„Rechte Tierfreunde und das Schächten“

Siehe Artikel auf freiheitsliebe.de vom 19. Juni 2016: „Rechte Tierfreunde und das Schächtverbot“

Maria von Finnentrop kommentierte über diesen Artikel am 20. Juni 2016 auf obiger Webseite:

Dieser Artikel stellt die AfD auf eine Stufe mit den Nazis. Dem Schreiber geht es nicht um Tierschutz, sondern er benutzt das Thema, um seine eigene gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit hemmungslos auszutoben. In der AfD gibt es zahlreiche Menschen mit Migrationshintergrund, die AfD ist zum allergrössten Teil Israelfreundlich und sieht im Judentum eine zentrale Quelle der europäischen Zivilisation. Die AfD hat eine eigene Schwulenorganisation und einen afrikanischen Kandidaten (Achille Demagbo). Eine demokratische Partei auf eine Stufe zu stellen mit bestialischen Massenmördern von grenzenlosem Zynismus, das ist perfide und demagogisch. Diese Saat wird nicht aufgehen. Das Schächten ist im Judentum eine uralte Tradition und ein Verbot wird es nicht geben, ebensowenig wie ein Verbot der Beschneidung. In einem seriösen Diskurs wird dies am Ende auch die Position der AfD sein. Dieser Artikel hat den einzigen Zweck die AfD in die Nazi-Ecke zu stellen. Das ist eine Verhöhnung der Naziopfer, eine Verharmlosung des grössten Menschheitsverbrechens und eine bewusste Verunglimpfung vieler anständiger Menschen. Aber der Schreiber muss keine Konsequenzen fürchten, denn er bewegt sich ja im Mainstream und die jahrelange Hetze gegen eine neue Partei scheint bei den allermeisten Menschen gut zu funktionieren. Dieser Artikel schürt Hass. Nichts sonst. Das eigentliche Thema interessiert den Schreiber nicht.


Kommentar von Herrn Ulrich Dittmann zu obigen Hetz-Artikel am 19. Juni 2016:

Es bedeutet schlicht Meinungszensur und Poltical-Correctness-Diktatur und blanke Negierung des Grundgesetzes, wenn – wie hier in diesem Beitrag – Kritik am betäubungslosen Schächten von Tieren in irgendeine Verbindung mit der Begrifflichkeit “ausländerfeindlich”, oder politisch “rechts stehend” gebracht wird. Zudem letztere Einstufung dann nur all zu gerne zielorientiert zu diffamierenden Terminologien wie „rechts-extrem“, „neonazistisch“ etc. mutiert…

So scheut man sich nicht – siehe auch hier – auf diskreditierende Weise Schächtkritiker in Verbindung mit der Nazi-Gesetzgebung zu bringen, mit der Behauptung, “…das erste gegen die Juden erlassene Gesetz 1933, sei das Schächtverbot gewesen.” Dies ist unrichtig . Hier wird auf die Stellungnahmen der Historikerin Renate Brucker und Prof. Dr. jur. Wolfgang Karnowsky verwiesen. Einfach mal „googeln“!

Die Ausgabe von “Der Tierfreund” vom 1.Jan. 1906 (!) belegt, dass bereits damals eine Fachkommission von 585 (!) leitenden Veterinärmedizinern deutscher Schlachthöfe, betäubungsloses Schächten als abzuschaffende Tierquälerei, da – „unnötig, barbarisch, tierquälerisch, entsetzlich, roh, inhuman, grausam, empörend, widerwärtig, ekelerregend,” etc., kritisierten.

Hierzu sei auch der KZ-Überlebende Samuel Dombrowski zitiert:“ Das Schächtproblem ist wie eine Eiterbeule die nicht abheilen wird, solange Tiere ohne Betäubung qualvoll getötet werden.“

Tierschutzengagement orientiert sich weder an “rechts” noch “links” sondern nur an einem Geradeaus – zum Wohle der Tiere. Gegner des Vogelmordens in Italien, Gegner des Stier”kampfes” in Spanien sind keine “Anti-Italiener” oder “Anti-Spanier” etc. – ebensowenig Gegner der Schächtquälerei “ausländerfeindlich” oder “Anti-Semiten” sind. Denn unzweifelhaft leiden Tiere immer gleichermaßen furchtbar, gleich von welchem Personenkreis sie gequält , hier betäubungslos abgemetzelt werden.

Betäubungsloses Schächten bedeutet den hier in der Diaspora lebenden Ausländern und Migranten weniger einen bindenden Glaubenszwang, denn ein willkommenes Ritual, sich ganz bewusst und zielführend der von den Deutschen in naiver Denkweise so sehr gewünschten Integration zu widersetzen.

Diese nach hier importierte Schlachtart leistet öffentlicher Verrohung Vorschub, fördert die Etablierung einer abgeschotteten Parallelgesellschaft, desavouiert hier um Integration bemühte Gläubige und Bürger, ist religionswissenschaftlich nicht begründbar, und weder mit dem Begriff “Religion”, noch mit der hier geltenden Verfassungsethik zu subsumieren. Wer mit heutigem Wissensstand, nach der Verankerung des Staatszieles Tierschutz in der Verfassung (Artikel 20a GG) noch rechtsirrelevanten Glaubenswunschvorstellungen einzelner islamischer oder jüdischer Glaubensgruppierungen betreff Begehr nach betäubungslosen Schächtungen rückgratlos nach dem Munde redet und willkürlich über den Mehrheitswillen der Bevölkerung stellt, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, skandalöse, rechtswidrige Volksverdummung zu betreiben und explizit übelste, lebensverachtende Tierquälerei zu unterstützen.

Unsere von politischem Kalkül und Anthropozentrismusdenken zu großen Teilen geradezu durchdrungenen „Volksvertreter” müssen endlich zu der realistischen Erkenntnisgewinnung gebracht werden, dass an Volkes Wille nicht vorbeiregiert werden kann und darf: Tierschutz, der die Quälerei des betäubungslosen Schächtens ausklammert, ist kein Tierschutz. Dies auch gerichtet an die Adresse all der Möchte-gern-gut-sein-Menschen, mit selbst aufgesetztem Heiligenschein.

So ist Kritik an der Tierquälerei “betäubungsloses Schächten” nicht nur legitim und berechtigt – sondern zwingend notwendig.

Wer sein mit Hornhaut überwuchertes Empathie-Empfinden nicht nachvollziehen kann, sollte einfach einmal die sogenannten “Schächttiere” befragen – wenn ihnen schon nicht die Gnade des Lebens gewährt wird – mit welcher Schlachtart sie denn am liebsten abgemurkst werden möchten.

Schlußanmerkung: Wenn das betäubungslose Schächten eine so geniale, schnelle und tierfreundliche Tötungsartart darstellen würde, wie von Schächtbefürwortern pharisäerhaft behauptet, warum praktiziert man diese kostengünstige Schlachtmethode dann nicht überall in der westlichen Welt und verschrottet all die teuren, offenbar “unnützen” Betäubungsgerätschaften ?

Ich habe übrigens “normales” Schlachten und “Schächten” sehr wohl – mit Tränen in den Augen – selbst beobachtet und weiß wovon ich rede.

Ulrich Dittmann

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4 Kommentare zu “„Rechte Tierfreunde und das Schächten“

  1. Jene zweibeinigen Monster, welche Profit aus der Tierqual ziehen und denen die Lefzen nach Fleische speicheln, erfinden jeden nur erdenklichen Grund, um den Tierschuetzer in die Nazi-Ecke zu stellen, denn nur dort, so hofft und glaubt er (der Tierquaeler und profitgierige Halsabschneider und Staatsdiener) den Tierschuetzer dingfest zu machen und fuer immer zu laehmen! Statt sich einmal zu ueberlegen, dass viele Orientalen, welche nach Europa kommen aus Laendern stammen, die noch nie was von einer Betaeubungs-Methode gehoert haben und in ihren Gehirnen eine solche nicht nachvollziehen koennen! Deshalb beharren sie auf der betaeubungslosen Schaechtmethode (denn Fleisch fressen will ja jeder, ob Schwede, Franz oder Tuerk)! Dass es aber die moralische Pflicht und Schuldigkeit des modernen Staatsdieners ist, die zugezogenen Wuestenbewohner (denn das sind ihre Landschaften, und inzwischen auch ihre Staedte) aufzuklaeren und mit der Humanitaet der Zivilisation vertraut zu machen, das geht diesen morbiden Fleischsaecken voellig ab! Eines Tages aber werden sie eines besseren belehrt, denn wer einem Analphabeten kritiklos alles durchgehen laesst, endet am Ende der Kette selbst mit einem durchtrennten Hals, weil es die kulturlose Zivilisation naemlich versaeumte, aus der debilen Nabelschau gehirngewaschener Wuestenschlafwandler erwachte Menschen zu machen, denn wenn ein Zweibeiner nur noch tausendjaehrige ‚heilige Buecher‘ studiert und nachplappert und sonst nichts, bleibt er in der geistigen und seelischen Entwicklung stehen – und offenbar jeder, den er zu bezirzen Weiss mit ihm!

  2. Der infame tierfeindliche und barbarische Beitrag von Volkhard Mosler auf der Seite „Die Freiheitsliebe“ erschien bekanntlich zuerst auf der Seite von „marx21“, dem Hetzorgan der Gruppe „marx21, einer Trotzkistenvereinigung. Das Bundesamt für Verfassungsschutz Bundesamt stuft marx21 als linksextreme Vereinigung und aktivste trotzkistische Organisation ein. Bekanntlich war Trotzi einer der schlimmsten Verbrecher in der Sowjetunion, kein Wunder daß diese Leute keine Scheu vor Barbarei haben, sowohl an Menschen wie an Tieren. Dies als Hintergrundinformation.

  3. Den Tierausbeutern ist jedes Mittel recht um Tierschützer und Tierrechtler zu difamieren, damit sie ihr blutiges und grausames Werk weiter ausüben können. Sehr guter und informativer Beitrag.

  4. Riesengroßer Dank an Ulrich Dittmann für seinen hervorragenden Beitrag.
    Besser kann man es einfach nicht sagen.
    Meine allerbesten Wünsche an ihn, er ist eine so wichtige Stimme für die Tiere!

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