Über eine geisteskranke und empathielose Kirche, die sadistisches Schächten befürwortet

Bezugnehmend auf den Online-Artikel „Evangelische Pfarrer planen für Meerbusch eine große Stadtgemeinde“ auf rp-online.de feierte eine Evangelische Gemeinde am Sonntag, dem 05. Juni 2016 ein grosses Gemeindefest, zu welchem auch Flüchtlinge eingeladen und „herzlich willkommen“ waren. Betreffs dieser erfolgten Einladung sollte das „leibliche Wohl“ der Flüchtlinge allerdings völlig unbedenklich mit gegrillten Halal-Fleisch den muslimischen Geboten und Speisevorschriften angepasst werden.

Als Tierfreund und Tierschützer kann man über solch ein Handeln und Denken von Pfarrern und christlichen Gemeinden nur zutiefst erschüttert, erbost und erzürnt sein. Dieses Anbiedern an die muslimische Kultur auf Kosten der Tiere ist und bleibt nicht nur sehr unchristlich, sondern es ist auch höchst widerwärtig, wenn sogenannte „Christen“ derartige Grausamkeiten tolerieren und letztlich auch noch unterstützen.  Eine Kirche, die an solcherlei bestialischen Grausamkeiten keinerlei Anstoß nimmt, sondern diese zulässt und sogar noch fördert und unterstützt, kann letztlich nur eine verachtenswerte Kirche sein und darf sich auch nicht darüber wundern, dass mehr und mehr Menschen in ihr keine seelische Heimat mehr finden.

Nachfolgend einige sehr lesenswerte Statements und kritikübende Emails von Tierschützern an jene geisteskranken und empathielosen Organisatoren dieses Gemeindefestes, welche angesichts des proklamierten Halal-Angebotes sadistisches Schächten befürwortet haben:

Statement von Astrid Suchanek:

Sehr geehrter Herr Dierlich,

ich möchte den vielen Worten, die auf Sie herabgeregnet sind, noch ein paar hinzufügen. Daß Sie sich mit ihrem hilflosen Rundumschlag ganz im Sinne der gängigen Politik und Medienprogaganda maßlos vergaloppiert haben, ist Ihnen inzwischen bewußt geworden. Sie haben die Moslems im Namen der ev. Kirche zu einem halal-Mahl eingeladen, obwohl die Tiere nicht geschächtet waren, wie Sie betonen. Das bedeutet, daß Sie die Moslems belogen und zum Verstoß gegen ihr Religionsverständnis veranlaßt haben. Da die Moslems nach dem Genuß des verbotenen Fleisches nicht tot umgefallen sind, heißt das, daß da irgend etwas mit ihnen oder ihrer Religion nicht stimmen kann. War das Fleisch aber doch halal, dann haben Sie UNS belogen. Dieser Umstand sollte Sie zur Frage führen, aus welchem Grund Sie den Moslems barbarisch geschächtetes Fleisch hätten servieren wollen oder sogar serviert haben, obwohl Sie das als Christ „in der Nachfolge Jesu“ nicht hätten tun dürfen.

Warum die Kirche und auch Sie die Politiker bei der Islamisierung unseres Landes so eifrig begleiten, ist ein Phänomen, das ziemlich unverständlich ist. Hat Jesus sich nicht klar aus der Politik herausgehalten? Ihre Aufgabe ist ja „Gehet hin in alle Welt und verkündigt…“. Schade, daß Sie dazu nichts schrieben. Religion ist Privatangelegenheit, so steht es im Grundgesetz. Sie haben sich als Kirche dem politischen Mainstream angeschlossen, und nun kommen Sie aus dem Teufelskreis, in den Sie sich selber gebracht haben, nicht heraus. Das hat aber sein Gutes: Sie haben den Beweis erbracht, daß die Moslems das Fleisch von – hoffentlich gut betäubten – Tieren essen können, ohne, daß sie wegen Mißachtung des Korans tot umfallen. Mit diesem Beweis könnten Sie vor den EuGH ziehen und die Richter unserer obersten Gerichte wegen ihrer Rechtsbeugungen in ihren Schächturteilen anklagen. Danke für Ihre unerwartete Hilfe.

Würde der Koran tatsächlich befolgt, richtig gelesen, was im Kontext in der Tat schwer fallen könnte, verstoßen die Moslems mit ihrem Religionsverständnis sowohl mit dem geschächteten als auch mit dem betäubten Fleisch gegen ihn. Warum, werde ich Ihnen nicht erklären. Das können Sie a. a. O. nachlesen. Gegen jede Sitte und Moral wenigstens in unserem Land verstoßen sie allemal. Und Sie mit Ihrer Einladung zum halal-Fest. Hätten Sie tatsächlich geschächtetes Fleisch serviert, dann hätten Sie mit Ihrer Antwort gegen Ihr 8. Gebot verstoßen, wenn man falsch Zeugnis reden mit lügen gleichsetzen darf. Als Atheist bin ich mir da nicht sicher.

Mit freundlichem Gruß
Astrid Suchanek


Nochmals Astrid Suchanek an die Pfarrer von Meerbusch, den Kirchenrat und seine „christlichen“ Gemeindemitglieder:

Die Sumpfblüten, die der Islam-Wahn seit langem in Deutschland treibt, haben inzwischen die abartigsten Dimensionen angenommen. Hier feiert eine angeblich christliche Gemeinde ein Fest in einer Weise, die mit Jesus und seiner Lehre rein gar nichts zu tun hat. Jesus hätte all die Verhöhner seiner Lehre vom Hof gejagt, würde er heute leben. Zu der Ungeheuerlichkeit, die da unten zu lesen ist, bedarf es keiner weiteren Worte. Da wird Fleisch angeboten u. gefressen, wofür die Tiere auf die grauenvollste Art ermordet wurden. DAS hätte etwas mit Jesus zu tun?!

Der Pfarrer ist samt seinem Kirchenrat zu entlassen. Warum, dazu mögen die ihr Hirn anstrengen. Würden  SIE  geschächtet, hätten sie die Antwort fix parat. Ein Skandal sondergleichen. Ein Beispiel mehr dafür, wie gut es ist, sich einem solchen „Christentum“ nicht angeschlossen zu haben und ein Beispiel mehr dafür, daß die einzig richtige Religion der Atheismus ist. Amen.

Die Hölle ist leer, alle Teufel sind hier.
Shakespeare

Gott ist widerlegt, der Teufel nicht.
Friedrich Nietzsche

Astrid Suchanek


Statement von Prof. Dr. Klaus Hamper:

Werter Herr Pfarrer Dierlich,

das sind mittelfein gedrechselte, aber – wie so oft von Klerikerseite – halbgare und weitestgehend inhaltsleere Worte. Was bitte schön ist denn „halal im weiteren Sinne“? Wahrscheinlich so etwas Ähnliches wie „ein bisschen schwanger“.

„Digitale Hetze“ ist ein Totschlagargument, das man als intelligenter Mensch nur dann bemühen darf, wenn man argumentativ nicht mehr weiter weiß. Sie regen sich über Formalismen auf und negieren Inhalte. Ich bin völlig unpolitisch motiviert und habe mich bemüht, sachlich zu bleiben und mich an wissenschaftlich belegten Tatsachen orientiert. Immerhin behaupten Sie, zu kritischem (wieso erneut?) Nachdenken bereit zu sein. Wenn man diesen Prozeß des (jahrelangen) Nachdenkens über so etwas unsäglich Albernes (und für die Tiere Deletäres) wie die moslemischen und jüdischen Speisevorschriften allerdings bereits hinter sich hat (und genauso kritisch dem gegenüber steht, was in westeuropäischen Schlachthäusern passiert), dann kann man über so viel klerikale Naivität – wie von Ihnen geäußert – nur den Kopf schütteln. Wie sagte Thomas Lieven in Simmels „Es muss nicht immer Kaviar sein“? Mehr denken, weniger glauben.

Herr Pfarrer, die Groteske Ihres „Halal im weiteren Sinne“ mögen Sie z. B. dem Wikipedia-Eintrag zum Thema entnehmen. Ich darf zitieren: „So ist es für eine Zertifizierung zwingend, beim Schlachten jedes Tieres den Namen Allahs auszusprechen. Bei maschineller Schlachtung reicht es auch, dies beim Drücken des Startknopfes zu tun, der, auch nach einer Unterbrechung, nur von muslimischen Mitarbeitern betätigt werden darf. Die Schlachtanlagen müssen nach shiitischer Rechtsschule in Richtung Mekka ausgerichtet sein. Für die sunnitischen Muslime ist dies der Idealfall, aber keine Pflichtbedingung.“ Zitat Ende. Dagegen mutet das christliche Märchen von der Jungfrauengeburt des Herrn Jesus Christus doch geradezu wie hartes Faktenwissen an. Die genaue – und verstehende – Lektüre des gesamten Artikels sei Ihnen dringend anempfohlen.

Und wenn Sie nach ausreichendem kritischem Nachdenken eines schönen Tages an einem faktenorientierten Wissens- und Bewusstseinsstand angelangt sein mögen, der rationalen Kriterien des 21. Jahrhunderts entspricht, dann freue ich mich auf ein akademisch-philosophisches Streitgespräch mit Ihnen – aber erst dann.

In diesem Sinne: „Sapere aude“
Beste Grüße
Prof. Dr. Klaus Hamper


Prof. Dr. Klaus Hamper an Pfarrer Pahlke:

Herr Pfarrer Pahlke,

verzeihen Sie mir, wenn ich Ihnen die Anrede „Sehr geehrter Herr“ nicht zukommen lassen kann. Wer in so anbiedernder Weise unerträgliche Grausamkeiten an unseren tierlichen Mitgeschöpfen fördert, den kann ich nicht „ehren“. Es gibt keinen, aber auch gar keinen weder rationalen noch „göttlich vorgeschriebenen“ Grund dafür, Tieren bei vollem Bewusstsein die Kehle durchzuschneiden. Dieser „Brauch“ beruht auf mittelalterlicher (nämlich völlig fehlender) Kenntnis der Physiologie und Anatomie. Eine vollständige Ausblutung kann weder beim Schächten noch beim Schlachten stattfinden. Es wird beim Schächten nur das Blut aus den größerenm Gefäßen entfernt. Das Gewebe und die Kapillaren bleiben voll davon. Ein Moslem oder Jude, der seinen Glauben befolgen will, dürfte überhaupt kein Fleisch essen, da er immer – auch bei geschächteten Tieren – Fleisch und Blut gleichzeitig verzehrt. Er handelt also klar gegen die religiösen Vorschriften. Sie sollten aufklären, anstatt Gebräuchen aus dem Mittelalter Vorschub zu leisten. Ich bin entsetzt und kann verstehen, dass sich immer mehr Menschen von dieser Amtskirche abwenden.

Ohne freundliche Grüße
Prof. Dr. Klaus Hamper


Herr Ulrich Dittmann an Pfarrer Pahlke:

Herr Pahlke,

ich beziehe mich auf die Meldung “Gemeinde feiert mit Halal-Gegrilltem”.  Frage: Warum wandeln Sie nicht gleich Ihre Kirche in eine Moschee um? Gottloser und widerlicher geht es wirklich nicht mehr mit brutal abgemurksten Tieren, ein fröhliches Fest zu feiern. Einfach ekelerregend dieses Tun. Schämen Sie sich, schämen Sie sich ganz gewaltig – das hatte ich Ihnen vor einigen Minuten auch schon auf Ihren AB gesprochen.

Gerne können Sie mich kontaktieren – erwarten Sie aber nicht, dass ich auf salbungsvolles Pfaffen-Geschwätz eingehen werde. Die Verhaltensweisen unserer Kanzel-Heiligen kenne ich nur zu gut. Siehe : “Immer Ärger mit Gottes unfähigem Bodenpersonal hier auf Erden”

Sie sind ein Musterexemplar einer  „Dornenkrone der Schöpfung“, von dem unsere Mitgeschöpflichkeit, die Tiere, nur mit großer Abscheu sprechen würden: Für die Tiere hat der Teufel keinen Klumpfuß und keine Hörner, sondern eine Menschenfratze. Die Erde ist ein einziger gigantischer Friedhof. Es starben und sterben viele wertvolle Tiere durch die Hand gedankenloser, wurstiger Menschen.

Falls Ihre “frommen” Gehirnwindungen nicht total mit anthropozentrischer Hornhaut überzogen sind und Sie den selbstaufgesetzen Heiligenschein edler “christlicher” Möchte-gern-Guthaftigkeit einmal kurz absetzen, führen Sie sich die unten erwähnten Linkhinweise zu Gemüte. Explizit  die dort aufrufbaren Videos.
Siehe hier: pro-iure-animalis.de

Mit vorbildlicher Selbstbeherrschung und unfreundlichen Grüßen
Ulrich Dittmann / 06.06.2016


Tierschützerin Frau Marie-Therese Matrong:

Ich stimme Herrn U. Dittmann in vollem Umfang bei. Wie gut dass ich schon lange aus der verlogenen Kirche ausgetreten bin. Ich hoffe, dass nach diesem Artikel ebenfalls viele austreten werden!  Was erlauben Sie sich eigentlich, so über  das fürchterliche Leiden der armen geschächteten Tiere hinwegzusehen? Sie werden bald in der Hölle schmoren. Hoffentlich bleibt das gegrillte Halal-Fleisch in Ihrer Kehle stecken! Rassismus beginnt dort, sobald ein Mensch sagt : Es ist ja nur ein Tier.


Dr. Gunter Bleibohm an Pfarrer Pahlke:

Herr Pahlke,

Schächten ist eine der grausamsten Methoden, ein Tier zu töten. Vorgebliche Begründung für die Notwendigkeit des Schächtens sind Religionsvorschriften, die bis zu ca. 2.800 Jahre zurückreichen. Diese archaisch-brutalen Vorschriften werden mit rigider Konsequenz allerdings nur gegenüber der wehr- und rechtlosen Tierwelt umgesetzt.

Angebliche Gottesvorschriften aus der gleichen Zeit, die Brutalität, Genozid und Mord gegen Menschen fordern, befolgt man heute so gut wie nicht mehr, da diesem abstrusen Treiben die weltliche Gesetzgebung inzwischen einen Riegel vorgeschoben hat. Siehe: pro-iure-animalis.de

Ein Staat, ein Mensch, der Phantasiewelten höher bewertet als das Leid in der Realität, hat sich moralisch diskreditiert, tritt alle menschlichen Werte und Wertvorstellungen in den Dreck des Profits, des eigenen Vorteils – er hat sich zum moralischen Paria zurückentwickelt. Solange Ehrfurcht vor dem Leben nur Ehrfurcht vor Menschenleben beinhaltet, ist jeder Humanismus grotesk und wertlos.

Es kommt aber noch die zweite Komponente hinzu. Innerhalb der Glaubensvorschriften werden die absurdesten Anweisungen, den Menschen betreffend, ausgeblendet und nicht befolgt. Mag es noch bei jedem einzelnen ein Privatvergnügen sein, sich an Kleidungs-, Waschungs- und Ernährungsvorschriften zu halten, die Tausende von Jahren zurückliegen, mag er diese Regeln zur Befriedigung seiner eigenen geistigen Sklaverei bis zum Exzess befolgen; er behindert und stört damit niemanden.

Kein Privatvergnügen ist es hingegen, wenn so konsequent, wie die menschbezogene Anordnungen der Todesbefehle in den „heiligen Schriften“ nicht befolgt werden, genauso konsequent Todesbefehle, welche die wehrlose Tierwelt betreffen, ausgeführt werden. Wir stehen vor einem sittlichen Skandal, einer ethischen Unredlichkeit erster Güte, einem moralischen Verbrechen.

Kulte des Monotheismus, und jeder Monotheismus ist fundamentalistisch, anthropozentrisch und totalitär, propagieren durchgängig einen Anthropozentrismus, der in das Museum der Absurditäten, in das Horrorkabinett frühmenschlicher Riten gehört.

Wir stehen vor einem Spagat einer Lügenwelt, die versucht archaische Vorschriften zur eigenen Machterhaltung auf dem Rücken der Ärmsten der Armen, auf dem Rücken der unschuldigen Tierwelt auszuleben. Prof. Dr. Hubertus Mynarek formuliert in „Denkverbote“ (Asku Presse) die Problematik folgendermaßen: „Zwischen den vielen politisch-gesellschaftlichen Lebenslügen, mit denen wir konfrontiert sind, kommt es zu einem erbitterten Konkurrenzkampf…So scheint es, dass es immer die beiden gegensätzlichen Klassen der vielen Glaubenden (im weitesten Sinne des Wortes) und den wenigen Denkenden geben wird.“

Hieraus resultiert das große Verbrechen der Menschheit, die Elend, Leid, Schmerz und Angst über die gesamte Welt der Lebewesen gebracht hat und weiter bringt, es ist der Todesstachel für die Vernunft, es ist der Katalysator für das Abgleiten ins Chaos!

Dr. Gunter Bleibohm


Prof. Dietrich Schwägerl an die Herren Pfarrer Wilfried Pahlke und Christian Dierlich, Ev. Kirchengemeinde Büderich:

Mit Entsetzen habe ich diese Nachricht gelesen: „Gemeinde feiert mit „halal“ Gegrilltem“. Da frage ich mich wirklich, in welchem Jahrhundert Sie leben! Der katholische Sozialethiker Kurt Remele schreibt so richtig: „Vegetarisches Essen ist Christenpflicht“. Er hebt sogar die noch weiter gehende vegane Ernährung hervor. Ganz offensichtlich ist er weit verantwortungsbewusster als Sie.

Und dass Sie sich nicht schämen „halal“ Gegrilltes anzubieten, kann bei anständigen Menschen nur zu Empörung führen. Sie gehen ja nicht einmal darauf ein, ob die Tiere mit oder ohne Betäubung geschächtet wurden. Angesichts der in der Gesellschaft vorherrschenden Gleichgültigkeit gegenüber unseren Mitlebewesen wäre dies unerlässlich gewesen. Aber dieser Kirche ist das egal. Wo nackter anthropozentrischer Art-Egoismus herrscht, ist doch das Leid der Tiere ohne Bedeutung.

Mit „freundlichen“ Grüßen? Nein, wirklich nicht – das wäre zu schamlos gelogen.
Prof. Dr. rer.nat. Dietrich Schwägerl


Antwortmail von Pfr. Christian Dierlich:

Sehr geehrte Frau Steiner, sehr geehrte Frau Patterson, sehr geehrter Herr Hamper,

Ihre E-Mails haben mich fassungslos gemacht – als Mensch und als Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Büderich und Mitorganisator des Gemeindefestes.
Auch wenn ich Ihnen in der Sache teilweise folgen kann und Ihren Hinweis auf die problematische (religiöse) Praxis des Schächtens mich (erneut) zu kritischem Nachdenken darüber geführt hat, finde ich Ihre Art und Weise des Umgangs völlig inakzeptabel und unerträglich. Statt bei uns in der Gemeinde genauer nachzufragen oder das Gespräch und die Diskussion zu suchen, haben Sie offenbar wahllos zwei Kontaktadressen unserer Evangelischen Kirchengemeinde Büderich herausgesucht und diese zu einer digitalen Hetze missbraucht. Die von Ihnen, Frau Steiner, herausgesuchte E-Mail-Adresse ist die unserer Sekretärin, Frau Heike Fehmer, die mit der Organisation des Festes inhaltlich überhaupt nichts zu tun hatte. Ich bezweifle, dass diese Art des Umgangs Ihrer Sache (und einer inhaltlichen Auseinandersetzung damit) zuträglich ist, ja ich frage mich, wie Sie ein solches Vorgehen mit der Ihnen genannten „Achtung der Mitgeschöpfe Gottes“ übereinbringen – von einer christlichen Haltung ganz zu schweigen.

Wenn Sie nachgefragt hätten, wären wir vielleicht ins Gespräch gekommen und vor allem: Ich hätte Ihnen sagen können, dass „halal“ im Zusammenhang mit dem Grillstand auf unserem Gemeindefest im weiteren Sinne gemeint war, es sich also überhaupt nicht um geschächtetes Fleisch handelte. Ich gebe allerdings zu, dass der Begriff nicht korrekt verwendet wurde und die Formulierung in der Presse deshalb sicher unglücklich und ungeschickt war.

Inwieweit Ihre Äußerungen eher politisch als christlich motiviert sind, vermag ich Ihren Schreiben nicht genau zu entnehmen – auch darüber zu sprechen, wäre interessant gewesen. Dass Sie, Frau Steiner, aus Mt 25, dem Gleichnis „Vom Weltgericht“ zitieren (Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.), halte ich in diesem Zusammenhang für theologisch schlichtweg falsch. Nichtsdestotrotz halte ich Ihren Hinweis auf Achtung und Respekt allen (Mit)Geschöpfen Gottes gegenüber für wichtig und richtig.

Ich denke, Ihre Anregungen bzgl. unseres Gemeindefestes sind damit geklärt. Von weiteren Kettenmails bzw. „Aufrufen zum Protest“ bitte ich Abstand zu nehmen. Bei echtem Interesse und dementsprechenden Umgangsformen stehe ich Ihnen für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Christian Dierlich


Hierzu nochmals Herr Ulrich Dittmann:

Werter Herr Dierlich,

Ihr Antwortschreiben an Klaus Hamper, Martina Steiner  und Martina Patterson ist auch mir über das Internet z. K. gelangt. An sich ist alles gesagt, hier von Prof. Dr. Hamper , wie auch anderen, die ihnen geschrieben haben. Aber zu Ihrem offenbar nunmehr um Schadenbegrenzung bemühten, hilflosen Herumjammern doch noch einige wenige Worte:

Fassungslos macht, mit welcher sophistischer Energie Sie sich nun herausreden wollen. Und lassen Sie Ihre arme Sekretärin, Frau Fehmer aus dem Spiel, die Sie auch noch ablenkend und mitleidheischend anführen. Sie wird als gute Angestellte wissen, welchem Verantwortlichen sie die eingehenden Kritik-Mails zuzuordnen hat.

Zu lesen war: „Gemeinde feiert mit „halal“ Gegrilltem“ und „Besonders sind in diesem Jahr Flüchtlinge eingeladen. Deshalb soll das Fleisch auf dem Grill in diesem Jahr „halal“ sein, also angepasst auf muslimische Gebote der Gäste“. Das sind unmissverständliche Aussagen. Was gibt´s da noch zu „fragen“ und  pastorale „Gespräche“  zu führen, zu denen Sie sich evtl. freundlicherweise zur „Verfügung“ stellen wollen!? Überlegen Sie sich vorher wie es erwachsene Menschen, mit eingeschalteten Verstand, tun, was Sie an Worten in die Welt setzen.  Und verhalten Sie sich jetzt nicht wie ein unreifes Kind, das mit viel Gezeter zu verteidigen sucht, warum es unbedacht das Geschirr an die Wand geworfen hat.

MfG
Ulrich Dittmann / 07.06.2016


Wolfgang Weuster an Pastor Dierlich:

Werter Herr Pastor,

Ihr Antwortschreiben, das ich von Herr Hamper erhielt, hat mir die Sprache verschlagen.Das es besonders den evang. Kirchen unmöglich erscheint, unseren Schwestern und Brüdern, den Tieren, ebensoviel Achtung entgegen zu bringen, wie dem Menschen und dieses Unvermögen mit inhaltslosen Worthülsen zu rechtfertigen versucht, ist für mich nicht nur völlig unakzeptabel sondern es macht mich richtig zornig! Auf welchem hohen Ross sitzen Sie, wenn Sie nach wie vor das antiquierte Menschenbild vom „Ebenbild Gottes“ und „Krone der Schöpfung“ proklamieren?

Eine Krone, die jeden Tag das genaue Gegenteil seiner Titulierung belegt, die sich als entartetes Tier outet und durch den Verbrauch und die Zerstörung der Welt belegt, dass der Evolution mit der Erschaffung des Menschen wohl eine grandiose Fehlentwicklung unterlaufen ist.

Das Verhältnis des Menschen zu seinen Mitgeschöpfen, den schuldlosen, sündenfreien und uns nicht nur allein deshalb weit überlegenen Tieren ist von unsäglicher Grausamkeit, Brutalität, Unterdrückung, Verachtung und gnadenloser Ausbeutung gekennzeichnet. Das diese Gräuel, dieser Totentanz der Tiere von sog. „christlichen“ Institutionen und Repräsentanten zu rechtfertigen versucht wird, ist mehr als nur ein Skandal.

Wie lange wollen Sie eigentlich noch „kritisch“ über das Schächten nachdenken? Wieviele Jahrzehnte brauchen die evang. Kirche und ihre Repräsentanten denn noch, bis sie endlich Grausamkeit als Grausamkeit, Quälerei als Quälerei und Gesetzesverstoß als Gesetzesverstoß (Tierschutzgesetz) erkennen und benennen?

Es gibt keinen objektiven Grund für die Annahme, dass menschliche Interessen wichtiger seien als tierische.
Bertrand Russell, 1872-1970, brit. Philosoph, Pazifist und Nobelpreisträger

Die Grausamkeit gegen die Tiere ist der Pflicht des Menschen gegen sich selbst entgegengesetzt.
Immanuel Kant, dt. Philosoph (1724 – 1804)

Beste Grüße
Wolfgang Weuster


Sabine Becker an die Verantwortlichen dieses Festes:

Ich klage Sie an der Verharmlosung, Unterstützung und Verbreitung brutalster Tierfolter, hier in Form des Schächtens, das ausschließlich aus religiösen Gründen und deshalb hier in Deutschland unter vehement eingeforderter Missachtung des im Grundgesetz verankerten Tierschutzes erfolgt, aus einer unerträglich trotzig-boshaften Borniertheit heraus – wider jede wissenschaftliche Erkenntnis, ein angebliches Ausbluten der Tiere betreffend. Weder die katholische noch die evangelische Kirche Deutschlands äußert Protest an dieser besonders grausamen und schmerzhaften Form der Tötung von Tieren.

SIE sind es, die Religionsvertreter sämtlicher monotheistischer Religionen, die durch eine offensichtliche Lust am Foltern, als „gottgewollt“ verbrämt, am Erniedrigen Wehrloser glänzen, vor allem durch die Folter von Tieren. Die Zeiten, in denen die christliche Inquisition ihre Schreckensherrschaft über die Menschen gebracht hat, als Frauen als „Hexen“ verbrannt wurden, sind so lange nicht vorbei, und nun drängt, zeitversetzt, aber nicht weniger brutal, die Scharia nach Europa, wieder ausschließlich durch sog. Religionsvorschriften begründet. Wen wundert es daher, dass christliche Religionsvertreter wie Sie keinen Widerstand leisten, sondern Grausamkeiten, in diesem Fall gegen Tiere, auch noch gutheißen und geradezu unterstützen?

SIE sind es, die ständig von Nächstenliebe, Frieden und Christlichkeit schwafeln und gleichzeitig überhaupt kein Problem haben mit dem ganz harten Sadismus wie dem Schächten, was an Gefühlskälte, Bigotterie und Verlogenheit nicht zu übertreffen ist.

SIE sind es, die eine durch nichts begründete egoistische Hierarchie der Lebewesen aufrechterhalten mit einem dreisten Führungs- und Befehlsanspruch, als könnten ausgerechnet Leute, deren Basis Aberglauben, Nichtwissenwollen und Machtmissbrauch sind, Sinnvolles oder gar ethisch Wertvolles beitragen zu einem gewaltfreien und respektvollen Zusammen- und Nebeneinanderleben ALLER diesen Planeten bevölkernden Arten.

SIE sind es, die sich hartnäckig gegen jede Durchsetzung der Tierrechte wehren, weil SIE es sind, die die Ausbeutung der Tiere und den Vernichtungskampf gegen das, was Sie als Schöpfung bezeichnen, überhaupt erst zur Norm erhoben haben und als „gottgewollt“ sanktionieren.

SIE, die Monotheisten weltweit, sind es, die auf Tierfolter beharren. Ihre muslimischen Glaubensbrüder bestehen auch noch auf Männer- und vor allem Frauenfolter, weil sie, anders als in Europa, noch keine läuternden Zeiten der Aufklärung und Säkularisierung der Gesellschaft durchgemacht haben.

Sie sollten sich dringend über die Fakten informieren, was das Schächten betrifft. Wer danach immer noch auf dieser Grausamkeit beharrt oder sie nicht ablehnt, outet sich m. E. als psychisch beschädigt. Da Ihr Halal-Grillfest und Ihre ebenso arroganten wie dummen Antworten auf Protest dank des Internets nun weite Verbreitung finden, weiß ich, dass Sie bereits einige sehr gute Links zum Thema erhalten haben.

Im religiös begründeten Sadismus, Schächten genannt, der den vermutlich schwachen Selbstwert der Schächter und Schächtbefürworter stärken soll (vergeblich), finden Sie Glaubensbrüder und Glaubensschwestern also gesellig zusammen. Vielleicht kommt dieses Mal eine noch uneingestandene Angst hinzu, dass auch Ihnen einmal wie den Tieren der Hals aufgeschnitten wird ohne Betäubung, wenn Sie sich nicht flach auf den Boden werfen vor den hier ankommenden Geboten des Islams. Diese Angst ist nicht unbegründet, wie wir das in den Hasspredigten der Scharfmacher hierzulande hören und im Koran nachlesen können. Muslimische Gläubige, die das alles sehr, sehr ernst nehmen oder zum Abreagieren angestauter Aggressionen benutzen, stellen Gewaltvideos von Köpfungen etc. online zur Einschüchterung Ungläubiger, wozu auch Sie, sehr verehrte Christen, zählen, egal wie sehr sie nun schleimen und buckeln.

Nicht wenige christliche Flüchtlinge – das kann Ihnen nicht entgangen sein –  wurden im Mittelmeer von ihren muslimischen Mitflüchtlingen voller Hass aus den Flüchtlingsbooten geworfen, und sie ertranken jämmerlich. Hierzu schwieg nicht nur unsere christliche Regierung, sondern auch Sie, die christlichen Gottesmänner und Gottesfrauen. Es gab keinen lautstarken Protest an diesen schändlichen Taten und keine öffentlich ausgestrahlten Gedenkgottesdienste für diese Ermordeten im Beisein besorgter und betroffener Politiker, keine Blumen und keine Plüschtiere auf den Altarstufen der Kirchen..
Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Anstatt den zuwandernden jungen Männern unsere mühsam erkämpften Bürgerrechte und ethischen Errungenschaften, wie die Gleichheit von Mann und Frau sowie unser deutsches Tierschutzgesetz oder gar Mitgefühl auch mit Tieren nahezubringen, ignorieren Sie befremdlicher Weise nicht nur die mit einwandernde Frauenverachtung geflissentlich, sondern filtern auch noch die brutalste Tierfolter heraus und biedern sich ihr an mit ihrem Halal-Grillfest, um ein Zeichen – von was eigentlich? – zu setzen.

SIE sind es, die Religionsvertreter, die nicht im Ansatz dazu bereit sind, Tieren ihr ebenfalls naturgegebenes Recht auf Leben, Schmerzfreiheit und Unversehrtheit zuzugestehen, sondern im Gegenteil mit religiös begründeten „Argumenten“ – „sind ja nur seelenlose Tiere, der Krone der Schöpfung untertan“ -. jeden Fortschritt in Gewaltlosigkeit verhindern.

In dieser gemeinsamen Missachtung und Verachtung des Lebens verstehen Sie sich also prächtig, wie man an Ihrem Halal-Grillfest geradezu exemplarisch feststellen kann. Um ihrer kläglichen und lächerlichen Argumentation, es habe sich ja gar nicht um echtes Schächtfleisch gehandelt, zuvorzukommen: Allein durch die Bezeichnung „halal“ – ohne klare Einschränkung, was Ihnen übrigens niemand verwehrt hätte – heißen Sie das Schächten gut, machen Sie sich nichts vor.

Ausgerechnet von Ihnen, den Verursachern des den Planeten vernichtenden Anthropozentrismus, Mitgefühl oder gar Einsatz für misshandelte Tiere zu erwarten, die uns Menschen in ihrem Gefühlserleben in nichts nachstehen – was Ihresgleichen in steter Verleugnung wissenschaftlicher Fakten verneint –  wäre naiv und dumm. Deshalb belasse ich es dabei, Ihnen meinen schärfsten Protest an Ihrem Verhalten zukommen zu lassen und möchte keine Antwort von wem auch immer erhalten. Es hat erwiesenermaßen keinen Sinn, mit Pfarrern übers Schächten zu diskutieren, denn Sie waren und sind zu einer ehrlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Tierrechte naturgemäß nicht fähig, da Sie die Tiere religionsgemäß ausgrenzen und verraten.

Ihr Denken und Ihre phrasenhafte Pseudo-Argumentation basieren nicht auf Wissen, Vernunft und Empathie, sondern auf beharrlichem Ausagieren von neurotischen Machtphantasien, alle Lebewesen betreffend.

Auch diese Zuschrift geht in die Verteiler, dies zu Ihrer Information.

Sabine Becker

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9 Kommentare zu “Über eine geisteskranke und empathielose Kirche, die sadistisches Schächten befürwortet

  1. Voltaire: „Écrasez l’infâme!“

    Enver Hoxha:
    1967 wurde Albanien zum „ersten atheistischen Staat der Welt“ erklärt. Moscheen und Kirchen wurden geschlossen.

  2. Interessanter und aufschlussreicher Vortrag von Dr. Helmut F. Kaplan in drei Teilen:
    „Die Schuld der Kirche am Elend der Tiere“

  3. Liebe Freunde,

    Tatsache ist, dass anlaesslich dieser kirchlichen Einladung offenbar wieder der Fleischgenuss die Hauptrolle spielt! Ein Armutszeugnis ersten Ranges fuer eine Kirche, welche doch schon lange ausgespielt hat und nun auf zwei Hochzeiten tanzt!

    Aber keine Sorge, denn wenn die beiden Landeskirchen so weitermachen – und es gibt keinen vernuenftigen Grund, etwas anderes zu vermuten, so werden beide sehr schnell verschlungen sein – und zwar nicht in den Sieg, wie der biblischePaulus meinte, sondern in den Islam! Bingo!

  4. Angesichts solcher Aktionen muss man davon ausgehen, dass den Kirchen die Gläubigen davon laufen und diese sich dem Islam anbiedern, da sie sich irgendwelche Vorteile davon versprechen. Diese fragliche Gemeindefeier hat stattgefunden, weil man mehrere Kirchengemeinden zusammen legen musste! Wahrscheinlich hatten die Pfarrer Angst, dass sie zu dieser Feierlichkeit fast alleine da stehen, wenn nur Christen eingeladen werden.
    Diese Anlehnung an den Islam ist einfach nur ekelhaft.
    Ich bin froh, dass ich diese Kirche vor geraumer Zeit verlassen habe und schäme mich, dass ich dieser Pseudo-Nächstenliebe solange aufgesessen bin. Diese Pfaffen lieben nur sich selber und ihre Machtstellung.

  5. Es wundert mich schon seit einiger Zeit sehr, dass die geistlichen Oberhäupter der christlichen Kirchen in Deutschland (und seit Papst Franziskus weltweit) die Muslime so sehr in den Himmel heben.
    Sie scheinen die Einwanderer ganz besonders in ihr Herz geschlossen zu haben.
    Hat sich denn von diesen Leuten niemand einmal einen Koran plus Hadithe durchgelesen? Kennt niemand von ihnen das Ziel der Muslime, nämlich die Eroberung der ganzen Welt für Allah?
    Haben sie nicht mitbekommen, wie sehr die Christen in den muslimischen Ländern bedrängt oder gar verfolgt und getötet werden? Wie sehr sie darum ringen müssen, ihre Gottesdienste überhaupt abhalten zu können?
    Haben sie denn niemals von Kritikern des Islam aus seinen eigenen Reihen gehört?

    Es erscheint mir unendlich naiv, den Islam als friedliche Religion darzustellen. Welche Gründe könnte es für diese (scheinbare?) Naivität geben?

    LG

  6. Wie geht es einem Christen, der gläubig ist, aber immer wieder an die Grenzen seines Glaubens kommt, wenn er nicht versteht, warum „der gütige Gott“ zulässt, dass geliebte Menschen und Tiere sterben, dass Krankheiten und Naturkatastrophen Gemeinschaften zerreissen? Wie empfindet er es, dass Gott zusieht, wenn Perverse Kinder missbrauchen, überforderte Eltern ihre Säuglinge aus dem Fenster werfen, Bestien in Rumänien Hunde bei lebendigem Leib anzünden, Chinesen lebendige Tiere häuten? Reicht dies alles nicht aus, um sich als Christ zu positionieren, sich im Konflikt mit dem „Gütigen“ zu befinden, sich zu quälen mit dem Gedanken, ob der eigene christliche Glaube überhaupt noch gerechtfertigt ist? Ich erlaube es mir immer wieder, mich gegen Gott zu erheben, mich aufzulehnen gegen seine apodiktischen, gnadenlosen Entscheidungen, suche den Dialog mit ihm und bleibe immer wieder zurück mit meinen unbeantworteten Fragen.

    Dann gibt es da noch eine Kanzlerin, die ihre Hybris mit einer Gnadenlosigkeit auslebt – anfangs wohl, weil sie nach dem Friedensnobelpreis schielte, später, weil sie aus der „Nummer nicht mehr herauskam“- und ihrem Volk, das sie einst vertrauensvoll wählte, eine Last aufbürdet und jeden Versuch, kritische Anmerkungen zu formulieren, Sorgen und Ängste zu verbalisieren, im Keim erstickt: „dann ist das nicht mehr mein Land….“ .

    Und nun taucht seitens der Kirche ein ähnliches Phänomen auf- Pfarrer, von denen man annehmen sollte, dass sie christlich, ethisch und liebend entscheiden und handeln, springen auf den Zug der „Willkommenskultur“ auf , buhlen um die Gunst derer, die in unserem Land Hilfe erwarten. Diese Geistlichen verbiegen sich, winden sich, schleimen, heucheln und verraten unsere christliche Erziehung, unsere Werte, für die wir gekämpft und geweint haben. Sie legen sich wie unsere Stammesfürsten mit Muslimen ins Bett und wundern sich plötzlich, wenn eines Tages ihre Matratze brennt. Sie bieten den Zuwanderern Leichenteile von brutalst gequälten Opfern an und stellen sich arrogant und überheblich über das Leid der armen Tiere. Sie sind eifrig, ach so nächstenlieb, sie wuseln und werkeln und übersehen dabei die drohende, immer näher kommende Gefahr- die Unterwanderung unserer Werte, unserer Güter, unseres Glaubens mit dem einzigen Ziel, den falsch interpretierten Koran wie ein flammendes Schwert vor sich hertragend unsere Religion auszulöschen und den Islam zur Weltherrschaft werden zu lassen.

    Ich fühle mich verraten als Christin, mit den Füßen getreten als Tierschützerin, allein gelassen mit meinem großen Zweifel. Ich überlege, aus der Kirche auszutreten. Mit MEINER Kirchensteuer sollen keine Leichenteile übelst geschundener und gequälter Lebewesen gekauft werden, um sich bei denen, die sich als unsere Gäste eigentlich unserer Kultur anpassen und unsere Werte respektieren sollten, anzubiedern. Verkehrte Welt, verlogene Religion! Mir ist schlecht!

  7. DANKE, Frau Dr. Dagmar Görz-Lenzen, für Ihren so trefflichen Kommentar!

    Allein der Austritt aus der traurigen Institution „Amtskirche“, mit entsprechender Begründung gesandt an die Kirchenobrigkeit, vermag diese vielleicht noch ein wenig zu beeindrucken.-

    Denke, ernsthafte(!) Christen können gut nach dem Leitspruch leben: „Nein zur Kirche – ja zu Gott“!

    Dazu noch ein passendes Zitat von Albert Schweitzer: „Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht.“

  8. Sehr geehrte Frau Dr. Goerz-Lenzen,

    Ihre Gedanken und Bedenken kann ich sehr gut nachempfinden – sind es doch dieselben, welche auch mich seit geraumer Zeit umtreiben und oft nicht schlafen lassen! Umso erfreulicher und ermutigender ist es fuer mich und viele Tierschützer, dass akademisch gebildeten Menschen wie Ihnen der Schutz der Tiere auch sehr viel bedeutet und so habe ich denn gleich mal bei Ihnen reingeschaut und gesehen, dass sich Ihre HP noch im Aufbau befindet. Ein ganz aehnlicher Weisser Hirsch hing frueher an meinem Weihnachtsbaum, jetzt steht er in meinem Schlafzimmer, er inspirierte mich sogar dazu, ein Bild zu malen, welches ich naechstens hier in einem Sonntagsvortrag aufsetzen werde! Es ist ganz toll, dass Ihnen die Animal’s Angels so sehr am Herzen liegen, denn dies sind wirklich Engel fuer die Tiere!

    Ich danke Ihnen fuer Ihre Empathie und Ihr Empfinden fuer die stumme Kreatur, denn gemeinsam sind wir stark bis alle Kaefige leer sind!

    Liebe Gruesse von Siraganda im Tierschutz

  9. Naturfreundin:

    „Haben sie nicht mitbekommen, wie sehr die Christen in den muslimischen Ländern bedrängt oder gar verfolgt und getötet werden? Wie sehr sie darum ringen müssen, ihre Gottesdienste überhaupt abhalten zu können?“

    Das Schicksal der orientalischen Christen ist den deutschen Kirchen seit langem egal. Die orientalischen Christen waren noch vor Jahrzehnten zahlreich, jetzt kaum noch vorhanden, da ausgerottet oder vertrieben. Die letzte Bastion in Syrien ist auch bedroht, denn ausgerechnet der Beschützer der syrisch-orthodoxen Kirche, Präsident Assad, wird vom Westen bekämpft. Der Westen hält es lieber mit islamistischen Rebellen und das Verhalten der christlichen Kirchen Deutschlands ist einfach nur widerlich.

    Aber es gibt auch positive europäische Länder, wie Polen, Ungarn, die Slowakei, die diese Unmoral nicht mitmachen, auch die dortigen Kirchen nicht. Deutschland geht mal wieder einen Sonderweg, wie schon unter dem Kaiser und unter Hitler: Am deutschen Wesen soll die Welt genesen.

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