Tier und Erde brauchen uns


Plaedoyer fuer die ausgebeutete und gequaelte Tierwelt

Wir Tierschuetzer duerfen trotz aller Widrigkeiten, die uns taeglich wie ein rauher Wind entgegenwehen, nie vergessen, die Massen daran zu erinnern, dass bei jedem Steak, Poulet-Bein oder anderen Leichenteilen auf ihrem Teller ein fuehlendes Lebewesen aus der Tierwelt entsetzlich leiden und sterben musste. Wenn Schlachthoefe Glaswaende haetten, wuerde die Zahl der Vegetarier ins Unermessliche steigen! Da aber vielen Leuten, die offenbar nichtfuehlende Wesen sind, das Leid der Tiere, die fuehlende Wesen sind, egal ist, muessen wir Gesetze schaffen, welche die schlimmsten Üebergriffe an den Tieren verhindern, wie etwa Israel dies tut, indem es Üeberwachungs-Kameras in allen Schlachthoefen landesweit installiert! Ausserdem muss Tierquaelerei sehr viel strenger bestraft werden, ebenso der sexuelle Missbrauch von Tieren – auch in Schlachthoefen, wie Undercover-Aufnahmen immer wieder zeigen! Aber all dies ist kein Allheilmittel gegen das Toeten! Das Toeten muss aufhoeren, jede Art des Toetens an allen Tieren, sonst wird dieser Planet eine Hoelle bleiben, die der Mensch selbst geschaffen hat, denn das unermessliche Tierleid und die verbrecherischen Ungeheuerlichkeiten, welche Tag fuer Tag, Stunde um Stunde und Minute fuer Minute, jede Sekunde am Tier begangen werden, ziehen diese ganze Erde hinein ins Elend und den fruehen Tod!


Rainbow-Warriors

Hier an dieser Stelle einmal ein interessantes und sehr lehrreiches Video mit einer Rede von Prof. Dr. Dieter Birnbacher, welches ich dem Leser nicht vorenthalten moechte:


Spezialisten im Tierreich

Ist Euch auf dem obigen Bild etwas Ungewoehnliches aufgefallen? Richtig! Dieser wunderschoene Gepard ist anders gezeichnet als seine Artgenossen, denn hier handelt es sich um einen sogenannten King-Cheetah, einen Koenigs-Cheetah mit schwarzer Maehne und dunkler Streifung!

Im nachfolgenden und sehr anmutigen Video
sehen wir zwei Vertreter der King-Cheetah, dieser wundervollen Grosskatze :

Cheetah ist das schnellste Landtier der Welt und kommt vor allem in Afrika, aber auch selten im Iran vor. Der erste King Cheetah wurde 1974 im Krueger-Nationalpark fotografiert und erst 1986 wurde ein zweiter gesichtet! Daraufhin gebaren zwei Weibchen unter mehreren jungen je einen King-Cheetah, nachdem sie sich mit einem Maennchen aus dem Transvaal-Gebiet gepaart hatten, wo ebenfalls einige King-Cheetas gesichtet worden waren. Die nachfolgende Untersuchung ergab folgendes: die spezielle Faerbung der King-Cheetahs stellt eine Mutation gegenueber der ’normalen‘ Faerbung dar. Genetisch ist der King-Cheetah eine Variation der Spezies und stellt somit keine eigene Spezies dar. Verursacher der Variation ist eine Veraenderung im Gen, Transmembrane aminopeptidase genannt, so wie es aehnlich auch bei den schwarzen Pantern der Fall ist.


Zugabe

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12 Kommentare zu “Tier und Erde brauchen uns

  1. Lieber Wolodja, liebe Freunde,

    Mit dem heutigen Beitrag lassen wir wieder die Hoffnung wehen ueberall dort, wo es gilt, das Leid der Tiere zu lindern, mindern und schliesslich auszumerzen! Denn jeden Tag denken Menschen um und begeben sich auf den gewaltfreien Weg! Dieser Tatsache muessen wir uns bewusst sein! Und sie ist Anlass zur Hoffnung auf eine bessere Zukunft!

    Die Zukunft der Welt wird oekologisch bewusst sein – oder sie wird nicht sein!

    Liebe Gruesse an Euch alle von Siraganda im Tierschutz – gemeinsam sind wir stark bis alle Kaefige leer sind

  2. Ergänzung zum Vortrag von Dr. Dieter Birnbacher,

    am Schluss seines Vortrages bringt Dr. Birnbacher vor, dass zB Menschenaffen wie Schimpansen zu folgenden Ueberlegungen faehig sind: sie sammeln Steine, bringen diese dann an einen bestimmten Ort, um dort Nuesse zu knacken, aber diese ganze Handlung findet erst statt, wenn sie Hunger haben! Damit will er uns sagen, dass Menschenaffen anderen Tieren etwas voraus haben, aber in den abstrakten Ueberlegungen doch noch nicht soweit sind wie der Mensch! Soweit so gut!

    Nun habe ich aber gestern Nacht angesichts meines Hundes folgendes beobachtet: Ich weiss, dass er nicht gerne nass wird! Und als gestern gegen zehn Uhr ein Donnerschlag erfolgte, erhob er sich sofort und zeigte mir, dass er nochmals raus wollte, um sein Geschaeft zu verrichten, denn er wusste, dass auf den Donner der Regen folgt und er dann nass erden würde! Wer ist nun kleverer: der Schimpanse, der Steine schleppt, wenn er Hunger hat, oder der Hund, der aus einem DONNERSCHLAG folgert, dass es REGNEN wird und er dann NASS wird? Meine Nachbarin denkt nicht soweit, denn die kommt immer nass bei mir an, auch wenn sie nur ueber die Strasse laufen muss!

    • Liebe Siraganda,
      spielt das wirklich eine so grosse Rolle, ob nun ein Hund oder ein Schimpanse das jeweils klügere bzw. clevere Tier ist? Entscheidend ist und bleibt doch letztlich nur eines, nämlich dass alle Tiere keineswegs dumm, sondern das sie allesamt sehr klug sind – und in den allermeisten Fällen sogar um ein vielfaches klüger als jene zweibeinigen „Schöpfungskronen“, deren Einbildung und Arroganz mächtig gewaltig in den Himmel stinkt. Betreffs Deiner Reihe „Spezialisten im Tierreich“ sind alle Tiere sozusagen „Spezialisten“ hinsichtlich ihres Denkens und ihrer Klugkeit, ganz gleich ob es sich hierbei um Hunde, um Schimpansen, Delfine, Hühner, Schweine und noch viele, viele andere Tiere mehr handelt.
      LG – Wolfgang

      • Lieber Wolodja,
        das Problem bei der Sache ist nicht, dass alle Tiere smart sind, sondern, dass immer wieder die Smartheit von den gleichen gaengigen Spezies in den Vordergrund gerueckt wird, und dies sehr oft in monotoner Weise von namhaften Wissenschaftlern, derart, dass nachher der Leihe denkt, dass nur jene stets in den Vordergrund gerueckten Spezies ueber diese Smartheit verfuegen – und die anderen nicht, und somit weiterhin zur Ausbeutung frei gegeben sind – so wie das ja bereits in Afrika der Fall ist, wo etwa der Schimpanse vollumfaenglichen Schutz geniesst, wenn also einer auf einem Markt als Fleischklumpen zum Verkauf angeboten wird, dieser sofort konfisziert werden kann, dieser Vorzug aber einem Hund, einem Schwein oder einem Huhn nicht zugute kommt! Deshalb ist peinlichst genau darauf zu achten und immer wieder zu betonen, dass ALLE Lebewesen, auch die Wirbellosen sensitive und Hoechst intelligente Wesen sind, nicht nur jene, welche gewisse morphologische ‚Aehnlichkeiten‘ mit dem Menschen aufweisen!
        LG Siraganda

      • Liebe Siraganda,
        genau so sehe ich das auch: ALLE Lebewesen sind höchst sensitive und intelligente Wesen!!!
        Und daran ändert auch nichts jenes Schubladen-Denken einiger sogenannter „namhafter“ Wissenschaftler, welche sich nicht sonderlich mit Ruhm bekleckern, solange sie in derartigen Schubläden verhaftet bleiben.

        Aber weil alle Lebewesen höchst sensitive und intelligente Wesen sind, darum sollten wir die Tiere auch nicht gegeneinander ausspielen und Fragen wie z. Bsp. diese: „Wer ist da wohl intelligenter: ein Hund oder ein Schimpanse, ein Schwein oder ein Huhn, ein Elefant oder ein Delfin?“ – sollten sich demnach für uns besser erübrigen und uns auch nicht länger beschäftigen.
        LG – Wolfgang

      • Ich glaube nicht, dass Siraganda hier zwischen Hund und Affe unterscheiden wollte. Vielmehr sind diese Beispiele ein Verweis darauf, dass die Menschen nicht wahr haben wollen, dass unsere Tierwelt in Ihren eigenen Denk- und Sichtweisen, BEGREIFENDE Lebewesen sind. Nach Maßstab der Menschheit sind sie natürlich doof, denn sie können ja keine Atombomben bauen…….

      • Lieber Michael,
        Du hast meine volle Zustimmung ohne Wenn und Aber, wenn Du schreibst, dass alle Tiere „… in Ihren eigenen Denk- und Sichtweisen BEGREIFENDE Lebewesen sind.“ Und weil dies so ist, habe ich schlicht und einfach ein ganz klein wenig Anstoß daran genommen, dass Siraganda die Frage stellte: „Wer ist nun kleverer: der Schimpanse, der Steine schleppt, wenn er Hunger hat, oder der Hund, der aus einem DONNERSCHLAG folgert, dass es REGNEN wird und er dann NASS wird?“ und meine diesbezüglichen Gedanken zu äußern gewagt, denn meines Erachtens nach sind Hund und Schimpanse im geschilderten Fall gleichermaßen klug und intelligent und jene Frage, welches Tier das letztlich Klügere ist, verweist uns – ob wir es nun wahrhaben wollen oder nicht – in jenes menschliche Denken und Handeln, welches Tiere unterschiedlich einstuft, bewertet und dementsprechend auch unterschiedlich kategorisiert.

        Ich habe übrigens mit meinen Entgegnungen zu Siragandas Kommentar auch keineswegs gegen Siraganda mit einem Maschinengewehr lospoltern wollen und Meinungsäußerungen meinerseits zu erfolgten Kommentaren sind auch noch lange keine Kriegserklärung an alle jene Blog – und Tierfreunde, denen nach wie vor meine grosse Symapthie und auch ganze Wertschätzung gehört. Und diese Wertschätzung gilt ohne Abstriche allen unermüdlichen Kommentatoren und Unterstützern dieses Blogs: einer Siraganda, einem Michael, einer Frau Matrong, einer Naturfreundin, einer Elke Kloos, einem Bernd Nowack und auch einem Ulrich Dittmann. Und selbst dann, wenn es eventuell zwischen uns Tierfreunden auch einmal kleine Unebenheiten und Meinungsverschiedenheiten geben sollte, so gilt auch für mich, was Frau Matrong einmal sagte: Ich bin sehr froh, dass es Euch alle gibt!

        Mit lieben Grüssen – Wolfgang

      • Das wissen wir doch alle, lieber Wolfgang!
        Mir ist es diesbezüglich so ergangen, dass ich schlicht und ergreifend überlesen habe dass Siraganda die Frage stellte, „wer ist nun kleverer….“ Am Ende wissen wir jedoch, dass sich diese Frage nicht darauf bezogen hat, eine bestimmte Tierart als schlau oder weniger schlau hinzustellen.
        Dementsprechend sei dir versichert, dass deine Einwendugen nicht falsch verstanden wurden!
        Ich schließe mich deinen Worten, die den Ursprung in den Worten von Frau Matrong haben an und ergänze: wir sind froh, dass es DICH gibt!

      • Lieber Michael,
        vielen Dank an Deine Adresse für die Blumen, die Du mir ganz am Schluss Deiner Zeilen überreicht hast, jedoch wenn es EUCH alle nicht gäbe, dann hätte ich möglicherweise schon längst jeglichen Mut verloren und mich resignierend ganz tief unter meine Bettdecke verkrochen…..
        Liebe Grüsse an Dich – Wolfgang

  3. Meine lieben Freunde,

    bitte lasst mich noch zu allem hier oben folgendes sagen: selbstverstaendlich sind alle Lebewesen intelligent und haben genau das mit auf den Weg bekommen, das fuer ihr Leben wichtig ist! Und damit nun nicht der Eindruck entsteht, dass nur Schimpansen und Hunde clever sind, so moechte ich gleich noch anfuegen, dass ich zB gerade mit Maeusen Dinge erlebte, welche uns alle mit offenem Mund zuruecklassen koennen! Aber es geht noch kleiner, denn da stehen etwa die Muecken in nichts nach! All das sollte eigentlich in zukuenftigen Aufsaetzen noch an die Reihe kommen, aber ich kann nicht schneller voranschreiten, als es mir meinerseits Zeit und Raum erlauben und sehr schnell ist jeweils wieder eine Woche um. Manchmal beschleicht mich ein Gefuehl, das mir sagt: kann ich denn jemals alles weitergeben, was die Tiere uns sagen wollen!

    Und somit, indem ich euch alle ganz fest an mein Herz druecke, moechte ich schliessen, dass wir alle hier Versammelten doch Tiere lieben und sie in unseren Herzen einen sehr grossen Platz einnehmen, den ihnen niemand streitig machen kann! Und somit ist auch fuer uns alle klar: ALLE TIERE BRAUCHEN UNSERE STIMME – und die geben wir ihnen mit Freuden – jederzeit und unter allen Umstaenden!

    In diesem Sinne sende ich an alle von Euch viel Sonne aus Frankreich! Die Luft ist schwer – es wird wahrscheinlich heute nacht noch ein Gewitter geben, dessen weisse Vorankuender, die Wolken, uns aber die Tatkraft nicht mindern sollen!

    Eure Siraganda im Tierschutz – gemeinsam sind wir stark bis alle Kaefige leer sind

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