Der Mensch – eine wandelnde Grabstaette fuer Tiere

Beitrag von Tierschützerin Claudia Marrapodi

Unterwegs, um die weltweite Tierqual aufzuzeichnen.
Ein kraefteverzehrendes Unterfangen,
welches ich inzwischen auch am eigenen Leibe spuere

Jedes Leben zählt !!!

Wenn die Situation fuer die sogenannten Nutztiere in Frankreich die Hoelle auf Erden ist, so ist sie dies ganz bestimmt anderswo auch! Da mich aber das Schicksal nach Frankreich verschlagen hat, kriege ich halt in den hiesigen Medien doppelt so viel mit, als von anderswo. Was sich aber in den franzoesischen Schlachthoefen und Stierkampfarenen zutraegt ist ganz einfach unertraeglich und man kann es nicht anders sagen: Das Kennzeichen eines niederen und rueckstaendigen Volkes! Dabei war es seinerzeit vornehmlich Frankreich, welches vor ueber 200 Jahren sehr viele geniale Koepfe und Herzen hervorbrachte, aber seit den beruechtigten Septembermorden und der anschliessenden Guillotinierung hunderttausender des ‚besseren Bevoelkerungsteiles‘ wurde eine ethische Mauer eingerissen, welche seither nicht mehr gerade gerichtet werden konnte! Das anschliessende Aufkommen des napoleonischen Zeitalters war ebenfalls kein Balsam fuer die franzoesische Seele!

Dieser ungehobelte, innerlich verlauste Lebensstil ist bis heute geblieben und ein allgemeines Desinteresse am Wesentlichen des geistigen Lebens haelt sich hartnaeckig bis ins kleinste Provinznest hinein, wo freiheitliches Denken und Fuehlen des persoenlichen Gewissens des Einzelnen, einem hirn- und herztoten Freidenkertum im Stile der franzoesischen Revolution eine Narrenbuehne bereitstellt, wo jeder tut und laesst, wie ihm beliebt – und da gehoert die Tierquaelerei als ‚Cerise sur le Gateau‘- als ‚Kirsche auf dem Kuchen‘ selbstverstaendlich dazu!

Waehrend etwa Italien, Israel oder Kalifornien (auf Betreiben vom damaligen Gouverneur Arnold Schwarzenegger, der heute fuer eine vegane Ernaehrungsweise um die Welt reist) die Gaensestopfleber abgeschafft haben, feiert diese abscheuliche und kriminelle Tierquaelerei in Frankreich immer noch ihre Urstaende, unterstuetzt vom jetzigen Praesidenten – und ziemlich sicher auch seinem Nachfolger, wer immer dieser sei, denn Marine Le Pen wird es wahrscheinlich nicht sein!

Durch die stetigen Fernsehuebertragungen der schrecklichen Ereignisse in den franzoesischen Horrorschlachthoefen stehen auch hier in Frankreich immer mehr Menschen auf gegen Tierquaelerei und plaedieren fuer die Installation von Video-Kameras in den Schlachthoefen, fuer eine vegetarische/vegane Ernaehrungsweise – und fuer die Schliessung der Schlachthoefe!

Die Reste auf den Tellern der Fleisch(fr)esser

Hoffen wir, dass – wie ueberall auf der Welt – auch in Frankreich die Vernunft des Herzens siegt, die Schlachthoefe geschlossen werden und auch fuer die gemarterte Tierwelt endlich Frieden einzieht, denn ‚Solange es Schlachthaeuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben‘! (Leo Tolstoi)

Eure Siraganda im Tierschutz

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5 Kommentare zu “Der Mensch – eine wandelnde Grabstaette fuer Tiere

  1. Liebe Siraganda,

    vielen Dank für diesen so wichtigen Beitrag.
    Mir ist schon seit längerer Zeit aufgefallen, dass es in Frankreich ganz besonders grausame
    Tierquälerei gibt. Du hast es erwähnt: die Grausamkeit des Stopfens von Gänsen und Enten, den Stierkampf, der mit Zähnen und Klauen verteidigt wird, die Vogeljagd, oft sogar noch mit Quetschfallen und Leimruten sowie Lockvögeln, das allgegenwärtige Schächten in den Schlachthöfen…
    Du hast auf die Terreur hingewiesen, also auf die „Tradition“ der Gewalt in Frankreich. Vielleicht kann man noch den Algerienkrieg anführen, in dem ebenfalls unfassbare Grausamkeiten begangen wurden.
    Ich sehe sehr oft bestätigt, was Leo Tolstoi vermutete: Es gibt einen Zusammenhang zwischen der Grausamkeit gegen Tiere und der Grausamkeit gegen Menschen.

    Hoffen wir gemeinsam auf einen Bewusstseinswandel!

    LG

    • Liebe Natur Freundin,
      ganz genau: es gibt einen Zusammenhang zwischen der Grausamkeit gegen Tiere und der Grausamkeit gegen Menschen! Der Algerienkrieg wurde von Seiten der Franzosen mit unglaublicher Grausamkeit gefuehrt – und die beruechtigte Guillotine kam reichlich zum Einsatz! Auch die franzoesische und belgische Kolonisation in Afrika war eine der brutalsten ueberhaupt! So etwa wurden Menschen verstuemmelt, indem ihnen Arme, Haende und Beine abgehackt wurden! Und vergessen wir nicht die nordamerikanischen Suedstaaten, welche Sklavenstaaten waren und das Land in die Sezession fuehrten – ein ganz massiver Anteil jener weissen Bevoelkerung waren Franzosen, von den Feldzuegen Napoleons ganz zu schweigen, nicht ohne dabei aus den Augen zu verlieren, dass damals ca. 300’000 russische Soldaten an den europaeischen Grenzen standen!

      Und somit bleibt uns nichts anderes uebrig, als auf bessere Zeiten zu warten und zu hoffen, dass in dieser Welt endlich die Zivilisation Einzug haelt, in deren Genuss Mensch, Tier und Natur kommen moegen!

      Liebe Gruesse an Dich – Deine Siraganda im Tierschutz

  2. Lieber Wolodja, liebe Freunde,

    hier noch einen tiefen Einblick in den Wahnsinn und Ungeist der Tauromachie, um all jene Muender zu versiegeln, welche bis heute finden, diese Praktik sei ein geistiges Kulturgut:

    UNGLAUBLICH – ABER WAHR!!!

    • Und mit diesem spanischen Gesindel bilden wir Deutschen in der EU eine „Wertegemeinschaft“? Großes Lob für die Briten, die sich dafür entschlossen haben aus dieser Schandgemeinschaft auszutreten.

      Die EU boykottiert Rußland wegen seiner Politik in der Ukraine, duldet aber den Stierkampf auf EU-Gebiet?

      • Ja, lieber Bernd,
        dies ist ein grosser Schandfleck auf Europa! Wer solchen Abschaum gutheisst ist absolut mitschuldig! Da sich der Mensch fuer was besseres haelt, im besonderen die Politiker, diskriminieren sie die Tiere und tolerieren somit den Massenmord an Pferden und Stieren. Wir duerfen aber fest mit der Unterstuetzung der spanischen Tierschuetzer rechnen! Die schlafen nicht und da gibt es laufend Verbesserungen, wie wir noch sehen werden! Eines Tages wird es keine Stierkaempfe mehr geben, davon bin ich fest ueberzeugt! Die schwierigste Bastion, die wir in Zukunft nehmen muessen, ist der Fleischkonsum und damit verbunden die Schlachthoefe! Aber vielleicht kommt uns da eines Tages etwas zuhilfe, wovon wir jetzt noch keine Ahnung haben!

        Liebe Gruesse an Dich von Siraganda

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