Tierrechte: Wider den Speziesismus

Neues Buch von Dr. Helmut F. Kaplan: Tierrechte – Wider den Speziesismus

Speziesismus steht für das ganze menschliche Unrecht gegenüber Tieren. Er liegt vor, wenn Wesen nicht aufgrund ihrer Rassen- oder Geschlechtszugehörigkeit diskriminiert werden, sondern aufgrund ihrer Spezieszugehörigkeit. Das revolutionäre Potential von Tierrechten liegt darin, dass sie der mögliche Motor für die Überwindung des Speziesismus sind. Das Buch liefert eine fachlich fundierte und allgemeinverständliche Darstellung des gegenwärtigen Standes der Tierrechtsphilosophie.

So wie wir erkannt haben, dass Hautfarbe und Geschlecht für die Gewährung grundlegender Rechte belanglos sind, so sollten wir auch erkennen, dass die Spezies hierfür belanglos ist: Warum sollte man jemanden ausbeuten und quälen dürfen, weil er zu einer anderen Art gehört? Gleicher Schmerz ist gleich schlecht, egal ob er von Weißen, Schwarzen, Männern, Frauen, Kindern oder Tieren erlebt wird. Die Ausbeutung und Diskriminierung aufgrund der Spezies, der Speziesismus, ist genauso falsch wie Rassismus und Sexismus.


Tollhaus pur: 100 Millionen für Tierquälerei

Zum Artikel „Millionen für Milchbauern“ auf tagesschau.de schreibt Dr. Ernst Walter Henrich auf seiner Webseite provegan.info :

Die Politik fördert die Massenproduktion von gesundheitsschädlicher Milch. Es wird so viel von diesem Tierqualprodukt produziert, dass die Mengen nicht mehr abzusetzen sind und der Preis fällt. Die Tierausbeuter schreien nach Hilfe und die Politik gewährt ihren Freunden aus der Tierqualindustrie noch mehr Subventionen. Vom Steuerzahler finanziert. Auch VeganerInnen zahlen dafür.

Über Irrsinn der Tierquälerei für ein gesundheitsschädliches Produkt brauchen wir an dieser Stelle nicht weiter zu berichten. Aber was ist das für ein wirtschaftlicher Irrsinn, dass viel mehr Milch produziert als verbraucht wird und anschliessend die Produzenten noch mit weiteren 100 Millionen dafür belohnt werden?

Wenn es um Tiere geht, dann ist der Irrsinn schon zur Normalität geworden: Die Tierheime sind voll und unzählige Tierschützer versuchen den Millionen von Strassentieren zu helfen. Trotzdem dürfen Hunde und Katzen von Züchtern in Massen produziert werden. Irrsinn pur.

„Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend grosse Ausmasse angenommen hat.“ – Bertold Brecht

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Ein Kommentar zu “Tierrechte: Wider den Speziesismus

  1. Speziesismus ist die Pest, welche bis heute nicht ausgerottet ist! Sie treibt ihr Unwesen in den Koepfen der Menschen und schaedigt Tier und Natur. Massgebliche Schuld daran tragen die gaengigen Grossreligionen (siehe Megasekten), welche ueber die Jahrhunderte hindurch Gehirnwaesche betreiben und Staat und Gesetze beeinflussen! Bis in unsere Tage hinein ist ein Grossteil der Menschheit dem Irrglauben des Karnismus verfallen und verteidigt diesen standhaft, indem er jenen Teil der erwachten Menschheit fuer irrational haelt, der die Zeichen der Zeit erkannte und jeder Form des Speziesismus entsagt!

    Der Unterschied der beiden Lebensauffassungen liegt heute jedem interessierten Buerger offen zutage! Die totale Umweltzerstoerung schreitet unaufhaltsam voran – und Unwetterphaenomene, welche sich frueher nur in abgelegenen Wuesten manifestierten liegen heute ueberall an der Tagesordnung. Die gaengigen Medien versuchen dies herunterzuspielen, aber auch das nuetzt inzwischen nichts mehr! Das einzige Placebo der Massen: sie verschliessen Augen, Ohren, Mund und Herz – nur ihr Magen ist ein offener Friedhof, der das Aas und die Gebeine der gemarterten Kreaturen in fiebriger Erwartung willkommen heisst!

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