Die Zeit laeuft ab – Tier und Erde brauchen uns

Tierschutz in Israel -Teil 3

Wenn an vielenOrten der Erde die Menschheit bezueglich des Tierschutz-Gedankens noch in tiefem Schlummer liegt, wie etwa in gewissen europaeischenLaendern, den arabischen Staaten oder in China und Russland, so ist ein kleines Land am Mittelmeer eben dabei zu erwachen und seineFuehler auszustrecken wenn es um die Frage der Tierrechte geht! Das in mancher Hinsicht arg gebeutelte Land – Israel – wo selbstverstaendlich auch mit den Tierrechten noch manches im argen liegt, hat aber anderen Laendern etwas voraus: wo in der uebrigen Welt (ausser in Suedamerika) die treibende oekologische Kraft von ‚unten‘, also vom Fussvolk ausgeht, kommt sie in Israel eher (aber nicht nur) von oben, dh. von den entsprechenden hoeher platzierten Stellen. Dies ermoeglicht eine schnellere Veraenderung, denn man muss sich mal einen François Hollande oder eine Angela Merkel bei einem veganen Tierschutz-Menue vorstellen: unvorstellbar – in der Knesset aber eine Tatsache, wie wir gleich sehen werden!

Im Laufe dieses und des naechsten Vortrages werden uns noch andere Dinge begegnen, welche wir uns hier bei uns nicht vorstellen koennen, reine Utopie – in Israel aber bereits an der Tagesordnung sind! Und somit moechte ich den lieben Leser nicht laenger hinhalten und direkt jene Koestlichkeiten auftischen, von denen wir in unseren Breitengraden immer noch traeumen:

Zuerst aber moechte ich den Faden dort aufnehmen, wo letzte Woche meine Schlussworte standen, denn das folgende Bild moechte ich niemandem vorenthalten, denn es zeigt nochmals unseren grossen Tierschuetzer Zvika Tamuz – und zwar waehrend eines ganz speziellen Einsatzes zur Rettung eines Hundes! Dieser Held eroeffnet unseren Tierschuetzer-Reigen in gebuehrendem Mass – und stehe somit heute nochmals an erster Stelle:

Ausser natuerlich Gary Yourofsky, der Israel im Sturm eroberte, sind in diesem Mittelmeerland unzaehlige grosse Seelen seit Jahren in unermuedlichem Einsatz an vorderster Front fuer unsere Brueder, die Tiere. In Situationen, wo bei uns die entsprechenden Personen eher etwas zuruecktreten, gehen die israelischen Tierschuetzer aufs Ganze, denn kein Volk wie das ihre hat die enorme, vom menschen entfesselte Grausamkeit am eigenen Leibe erfahren, und somit moechte ich behaupten: Gebrannte Kinder fuerchten das Feuer nicht, sondern stellen sich diesem umso mutiger entgegen! Die nachfolgenden Generationen jener, die durch Feuer geprueft waren, sind stahlhart geworden und scheuen keine Unbill, wenn es darum geht, aus dieser welt einen besseren Ort zu machen:

Es war fuer mich sehr schwierig, fuer diesen Beitrag die ‚wichtigsten‘ oder ‚groessten‘ Tierrechtler Israels rauszusuchen und dabei jedes Alter und jede Klasse zu beruecksichtigen, zahllose blieben in meinen Files auf der Strecke und ich moechte ihrer ebenso gedenken, wie allen anderen, die wir hier vorfuehren, denn jeder Mensch, der etwas Grosses und Gutes tut verdient Lob, aber leider erlauben Zeit und Platz nur eine beschraenkte Auswahl und man moege mich nicht falsch verstehen, wenn diesmal eben die ‚oben‘ platzierten vorgezogen werden, denn es geht einzig und alleine darum, die Situation in Israel vor Augen zu fuehren, damit wir den Unterschied erkennen – und weshalb dort vieles schneller geht, waehrend es bei uns auf der Stelle tritt! Und somit moechte ich das oben versprochene Bild dem geneigten Leser nicht laenger vorenthalten – es zeigt die Knesset beim veganen Male am Tierschutztag!!!! Sic!!!!

Und hier gleich nochmals ein denkwuerdiges Bild: Ori Shavit und die Knesset, welche als erstes Parlament der Welt den ‚Fleischfreien Montag‘ einlaeutet. Premierminister Benjamin Netanyahu wuenscht der Initiative viel Erfolg, da ihm das Wohl der Tiere sehr am Herzen liegt:

Auf dem naechsten Bild sehen wir die erste vegane Kochschule in Jaffa :

Vier weitere grosseTierschutz-Seelen, die auf keinen Fall fehlen duerfen, stehen bei uns ebenfalls auf dem Programm, denn sie erreichten u.A. Konkrete Gesetzesaenderungen – und ich bin stolz und gluecklich, dass es solche Menschen auf dieser Erde gibt, denn ohne sie, waere die Welt wohl noch mehr im Argen! Sind es doch diese tapferen Tierrechtler, welche uns mit ihrer Kraft bestaerken und befruchten – und uns einmal mehr daran hindern, die Flinte ins Korn zu werfen! Und genau aus diesem Grunde halte ich mich heute mit den Negativdarstellungen zurueck, nicht ohne den Leser daran zu erinnern, dass wir nirgends auf der Welt einen Idealzustand finden! Siraganda hat hier keine rosa Brille auf, aber heute will ich feiern und nicht klagen.  So halte ich mich heute an den weisen Rat von Michael Aufhauser, den Menschen was Gutes und Positives zu zeigen, denn die schlimmen Dinge kennen wir alle nur zu gut, denn sie sind, wie Daniela Boehm uns lehrt: schlimmer als das Ertragbare und Vorstellbare!

Das totale Gaensestopfleber-Verbot in Israel ist der jahrelangen Arbeit von Yossi Wolfson und Anonymous zu verdanken

Aufgrund ihres unermuedlichen Einsatzes transportiert die israelische Fluglinie El Al keine Tiere mehr, welche fuer Versuchszwecke bestimmt sind! Und zusammen mit Adi Gil – dem wir im naechsten Beitrag begegnen werden, gelang ihr die Rettung der Mazor-Farm Primaten.

Aufgrund von Jonathan Safran Foer’s Bestseller ‚Tiere essen‘ wurde die in Israel geborene weltberuehmte vegan lebende Schauspielerin und Tierrechtlerin Natalie Portman inspiriert, einen zukuenftigen Dokumentarfilm ueber dieses Buch zu drehen und wir warten schon gespannt darauf!

Und bevor ich den heutigen Aufsatz schliesse, wollen wir uns noch von dem grossen Tierschuetzer, der auch eng mit Peta zusammenarbeitete verabschieden, denn er hat uns letztes Jahr fuer immer verlassen: Sam Simon – ihm gehoert unser heutiger Gedanke und wir wollen ihn stets in unseren Herzen behalten und ihm nochmals fuer alles Gute danken, das er denTieren getan! Leb wohl Sam Simon – und ruhe dich aus, denn das hast du wahrlich verdient!

Und hier noch eine Nachricht, welche alle Tierschuetzer zuversichtlich stimmen wird: Israel hat am 6. Januar 2016 den Lebendimport von Rindern aus Australien gestoppt und die grosse Tierrechtlerin Lyn White befindet sich in diesen Tagen in Israel, um ein Totalausfuhrverbot von Tieren nach Israel zu besprechen.

Ausserdem werden auf Betreiben von obigen Tierrechtlern und Anonymous in ganz Israel in allen Schlachthoefen Ueberwachungs-Kameras eingerichtet! Bis alle Schlachthoefe geschlossen – und alle Kaefige leer sein werden, ist aber noch ein langer Weg! Aber Israel macht einen guten Anfang, welcher fuer die uebrigen Laender beispielgebend sein sollte! In diesem Sinne schliesse ich meinen heutigen Bericht und moechte bereits darauf hinweisen, dass naechste Woche der vierte und letzte Teil ueber Israels Tierschutz folgt – nicht ohne einige Ueberraschungen…..

Liebe Gruesse von Siraganda

 

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7 Kommentare zu “Die Zeit laeuft ab – Tier und Erde brauchen uns

  1. Wir haben sie so bitter nötig die guten Nachrichten.
    Ganz lieben Dank an dich, Siraganda, dass du sie hier verbreitest.

    Gestern las ich, dass es sehr hilfreich sei, wenn man – am besten mit mehreren Personen – gute Gedanken aussende. Diese würden sich, je mehr Menschen sie aussendeten, in die Tat umsetzen. Dazu solle man sich vorstellen, wie diese guten Gedanken in der Realität aussehen sollten, z.B. so wie das Bild von Armond Menophilist mit dem Lamm oder der Tisch mit veganen Speisen in der Knesset.

    Daher möchte ich heute den guten Gedanken aussenden, dass alle Menschen freundlich und respektvoll mit den Tieren und der Natur umgehen.

  2. Wieder ein sehr guter und wichtiger Beitrag mit vielen wertvollen Infos.
    Israel ein Land mit echter Vorbildfunktion. Da müsste sich Deutschland einige Scheiben abschneiden.
    Danke und liebe Grüße.

  3. Lieber Wolodja, liebe Freunde,

    hier noch ein Video mit dem israelisch-arabischen Tierschutz-Rapper Jamil Nafar, in dessen Rap-Song es u.a. frei uebersetzt heisst, dass Tiere nicht nur geliebt, sondern von uns Menschen auch respektiert werden sollten, denn wir Menschen haetten sie verraten und missbraucht und wenn sie sprechen koennten – wuerden sie uns sagen, dass sie wieder frei sein moechten, statt in der menschlichen Gesellschaft zu leben! Seine Botschaft: Respektiert alle Tiere, die Grossen sowie auch die Kleinen!!!

    Liebe Gruesse an alle – eure Siraganda im Tierschutz

  4. Liebe Natur Freundin, liebe Elke,

    ja – das Unterbewusstsein der Menschheit spielt eine grosse Rolle! Wenn irgendwo ein wichtiger Gedanke oder ein wichtiges Muster geboren wird, ist es sehr wichtig sich darauf zu fixieren, zu verinnerlichen, auszustrahlen, denn das kollektive Unbewusste ist wie ein Netz, welches sich ausbreitet, die guten Gedanken einfaengt, sammelt und weitergibt.
    Um diese Wahrheit wussten bereits die weisesten Seelen der Erde und sie wurde zur zentralen Lehre etwa eines Pythagoras, Sokrates oder Carl Gustav Jung! Bilden wir alle in unseren Gedanken einen Kreis und reichen uns die Haende – dann schliessen wir die Augen und senden Kraft, viel Kraft fuer den Planeten und seine Lebewesen, jedes einzelne von ihnen, bis zur kleinsten Ameise! Auch diese wird die Botschaft erhalten! Und dies fuehrt zur Hebung des allgemeinen Bewusstseins! Das ist Evolution!

    Mit lieben Grüssen an Euch alle – Eure Siraganda

  5. Daß es in Israel so viele gute Tierschützer und Tierschutzaktivitäten gibt, war mir bisher nicht bekannt. Dank an Siraganda, die uns durch ihre Vorträge aufklärt.

  6. Lieber Bernd,
    es tut wohl, dass Du da bist! Es gibt nichts aufbauenderes unter der Sonne, als der gegenseitige Austausch in Liebe und Harmonie! Auf diese Weise koennen wir alle immer wieder was von einander lernen!

    Liebe Gruesse Auch an Dich – aus Frankreich, wo heute eine warme Sonne scheint

  7. Liebe Siraganda, vielen Dank für Deine sehr lieben Grüße!
    Auch bei uns scheint die Sonne, sehr zum Leidwesen der Pflanzen, die dringend Wasser von oben bräuchten. Ich kann nur hoffen, daß es bald mal regnet!

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