Der dumme Vegetarier!

Die meisten Fleisch(fr)esser halten uns Vegetarier und Veganer für „dumme“ Menschen. Doch was ist angesichts dieser Sicht – und Denkweise demzufolge eigentlich so „klug“ und „vernünftig“ daran, ein Fleischesser zu sein und bleiben zu wollen??? Im nachfolgenden Video werden umfangreiche Konsequenzen aus dem einen oder dem anderen Verhalten aufgedeckt und sollte jedem denkenden Menschen zu DENKEN geben!


Betäubungsgerät in Schlachthaus zwei Jahre lang defekt: Tiere bei vollem Bewusstsein „zerlegt“

Entsetzlich und skandalös: Weil seit bereits schon zwei Jahren die Betäubungsanlage nicht funktionierte, mussten zwei Jahre lang viele der an den Jenaer Schlachthof gelieferten Tiere ihre eigene „Zerlegung“ bei vollem Bewusstsein miterleben. Noch unglaublicher und skandalöser: Die Behörden wussten Bescheid, jedoch ernsthafte Konsequenzen gab es nicht. Ein Einzelfall?

Trotz regelmäßiger Kontrollen von mehreren Behörden, in denen die Ausfälle der Betäubungsanlage im betroffenen Zeitraum amtlich dokumentiert wurden, durfte der Schlachthof zwei Jahre lang ungehindert fehlbetäubte Tiere töten. Die lokale Veterinärbehörde und die Fachaufsicht des Landesamts für Verbraucherschutz beanstandeten diesen Zustand zwar, drohten jedoch erst zwei Jahre nach Bekanntwerden mit der Schließung.

Betroffen war nicht nur die Elektrobetäubungsanlage für Schweine, die im funktionierenden Zustand den Tieren Stromschläge durch den Kopf gibt, wodurch diese das Bewusstsein verlieren, sondern auch die Betäubung für Rinder. Durch eine fehlende Metallapparatur, die die Köpfe der Tiere fixieren soll, waren die Bolzenschüsse in den Kopf, die die Tiere betäuben sollen, oft nicht präzise genug. Regelmäßig musste bis zu vier mal nachgeschossen werden – eine unvorstellbare Qual.

Dieser Fall zeigt wieder einmal mehr, dass selbst regelmäßige Kontrollen, die die Einhaltung bestehender Tierschutzgesetze sicherstellen sollen, nicht verhindern, dass Tiere für die Fleischproduktion unvorstellbar leiden müssen. Hinzu kommt, dass in fast allen Schlachthöfen Deutschlands Fehlbetäubungen von Tieren standardmäßig auftreten und die betroffenen Tiere somit bei vollem Bewusstsein miterleben, wie sie lebendig verbrüht oder zerteilt werden.

Quelle: www.animalequality.de

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14 Kommentare zu “Der dumme Vegetarier!

  1. Kriminalitaet und Schwachsinn gehen immer Hand in Hand! Das Toeten eines Lebewesens, gleich welcher Spezies, ist somit ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit und zeugt sowohl von beispielloser Gefuehlslosigkeit, als Auch von Ignoranz – folglich sagt uns der gesunde Menschenverstand, wer hier der Dumme ist. Die Tiermoerder muessen je laenger, je mehr nach fadenscheinigen Gruenden suchen, um ihre Verbrechen zu rechtfertigen, denn Tiermord und Naturzerstoerung sind im aktuellen und zukuenftigen evolutionsbedingten Zustand des menschlichen Gewissens mit Gerechtigkeit und Frieden unvereinbar! Die zukuenftigen Generationen werden mit Schaudern auf diese brachialen Ureinwohner und ihr wuestes Tun zurueckblicken – und die Kinder werden im Schulunterricht diese blutigen Seiten in ihren Schulbuechern schnell umblaettern, wenn der Lehrer an der Wandtafel erklaeren wird, wie so ein Schlachthof von innen aussah!

    • Siraganda [Die zukuenftigen Generationen werden mit Schaudern auf diese brachialen Ureinwohner und ihr wuestes Tun zurueckblicken – ]

      Ich befürchte, sie werden nicht mehr dazu kommen…….

  2. dies sind die schrecklichsten Schlachtungen die ich je gesehen habe. Ich empfinde nur noch
    unendliche Trauer und Wut, eine „Mordswut“. Ich habe die Videos umgehend an meine fleischfressende große französische Familie weitergeleitet. Antwort : man will nicht hinsehen
    und man müsste doch tolerant sein. Meine Antwort : ich möchte mit Euch Verbrecher nichts
    mehr zu tun haben. Euere Strafe bekommt ihr hoffentlich bald : Krankheiten, Gicht, Herz,
    Demenz etc…..

    • Werte Frau Matrong,
      so ähnlich wie Ihnen mit Ihrer Familie in Frankreich ergeht es mir mit meinen Geschwistern. Die bringen nichts anderes zustande, als mir ständig vorzugeigen, ich solle sie doch bitte mit meinem sogenannten „Scheiß-Tierschutz“ in Ruhe lassen, denn Tiere wären ja dazu da, dass sie gegessen werden. Kurzum: Welch eine Schande, solche empathielosen und gewissenlosen Geschwister zu haben!!!
      LG – Wolodja

  3. Matrong: „Euere Strafe bekommt ihr hoffentlich bald : Krankheiten, Gicht, Herz,
    Demenz etc…..“

    Gerechtigkeit gibt es leider auf Erden nicht und die größten Lumpen erfreuen sich bester Gesundheit, während gute Menschen leiden müssen. Das hatte sich schon im Krieg gezeigt, die edelsten Menschen fielen schnell an der Front, während Verbrecher den Krieg unbeschadet überstanden.

    Auf Gerechtigkeit auf Erden hoffen, das wird ein frommer Wunsch bleiben.

  4. Dieser Film zeigt das ganze Ausmaß der menschlichen Grausamkeit. Die geschilderten Reaktionen der Verwandten und Bekannten kennt wahrscheinlich Jeder der versucht seine Mitmenschen aufzuklären und sie dazu zu bewegen sich mit dem unendlichen Tierleid zu beschäftigen. Wegsehen ist ja so einfach. Meine Reaktion ist auch immer wieder die Gleiche wie sie von Frau Matrong geschildert wird. Ich hoffe auf die Strafe durch Krankheiten, nach dem Motto: Die Rache der gequälten Kreaturen sei euch gewiß. Auf mein Mitleid und meinen Beistand müsst ihr aber verzichten.

  5. Wolodja, Siraganda, Elke, Bernd, sowie U.Dittmann : ich bin froh dass es Euch gibt.
    Liebe Siraganda : vielen Dank für Deine tollen Beiträgen mit schönen Fotos von Israelischen Tierrechtler. Schade dass wir so weit auseinander wohnen, ich würde Euch gerne persönlich
    kennen lernen. Wer weiß, vielleicht wird es einmal möglich sein.
    Die Teilnahmslosigkeit der Menschen am Tierelend ist frustrierend, da kann man schon zum
    Menschenhasser werden.

    • Liebe Marie-Thérèse,
      ja, wir sind da inzwischen ein ganz tolles Grueppchen und ich denke mir Auch immer wieder, dass es so schade ist, dass wir keine Nachbarn sind, aber wir sind uns hier auf dem Wolodja-Blog nahe und halten zusammen, bis alle Kaefige leer sind! Fuer Euch Freunde schreibe ich fuer jeden Sonntag einen Aufsatz (so das Schicksal erlaubt), denn ich bin sehr froh, dass es Euch gibt!

      Seid umarmt von Eurer Siraganda im Tierschutz!

  6. Auch ich bin so froh, dass es Euch gibt. Ihr gebt mir Stärke, Mut, Vertrauen und Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Es ist gut nicht alleine zu sein. Auch wenn wir weit auseinander wohnen, sind wir uns doch nahe.

    • Liebe Elke,
      wenn jemand ganz besonderen Grund und Anlass hat, Deinen sowie auch Frau Matrongs Worten voll und ganz zuzustimmen und diese fett zu unterstreichen, dann wohl ich, denn was wäre ich ohne Euch? Ohne Euch wenigen treuen Tierfreunden gäbe es wohl kaum noch irgendeinen Kommentar hier in diesem Blog, der mich ermutigt und aus dem ich neue Kräfte schöpfen könnte. Danke an Euch alle, denn wenn es Euch nicht gäbe, hätte ich möglicherweise schon längst die Flinte ins Korn geworfen! LG – Wolodja

  7. Tierquälerei schmerzt dich unsäglich?
    Und ißt doch deinen Braten täglich?
    Fleisch zu essen ist im Grund
    ja weder nötig noch gesund.
    Doch liebt´s der Mensch sich zu ruinieren
    samt seiner Umwelt und den Tieren.
    (Wolf Martin – Kronenzeitung 04.11.1989)

    Halten wir wir weiterhin fest:
    Fleisch das auf deinem Teller liegt – als Speckgürtel sich bald um deine Hüften schmiegt! Also nicht fleischig dick – besser schlank und vegetarisch/vegan fit!

    Unabhängig davon ist “Fleisch kein notwendiger Bestandteil der menschlichen Ernährung” so schon hochrichterlich 1992 das Hamburger Oberverwaltungsgericht Az. OVG Bf III 42/90 – und auch nicht zwingend gesund, denkt man nur an Skandale mit Salmonellen, Trichinen, Knochen, Sehnen, Würmern, Blut, Gedärmen und sonstigen ekelerregenden halbverwesten Tierabfällen in den Gammelfleischprodukten. Fleisch wächst eben nicht auf Bäumen – sondern wird als Massenware unter oft erbärmlichsten Bedingungen “erzeugt” und dann zu Billigstpreisen verramscht.

    Bei Umfragen bezeichnen sich regelmäßig über 90 % der Bevölkerung als “Tierfreunde” – d.h. im Sinne des Wortes, als „Freunde der Tiere“. So diese hehre Gesinnungsethik dann tatsächlich in Handlungsethik münden würde, müsste es noch viel mehr Vegetarier geben – denn Freunde isst man bekanntlich nicht auf!

    In diesem Sinne – herzliche Grüße in die Runde!
    Ulrich (Dittmann)

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