Tierversuche an Universitäten stoppen

Dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zufolge wurden im Jahr 2014 in Deutschland über 50.000 Tiere, darunter 14 Affen, 12.130 Ratten, 30.855 Mäuse, 112 Hunde, 1.694 Schweine, 57 Katzen, 214 Rinder sowie 38 Pferde und Esel, in universitären Ausbildungsübungen verwendet.
In einigen Hochschulen werden Schweine auf Laufbänder gezerrt und müssen solange rennen, bis sie völlig erschöpft sind. Die Studenten sollen währenddessen die Reaktion der Tiere auf Stress und Überhitzung analysieren. Rindern und Pferden werden Fisteln (eine von außen zugängliche, mit einem Stöpsel wiederverschließbare Öffnung im Magen der Tiere) eingesetzt, damit die Studenten direkt in den Verdauungstrakt der Tiere sehen und Proben entnehmen können.

Hunde müssen in kleinen Käfigen auf kargen Böden leben – nur damit sie als „Blutspender“ oder in Fütterungsversuchen missbraucht werden können. Die Regierung fordert keine vollständige Berichterstattung über die Tiernutzung der Hochschulen und Universitäten. Selbst die Studenten kennen nicht alle Details darüber, was mit den Tieren an ihrer eigenen Universität geschieht! Aber was wir wissen ist: Die Tiere leiden!!!

BITTE HIER DIE PETITION UNTERZEICHNEN!!!


Entgegnung von Erwin Kessler auf einen verlogenen Leserbrief von Christoph Ammann über das Schächten :

Schächten – extrem grausam!

Beim Schächten würde alles Blut durch den noch lebenden Organismus des Tieres selber hinausgeschafft und das müsse so sein, denn «nicht der Fleischkonsum macht dich zum Tier, sondern der Genuss seines Blutes», schreibt Christoph Ammann aus Uesslingen. Tatsache ist demgegenüber, dass die geschlachteten Tiere mit modernen Schlachtmethoden besser ausbluten als wenn ihnen beim barbarischen Schächten die Kehle durchgesäbelt wird. Weitere Tatsache: Auch bei optimalem Ausbluten bleibt noch interzellulares Blut im Fleisch zurück; vollständiges Ausbluten ist unmöglich. Wer also kein Blut zu sich nehmen will, muss gänzlich auf Fleisch verzichten und kann sich gesund und schmackhaft vegan ernähren. Weiter behauptet Ammann, das Schächten sei ein angenehmes Sterben durch sanftes Ausbluten. Das Gegenteil ist wahr, zumindest bei Grosstieren wie Kühen. Ich habe selber das Schächten einer Kuh in einem österreichischen Schlachthof mitangesehen und viele Augenzeugenberichte und Dokumentarfilme studiert. Wer einmal den Mut aufbringt, das Schächten einer Kuh anzusehen (www.vgt.ch/doc/schaechten), der wird nie mehr auf die Verharmlosungen der Schächtbefürworter hereinfallen.

Nicht ohne Grund lehnen Tierschutzorganisationen und Tierärzte in der Schweiz das Schächten seit über hundert Jahren als besonders grausame Form des Schlachtens ab. Dass es auch beim normalen Schlachten (das ich ebenfalls ablehne) zu Fehlbetäubungen und Grausamkeiten kommt, ist keine Rechtfertigung für das vorsätzlich grausame Schächten ohne Betäubung. Der deutsche Chirurg Dr.Werner Hartinger beschrieb, was beim Schächten anatomisch abläuft und wie der Körper als Notmassnahme praktisch bis zum letzten Blutstropfen das Gehirn über Nebenarterien mit Blut versorgt, weshalb das Tier alles bei vollem Bewusstsein erdulden muss. Die maximale Leserbrief-Länge von 2000 Zeichen erlaubt es nicht, dies im Detail hier wiederzugeben. Interessierte können es auf unserer Website nachlesen: http://www.vgt.ch/news

Erwin Kessler
Verein gegenTierfabriken
Schweiz VgT.ch

 

Advertisements

Ein Kommentar zu “Tierversuche an Universitäten stoppen

  1. Lieber Wolodja,

    wenn es um die Ausbeutung des Tieres geht, ist der Mensch die erfinderischste Spezies der Welt! Allerdings vergisst er dabei, dass es sich auch bei der Bestie Mensch um ein Tier handelt, mit einem mehr oder weniger morbiden oder degenerierten Hirn, welches zu allen moeglichen Lumpereien Zuflucht nimmt, wenn es darum geht, dem tiefer unten sitzenden Organ Bauch Fleisch zuzufuehren.

    Denn «nicht der Fleischkonsum macht dich zum Tier, sondern der Genuss seines Blutes», schreibt Christoph Ammann aus Uesslingen“.

    Solch ein absurder Troll ist mir noch nicht vorgekommen, aber immerhin ist diese schlaue Drehung der Schraube kein Novum unter der Sonne, denn wo steht dieser Irrwitz bereits vor Christoph Ammann schon gesschrieben? Im ‚Buch der Buecher‘! Gehirnwaesche pur, und ein weiterer Beweis dafuer, wohin dem Troglodyten entwachsenen Homo Sapiens Demens seine Kurvenstrasse fuehrt – naemlich dorthin, wo sich im Mittelalter die (zweibeinigen) Schweine suhlten!

    Fazit: einmal Troglodyt – immer Troglodyt, aber mit scheinheiliger Zugabe!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s