Tierverachtender und empathieloser geht´s kaum noch!!!

Ulmer Bürger wollen am 12. Juni 2016 mit dem längsten Leberkäse der Welt ins Guiness Buch der Rekorde.

Töten und Morden für solch eine alberne und auch buchstäblich skrupellos über Leichen gehende Idee und  Absicht?

Ein Leberkäse soll mit 161,50 Meter der längste Leberkäse der Welt werden. Die Ulmer Bürger wollen bei ihrem Zunftschmaus (ein Fest in Ulm) am Saumarkt in Ulm mit diesem längsten Leberkäse der Welt in das Guiness Buch der Rekorde kommen. Der Erlös dieser Aktion soll dem Erhalt des Ulmer Münsters dienen. (Tierfreundin Elke Kloos berichtete bereits schon über dieses Vorhaben in einem ihrer erfolgten Kommentare)

Der Laupheimer Spediteur Markus Barth, der seit 6 Jahren Veganer ist, hat daher am 12. Juni auf dem Hans-und Sophie Scholl Platz in Ulm eine Informations – und Gegenveranstaltung organisiert und angekündigt. Unter anderem werden auch die Sängerin PhoeNic, die erst vor kurzem ihre aktuelle Platte veröffentlicht hat sowie auch Peta mit einem Stand vertreten sein.

Hier der aktuelle Song der Sängerin PhoeNic „Time to Change“ – ein Appell an alle Menschen, die Schönheit der Schöpfung zu würdigen und Tiere als gleichberechtigte Lebewesen zu respektieren :

Mein Eindruck: Toller Song!!! Tolle Sängerin!!!
Bewegende und aufrüttelnde Bilder,
die „Time to Change“ nochmals in seiner Bedeutung hervorheben!

Zur Person des Spediteurs Markus Barth, der sich ganz grossartig für den Tierschutz einsetzt:

In Tierschutzkreisen ist Markus Barth alles andere als unbekannt. Er lebte 20 Jahre vegetarisch – und genau so lange sind auf seinen LKW-Aufliegern Kampagnen gegen Tierausbeutung zu finden . Seit ca. 6 Jahren lebt er nun vegan. Und sein Einsatz für die Tiere wird immer umfangreicher. Auch im Auslandstierschutz setzt er sich ein – so z. B. transportiert er immer wieder für diverse Tierschutzorganisationen Hilfsgüter für die Straßenhunde nach Rumänien. Alle Transportkosten werden von ihm selbst getragen. Er ist ein Mensch mit Herz, wie man sie heute nur noch selten findet. So hält er sich auch von Kunden wie Metzgern und ähnlichen fern und seine ethisch-moralischen Ansichten werden auch in seiner Firma konsequent umgesetzt.

Hier noch einige Fotos mit seinen Tierschutz-Botschaften auf seinen LKW´s:

 

 

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4 Kommentare zu “Tierverachtender und empathieloser geht´s kaum noch!!!

  1. Lieber Wolodja,

    ganz toller Beitrag, tolles Video, alles tief beruehrend, welch grossartige Saengerin mit viel Mut und Herz, Markus Barth ist ein wunderbarer Mensch! Kurzum, ein Beitrag, der in mir viel Hoffnung weckt, aber auch tiefe Trauer, wenn ich in die Augen der Tiere im Video schaue – und daran denke, welchen Ungeheuerlichkeiten die ganze Schoepfung ausgesetzt ist – und dies alles nur, weil ein Grossteil der Menschheit immer noch nichts begreift!

    Erschuetternd, aufwuehlend – und heute schaeme ich mich meiner Traenen nicht!

    Schade, dass Du in Joehstadt bist und ich hier in Frankreich sitze, sonst muesstest Du mich jetzt in den Arm nehmen und ganz fest druecken!

    Liebe und traurige Gruesse an Dich und alle Freunde – Eure Siraganda im Tierschutz

  2. Markus Barth – welch ein wunderbarer Mensch mit Herz und Verstand!!! Seine Aufkleber sind auffallend und mancher Autofahrer wird vielleicht ueber Tierelend recherchieren, bewusster einkaufen und seinen Fleischkonsum in Frage stellen….

  3. Liebe Marie-Therese, du glaubst gar nicht wie Recht du mit deinem Kommentar hast. Genau das ist mir passiert! Auf der Autobahn kam mir einer dieser LKW´s entgegen. Der mit der Aufschrift „Wen streicheln, wen essen“. Noch am selben Abend habe ich recherchiert, wer wohl mit dieser LKW-Plane wirbt, weil ich eigentlich vermutete, dass die Fleischlobby wieder einen genialen Verharmlosungsplan ausgeheckt hat. (Ich sah diesen LKW nur einen Bruchteil von Sekunden und erkannte nur den Schriftzug und die beiden Tiere) Nachdem ich also recherchierte stieß ich auf den Web-Auftritt der Albert-Schweitzer-Stiftung, die diese Plane gesponsort hat. Dort lernte ich auch den Film „Earthlings“ kennen, dessen Existenz mir völlig unbekannt war. Seit diesem Tag habe ich nie wieder ein Stück Fleisch angerührt!

    Heute habe ich an meinem Arbeitsauto den selben Aufkleber – den ich mir passend für das Fahrzeug anfertigen liess – und fahre damit täglich in Berlin herum.
    Die Mühe die sich dieser Unternehmer gemacht hat, hat also beachtliches bewegt, denn ich glaube, ich bin nicht der einzige dem die Augen geöffnet wurden. Und so trägt jeder der sein Herz am rechten Fleck trägt, mit seinen Mitteln und Möglichkeiten dazu bei, dass Leid der Tiere zu mindern. So muß es sein!

    • Lieber Michael,
      wir alle, die wir uns schon längst den Schutz und die Würde der Tiere auf unsere Fahnen geschrieben haben, haben einmal damit begonnen, bezüglich des ausbeuterischen und verbrecherischen Umgangs mit fühlenden und leidensfähigen Tieren endlich aufzuwachen und umzudenken. In Deinem Fall war es dieser Dir damals auf der Autobahn begegnende LKW des Spediteurs Markus Barth und der Film „Earthlings“, was Dich wachrüttelte und ein fortan gänzlich anderes Bewusstsein in Deinem Denken und Handeln bewirkte. In meinem Fall war es ein damals im Internet gelesener Artikel von dem Schauspieler Gert Hauke mit der Überschrift „Und keiner hört ihre Schreie“, welcher mir tief unter meine Haut ging und mich tagelang beschäftigte und umtrieb. Derartige Ereignisse und das daraus resultierende Nachdenken hat unser bisheriges Leben auf den Kopf gestellt und uns jenen Weg gewiesen, der der einzig richtige ist, nämlich den gemarterten Tieren ein Anwalt zu sein und uns fortan für deren Belange und Grundrechte einzusetzen.

      Und so finde ich es auch ganz große Klasse, sehr lobens – und anerkennenswert, dass Du Tag für Tag auf den Straßen Berlins mit Deinem Betriebsauto unterwegs bist und dank Deines extra hierfür angefertigten Aufklebers mit der Frage „WEN ESSEN UND WEN STREICHELN WIR?“ an das Gewissen der vielen immer noch schlafmützigen und völlig unangefochtenen Fleisch(fr)esser appellierst und Du somit die Religion des Karnismus ohne Wenn und Aber unmißverständlich klar und deutlich an den Pranger stellst.

      Was meinst Du dazu, wenn Du vielleicht demnächst einmal von Deinem Betriebsauto ein oder mehrere Fotos machst und mir diese dann per Email zusendest, damit ich sie hier in diesem Blog posten und den Lesern präsentieren kann?
      Mit lieben Grüssen an Dich – Wolfgang

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