Gedenktage

Von Martina Gerlach

Am 26.6.2000 starb der kleine Junge Volkan. Er wurde Opfer von 2 willkürlich zu Kampfhunden gequälten Hunden, was den Behörden bekannt war. Volkan wurde Zufallsopfer. Nahmen Politiker seinen Tod gerne in Kauf, um anhand der von Bayern abgeschriebenen und beliebig aufgestockten Hunde-Rassen-Ausrottungslisten, mit denen sie in den „Startlöchern“ zu hocken schienen, fast bundesweit systematische Hunde-Ausrottung zu betreiben? Warum? Um die Bevölkerung abzulenken und zu manipulieren? Abzulenken von welch noch schlimmeren Geschehen/Verbrechen …?

2 Tage später, am 28.6.2000, starteten deutsche Politiker aller Parteien-Couleur in 14 von 16 Bundesländern die systematische Ausrottung von Hunden. Thüringen machte damals nicht mit. In Bayern wurde diese Hunde-Ausrottung bereits seit 1990 praktiziert, auf Basis der von Stoiber aus populistischen Gründen in Auftrag gegebenen frei erfundenen Hunderassen-Ausrottungslisten. Hunden sprach man aufgrund ihrer Rassezugehörigkeit, etwas, wofür kein einziges Lebewesen etwas kann, ihr Lebensrecht ab. Tausenden Hunden wurde direkt und indirekt ihr einziges Leben zerstört. Kinder verloren ihre Gefährten, Kranke wurden kränker oder starben eher. Es gab nichts, was den armen Hunden nicht angetan wurde: Von Giftspritze über Erwürgen, Ertränken … Abfackeln war alles dabei. Alles straffrei! Kein einziger Hunde-Mörder wurde bestraft, alle Anzeigen wurden abgeschmettert. Bei der Hundeausrottung leisteten deutsche Politiker ganze Arbeit.

Diese Verbrechen an diesen unschuldigen Hunden finden – trotz Anti-Diskriminierungs-Gesetz – bis heute statt, inzwischen still geschwiegen und mehr im Verborgenen. Viele von ihnen sitzen noch oder inzwischen hinter Gittern, chancenlos, auch in Folge der finanziellen Erdrosselung = Hundesteuer! Man verbaute ihnen jegliche Lebenschance. Auch ODIN macht’s deutlich. Deutschland, Dänemark, Österreich, damals auch Niederlanden, sind nicht einen einzigen Deut besser als Hunde-Abschlachtländer wie Rumänien, Bulgarien, Serbien, Spanien, Türkei  …

Noch ein Gedenktag:

Am 26.6.2006 wurde der Jungbär Bruno unter dem verlogenen Vorwand „Gefahr für Menschen“ mit politischem Wohlwollen abgeknallt. Obwohl Bär Bruno unter Naturschutz stand und nicht hätte abgeschossen werden dürfen, wurde er ermordet. Was kann man auch von einem Stoiber, von einem Schnappauf, von einem Seehofer, der doch erst kürzlich sagte: „Die Jagd gehört zu Bayern.“, erwarten?

Da Jagd – Wildtier-Verfolgung und Wildtier-Vernichtung – MORD ist, wurde nichts Anderes gesagt, als: Der MORD gehört zu Bayern. Politiker, Behörden, Justiz, Medien spielten und spielen in Zusammenhang mit diesen, auch bis heute anhaltenden Verbrechen an Tieren – s. Wolf Kurti -, eine ganz miese Rolle. Naja, wie Richter a.D. Fahsel deutlich machte: Der deutsche Justizsumpf!

Ich füge hinzu: Und der ganze Politiker-Klüngel!

Jeder Hund, jeder Bär, jeder Wolf … jedes Tier hat mehr Anstand als die sog. Volksvertreter aller etablierten bzw. amtierenden Parteien. Auch in Deutschland.

Für die Tiere!
Martina Gerlach

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2 Kommentare zu “Gedenktage

  1. Lieber Wolodja,

    Qualzuchten, wie Kampfhunde und Kampfstiere gehen auf das Konto der Bestie Mensch und ihrer verantwortungslosen, verbrecherischen Gesinnung und Gewinnsucht!

    Im Falle gewisser Hunderassen liegt die Motivation zur Anschaffung eines Rottweilers, Mastiffs, Dobermanns etc. sehr oft in der gestoerten Psyche und krankhaften Geltungssucht des Halters! Das folgende Bild, ‚geschossen‘ von Tierrechtler Chris Ameruoso im Auftrage der LCA, auf welchem wir den Kuenstler Verne Troyer mit einem geretteten Kampfhund sehen, sagt es uns deutlich: ‚Dies macht aus mir keinen GROSSEN MANN‘!

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