft leben. Ich, ich bin nicht sicher, weil wir in einer sexistischen Gesellschaft leben. Aber was mir wirklich leid tut ist der Umstand, dass die sexistischen und grenzüberschreitenden Handlungen die mir angetan wurden nur dazu beitragen, dass du zunehmendem und immer aggressiverem Rassismus ausgesetzt bist. Ich verspreche dir, ich werde schreien. Ich werde nicht zulassen, dass es weiter geschieht. Ich werde nicht tatenlos zusehen und es geschehen lassen, dass Rassisten und besorgte Bürger dich als das Problem benennen. Du bist nicht das Problem. Du bist überhaupt kein Problem. Du bist meistens ein wunderbarer Mensch, der es genauso wie jeder andere verdient hat, sicher und frei zu sein. Danke, dass es dich gibt – und schön, dass du da bist.

Dieser Facebook-Eintrag der linken Nachwuchs-Politikerin wurde mittlerweile wieder gelöscht. Im Internet kursieren jedoch einige Abschriften und Screenshots davon. Und das Ende vom Lied? Nun, die Linken loben sie ob ihrer antirassistischen Haltung und wie offen sie damit umgehe (vergewaltigt worden zu sein). Die Foren anderer Seiten finden diese „Logik“ eher seltsam und höhnen: „Vergewaltigte Sozialistin bedankt sich bei Flüchtlingen.“ Die drei Täter konnten bis heute nicht Identifiziert werden und die Ermittlungen wurden Anfang Mai eingestellt. Doch sie, die Antirassistin, hat nunmehr Angst vor Arabern.

Quelle: www.epochtimes.de

 

Advertisements

Ein Kommentar zu “Vergewaltigt von Flüchtlingen – Linke Nachwuchs-Politikerin überwindet auf dem Weg zur Wahrheit ihre „Political Correctness“

  1. Tja, „Wer nicht hören will, muss fühlen“. Offenbar gilt auch hier: „Learning by doing“. Bei manchen ist der Weg zur Erkenntnis eben äußerst steinig.-

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s