Das Problem unserer Regierungskoalition mit den „unrentablen“ Rentnern

Von Herrn Ulrich Dittmann

Unsere so verantwortungsvoll agierende große Regierungskoalition arbeitet  z.Zt. akribisch an der Problemlösung „Unrentable alte Menschen im Ruhestand“ und sucht in diesem Zusammenhang das anzustrebende Rentenaustrittsalter auszuloten.

Hier, nach gut unterrichteten Kreisen, die vorerst noch geheim gehaltenen Pläne – exklusiv veröffentlicht bei qpress :

„Wie wir jüngst aus einer total geheimen, uns bis dato völlig unbekannten Sonder-Arbeitsgruppe (Rentier) der Großen Koalition in Erfahrung bringen mussten, werkelt man dort an einer volkswirtschaftlich vertretbaren Methode, mit dem ausgelutschten Menschenmaterial klarzukommen. Selbiges ist nach regulärem Ausgebrauch völlig wertlos, drängt dann auch noch massiv an den kargen Futtertrog der bereits von der Politik geplünderten Rentenkasse. Es ist hinlänglich bekannt, dass die arbeitende Bevölkerung inzwischen immer mürrischer wird, sofern es auf das Thema Renteneintrittsalter zu sprechen kommt,  deshalb muss dieser Begriff aus der Debatte verschwinden.“

Siehe vollständigen Artikel: „Groko prüft Rentenaustrittsalter zur Lösung der Altenplage“

Man kann als Betroffener nur konstatieren:

Danke, Danke liebe qpress-Redaktion, für diese hochbrisanten Informationen, für diesen so sensibel geschriebenen Hintergrundbericht. Mir war als Kleinrentner bisher ehrlich nicht bewusst – ich bekenne mich schuldig – wie sehr mein unwürdiges, nichtsnutziges Dasein unsere edle Regierungsclique belastet. Die, die doch unentwegt (und das für mickrige Diäten) um das Wohl und Wehe des unmündig-dummen Michl-Volkes besorgt ist.

Neben den aufopferungsvoll zu umsorgenden Asylanten, (jene mit dem selbstaufgesetzten Flüchtlingshut auf dem stolzen Haupte) muss sich unsere „Drangsalierung“ (wie die Regierung von bösen Kritikern schon respektlos tituliert wurde) auch noch mit einer ungebührlich großen Rentnerschwemme herumplagen.

Es ist furchtbar, mein Sein belastet mich mittlerweile sehr. Offenbar ist nur das Nichtsein eines nutzlosen Rentners (der leichthin nach dem Krieg Deutschland aus Trümmern wieder aufgebaut hat) eine Lösung aus diesem schrecklichen Dilemma. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan. Der Mohr kann – und sollte – gehen. Tut er´s nicht freiwillig, muss man ihn eben in dieser BananenRepublikDeutschland (BRD) mit Mini-Renten, zärtlich zur Einsicht bringen.

Ulrich Dittmann

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3 Kommentare zu “Das Problem unserer Regierungskoalition mit den „unrentablen“ Rentnern

  1. Es gilt nur noch nachzutragen:

    Die Diäten-Reform von 2014 erspart den Bundestagsabgeordneten in diesem Jahr – und künftig – mühsame Debatten über ihre Selbstbedienungs-Diätenerhöhungen.
    Der Steuerzahler-Esel wird nun Jahr für Jahr automatisch sein Füllhorn mit seinen Diätenerhöhungen über sie ausschütten.

    Nur popelige 245 Euro mehr, pro Monat, erhalten unsere selbstlos im warmen Bürosessel schuftenden 630 Bundestagsabgeordneten so in diesem Jahr, ab Juli 2016.
    Die sich so abzeichnende finanzielle Verelendung unser hochverehrten Politiker ist besorgniserregend und macht mich tief betroffen.

    Die Staatsverschuldung Deutschlands hat mittlerweile eine Höhe von über 2 Billionen Euro(!) erreicht. Siehe http://www.staatsschuldenuhr.de/
    Und um 1.556 Euro erhöht sich die deutsche Staatschuld pro Sekunde! Die Pro-Kopf-Verschuldung beläuft sich auf 27.081 Euro.

    Merkel & Co. versuchen opferwillig die Welt zu retten. Sind wir nicht moralisch verpflichtet – unsere eigenen Nöte verleugnend – auch Merkel & Co. zu retten?

    Das alles ist beschämend. Sollten wir nicht zumindest monatlich (mindestens) einen freiwilligen„Solidar-Euro“ von unserer Rente abzwacken und an unser notleidendes Bundesfinanzministerium überweisen?

  2. Sehr guter Artikel.
    Das Wichtigste ist diesen Regierenden und Parlamentariern selbstverständlich immer nur das eigene Einkommen.

  3. Hinzu kommen ja noch die Spenden der Konzerne und sonstiger Reicher, die an die Parteien der sog. Volksvertreter gehen, und wer weiß, was unter der Hand bei freundschaftlichen Treffen zum Wohl des Volkes noch so alles hin- und hergeschoben wird. Bei der Pharma u. im sog. Gesundheitswesen läuft zur Gesundung des Volkes auch alles wie geschmiert. Deshalb wird das Volk immer „gesünder“, die Alten immer älter und kränker und die Pflegeheime immer voller. Die „Volksvertreter“ werden nicht müde, mit ihren korrupten Fingern auf die böse DDR zu zeigen. Mögen die DDR-Politiker viele Fehler gemacht haben, die alle ihre Gründe hatten, die nicht bei ihr, sondern bei der BRD und den Siegermächten lagen, aber zwischen den Politikern der DDR und den sog. Volksvertretern der BRD gab/gibt es einen großen Unterschied:

    Die DDR-Politiker wollten in der Tat das Gute für das Volk, die sog. Volksvertreter hier wollen das Gute nur für sich und die Konzerne und ein paar weitere Reiche. Wie schön sich das auch an den „Diäten“ ablesen läßt, die sie sich regelmäßig selbst erhöhen, während das Volk mit Hungerlöhnen abgespeist u. mit immer frecherer Ausbeutung traktiert wird, die Konzerne immer mehr Profite mit ihrer Ausbeutung im Land und in der Welt einstecken dürfen. Ist das alles nicht großartig? Die Medien verkaufen das als „Demokratie“, und das Volk schluckt das gehirngewaschen, hält dieses schöne System – für die Nutznießer – auch noch für das beste aller Zeiten, unglaublich. Die „aufmüpfigen“ Bürger dürfen zu Hunderttausenden demonstrieren, Petitionen schreiben, sich aufregen, wo u. wann sie wollen, aber nur zu den Bedingungen der kleinen u. großen Politiker, denn „Sicherheit und Ordnung“ müssen sein. Nützen tun ihre Aktionen in der „Demokratie“ natürlich nichts, denn die „Volksvertreter“ vertreten ja andere. Da muß sich das Volk schon ein bißchen mehr anstrengen, um sich Gehör zu verschaffen. Und das tut es inzwischen, nur noch nicht energisch genug, aber das wird sich ändern.

    Das soll genügen, die „Volksvertreter“ wissen selber, was sie machen bzw. nicht machen. Manchmal denkt man, die wissen in der Tat nicht, was sie tun, denn mit ihrer Politik führen sie unser Land in den Untergang und nicht nur unser Land. Unsere Planeten fahren die Machthaber und Systemgewinnler aller Couleur an die Wand. Und das ist gut so, muß man leider sagen, auch wenn wir dabei mit untergehen. Aber nur dann haben nicht nur die Völker ihre Ruhe vor den Ausbeutern, Kriegstreibern und den „Diäten“sammlern, sondern vor allem die Tiere. Mit den Tieren treibt es die gesamte Menschheit am „buntesten“, was eine unstatthafte Verharmlosung der Verbrechen an den Tieren ist. Die Tiere sind die am schlimmsten Leidtragenden der „Diätensammler“ und ihrer Klientel und der gesamten Menschheit. Insofern: Im Namen der Tiere sollen sie alle zusammen untergehen! Das haben sie sich redlich verdient. Leider haben die Tiere davon nichts.

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