Rentenerhöhung ! Große Freude?

Offene Aussendung von Herrn Ulrich Dittmann – u.a. an alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages :

Rentenerhöhung zum 1. Juli 2016: Ost 5,95 % und 4,25% West
Brav-Deutsch-Michl-Oma und Opa freuen sich riesig! Doch freuen sie sich zurecht?

In diesem Zusammenhang ist es wichtig, auch einen Blick auf den Diäten-Selbstbedienungsladen unserer Abgeordneten in Berlin zu werfen, denn jeder dieser Abgeordneten erhält in diesem Jahr ein Plus von 245 Euro. Ist das gerecht?

Traurige Fakten: Im Jahr der „Rentenkopplung“, also 1975, betrugen die Diäten der Bundestagsabgeordneten (ohne die enormen Zusatzleistungen) noch etwa das Doppelte der Löhne und Vierfache der Renten. Unterdessen gelang es den Abgeordneten des Deutschen Bundestages, sich bis 2015 auf das weit mehr als Vierfache der Durchschnittslöhne und sage und schreibe auf das fast zwölffache (!!!) der Durchschnittsrenten zu „verbessern“!

Näheres hierzu siehe im Schreiben von Alfred Dagenbach auf:
https://diefreiheitlichen.wordpress.com/2016/05/28/rente-mit-73-und-rentenungerechtigkeit/
Schämt Euch „liebe Volksvertreter“, schämt Euch ganz gewaltig!
Siehe auch:
https://wolodja51.wordpress.com/2016/06/13/das-problem-unserer-regierungskoalition-mit-den-unrentablen-rentnern/comment-page-1/#comment-4458

MfG
Ulrich Dittmann / 26.06.2016

Nachtrag:

Herzlichen Glückwunsch noch an die Briten zum “Brexit”, zum Austritt aus der zur ElendsUnion mutierten EU! Im Gegensatz zu Deutschland,  das von politischen Koryphäen der Unfähigkeit drangsaliert (von klugem Regieren kann nicht die Rede sein) wird und unter der Knute der Political-Correctness-Inquisition ächzt, ist in Großbritannien tatsächlich noch Demokratie existent. Glückliche Engländer!  Wann endlich gilt auch im Brav-Michl-Land wieder „Vox populi, vox die“!?


Die Armut in unserer Mitte

Ob Obdachlose, Rentner oder Hartz IV-Empfänger: Mit den Flaschensammlern ist Armut längst in unserer Gesellschaft angekommen – und die Gefahr der Gewöhnung daran ist groß. Siehe: „Morgenecho-Interview mit Armutsforscher Christoph Butterwegge“


Selbstbedienungsladen Bundestag: Der Diäten-Weihnachtsmann beglückt bereits zur Jahresmitte

Das ist jetzt so ein feierlicher Moment, den wir gemeinsam mit unseren Bundestagsabgeordneten als echtes Novum feiern sollten. Zum 1 Juli 2016 gibt es erstmals in der Geschichte des Bundestages eine ganz neuartige, vollautomatisierte Diätenerhöhung für die Vertreter des Volkes, über die jetzt im Bundestag weder debattiert noch abgestimmt werden werden muss. Die knapp zwei Millionen Euro pro Jahr, die dieser neue Automatismus den Ver(t)rätern dieses Jahr kredenzt, können sich die Herrschaften mehr oder minder stillschweigend, am geschundenen Wutbürger vorbei, in ihre Taschen schieben … der Selbstbedienungsladen Bundestag hat seine Pforten damit für die MdBs noch weiter geöffnet.

Diese neue Leisetreterei soll die Nerven der Bürger schonen (das ist derjenige, der lediglich die Zeche zu zahlen hat). Dessen Nerven liegen weniger wegen der Erhöhung um die 254 Euro pro Nase/Monat blank, nein, das Diäten-Ungemach wurde ja bisher immer nur durch die Einmütigkeit der Abgeordneten verursacht. In der Regel fraktionsübergreifend, selten unter 90 Prozent Zustimmung, dem Steuerzahler einmütig in die Tasche fassend. Dieser Ärger soll durch den Automatismus bei den Diätenerhöhungen ab 2016 grundsätzlich umgangen werden.

Für gewöhnlich wäre der Arbeitgeber gefordert über das Gehalt dieser Leute zu befinden. Das ist in diesem Fall aber nicht gewollt, weil genau diese Leute ja auch den Arbeitgeber vertreten. Es ist fast so, als würde sich der Buchhalter in einem Unternehmen selbst die Gehaltserhöhung bewilligen und sogleich ausführen. Damit alles auch noch während seiner Abwesenheit funktioniert, ergänzend gleich noch für die nächsten Jahre die EDV entsprechend programmieren. Ursächlich geht es nur darum die Diskussion um  das pekuniäre Elend zu vermeiden und somit keine Öffentlichkeit entstehen zu lassen. Die Abgeordneten wissen seit Jahren, dass sie als ausschließliches und “parteiisches Fraktionsstimmvieh“, die sich selbst zugebilligten Diäten längst nicht mehr wert sind. Insoweit ist der jetzige Automatismus nur folgerichtig, zur Vermeidung von Ärger, was hier ansatzweise beschrieben wird: „Diäten-Erhöhung erstmals ohne Abstimmung: Bundestagsabgeordnete bekommen bald 250 Euro mehr“

Der Gleichheitsgedanke bleibt bei alledem ein wenig auf der Strecke. Der war im Bundestag allerdings auch noch nie sonderlich ausgeprägt. Wenn jetzt der Hartz IV Empfänger zum Ausgleich der Lebenshaltungskosten 2,8 % mehr bekommt, dann bezieht sich das auf 404,00 € Regelsatz pro Monat und macht in Summe dann sage und schreibe 11,31 € pro Monat, selten ohne großen Widerstand im Parlament durchzubringen. Wenn die Volksvertreter sich “nur” 2,8 % automatisiert gönnen, dann macht das, bezogen auf deren aktuellen Armutssatz von 9.082,00 € sogleich 254,30 € pro Monat. Das liegt ganz einfach daran, dass die Hartz IV Empfänger nichts leisten, die Bundestagsabgeordneten hingegen aber 22,48 mal soviel NICHTS leisten,  das will gerecht vergolten werden.

Der Dialog mit dem Volk ist nach wie vor in höchstem Maße unerwünscht, es muss analog zum Hund vor der Metzgerei ausharren, während es ihm drinnen so richtig besorgt wird. Wäre es anders, könnte ein schlechtes Gewissen der Bundestagsabgeordneten die Folge sein und somit ihre (Leistungslosigkeit) Leistungsfähigkeit weiter enorm beeinträchtigen. Genau in der Art, mit der öffentlichen Diskussion, wollte es sogar der Bund der Steuerzahler einfordern, der sich regelmäßig Sorgen um den Steuergroschen macht: Automatische Diätenerhöhung, nein Danke! Gottlob haben die nur einen Holznagel als Vorstand, der für die Abgeordneten lange nicht so gefährlich ist wie ein echter Stahl- oder Sargnagel. Wäre das Volk (der Arbeitgeber) dazu befragt worden, müssten die Bezüge der Abgeordneten vermutlich wegen nachgewiesener Schlechtleistung eher  dramatisch gesenkt, als automatisch gesteigert werden.

Quelle:  www.qpress.de

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3 Kommentare zu “Rentenerhöhung ! Große Freude?

  1. Wow, lieber Wolfgang, da hast Du meinen kleinen Beitrag ja zu einem richtig großen, aufrüttelnden Artikel ausgebaut! Super! Wo hast Du nur immer die dazu so herrlich passenden Karikaturen her? Deswegen telefonieren wir mal

    Herzlich! Ulrich

  2. Rente ist unsozial! Wer Zeit seines Lebens viel verdient, bekommt im Alter vom Staat eine hohe Rente. Wer Zeit seines Lebens wenig verdient, wird im Alter von Staatswegen in die Armut fallen. Die Ungerechtigkeit zeigt sich auch in den Rentenerhöhungen. Ein Rentner der 2000 Euro Rente hat, bekommt bei 5 % Rentenerhöhung gleich mal 100 Euro monatlich mehr, derjenige, der 500 Euro Rente hat, bekommt nur 25 Euro mehr. Im Laufe der Zeit klafft die Schere zwischen arm und reich immer mehr auseinander.

    So eine unsoziale Rentenformel gab es schon in der sozialfaschistischen DDR. Anders war es im sozialistischen Albanien unter Enver Hoxha, dort gab es für jeden Bürger eine Einheitsrente, für Frauen ab 55, für Männer ab 60, und dies bei einem armen Land! Hoxha war der Ansicht, daß im Alter jeder Mensch das gleiche Anrecht auf Teilhabe am Leben haben müsse, was sich auch in einer einheitlichen Rente dokumentieren sollte. Warum soll auch derjenige, der schon im Leben arm war, auch noch im Alter arm sein, während der Reiche auch noch im Alter viel Geld bekommen muß?

  3. Zu der Grafik „Gib CDU, CSU, SPD, FDP, Grüne keine Chance“:

    Zu diesen Parteien, denen man keine Chance geben darf, gehört meiner Meinung nach auch „Die Linke“, denn sie vertritt keine linke Politik, obwohl sie es im Namen hat. Außerdem ist es die Nachfolge-Partei der sozialfaschistischen SED, hat sich nur umbenannt. Es war ein großer Fehler die SED 1990 nicht zu verbieten. Mit so einer SED-Vergangenheit spielt sich diese Partei jetzt als demokratisch und antifaschistisch auf, macht gegen die AfD und Pegida mobil? Und diese Nachfolgepartei der SED ist salonfähig? Das kann doch wohl nicht wahr sein!

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