Spezialisten im Tierreich

Beitrag von Tierschützerin Claudia Marrapodi

Im heutigen Beitrag über „Spezialisten im Tierreich“ begegnen wir sogleich drei sehr interessanten Tieren, welche ich allen Tierfreunden nicht laenger vorenthalten will:

Uebersetzung des nachfolgenden lehrreichen Videos:

Der Maehnenwolf hat den Koerper eines Wolfs, das Gesicht eines Fuchses und die Beine eines Rehs, aber es ist keins von allen drei. Wir koennen ruhig sagen, dass er aussergewoehnlich ist. Trotz seines Namens ist der Maehnenwolf nicht mit dem Wolf verwandt. Sein naechster Verwandter ist der ausgestorbene Wolf der Falklandinseln. Beide hatten einen gemeinsamen Vorfahren vor 7 Millionen Jahren. Sein naechster lebender Verwandter ist aber weder ein Wolf, Coyote, noch Fuchs, sondern der Buschhund, der aber kurze Beine und eine kurze Schnauze hat. Der Maehnenwolf lebt im Grasland von Suedamerika und ist der groesste Canide der Welt. Anhand des Schemas koennen wir sehen, welch lange, anmutige Beine er hat! Deshalb bewegt er sich eher wie ein Reh. Seine Groesse ist auf die Evolution zurueckzufuehren. Denn nach dem gleichen Prinzip, wie der Mensch sich auf seine zwei Beine erhob, wollte auch er ueber das hohe Gras sehen.

Und mehr noch als die anderen Woelfe ist der Maehnenwolf ein Allesfresser. Seine Nahrung besteht aus bis zu 75 % Vegetation. Er nimmt sehr viel Zuckerrohr zu sich, aber seine Hauptnahrung besteht aus dem sogenannten Wolfsapfel. Diese aehneln in ihrem Aufbau den Tomaten. Die Gewohnheiten des Maehnenwolfs erlauben ihm in Symbiose mit seiner Umwelt zu leben, wozu seine Ausscheidung gehoert, welche fuer Blattschneiderameisen sehr wichtig ist. Bevor diese den Dung in ihre Hoehle nehmen, nehmen sie die Samen heraus und verteilen sie an der Oberflaeche des Bodens.
Der Maehnenwolf jagt aber auch kleine Saeugetiere, Voegel und Fische. Zur Jagd dient ihnen ihr ausgezeichnetes Gehoer. Wenn sie die Beute gefangen haben, so schuetteln sie diese, bis sie tot ist. Im Unterschied zum ‚echten Wolf‘ jagt der Maehnenwolf nicht im Rudel. Er ist ein Einzelgaenger und lebt nur fuer kurze Zeit waehrend der Paarung zusammen mit einem Partner. Sehr interessant ist das Bellen des Maehnenwolfes, welches eine Mischung aus roehrendem Loewengebruell und Rottweilergebell ist. Dies ist meist waehrend der Abenddaemmerung zu hoeren, wobei er ueber weite Distanzen hinweg kommuniziert. Sehr wichtig sind auch seine Markierungen, denn sein Urin hat wie die Ausscheidung des Skunks einen sehr penetranten Geruch, welcher sehr stark an denjenigen des Marihuana erinnert, was etwa 2006 im Zoo von Rotterdam die Polizei auf den Plan rief. Tatsaechlich enthaelt der Urin Pyrazine, welche es dem Maehnenwolf erlauben, sein Territorium ueber eine sehr lange Zeit hinweg zu markieren. Dieser Duftstoff kann ueber eine Meile hinweg wahrgenommen werden und teilt den Artgenossen genauestens mit, ob der Einzelgaenger allein bleiben will, oder zur Paarung bereit ist.


Uebersetzung des nachfolgenden lehrreichen Videos:

Im Reiche der Pfauen spielt sich alles nach ganz genau fest gelegten Regeln ab. Sehr erstaunlich dabei ist, dass sie bei ihrer Werbezeremonie dem Weibchen zuerst den Ruecken zudrehen, ihr ganzes Gefieder durchschuetteln – und dann sich ihr zudrehen und ihre ganze Pracht entfalten! Voegel haben eine sehr viel raffiniertere Farbsicht als wir. Der maennliche Vogel hat alle sichtbaren Vorteile auf seiner Seite, denn er ist es, der Eindruck erwecken muss, denn seine Chancen sind nur so gut, wie sein Rad ist. Je besser der Schweif und sein Rad, umso besser sind die Gene, welche sie an ihre Nachkommenschaft weitergeben. Die Kompetition unter den Maennchen ist hart, denn sie messen sich Seite an Seite. Die Maennchen singen und tanzen und die Weibchen spazieren umher, um schlussendlich ihre Wahl zu treffen. Und die Ansprueche sind sehr hoch. Wenn das Weibchen unbeeindruckt bleibt heisst dies: keine sexuelle Vereinigung, keine Nachkommenschaft, keine Weiterreichung der Gene! So sind es im Tierreich sehr oft die Weibchen, welche die Schluessel zur Nachkommenschaft in Obhut halten, und den Maennchen bleibt sehr oft nichts anderes uebrig, als eine List anzuwenden, um gebuehrend zu landen!


Uebersetzung des nachfolgenden lehrreichen Videos:

In den ueppigen Gewaessern des Amazonas lebt eines der bemerkenswertesten Tiere der Welt: Ein sechs-Fuss langer Aal, der imstande ist, toedliche Elektroschocks auszusenden, bekannt als der ‚Elektrische Aal‘. Zuerst produziert er ein kleines elektrisches Feld, welches ihm erlaubt zu navigieren und andere Tiere ausfindig zu machen. Die Fische in seiner Naehe haben keine Ahnung, dass ihr Herzschlag ihren Feind heranlockt. Der Aal aber versteckt sich, ruht aber nicht, bis er satt ist. Hat er seine Beute erfasst, betaeubt er sie mit einem Stromschlag von 500 Volt, dann verschlingt er sie. Er bleibt ruhig, bis er wieder hungrig ist, schlaegt zu und verschwindet wieder…

 Liebe Gruesse von eurer Siraganda im Tierschutz

Advertisements

2 Kommentare zu “Spezialisten im Tierreich

  1. Tolle Videos und wunderschöne bzw. äußerst interessante Tiere, die du vorgestellt hast, liebe Siraganda.

    LG

  2. Liebe Natur Freundin,

    Sinn und Zweck dieser kleinen Eskapade ins Tierreich ist, dass wir alle sehen und staunen koennen ueber das Wunderwerk der Natur und ihrer Kreaturen! Es freut mich, dass Dir dieser Beitrag gefallen hat!

    Liebe Gruesse an Dich von Siraganda im Tierschutz

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s