Offener Brief der Islamkritikerin Mina Ahadi an Frauke Petry

Statement von Prof. Dr. Klaus Hamper zum untenstehenden Offenen Brief der Islamkritikerin Mina Ahadi an Frauke Petry

Eine messerscharfe Analyse (siehe obigen Link und unten angehängten Text; die Unterstreichungen habe ich mir erlaubt einzufügen) einer klugen und mutigen Frau, die als Vorsitzende des Zentralrats der EX-MUSLIME täglich von dem einen Teil der Verrückten dieser Welt mit dem Tod bedroht wird. Ihr offener Brief demonstriert grandios das Dilemma: Die sich derzeit präsentierende einzige (vordergründige) Alternative zur gescheiterten (nicht nur Flüchtlings-)politik des Charakterflittchens Merkel kann eigentlich keine wirkliche Alternative für den klaren (bzw. aufgeklärten) Kopf sein.

Das Tragische an der aktuellen Situation ist, dass man die AfD wahrscheinlich dennoch wird wählen müssen, nicht aus Überzeugung, sondern weil es keine andere sich derzeit bietende Möglichkeit gibt, um dem Diktat der ehemaligen Ost-FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda zunächst einmal Einhalt gebieten zu können. Wie sagte der gescheiterte französische Präsidentschaftskandidat Lionel Jospin im Jahr 2002 (quasi im Umkehrschluss), als er im ersten Wahlgang gescheitert war und für den zweiten Wahlgang seinen Wähler die Empfehlung zur Wahl seines konservativen Hauptgegners Jacques Chirac gab, um den Rechtsaußen-Front-National-Chef Jean Marie Le Pen als Präsidenten zu verhindern, der ihn (Jospin) im ersten Wahlgang überrundet hatte? „Wenn das Haus brennt, darf man sich nicht darüber beklagen, wenn das Löschwasser schmutzig ist.“

Das sollten auch die Tierschützer unter uns, die sich bei dieser teils kleinbürgerlichen (B. Höcke und A. Poggenburg), teils großadeligen (B. von Storch, Enkelin von Hitlers Finanzminister Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk) deutlich christ-klerikal und neoliberal ausgerichteten und auf den Mob der (Ost-)Straßen setzenden (hatten wir bei der letzten Machtergreifung auch schon mal) Melange anbiedern, begreifen und auch so sagen. Etwas anderes gibt es leider nicht: Die SPD mit dem dicken Gabriel? Eine Lachnummer. Die Grünen? Haben (wie die SPD) so ungefähr alles verraten, wofür sie einmal standen. Die Linke? Ein paar kluge Positionen und Köpfe, aber als Politikidee insgesamt im Wolkenkuckucksheim beheimatet. Die FDP? Ich bitte Sie!

Die einzigen, die wirklich intelligente, aber zwangsläufig leider absurde (Anti-)Politik machen sind die Jungs und Mädels von der Parte „DIE PARTEI“ des ehemaligen Titanic-Chefredakteurs Martin Sonneborn , doch die werden an der Machtergreifung scheitern, weil die Genialität ihres Ansatzes („Inhalte überwinden“ – was die reale Politik längst geschafft hat) kaum jemand versteht.

Das prinzipienlose Merkel und die ihm hörigen Polit-Strichjungen müssen weg, das ist klar. Ich fürchte, das wird nur über den Umweg der AfD gehen, da es eine ernstzunehmende Opposition in Deutschland derzeit nicht gibt.

Wenn dann nach dem Abtritt des Merkels und seiner Camarilla irgendwann vielleicht wieder (?) Vernunft einzieht in die deutsche Politik, wird sich die AfD von selbst ad absurdum führen, falls sie sich aufgrund der fatalen Heterogenität Ihrer teilweise abstoßend schmuddeligen Mitglieder nicht schon vorher selbst zerlegt. So lange kann und darf man sie benutzen, als Notwehrtatbestand sozusagen und getreu den Versen von Wilhelm Busch (1832 – 1908):


Das Messer blitzt, die Schweine schrein, man muß sie halt benutzen,
Denn jeder denkt: »Wozu das Schwein, wenn wir es nicht verputzen?«
Und jeder schmunzelt, jeder nagt nach Art der Kannibalen,
Bis man dereinst »Pfui Teufel!« sagt zum Schinken aus Westfalen.

Prof. Dr. Klaus Hamper


Mina Ahadi an Frauke Petry

Offener Brief: Islamkritikerin lehnt Einladung von AfD ab

Die Islamkritikerin Mina Ahadi wurde zu einem Gespräch mit AfD-Bundessprecherin Frauke Petry eingeladen. In einem offenen Brief erklärt sie ihre Absage:

Sehr geehrte Frauke Petry,

von Ihrem Parteikollegen Markus Frohnmeier habe ich eine Einladung für ein gemeinsames Treffen mit Ihnen erhalten. Aus Gründen der Höflichkeit möchte ich erklären, wieso ich dieser nicht nachkommen werde.

Ich gehe davon aus, dass Sie mit mir – als Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime – über die Rolle des Islam in unserer Gesellschaft reden wollen. Meine Grundhaltung ist dazu unmissverständlich: Religion ist Privatsache. Das gilt für den Islam, ebenso wie für das Christentum und alle anderen Religionen, die seit jeher Feinde des kulturellen Fortschritts waren. Denn die Geschichte lehrt uns: Sobald die gesellschaftlichen Verhältnisse nach den Vorstellungen einer Religion tanzten, kam es zu Unterdrückung, Verfolgung und Freiheitsberaubung.

Ich selbst musste als politische Aktivistin den brutalen, faschistoiden Charakter der Bewegung des politischen Islam am eigenen Leib erfahren. Wie Sie vielleicht wissen, bin ich vor 35 Jahren aus dem Iran geflohen. Als die Revolution im Iran scheiterte, Islamisten die Macht ergriffen und Khomeini den Kopftuchzwang anordnete, organisierte ich mit anderen mutigen Menschen Protestaktionen und Demonstrationen. Aufgrund meiner regime- und religionskritischen Aktivitäten durchsuchte die iranische Geheimpolizei meine Wohnung, während ich auf der Arbeit war. Dabei wurden mein damaliger Mann sowie fünf Gäste festgenommen und kurz darauf hingerichtet. Ich konnte entkommen, wurde aber in Abwesenheit zum Tode verurteilt und steckbrieflich gesucht. Daher lebte ich zunächst acht Monate mitten in Teheran im Untergrund und flüchtete schließlich nach Iranisch-Kurdistan. Nach zehn Jahren bewaffnetem Kampf in Kurdistan flüchtete ich 1990 nach Wien und lebe nun seit mehreren Jahren in Köln. Seitdem ich den Zentralrat der Ex-Muslime gegründet habe, werde ich auch in Deutschland von Islamisten bedroht und stand längere Zeit unter Personenschutz.

 

Sie sehen: Der Preis ist hoch, den ich für meinen Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben in einer gerechten Gesellschaft zahlen musste. Ich weiß genau, welche Gründe hinter einer Flucht stehen können. Und ich bin sehr froh, dass ich in Deutschland die Möglichkeit erhalten habe, ein gutes Leben führen zu können. Doch ähnliche Schicksale mussten auch andere erleiden. Viele Menschen sind gerade deshalb nach Deutschland geflüchtet, weil sie in einer offenen Gesellschaft leben möchten, statt in einer islamistischen Diktatur. Viele flüchten vor Krieg, Terror, Gewalt und Ausbeutung.

Können Sie sich eine Welt vorstellen, in der der Ellenbogen dazu genutzt würde, um diesen Schutzsuchenden die Hand zu reichen?

Ich befürchte, ehrlich gesagt, nicht. Stattdessen propagiert Ihre Partei eine zynische Abschottungspolitik und nimmt damit den Tod tausender Menschen in Kauf. Anstatt Worte des Mitgefühls auszusprechen, schwadronieren Sie sogar von Schusswaffengebrauch an den Außengrenzen. Ich frage Sie offen: Haben Sie denn rein gar nichts aus der Geschichte gelernt? Wie viele Menschen müssen noch in NATO-Stacheldrahtzäunen verbluten, wie viele verdursten und im Mittelmeer ertrinken, bevor Sie auch nur eine emotionale Regung, nur eine einzige menschliche Geste zeigen? Ist Ihre Borniertheit wirklich grenzenlos?

Auch wenn sich die AfD öffentlich zur humanistischen Tradition der Aufklärung bekennt, bleibt dies ein Lippenbekenntnis. Denn im Grunde genommen vertritt sie eine ähnliche autoritäre, homophobe und sexistische – kurz: menschenfeindliche – Position wie die ultrakonservativen Islamverbände. Mit ihrem traditionell-patriarchalen Familienbild, ihrer Aversion gegen eine fortschrittliche Sexualerziehung und ihrer rückständigen Haltung zu Menschenrechten und Wissenschaft träumt Ihre Partei den gleichen fundamentalistischen Traum wie die Islamisten. Sie beide reduzieren Menschen auf Gruppenidentitäten, statt einzelne Menschen als Individuen in ihrer Unterschiedlichkeit ernst zu nehmen.

Die Parallelen sind kein Zufall. Denn die AfD ist die Partei der erzreaktionären, christlich-fundamentalistischen Bewegung in Deutschland. Dies ist der Grund, warum Sie einerseits den Islam kritisieren, zugleich aber andere Maßstäbe bei der nicht minder irrationalen christlichen Religion anlegen. Nur so lässt es sich erklären, dass Beatrix von Storch, also eine Frau mit religiösen Wahnvorstellungen, eine Führungsposition in Ihrer Partei einnimmt.

Sehr geehrte Frau Petry, Weder die Idee einer christlichen Festung Europa noch die kulturrelativistische Beschwichtigungspolitik gegenüber dem Islam entsprechen meiner Vorstellung von einer offenen Gesellschaft. Doch die inszenierte Islamkritik der AfD ist eine Mogelpackung, hinter der sich fremdenfeindliche Einstellungen verbergen.

Ich möchte nicht missverstanden werden: Islamkritik ist notwendig – auch in Europa. Denn der politische Islam ist eine gefährliche Bewegung und eines der großen Probleme unserer Zeit. Tragischerweise haben viele europäische Regierungen aber auch Linke und Intellektuelle dieses Problem ignoriert oder verschwiegen. Während mutige Menschen versuchten im Iran die Politik der Steinigungen, Hinrichtungen und Frauenunterdrückung zurückzudrängen, nahmen unsere linken Freunde im Westen die islamische Barbarei gleichgültig hin.

Doch fremdenfeindliche Gruppierungen wie die AfD bieten keine Lösungen für das Problem. Die Antwort auf die Barbarei kann nur die Solidarität mit fortschrittlichen, humanistischen Bewegungen sein.

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9 Kommentare zu “Offener Brief der Islamkritikerin Mina Ahadi an Frauke Petry

  1. „Der Islam gehört zu Deutschland“ jubiliert Merkel – und die Frontsoldaten der politischen Korrektheit SPD-Gabriel und Grünen-Özdemir klatschen dazu begeistert Beifall und bezeichnen kritische Ureinwohner hier, die das nicht so sehen als „Pack“ und „Mischpoke“.
    Die Völkerwanderung ist in vollem Gange und Moscheen sprießen in den Großstätten – wie zur Zeit der Spargel – aus dem Boden.

    Eine Frankfurter Richterin sah sich schon 2007 bemüßigt mit Hinweis auf den Koran einer Marokkanerin, die von ihrem Ehemann gezüchtigt wurde, eine schnelle Scheidung zu verweigern. (http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/justizskandal-scharia-in-deutschland/825384.html )
    Heute, am 27.05.2016, forderte gar der EKD-Ratspräsident Bedford-Strohm im Radio einen „flächendeckenden“ Islamunterricht in Deutschland. Warum nicht gleich „flächendeckend“ Deutschlands Kirchen in Moscheen umwandeln?

    Der Islam, mit vollem Marschgepäck, befindet sich in zügigem Vormarsch durch Deutschland.
    Und nur toleranzbesoffene Naivlinge applaudieren zu den Zuwanderungsmassen und unterscheiden dabei zwischen einem „weichgespülten“ oder „bösen“ Islam, bejubeln den einen und kritisieren zärtlich – oder mittlerweile schon verängstigt – den letzteren.
    Doch den Islam gibt es nur im Gesamtpaket (Scharia, Schächten) – wie auch die christliche Religion (Der Mensch als Krönung der Schöpfung, Stichwort z.B. Hubertusmessen etc.) mit all ihren Facetten.

    „Nomen est Omen“ – Die „Alternative für Deutschland“ ist tatsächlich zur Zeit DIE einzige politische Kraft, DIE ALTERNATIVE zu einer an Schwachsinn grenzenden Politik von USA-Merkel-Marionette und all den anderen gleichgeschalteten Polit-Aparatschiks der etablierten Altparteien.

    Für jeden mit nur etwas Selbsterhaltungstrieb ausgestatteten Ureinwohner, kann wirklich nur die AfD eine Alternative sein. Außer man frönt dem Masochismus und hat Freude daran, sich als Europa´s Zahlochse in die Sielen spannen zu lassen.

    Wehe, wehe, wenn in naher Zukunft der Islam hier noch mehr Fuß fasst. Dann sieht´s in Deutschland (noch) übler aus als bisher. Insbesondere beim Tierschutz. Wer´s nicht glauben will, unternehme einfach einmal eine Studienreise durch islamische Länder, um sich dort über den dortigen Umgang mit Tieren zu informieren…

    • Lieber Ulrich Dittmann,

      ich stimme Ihnen voll und ganz zu.
      Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass die AfD die einzige Partei ist, die ein Schächtverbot fordert und bundesweite Volksabstimmungen, die meiner Meinung nach der EINZIGE Weg sind, dass die Politik die Meinung des Volkes umsetzt und nicht die Meinung von sehr einflussreichen Interessengruppen, zu denen auch die Islamverbände und die Kirchen zählen.

  2. Cui bono? „Wem nützt es?“

    Wem nützt dieser Beitrag von Prof. Dr. Klaus Hamper? Letztendlich schwächt er indirekt die AfD und stärkt damit die Klassen-und Volksfeinde!

    Allein schon solche Bemerkungen sind es, die diesen Artikel für mich unappetitlich machen, wie z. Bsp.: „B. von Storch, Enkelin von Hitlers Finanzminister Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk“. Was kann eine Enkelin dafür, was ihr Großvater mal war? Sippenhaft bis ins 3. Glied?

    Oder diese Bemerkung: „Auf den Mob der (Ost-)Straßen setzenden, hatten wir bei der letzten Machtergreifung auch schon mal“!

    Ja, es war das gemeine Volk und nicht bourgeoise Professoren, welche die letzte Machtergreifung in Deutschland bewirkten, von DDR-Professoren und von Kommentatoren des DDR-Fernsehens, wie einem Karl Eduard von Schnitzler, als „Mob“ tituliert, die den Sturz des SED-Regimes bewirkten, alles einfache Leute, keine Profiteure des Systems, so wie es auch jetzt einfache Leute sind, die vornehmlich in Ostdeutschland bei Pegida und AfD-Demos auf die Straße gehen. Wäre die AfD noch die alte Lucke-Partei, eine Partei der Professoren, da wäre sie für das Establishment keine Gefahr geworden, so aber steht das Volk dahinter, die Entrechteten, die Ausgebeuteten!

    Prof. Hamper: „Wenn dann nach dem Abtritt des Merkels und seiner Camarilla irgendwann vielleicht wieder (?) Vernunft einzieht in die deutsche Politik, wird sich die AfD von selbst ad absurdum führen, falls sie sich aufgrund der fatalen Heterogenität Ihrer teilweise abstoßend schmuddeligen Mitglieder nicht schon vorher selbst zerlegt.“

    Teilweise abstoßend schmuddelige Mitglieder? Abstoßend schmuddelig waren nur Prof. Lucke und der frühere Arbeitgeberpräsident Henkel und ihr bourgeoiser Establishment-Anhang, aber die sind zum Glück von selbst aus der Partei gegangen. Ohne die vom Establishment als „schmuddelig“ bezeichneten Mitglieder, wäre die AfD ein zahnloser Tiger, eine neue bourgeoise FDP, volksfeindlich und systemstützend. Zum Glück gibt es in der AfD Mitglieder wie von Storch, Hoecke, Poggenburg und Tillschneider (sprach als erster AfD-Landtagsabgeordneter auf einer Pegida-Demo in Dresden).

    PS: Volle Zustimmung zu dem Kommentar von Ulrich Dittmann!!!

  3. Die Ausführungen von Bernd Noack sind auf den Punkt artikuliert:
    Wem nützt dieser Beitrag von Prof. Hamper mit verunglimpfenden, wichtigtuerischen Anmerkungen über AfD-Politiker und ihre Wähler? Ich bin zwar kein Mitglied der AfD – weise aber eine solche gossenhafte Beurteilung und Wortwahl ( „abstoßend schmuddelige Mitglieder“) auch mit aller Schärfe zurück.
    Es ist dies nur ein weiterer Keulenhieb – einer von vielen – um diese Partei zu diskreditieren. Und ein – zurückhaltend ausgedrückt – ziemlich perfid-schäbiger dazu, mit der Intention die AfD möge mal die Drecksarbeit machen, um dann nach dem Motto zu verfahren, „… der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen“.

    Nun schließlich zu dem für uns besonders wichtigen Thema, dem Tierschutz, in diesem Blog:
    Einigkeit besteht wohl, dass Merkel, Gabriel und Co. für ernsthafte Tierschützer nicht wählbar sind.
    Auf die einstmals Grünen – die heute angepasst nur noch blutrot flackern – darf man beim Thema Tierschutz wirklich nicht mehr hoffen. Dies zeigt die Vergangenheit.
    Und die Tierschutzpartei, auf den die Tierschützer so große Hoffnungen setzten, dümpelt nach 20 Jahren heute zerstritten und zersplittert in drei oder vier belanglosen Miniparteien vor sich hin. Leider.
    Gerade letztere verfügen natürlich über ein exquisites Parteiprogramm zum Schutz der Tiere, das keinen Wunsch offenläßt. Nur was nutzt alles wunderbar formulierte Wunschdenken, wenn es letztlich politisch nicht umgesetzt werden kann?

    Beim Parteiprogramm kann die AfD natürlich nicht mit diesen Tierschutzparteien mithalten! Aber sie hat die Wähler-Substanz, die Kraft, das was sie an Verbesserungen im Tierschutz beabsichtigt, auch DURCHZUSETZEN.

    Die AfD weist ein ausgewogenes Programm vor – das natürlich noch weiter ausbaufähig ist!
    Siehe: https://www.alternativefuer.de/wp-content/uploads/sites/7/2016/01/AfD_Leitlinien_2015_DE.pdf

    Besonders für Tierfreunde interessant heißt es dort, den Natur- und Tierschutz betreffend:

    17. Da wir Nachhaltigkeit umsetzen wollen, sind der Alternative für Deutschland Umwelt- und Artenschutz sowie Landschaftspflege ein sehr wichtiges Anliegen. Zum Artenschutz gehört auch die Erhaltung landwirtschaftlicher Nutztierrassen und Kulturpflanzensorten. Der Einsatz von gentechnisch verändertem Saatgut und die Herstellung von Nahrungsmitteln und Tierfutter aus gentechnisch veränderten Pflanzen und Fleisch sind streng zu kontrollieren oder zu verbieten.
    Zum Umweltschutz gehört sowohl die Verhinderung schädlicher Emissionen als auch die Bewahrung der natürlichen Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Umweltschutz kann sich im Baurecht z. B. im Vorrang der Sanierung von Innenstadtbezirken äußern, um der weiteren Flächenversiegelung durch Neu-Baugebiete Einhalt zu gebieten.

    18. Der Respekt vor der Schöpfung gebietet es, auch Tiere mitfühlend und würdevoll zu behandeln. Gerade in Zeiten industrialisierter Massentierhaltung muss darauf geachtet werden, dass Tiere artgerecht gehalten, transportiert und geschlachtet werden. Der Mensch darf nie die Achtung vor seinen Mitgeschöpfen verlieren.

    Hier noch Aussagen zu dieser Thematik, entnommen einem von der AG Welt veröffentlichten Interview, mit Frauke Petry:

    AG Welt: „Befürworten Sie Forschung an embryonalen Stammzellen und Klonexperimente an menschlichen Zellen?“
    Antwort der AfD Vorsitzenden Frauke Petry: „Die sehe ich, weil ich selbst Wissenschaftlerin bin, sehr kritisch, weil aus dieser Forschung, deren Grundlagenwissen möglicherweise sehr interessant ist für uns, immer gleich Heilsversprechen abgeleitet werden, die in den allerseltensten Fällen eintreten. Die sogenannten Therapien, mit denen wir alle Krankheiten lösen können, sind für mich eine Illusion, weil Leben auch Krankheit beinhaltet. Ich halte deshalb die ausgerufenen Ziele der WHO zur totalen Beseitigung von Infektionskrankheiten oder Erbkrankheiten für eine Verdummung der Menschen. So funktioniert Natur einfach nicht. Da, wo ich Selektionsdruck aufbaue, wird die Natur darauf reagieren. Klonexperimente halte ich für grob fahrlässig. Es hat sich durch die medizinische Forschung eine Industrie, beispielsweise eine Versuchstierindustrie entwickelt, wo Tiere, die ja genauso ein Lebensrecht haben, ein Recht ordentlich behandelt zu werden, wo sie aber gewissermaßen maschinell generiert werden. Sie werden nicht mehr geboren, sondern produziert. Das ist ein Umgang mit der Schöpfung, den ich einfach nicht gutheißen kann. Ich habe jahrelang mit Versuchstieren gearbeitet und ich fand das fürchterlich.“
    Siehe: http://agwelt.de/2015-02/christ-und-politik-ag-welt-mit-dr-frauke-petry-von-der-partei-alternative-fuer-deutschland-afd-im-gespraech/

    Weshalb werden solche Fakten negiert? Wir sollten dieser Partei zwingend eine ehrliche Chance geben, sich auch im Sinne des Tierschutzes einzusetzen!

  4. Ergänzung:

    Rede des sachsen-anhaltischen Landtagsabgeordneten der AfD (https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Thomas_Tillschneider) Hans-Thomas Tillschneider auf der Pegida-Demo in Dresden:

    Tillschneider schlug Pegida-Gründer Lutz Bachmann für das Bundesverdienstkreuz vor, da dieser mutig eine große Volksbewegung (trotz Hetze und persönlicher Anfeindungen des Establishments und der deutschen blauäugigen Spießer) in Gang setzte.

  5. Frau Ahadi hat ein schlimmes Schicksal erlitten und hier in Deutschland Zuflucht gefunden. Gut so.
    Sie hat sich auch in Deutschland als mutige Frau gezeigt, indem sie ein islamkritisches Netzwerk gründete.

    Allerdings kann ich ihre Argumentation nicht ganz nachvollziehen.
    Einerseits lehnt sie den „politischen Islam“ – mit Recht – als sehr gefährlich ab. Auf der anderen Seite jedoch fordert sie, dass Deutschland seine Grenzen für die „Flüchtlinge“ offen hält.
    Das würde doch aber bedeuten – da der allergrößte Teil der Einwanderer Muslime sind – dass sich der nach politischer und kultureller Herrschaft strebende Islam hier immer mehr ausbreiten kann.
    Ich will Frau Ahadi nichts Böses unterstellen, aber mit ihrer Haltung fördert sie genau das, was sie nach ihren Worten eigentlich bekämpft.

  6. lieber Ulrich, Bernd, Natur Freudin, : exzellente Antworten auf diesen Schwachsinn von
    Herrn K. Hamper und Frau Ahadi.
    Die AFD wird trotz Verleumdungen am Ende siegen

  7. Matrong: „Die AfD wird trotz Verleumdungen am Ende siegen.“

    Leider wird dies nicht der Fall sein, liebe Frau Matrong, denn dazu ist Deutschland schon zu sehr überfremdet! Ein Drittel der Bevölkerung sind schon Einwanderer und die haben entschieden mehr Kinder als die Deutschen, die langsam aussterben. Dann ist zusätzlich die Schar derjenigen Deutschen auch zu groß, die von den deutschen Staatsmedien verblödet wurden, die deshalb Multikulti und Zuwanderung bedenkenlos begrüßen, gegen islamische Einwanderung nichts einzuwenden haben und völlig verblendet die AfD als Nazis verunglimpfen.

    Mit solchen Wählern kann man keine grundsätzliche Umkehr mehr machen, zumal sich die AfD auf sich allein gestellt ja auch einer Einheitsfront gegenüber sieht: CDU, SPD, Grüne, Linke, FDP, TSP, Kirchen, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände. Gegen so eine Macht wird nur schwer anzukommen sein, aber der Versuch muß trotzdem unternommen werden und Kontra gegen alle Feinde der AfD gegeben werden.

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