Brief von Martina Gerlach an Ministerpräsident Kretschmann

Herr Ministerpräsident Kretschmann,

der Brexit ist kein oder nicht nur ein Ergebnis politischen Populismus Großbritanniens, wie Sie in den Medien behaupteten. Der Brexit ist ein Ergebnis schlechter Politik der Europäischen Union! Daran kann man nichts verharmlosen!

Was glaubt man in Brüssel und was in Straßburg, wie viele Länder – also große Teile der Bevölkerungen verschiedener EU-Mitgliedsländer – hinausdrängen aus dieser EU, wenn sie diese Chance – eine Abstimmung wie in GB – hätten? Das gilt auch für die deutsche Bevölkerung, aber diese ist, so muss man es sagen, „entmündigt“!

Deutschland hat auch nur scheinbar eine Demokratie. In Wirklichkeit hat die deutsche Bevölkerung immer nur die Wahl zwischen „einer Diktatur von Schwarz, Rot, Grün, Gelb, Linke – einzeln oder in Koalition“.

Deutschland ist der Zahlemann der Union – während parallel ein großer Teil der Bevölkerung Opfer des massiven Sozialabbaus ist, von Schröder & Co damals auf den Weg gebracht und von den Folge-Regierungen beibehalten. Diese Betroffenen wissen kaum, wie sie Monat für Monat um die Runden kommen können. Parallel aber erhöhen sich die Bundestagsabgeordneten ihre ohnehin extremen Bezüge (13.000 €/Monat), „verdient“ ein EP-Präsident ca. 24.000 € monatlich netto, Nicht sehr viel weniger sind es bei den EP-Abgeordneten und noch sehr viel mehr den EU-Kommissaren samt Kabinetten.

Und wir zahlen und zahlen, wo immer man schreit: Wir brauchen Geld! Was interessiert da das Schicksal der eigenen Leute?

Wenden sich die Bürger der EU-Mitgliedsländer wegen schlimmer, grausamster Verbrechen innerhalb der EU an die EP-Abgeordneten, den EP-Präsidenten, an die EU-Kommission, werden sie, wenn sie überhaupt eine Antwort bekommen, belogen bzw. abgewimmelt, denn sie sind nicht erwünscht. Überwiegend gibt es aber keine Antworten.

Als aktuelle Beispiele führe ich an, dass die EU-Kommission vor Beitritt von Ländern wie Bulgarien, Rumänien … gewarnt worden war und deutlich gemacht wurde, dass die EU-Bevölkerung keine weiteren Hunde-Abschlachtländer als EU-Mitglieder haben wollen. Sie wurden beschwichtigt mit angeblich „strengen Maßstäben“ der EU-Richtlinien, garantierte Übernahme des EU-Rechtes …

Geschieht dann genau das Gegenteil von den „Zusicherungen“ / Ausführungen der EU-Kommission wie z.B. im Hundeabschlacht-Land Rumänien, sind tausende EU-Bürger, die dagegen protestieren und sich dagegen einsetzen, i.d.R. nicht einmal eine Antwort wert! Haben sie das „Glück“ nach unzähligen Bemühungen doch eine Antwort zu erhalten, ist diese so wirklichkeitsfremd oder ignorant, dass sie das Papier nicht wert ist, auf dem sie steht. Aber mit solch einer Antwort haben verantwortungsvolle EU-Bürger zufrieden zu sein. Sie werden billig abgespeist und die grauenhaften Verbrechen gehen ungehindert, vom EP und der EU-Kommission unwidersprochen hingenommen, weiter. Nicht nur das: Trotz Wissen um die grausamen Verbrechen in solchen EU-Mitgliedsländern finanziert die EU diese Verbrechen auch noch, indem sie zum Missbrauch von EU-Geldern für diese Verbrechen schweigt.

Ich mache das am Beispiel der seit September 2013 erneut und bis heute anhaltenden Massaker an zigtausenden Streunerhunden in Rumänien deutlich: Laut den deutschen Wirtschaftsnachrichten fließen im Rahmen der EU-Gelder in Milliardenhöhe an Rumänien auch Gelder für die Hilfe für die Streuner nach Rumänien. Es soll ca. 250 € pro Straßenhund sein, zur Versorgung, Kastration und Aufbau von Tierheimen, die eine solche Bezeichnung auch verdienen sollten. Wohl wissend, dass die EU-Gelder nicht dafür verwendet werden – denn pro ermordeten Straßenhund gibt es in Rumänien 50 € von EU- und Steuergeldern – scheint die EU-Kommission keinerlei Handlungs- oder Appellierungsbedarf zu sehen. Erschütternd!

Für solches Geschehen – eben mit Hilfe von EP und EU-Kommission sowie der Regierungen des eigenen Landes und anderer EU-Mitgliedsländer – kann und muss man sich schämen, wenn man nicht – wie wohl die meisten Politiker – absoluten Speziesismus praktiziert.

Apropos populistische Gründe, die Sie verurteilen:

Auf Grundlage eben solch von Ihnen angeprangerter populistischen Gründe basiert die in 1990 von Stoiber ins Leben gerufene Ausrottung von Hunden, die ab dem 28.6.2000 von den Politikern fast aller anderen Bundesländer abgeschrieben/übernommen wurde. Bis heute hält – trotz Anti-Diskriminierungsgesetz! – diese Diskriminierung von Haltern und deren Hunden aufgrund deren Rassezugehörigkeit an, für die hundlichen Opfer mit immer noch schlimmen Folgen bis hin zum Tod, nur weil sie der „falschen“ Rasse angehören, etwas wofür kein einziges Lebewesen irgend etwas kann! Die systematische Ausrottung von Hunden, die willkürlich als Kampfhunde oder pauschal als gefährliche Hunde wegen ihrer Rassezugehörigkeit verfolgt, vernichtet, zwangsenteignet, ermordet wurden – und immer noch, wenn nun auch im stillen, werden! – wird Ihnen ja bekannt sein. Ich wünschte, ich hätte damals Ihre Stimme gehört, die diesen Hunderassenwahn deutscher Politiker, auf Populismus und Amtsmissbrauch basierend, angeprangert hätte. Ich hörte sie aber bis heute nicht!

Offensichtlich ist kein amtierender oder etablierter Politiker Deutschlands in der Lage zu begreifen, dass ein Hund – völlig unabhängig von Rasse oder Größe – immer das ist, was Menschen aus ihm machen. Die Hunde sind nicht die Gefahr, sondern zu viele Menschen und von denen allen voran unsere Damen und Herren Volksvertreter aller Parteien-Couleur!

Dies ist nur ein Beispiel von Unzähligen, die am deutlichsten in ziemlich allen Tierqualbereichen zu erleben sind.

Ähnliches –  lebensvernichtenden Hunderassenwahn – war in den Niederlanden zu erleben, dieser konnte mit Hilfe deutscher Medien und Boykotts beendet werden – ist immer noch in Dänemark und Österreich zu erleben. Und natürlich in unserem Land mit dem angeblich „bestem TierSchG der Welt“, welches permanent von Behörden, Politikern, Justiz ad absurdum geführt wird. Aktuellstes Beispiel ist ja der millionenfache Kükenmord durch Vergasen oder lebendem Zerschreddern! Glauben denn die Politiker, dass es Frieden geben kann, wenn nach wie vor Gaskammern legal betrieben werden und Lebewesen zerschreddert werden aus sog. wirtschaftlichen bzw. profitablen Gründen?

Aber ich will noch einige andere beschämende Beispiele von Politiker-„Größen“ anführen: Während in Dänemark eine wirklich vernünftige Entscheidung getroffen wurde, endlich betäubungsloses Schächten zu verbieten mit der richtigen Begründung: „Die Rechte von Tieren sind wichtiger als religiöse Rechte.“* so Landwirtschaftsminister Dan Jorgensen, fordert Ihr Partei-Genosse Beck landesweite Akzeptanz für dieses grausame, anachronistische Verbrechen zu Gunsten muslimischer Gäste. Die Einheimischen sollen sich „anpassen“, die Gäste haben Narrenfreiheit.

*Zu beachten ist, dass nicht eine einzige Religion das betäubungslose Schächten fordert. Diese Grausamkeit wird mit Religionsvorwänden eingefordert.

Im 21. Jahrhundert ist betäubungsloses Schächten aus welchem Grund auch immer, grausames Verbrechen! Vor der Flüchtlingsschwemme waren 79 % der Bevölkerung in unserem Land gegen das betäubungslose Schächten von Tieren. Es wurde nicht abgeschafft, da man solche Forderung als Folge von „geschichtlichen Verpflichtungen“ akzeptiert. Nur bitte, was haben denn die Tiere, die Unschuldigsten!, mit den Verbrechen der Nazis an Menschen zu tun? NICHTS, aber sie lässt man dafür leiden. Wiedergutmachung auf dem Rücken der Tiere! Perfider geht’s nicht mehr!

Ich wünschte, dieser Herr Beck wäre mit 6 kg dieser Droge erwischt worden, nicht nur mit 0,06 Gramm. Sie sprachen damals von einem schweren Fehlverhalten seinerseits. Dieser Politiker ist wieder oben, denn er konnte sich mit 7.000 € frei kaufen. So etwas ist üblich bei unseren Damen und Herren Politikern, wenn sie Dreck am Stecken haben. Das tut denen auch finanziell nicht weh, denkt man an Montatsbezüge von 13.000 €.

Und ich hätte mir auch Ihre Stimme gewünscht gegen die Massaker an den vielen hunderttausend Rindern – verantwortlich Ihre Parteikollegin Künast als damalige Bundesministerin! – zur Marktpreisstabilisierung oder gegen die Massaker an zigtausend Schweinen und Geflügeltieren, die unter den Vorwänden Schweinegrippe und Vogelgrippe qualvoll gekeult wurden, was mittels Populismus gegenüber der Bevölkerung gerechtfertigt wurde. – Und nicht vergessen sollte man das geplante Vorhaben, die deutsche Bevölkerung zwangsimpfen zu lassen – z.G. der Pharma-Konzerne!

Herr Ministerpräsident Kretschmann, gerade Politiker Deutschlands sollten anderen Politikern Populismus nicht vorwerfen. Deutschlands Politiker-Garde strotzt vor Populismus und geht dabei skrupellos über Leichen hunderttausender Unschuldiger – nämlich unseren tierlichen Mitgeschöpfen. In Folge dessen werden auch Menschen Opfer, was keinen dieser angeblich so „verantwortungsvollen“ Politiker wirklich interessiert.

Ich denke, wenn die Bevölkerung Deutschlands wählen dürfte, ob in der EU bleiben oder raus aus dieser uns finanziell verschlingernden EU, dann müssten die Politiker Deutschlands und in Brüssel und Strassburg ebenso zittern wie beim jetzigen Brexit Großbritanniens.

Denken Sie und Ihrer Politikerkollegen doch darüber endlich mal nach! Solange solche Verbrechen wie im EU-Mitgliedsland Rumänien ignoriert, akzeptiert und sogar noch unterstützt werden, solange Deutschland der herausragende „Zahlmeister“ ist, während es den eigenen Leuten schlecht geht, solange werden Sie keine Zufriedenheit für eine EU erleben können beim Normal-Bürger!

Ich kann nur hoffen, dass nun in Großbritannien nicht so lange erneut abgestimmt wird, bis das Ergebnis „passend“ ist.

Und noch etwas: Der Islam ist keine Bereicherung für Deutschland! Er zieht alle schwer erkämpften Werte für Menschen und für Tiere nach unten. Dafür tun Merkel & Co aber auch alles! Auch aus diesem Grund, verdient Madame Julia Gillard Hochachtung: „Einwanderer, nicht Australier, müssen sich anpassen. Akzeptieren sie es, oder verlassen sie das Land.“ – Diese Einstellung und solche Stimme wäre auch in Deutschland und in der EU endlich bitter nötig! Aber das vollständige Gegenteil zu Lasten der eigenen Bevölkerung wird von den politischen Größen praktiziert.

Ungarn und Schweden haben das begriffen, wofür sie von den EU-Politikern gescholten wurden/werden.

Naja, dumm, dümmer, deutsch … wie ein Tierschutzkollege dies treffend bemerkte.

Für eine endlich anständige Welt!
Martina Gerlach

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3 Kommentare zu “Brief von Martina Gerlach an Ministerpräsident Kretschmann

  1. Je niederer und primitiver ein Mensch ist, umso mehr diskriminiert und verachtet er die Tiere! Dies trifft vor allem auf Politiker zu, denn nicht das hohe Amt adelt einen Menschen, sondern sein Gewissen! Da man aber von einem gewissenlosen und nichtfuehlenden Individuum nichts erwarten kann, stehen die Karten fuer diese Welt sehr schlecht! Diejenigen, welche die Gewissenlosigkeit zuerst zu spueren bekommen, sind die Tiere, dann die Bevoelkerung und schliesslich die ganze Umwelt und die Natur! Waehrend aber Tiere und Pflanzen schuldlos sind, koennte die grosse Masse der Menschen schon etwas bewegen! Dabei springt sofort eine Tatsache ins Auge: Weshalb waehlen Demokratien stets taube Nuesse – und noch einmal und noch einmal und noch einmal? So wird es auch bei der naechsten Wahl in Frankreich sein: rechts – links – rechts – links – rechts………………..ohne Herz und Verstand!!!!!!!!!!!

  2. Sehr guter Brief von Martina Gerlach an Kretschmann. Die Grünen haben Ihre Wurzeln schon lange vergessen. Auch Herrn Kretschmann geht es nur um die Macht und um Geld. Wenn diese Möchtegern-Politikerkaste so weiter macht, wird die EU auseinanderfallen und das ist gut so. Sie leben in ihrem Wolkenkuckucksheim und wissen nichts mehr von der realen Welt da draussen. Wenn es um die Leiden der Tiere geht, stellen Sie einfach alles auf Durchzug. Glückwunsch an England, das mit der Brexit-Abstimmung diese EU so richtig aufmischt.

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