Der Verrat des Papstes an den Tieren – Teil 1

Beitrag von Tierschützerin Claudia Marrapodi

Fuer jeden Tierfreund, der sich bis anhin noch fragte: ‚Papst oder nicht Papst?‘ sind nun am 16. Mai 2016 im Vatikan die speziesistischen Wuerfel gefallen! Dies bedeutet fuer uns Tierschuetzer ganz konkret, dass von jener Religiotenzentrifuge fuer die Tiere DEFINITIV keine Hilfe kommt! Ich wollte ja mal nicht ’so sein‘ – habe mich ueber geraume Zeit mit meiner Familie, meinen Freunden, so etwa auch mit Blog-Inhaber Wolodja – quergelegt, und immer noch darauf beharrt zu warten, zu warten und noch weiter zu warten, denn ich wollte und konnte es NICHT GLAUBEN, dass angesichts der heutigen Zerstoerung und dem allgemeinen Zerfall dieses Planeten und der menschlichen Werte gegenueber der Kreatur, vom Vatikan weiterhin und immer noch derselbe Giftbecher ueber die Allgemeinheit ausgeschuettet wird! Aber welch ein Irrtum!!! 

Ich bin zwar vor vielen Jahren bereits aus der katholischen Kirche ausgetreten, hatte aber immer noch ein Tuerchen offengelassen, fuer den Fall, dass…. Da ich nun aber sehe, mit welcher verantwortungslosen Empathielosigkeit und Verkennung der Zeichen der Zeit, der neue Papst ‚Franziskus‘ seine neuesten und doch so veralteten Tiraden gegen die Schoepfung kehrt – und somit einmal mehr ihren Hals ans Messer liefert, ist es an der Zeit, klaren Wein einzuschenken – und nicht mehr den getruebten und sauren Inhalt aus den vatikanischen Bechern zu schluerfen!

Die christlichen Kirchen und insbesondere der Vatikan und der Katholizismus sind fuer ihre sexistische, rassistische und speziesistische Haltung durch die Jahrhunderte bekannt und beruechtigt (jahrhundertelange Befuerwortung der Sklaverei, die Unterdrueckung der Frau, der Homosexuellen) und heute werden wir uns der dritten ihrer Unarten zuwenden, welchen sie immer noch mit heissem Eifer froehnt: dem Speziesismus!

Die Abartigkeit des internationalen Schlachttiertransportes, der aus allen Naehten quillt – fuer die christlichen Kirchen ein ganz normales Bild und ein ganz normaler Vorgang, der keinen einzigen Protest hervorruft und auf keine Empoerung stoesst, und weshalb nicht? Das werden wir gleich sehen, denn hier folgen sogleich die am 16. Mai 2016 vom Papst auf www.famigliacristiana.it geaeusserten  Worte hinsichtlich seiner entlarvenden und verraeterischen Denkweise auf Tiere betreffend:

Zunächst der Originaltext aus dem Italienischen, damit jene, welche italienisch sprechen, sich vergewissern koennen, dass meine nachfolgende Uebersetzung auch stimmt! Ich greife vorwiegend nur die vom Papst geäusserten Aussagen heraus:

Il giorno dopo, le polemiche non si placano. Le associazioni animaliste sono insorte contro le parole del Papa pronunciate sabato durante l’udienza giubilare: «La pietà non va confusa neppure con la compassione che proviamo per gli animali che vivono con noi; accade, infatti, che a volte si provi questo sentimento verso gli animali, e si rimanga indifferenti davanti alle sofferenze dei fratelli. Quante volte vediamo gente tanto attaccata ai gatti, ai cani, e poi lasciano senza aiutare il vicino, la vicina che ha bisogno… Così non va».

«Chi critica il Papa per queste frasi non ha ben capito cosa Francesco voleva dire», taglia corto padre Enzo Fortunato, direttore della sala stampa del Sacro Convento di Assisi. «Le parole del Papa sono state strumentalizzate», continua il francescano rimarcando proprio il pensiero di san Francesco d’Assisi. «Per san Francesco è centrale l’uomo e solo dopo ci sono gli animali e l’ambiente, il creato. Troppi amano, come ha detto il Papa, cani e gatti, ma ignorano i vicini. Il Pontefice ha evidenziato la centralità dell’uomo, dei figli, dei vicini, guardando al futuro dell’umanità».

Non un invito, dunque, «a dimenticare gli animali o a metterli da parte», continua don Fortunato, «ma c’è una priorità di valori». E parlando di San Francesco, «uno che gli animali li ha amati», il francescano ribadisce che «va visto tutto come rimando a Dio, che ci insegna ad amare l’uomo. Il Papa non ha voluto mettere in contrapposizione animali e persone, ma ha focalizzato attentamente, e con il suo stile, i valori dell’esistenza umana e tra questi, per dirla con un padre della Chiesa “l’uomo vivente è la gloria di Dio”».

Und hier von mir übersetzt:

Worte des Papstes: «Sehr oft sehen wir Leute, welche so sehr an Hunden und Katzen haengen – und dann ihrem Naechsten nicht helfen, welche es noetiger hätten. Das geht nicht.»

Vater Enzo Fortunato vom Heiligen Konvent in Assisi sagt im obigen italienischen Text: «Wer den Papst kritisiert, hat nicht genau verstanden, was er sagt. Fuer Papst Franziskus steht der Mensch im Zentrum – und erst nachher kommen die Tiere und die Natur, das Geschaffene.« Und sich nun wieder auf die Worte des Papstes beziehend, fährt er fort: «Die Menschen lieben zu sehr Hunde und Katzen, aber ignorieren ihre Naechsten. Der Papst hat auf die Zentralitaet des Menschen hingewiesen, die Soehne, die Naechsten – und dies im Hinblick auf die Zukunft des Menschen.»

Enzo Fortunato faehrt weiterhin fort: «Die Worte des Papstes seien keine Einladung, die Tiere zu vergessen oder sie beiseite zu legen, aber es gäbe EINE PRIORITAET DER WERTE.“ Und in Bezug auf Franz von Assisi meinte dieser Franziskaner Fortunato, das dessen Tierliebe eine Aufforderung Gottes an uns Menschen sei, die Menschen mehr als Tiere zu lieben. Welch eine Unverschämtheit und Verhöhnung des Franz von Assisi!!! Der Papst wolle nicht Tier und Mensch gegeneinander ausspielen, sondern hätte nur auf die Werte der menschlichen Existenz aufmerksam gemacht und diesbezueglich betont, dass „der Mensch die Glorie Gottes“ sei.

Auf der Webseite http://www.lastampa.it kommt es noch schlimmer, denn hier verkuendet dieser Papst  am 14. Mai 2016 sinngemäß von mir übersetzt folgendes:

Heutzutage sollten alle Christenmenschen aufpassen, alle Froemmigkeit über  jenes Mitgefühl für Tiere zu stellen, welches oft nur Heuchelei, eine diffuse Verwirrung und oberflächliche Emotion sei und die Würde des Menschen verletzen würde. Im Klartext: Mitleid mit jener „Krone der Schoepfung“ sei im Gegensatz zu allem Mitleid gegenüber Tieren oberstes Gebot und allerhöchste Christenpflicht!!!

Welch heuchlerische und irrefuehrenden Aussagen, die ein mieser und feiger Verrat an der Schoepfung sind und am Ende der Kette schlussendlich nur einem schaden, nämlich dem Irrwicht Mensch. Und so werden wir alle Tag fuer Tag und stuendlich Zeuge des qualvollen Abverreckens dieses einst blau-gruenen Planeten und all seiner Geschöpfe.

MAN KANN NICHT ZWEI HERZEN HABEN,
EINS FUER DIE TIERE UND EINS FUER DIE MENSCHEN,
SONDERN MAN HAT NUR EIN HERZ ODER MAN HAT KEINES!

Der Luegenbold im Vatikan hat offenbar keines! Und so kommt es denn zu solchen Bildern hier, die mehr sagen, als tausend Worte:

Eure Siraganda im Tierschutz

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9 Kommentare zu “Der Verrat des Papstes an den Tieren – Teil 1

  1. Von dieser Kirche und diesem Papst und seinen Vasallen ist nichts, aber auch garnichts zu erwarten, was uns Tierschützern auch nur annähernd helfen würde. Diese Kirche kann man nur verlassen und bekämpfen. Ich hatte es in einem früheren Kommentar schon einmal erwähnt: „Traue keinem Mann in Weiberkleidung.“ Was bewegt diese Individuen Pfarrer zu werden? Ihr Glaube? Ich gehe eher davon aus, dass sie eine Persönlichkeitsstörung haben und Probleme mit dem weiblichen Geschlecht. Pfarrer und Priester müssen sich von Anfang an einer Kirchenlehre total unterwerfen, die eigene Gedanken nicht zulässt. Jeder Abweichler wird bekämpft. Es gibt immer noch die Inquisition, wenngleich sie auch nicht mehr mit Scheiterhaufen agiert. Aber es gibt genügend andere Möglichkeiten den Menschen den Willen zu brechen. Das Ergebnis sieht man in diesem Papst.

  2. Hab vielen, vielen Dank, für diese Info, liebe Siraganda, die hoffentlich vielen Menschen die Augen öffnet.

    „Aufforderung Gottes an uns Menschen sei, die Menschen mehr als Tiere zu lieben (?).“

    Papst Franziskus: „Heutzutage sollten alle Christenmenschen aufpassen, alle Froemmigkeit über jenes Mitgefühl für Tiere zu stellen, welches oft nur Heuchelei, eine diffuse Verwirrung und oberflächliche Emotion sei und die Würde des Menschen verletzen würde.“

    Mit diesen Worten des Papstes hat er sich selbst entlarvt, als ein elender Speziesist, als ein Komplize des Bösen.

    Gestern sah ich bei Arte einen Bericht über Mexiko. Gezeigt wurden auch widerliche Filmaufnahmen von einer Stierkampfarena der Maja-Nachkommen, die den spanischen Stierkampf übernommen haben, aber ihn noch perverser ausüben. Ein ganz normales männliches Rind, kein ausgewachsener Kampfstier, wird an Stricken in die Mitte der Arena gezerrt und dann werden mächtige Feuerwerksknaller gezündet und das Tier durch die Arena gehetzt, von nicht ein paar Toreros, sondern mehreren Dutzend, die dem völlig verängstigten armen Tier ununterbrochen schwere Wunden mit ihren Spießen zufügen. Das minderwertige Zuschauerpack sitzt auf den Bänken und freut sich – Kinder, Frauen, Alte!!!

    Das perverse daran: Unmittelbar vor dieser Ungeheuerlichkeit zog dieses Zuschauerpack durch die Arena, veranstaltete eine katholische Prozession zu Ehren der heiligen drei Könige.
    Wenn das nicht zum Reich des Bösen gehört, was ist dann das Böse?

    Hinzugefügt von Wolodja:

    Hier der Link zu besagter Doku auf ARTE:
    „Christliche und Maya-Traditionen in Yucatán“
    http://www.arte.tv/guide/de/049877-006-A/reise-durch-amerika

  3. liebe Siraganda, man könnte in Tränen ausbrechen wenn man diese Bilder sieht, hoffentlich
    platzt der ekelige Fettsack der auf dem schönen Löwen tront. Die Kirche mit ihrem ganzen Arsenal voll Bischöfen, Päpsten und Pfaffen haben GROßE SCHULD am Elend der Tieren.
    Der Teufel soll sie alle in seiner Hölle schmoren lassen !

  4. Liebe Elke, lieber Bernd, liebe Marie-Thérèse,

    erst mal ganz herzlichen Dank fuer Eure treffenden, ausgezeichneten Kommentare, welche mir wiederum viel Kraft geben! (Ein noch staerkerer Tobak ist bereits in Arbeit) Die Anwesenheit guter Freunde bildet immer eine sehr starke Motivation!

    Nun moechte ich noch auf jeden einzelnen Kommentar eingehen!

    Elke:
    Ja, liebe Elke, wir muessen diese Kirche bekaempfen! Ich habe es inzwischen aufgegeben, für die Kirchen noch ein einziges gutes Wort zu verlieren, denn diese sind blind, stumm und taub! Teure Roben (so eine kostet zwischen 7’000 und 10’000 Euro – massgeschneiderte Arbeit, Stoff und individuelle Ergaenzungen! Die entsprechenden Geschaefte stehen direkt in der langen Gasse gegenueber dem Vatikan, ich hatte mich dereinst nach den Preisen erkundigt, das war aber vor ueber 20 Jahren, muss inzwischen noch teurer sein!

    „Es gibt immer noch die Inquisition, wenngleich sie auch nicht mehr mit Scheiterhaufen agiert. Aber es gibt genügend andere Möglichkeiten den Menschen den Willen zu brechen. Das Ergebnis sieht man in diesem Papst.“ – Genau – und er kommt daher wie ein zweibeiniger Wolf im Schafspelz! Da lobe ich mir die vierbeinigen, denn die sind das genaue Gegenteil von ihrem Ruf! Vor allem menschenscheu, und die wissen warum!

    Bernd:
    Lieber Bernd, hab vielen Dank fuer Deinen sehr aufschlussreichen Kommentar, u.a. vor allem zum Thema dieses fuerchterlichen, beispiellosen Stierkampfspektakels in Yukatan! Dazu nehme ich wie folgt Stellung:
    Also einerseits bin ich inzwischen gefeit gegenueber aboriginalen Entgleisungen in der Neuzeit, aber nach der Ansicht dieses Videos (ich danke Dir sehr fuer diese wichtige Information) fiel mir doch meine rosarote Brille auf den Boden! Da kann ich nur sagen, dass diese eroberten und konquisierten Hohlkoepfe ihren kolonialen Peinigern in nichts nachstehen, wenn es um feigen Lynchmord geht, dazu noch begangen an einem wehrlosen, voellig harmlosen Brahma-Bullen (die laufen in Indien frei auf der Strasse herum und fressen den Kindern das Gras aus der Hand). Es wird mir immer deutlicher bewusst, dass die indigenen Voelker, welche sich heute ueber ihre ruecksichtslosen Eroberer beklagen, diesen und deren Kirche doch seit Anbeginn den Steigbuegel halten, um festen Fuss zu setzen! Es waren doch schlussendlich die Indianer, welche fuer die schonungslose Ausrottung des Wildes auf dem amerikanischen Kontinent sorgten, sogar ihr Land traten sie ab fuer billiges Feuerwasser! Den letzten ueberlebenden kriegerischen Indianern Nordamerikas wurden dann von der Regierung vergiftete Decken zugesandt, waehrend an den Wasserloechern der letzten Bueffel Scharfschuetzen aufgestellt wurden, um die letzten zehntausend Tiere abzuknallen! Es blieben ganze acht Bueffel am Leben, welche sich irgendwie wieder vermehrten und heute eine Augenweide in den Naturparks sind! Leider ist Grausamkeit auch den indigenen Voelkern eigen, obwohl sie diese nicht so raffiniert anzuwenden wissen, wie der weisse Mann. Es sei noch zu beachten, dass die beiden barbarischsten Schergen der mexikanischen Revolution, General Huerta und Porfirio Diaz, keine Spanier, sondern Azteken waren. Als diese dann im Palast von Mexico City sassen, taten sie mit der Bevoelkerung genau das gleiche, wie der jeweilige Vorgaenger, um keinen Deut besser! Beide waren bereits um die Jahrhundertwende und vor dem Naziwesen grosse Verehrer des deutschen und japanischen Militaerwesens (ich hatte tatsaechlich mal ein Foto von General Huerta mit Heinrich Himmler verwechselt, frappierend, diese Aehnlichkeit) Dies zeigt uns, dass der Mensch in seiner Bestialausgabe ueberall auf dem Planeten heimisch und identisch ist!

    Marie-Thérèse:
    Liebe Marie-Thérèse,
    auch Dir vielen Dank fuer Dein Statement! Und ebenso wie Du hoffe ich, dass dieses ganze Pfaffen- Bischofs- und Paepstepack eines Tages in der Hoelle schmoren wird! Ich bin ueberzeugt von der Existenz einer ausgleichenden Gerechtigkeit und diese Drecksaecke mit der Note UNGENUEGEND werden für ihre Schändlichkeiten hoffentlich einmal jenen Lohn ernten, den sie verdient haben.

    Ich wuensche Euch allen, und natuerlich auch Bloginhaber Wolodja und allen Freunden, noch einen so angenehmen Tag wie nur moeglich – Eure Siraganda im Tierschutz

  5. Sehr treffend, liebe Siraganda, Deine Einschätzung der indigenen Völker! Eines beobachte ich immer wieder, je mehr man nach Süden kommt, desto roher geht man mit Tieren um. Das ist auch schon in Europa so, siehe die Spanier mit ihrem Stierkampf oder die Italiener und Malteser mit ihrem Vogelmord. Das gleiche in Nordamerika. Während es in den USA noch etliche Tierfreunde gibt, da ist in Mexiko so gut wie nichts, nur völlige Empathielosigkeit gegenüber Tieren.

    Die kommende Präsidentschaftswahl in den USA ist eine Schicksalswahl. Donald Trump warnte vor der Überfremdung der USA durch die Latino-Einwanderung. Wenn das so weitergeht, sind die Weißen in 30 Jahren in der Minderheit und Tierschutz wird noch weniger praktiziert werden, wie jetzt schon. Trump will dem gegensteuern, die Grenze dicht machen, auch gegenüber dem Islam. Aber die Medien und das Establishment werden seinen Sieg schon zu verhindern wissen. Die deutschen Medien machen seit langem nichts anderes als Trump als Gefahr darzustellen und nicht recht zurechnungsfähig. Dazu sucht man sich Fotos raus die für Trump unvorteilhaft sind, mit der elenden Clinton macht man das nicht. Demagogie auf hohem NIveau!

    • Lieber Bernd,
      ja, das ist so! Dazu sei noch angemerkt, dass ich gestern auf dem franzoesischen Sender BFM-TV gehoert habe, dass in Amerika ein vorgemerkter islamischer Fanatiker das Recht hat, Waffen zu kaufen, waehrend doch gerade diese gefaehrlichen Gruppen ueberhaupt keinen Zugang dazu haben sollten! Zwecks Donald Trump kann ich mir vorstellen, dass er in den Medien unvorteilhaft dargestellt wird und ich war am Anfang auch skeptisch, habe aber inzwischen gemerkt, dass er zwar etwas exzentrisch ist, aber doch sehr guten Durchblick hat in Bezug auf eventuelle Gefahren, die da lauern.

      Zum Problem der Brutalitaet in den suedlichen Laendern habe ich eine interessante Erfahrung gemacht – und zwar hinter meinen Gardinen im stillen Kaemmerlein! Jedes Mal, wenn die Sonne etwas mehr hinter den Wolken hervorguckt und das Barometer steigt, werden die Leute auf der Strasse bloed, umsomehr, wenn gerade ein Fussballspiel irgendwo im Gange ist, und wenn’s dann so richtig einheizt (die Sonne und der Sport), dann werden Flaschen entleert und auf die Strasse geworfen, oder letzthin fiel sogar ein Boellerschuss! Hupende Autos und groehlende Kehlen! Wenn dann dazu noch ein ueberreicher Kindersegen bei besonders sonnenbeschienenen Voelkern einschlaegt, dann ist die gute Erziehung im Eimer – und die vergreifen sich in ihrer Ausrasterei am ersten besten Opfer, was dann sehr oft ein Tier ist! Nur soviel zu meiner persoenlichen Beobachtung ueber dieses Thema.

  6. Siraganda:

    „Wenn dann dazu noch ein ueberreicher Kindersegen bei besonders sonnenbeschienenen Voelkern einschlaegt, dann ist die gute Erziehung im Eimer – und die vergreifen sich in ihrer Ausrasterei am ersten besten Opfer, was dann sehr oft ein Tier ist!“

    Das ist die Realität, die Du treffend erkannt hast, liebe Siraganda! Bei bekloppten „Gutmenschen“ werden solche Äußerungen als Rassismus gebrandmarkt, wie die von Thüringens AfD-Chef Björn Hoecke. Hoecke stellte die These auf, daß die Evolution Afrika und Europa „zwei unterschiedliche Reproduktionsstrategien beschert“ habe. In Afrika herrsche die „r-Strategie“ vor, die auf eine möglichst hohe Wachstumsrate abziele, dort dominiere der sogenannte Ausbreitungstyp. Dem stehe die europäische „K-Strategie“ gegenüber, „die die Kapazität des Lebensraums optimal ausnutzen möchte“.
    Er fordert seine Zuhörer auf, „mal die populationsökologische Brille aufzuziehen“. Der Bevölkerungsüberschuss Afrikas betrage etwa 30 Millionen Menschen pro Jahr. Solange Deutschland diese Menschen bereitwillig aufnehme, werde „sich am Reproduktionsverhalten der Afrikaner nichts ändern“. Seine Schlussfolgerung: „Die Länder Afrikas, sie brauchen die deutsche Grenze, sie brauchen die europäische Grenze, um zu einer ökologisch nachhaltigen Bevölkerungspolitik zu finden.

    Diese kluge Äußerung wird als Rassismus gewertet und es wurde Strafantrag deswegen gestellt. So weit sind wir schon, daß das Beschreiben der Realität unter Strafe gestellt wird.

    • Individuen, die diese Aeusserungen unter Strafe stellen haben z.B. nie mit Arabern persoenlich gesprochen – ich schon! Die sagen, dass jede Frau so viele Kinder wie moeglich auf die Beine stellen soll, damit die sehr bald mehr sind als die andern – und vor allem Israel an der Zahl uebertreffen! Ich habe sogar mal gelesen, dass die gefangenen Palaestinenser das Sperma aus dem Gefaengnis schmuggeln, um ihre Frauen damit zu begluecken, nur damit bei der Fortpflanzung nichts in die Hosen geht! Da muss jeder Tropfen fruchtbar sein, damit jeder Sohn ein Kalachnikov-Traeger wird!

  7. In der Tat hat der Papst echt seine bisherige Popularität auch in den südlichen Ländern teilweise eingebüßt .Denn was wahrscheinlich viele nicht wissen, daß es auch dort strengste Gesetze gegen Misshandlungen gibt, die von den seit Jahren schon existierenden Tierschutzorganisationen mühselig durchgekämpft wurden. Seine Worte wurden, wie o.a. richtig wiedergegeben, hart kritisiert. Der Vatikan wurde mit Protestbriefen überschüttet.
    Ob das Erfolg haben wird? Abwarten! Ich glaube nicht , man darf nicht vergessen, daß er aus Argentinien mit den favelas zu tun hatte. In Europa „funktioniert “ es eben anders, er sollte sich besser informieren oder beraten lassen, das könnte man ihm vorwerfen. Zumal heute, da die Kirche wirklich in einer vollen Krise steht, vor allem in den nördlichen Staaten, wo die Kirchensteuer relativ zu anderen Ländern zu hoch steht und man lieber austritt, als „unnötige“Gelder anzulegen. Die schwachen Lebewesen sind nun mal unsere Tiere. Auch wenn wohl zu vermerken ist, daß auch in Spanien Stierkampf usw. weiterhin durchgeführt wird, in Dänemark Zootiere eigens für Kinder öffentlich seziert werden. Diese Tiere waren gesund und hätten laut Anfragen in anderen Zoos weiterleben können. Unsere Petition hat nicht ausgereicht, um diesen Unsinn zu stoppen. In Norditalien wurde ein zentraler Marktplatz zur Verfügung gestellt, um daß jährliche grausame „sgozzamento“ durchzuführen.
    Leider auch hier fehlte die erforderliche Zahl zu Vermeidung .
    Wo war dort die PresseInfo , die internationale Tierschutzorganisation Europas?
    Sind wir immer noch zu wenig?
    Da fehlte die Stimme des Papstes mit humanen Argumenten u.a.auch, um sein Image und die Kirche wieder herzustellen, was an 1. Stelle stehen sollte.
    Tut uns wirklich leid, da der Papst stets ein wichtiger ReferenzPunkt für uns war.
    Er hätte schon eine wichtige Aufgabe in der Welt.
    Es grüßt Euch herzlich
    Barbara

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