EU-Autismus: Hetzjagd auf EU-Skeptiker statt Selbsterkenntnis und Heilung

Lesenswerter Artikel von qpress.de über die Reaktionen unserer „ehrenwerten“ Politiker hinsichtlich des EU-Austritts des Vereinigten Königreichs :

EU-Elfenbeinturm zu Brüssel: Das Niveau der einstmals hochgelobten und inzwischen sogar mit Friedensnobelpreis besudelten EU wird immer flacher, was sich nach dem BREXIT im Umgang mit den EU-Skeptikern schonungslos offenbart. Sicher sind die Insassen des Elfenbeinvereinsturms zu Brüssel derart machtbesoffen und von sich eingenommen, dass dort niemand mehr auf sinnvolle Kritik reagieren kann. Es wird nur noch offen gepöbelt, bedroht, gefordert, diskreditiert, abgeschreckt und schwarzgemalt, für den Fall, dass sich weitere EU-Vasallen ausgerechnet Großbritannien zum Vorbild erwählen sollten.

Der Sachverstand, sofern dieser jemals innerhalb der EU vorkam, ward seit dem Plebiszit der Briten nicht mehr gesehen. Eine Auseinandersetzung mit den Geburtsfehlern, Fallstricken und realen Fehlentscheidungen, dieser inzwischen als diktatorisch zu bezeichnenden Regentschaft aller Europäer, ist nicht geplant, allein schon, weil es an der mangelnden Einsichtsfähigkeit der dort regierenden und residierenden Potentaten scheitern muss. Selbstkritik ist in den Gefilden eine völlig unbekannte Vokabel. Wie sich der aktuelle Kommissionspräsident diese Regentschaft vorstellt, hat er schon vor Jahren beiläufig zum Besten gegeben (Siehe obiges Image).

Hier nun der Versuch, die eingangs aufgestellte These mit Beispielen zu belegen:

Nur Nazis können gegen die EU sein

Wer sich also für weitere Austritte aus der EU ausspricht, damit das bestehende EU-System hinterfragt, ist logischerweise ein Spalter. Das reicht noch nicht, wenigstens ein Rechtspopulist muss derjenige sein, weil Liberal- und Linkspopulisten niemals ernsthaft über einen EU-Austritt nachdenken würden, wie man hier gewahr wird: „Die Stunde der Spalter“.  Und was sonst sollte nun ein Rechtspopulist schon sein, außer ein Nazi? Dazu zählen übrigens auch die besorgten Bürger.

Und damit alles immer schön aussieht, auch die emotionale Schiene korrekt bedient wird, bemühen wir vermeintliche „Nazis“ gleich noch einmal: „Die AfD und der Brexit“  Will sagen, bei so einem dramatischen Ereignis können natürlich nur Nazis vor Freude weinen und alle gutartigen EU-Phoriker müssen dies zwingend aus Entsetzen tun.

Glaubt man dem Artikel auf bento.de „Warum junge Europäer sich kein Leben ohne Eu vorstellen können“, haben offensichtlich besonders viele junge Leute vor lauter Entsetzen geweint. Wer allerdings genau gelesen hat, der stellt fest, dass die Unterscheidungsfähigkeit bei der jungen Generation (oder dem Redakteur) noch nicht sonderlich ausgeprägt ist. Das ist auch nicht weiter schlimm und muss man von der jungen Generation noch nicht erwarten. Man muss ihr aber ebenso wenig Sprüche in den Mund legen, die diese Generation vermutlich gar nicht von sich gegeben hat und dazu noch geeignet sind die ältere Generation sinnlos zu erzürnen.

Hier darf man zurecht andere und recht propagandistische (Medien)Kräfte vermuten. Vielleicht sollte man sich unter diesem Gesichtspunkt noch einmal die Schlagzeile des Spiegel vergegenwärtigen, in der von “Spaltern” die Rede war … und dann eine solche Aussage für sich selbst noch einmal neu bewerten. Niemand, auch nicht die Generation Rollator, beabsichtigt den jungen Leuten Europa kaputtzumachen. Es geht hier um die EU und nicht um Europa! Das ist ein grundlegender Unterschied, den die Generation Denkanfänger jetzt erst noch begreifen muss, bevor sie “angeblich” weiter nutzlos irgendwelchen Möchtegern-Diktatoren der EU nachweint. Oder war das nur die einfältige Idee eines Propagandisten, der die junge Generation gerne missbrauchte, um diese planvoll gegen die ältere Generation aufzubringen?

Der Schuldige

Natürlich wurde inzwischen auch ein General-Schuldiger für das eingetretene BREXIT-Elend ausfindig gemacht, gottlob in Großbritannien: „Johnsons Wahnwitz“. Und wie könnte es anders sein, auch hier haben wir es schon wieder mit einem Populisten zu tun, diesmal sogar mit einem “begnadeten” und vorsichtshalber ohne konkrete politische Richtungsangabe, was den Artikel besonders verdächtig macht. Lust auf noch mehr EU-Propaganda und Panikmache dieser Art? Hier und hier und hier  und da auch noch!

Die gesamte EU versucht sich zwar seit ihrer Gründung populistisch zu geben und der Bevölkerung besonders sexy zu erscheinen, nur ist ihr kein rechter Erfolg damit beschieden, weil sie nur Dinge verzapft die eine Mehrheit der Menschen gar nicht will. Letzteres ist der EU aber ziemlich egal, weil sie ganz anderen (Lobby)Interessen dient, als denen der EU-Nutz-Menschenherde. Genau an der Stelle setzt das in der Überschrift angerissene Problem der EU und seiner Mannschaft ein. Die mangelnde Einsichtsfähigkeit zu ihrem Leiden verhindert eine konkrete Genesung. Sie vereitelt weiterhin notwendige Erkenntnisse, eine Revitalisierung der Selbsteinschätzung und die Einleitung entsprechender Umbaumaßnahmen, die dringend erforderlich sind, erstmals ein Europa der Menschen zu schaffen und kein Konzern-Europa. Ergo wird der Stress der EU mit seinen nörgelnden Europa-Bürgern wohl noch lange nicht zu Ende sein. Also dann, gute Besserung … EU!

Quelle: www.qpress.de

Bundespressekonferenz am 24. Juni 2016:
„Brexit-Schock in der Bundesregierung“

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