Wie gefährlich sind Deutschlands Populisten?

Wie „gefährlich“ sind angeblich alle jene Menschen, die auf die Frage zur Flüchtlingsschwemme, zum Euro und zum Islam mit einem klaren NEIN antworten?

Am 27.04.2016 hat „Maischberger“ mal wieder alles gegeben. Titel und Einleitung der Sendung ließen bereits erahnen, dass nach den Wahlerfolgen der AfD in Deutschland und dem Triumph des konservativen österreichischen Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer die ARD jetzt einen Gang höher schalten muss, um Deutschland und Österreich im Sinne der großen Vorsitzenden Merkel wieder auf Spur zu bringen.

Die „heute-Show“ vom ZDF hatte schon vorgearbeitet und die demokratische Wahl in Österreich per Hakenkreuzschnitzel als „Nazi“ qualifiziert, da die Bürger/innen dort nicht wunschgemäß entschieden hatten. So verwundert es auch nicht, dass auch Maischberger ihre Sendung mit (vergleichsweise) moderater Hetze einleitete: Wie gefährlich sind Deutschlands Populisten, die auf die Frage zur Flüchtlingsschwemme, zum Euro und zum Islam mit einem klaren NEIN antworten? Wie gefährlich ist eine Partei, welche die etablierten Parteien kritisiert und sich deren politischen Leitlinien verweigert, die angeblich Ängste vor Fremden verstärkt und Deutschland als Nation gefährdet sieht?

Siehe ZDF-Talkshow:  Thilo Sarrazin, Gregor Gysi 
& Beatrix von Storch bei Sandra Maischberger am 27.04.2016:

„Die Angstmacher – wie gefährlich sind Deutschlands Populisten?”

Ganz gleich, welch eine politische Talkshow auf welch einem Sender man sich auch immer anschaut und „reinzieht“: Die Hetze gegen Kritiker und Andersdenkende ist nur schwerlich zu überhören und am Ende einer derartigen „Aufklärungs“-Stunde ist man hoffentlich um einiges klüger geworden:

Man diffamiert den politischen Gegner und Menschen, die auf Probleme hinweisen und solche lösen wollen, sind per se „Angstmacher“.

Der politische Gegner, Kritiker und Andersdenkende sind grundsätzlich „Populisten“, womit eine negative Abwertung des Bemühens, reale Sorgen und Ängste der Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen, vorgenommen und praktiziert wird.

Die Frage „Wie gefährlich sind …“ fragt nicht, ob die Anhänger des politischen Gegners tatsächlich gefährlich sind, sondern das steht für das Staatsfernsehen bereits vorher schon fest und wird als Axiom der Sendung vorangestellt.

Lügen, unhaltbare Behauptungen, entstellte und verfremdete Thesen gehören immer wieder ins Repertoire dieser Talkshows und stellen nicht selten den thematischen Leitfaden für das Ergebnis der Diskussion dar, einschließlich des Weges dorthin.

Siehe auch: 
AfD-Politikerin Dr. Alice Weidel bei Markus Lanz am 26.04.2016

Auch Markus Lanz – dieser Polit-Indoktrinator der Gutmenschen – kippt in seiner Talkshow immer wieder Tonnen von Gülle über die AFD aus. Sein Drang, gut sein zu wollen und die AFD zu bashen, ist geradezu übermächtig, wie es auch bei vielen anderen verzogen-multikulti-versifften Sprechblasen oftmals der Fall ist. Mir scheint, Lanz ist der typische  AFD-Hasser, der sich ungemein wohl darin fühlt, sich in seiner Sendung als Gutmensch präsentieren zu können. Lanz – der Handlanger der politisch linksversifften ZDF-Redaktion, die es als ihre Aufgabe ansieht, die politische Linie der Bundesregierung zu vertreten.

Sehr „interessant“ auch immer wieder, wie das Publikum auf das dumme und aufgeregte Geschwätz des einen oder anderen Gastes in der versammelten Talkrunde reagiert, nämlich mit applaudierender Zustimmung, womit sich letztlich zeigt, dass die Mehrheit des Publikums wohl eher den dummen Deutschen gleicht, die sich an der politischen Korrektheit orientieren und dieser schön brav und artig aus der Hand fressen. Was jenen Lanz betrifft, so hat er ohne Zweifel viele gute Anlagen zu einem Moderator, lässt sich aber allzusehr gerne vor den politisch korrekten Karren spannen. Machen das nicht alle Menschen ohne Rückgrat und erweisen sich somit als Mitläufer, die ihre Fahne stets in jenen Wind hängen, der ihnen Vorteile verspricht?

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4 Kommentare zu “Wie gefährlich sind Deutschlands Populisten?

  1. Vielen Dank für diesen Artikel.

    Es ist deutlich zu erkennen, dass auf allen öffentlich-rechtlichen Kanälen gegen die AfD geschossen wird.
    Wer klug ist, durchschaut dies, wer nicht, lässt sich eben manipulieren.
    Man will diese Partei unmöglich machen.

    Aber selbst wenn die AfD z.B. zweitstärkste Kraft bei der nächsten Bundestagswahl werden würde (was aufgrund der Propaganda der Medien wohl nicht geschehen wird), selbst dann wird sich die Politik nicht ändern, da die anderen Parteien – wie man ja jetzt schon in den Ländern deutlich sehen kann – bereit sein werden, Koalitionen zu schließen (z.B. schwarz-grün etc.).
    D.h., die Politik wird so weiter betrieben wie bisher:
    – Quälen der Tiere
    – Auslandseinsätze
    – Euro
    – EU-Diktatur
    – Missachtung der Bevölkerung
    – Knechtung der Arbeitenden

    Dann muss der Krug eben so lange zu Wasser gehen, bis er bricht.

  2. Zu dieser Thematik hier ein Kommentar schon vom 22.10.2008 (!) gesendet im Deutschlandradio – von Michael Klonovsky, Journalist, Romanautor und Essayist:

    „Ein Gutteil des vermeintlichen Kampfes gegen „rechts“ ist nichts weiter als ein seelisches Wellnessprogramm für seine Betreiber. Gegen „rechts“ zu kämpfen, schafft definitiv ein gutes Gefühl. Schließlich weiß man ja heutzutage nicht mehr so genau, wofür und wogegen man zu sein hat – die Globalisierung ist zu anonym, die Klimakatastrophe ist unzuverlässig, Hitler letztlich nun doch irgendwie tot, und die Mülltrennung allein bringt das emotionale Gleichgewicht auch nicht ins Lot – also engagiert man sich gegen „rechts“.

    Vom Mitte-links-Politiker bis zum Hausbesetzer, von der alternden TV-Diva bis zum Moderator, vom Gewerkschaftsfunktionär bis zum Fußballprofi: Man warnt vor den Rechten und ihren Rucken, rockt gegen „rechts“, zeigt Gesicht gegen „rechts“ und meint damit so ziemlich alles Böse auf der Welt.

    Mancher, der die fröhlichen Jagdszenen auf Teilnehmer des sogenannten Anti-Islamisierungskongresses in Köln gesehen hat, die lustvoll empörten Gesichter derjenigen, die den autonomen Mob beim Steinewerfen und Prügeln anfeuerten, fühlte sich an Bilder von amüsierten Menschenmengen erinnert, die während der chinesischen Kulturrevolution Prozessionen von „Rechtsabweichlern“ flankierten, oder die 1938 in Wien zusahen, wie Juden die Straße schrubben mussten: das gleiche herdenhafte Wohlbehagen, die gleiche angemaßte Rechtschaffenheit, das gleiche restlos gute Gewissen.

    Von Letzterem zeugte auch das Vokabular, welches die politischen Redner wählten: „Nazidreck“, „verfaulte Clique“, „braune Exkremente“, „Pest“. Und dass eine TV-Reporterin versehentlich das Horst-Wessel-Lied zitierte – „gegen die Rechten“, sprudelte es aus ihr, seien in Köln „die Reihen fest geschlossen“ gewesen – rundet die Assoziation feinstens ab: Die Volksgemeinschaft formiert sich zur Bekämpfung der Volksgemeinschaft. Dass hier diverse Grundrechte verletzt wurden, zum Beispiel jenes auf Versammlungsfreiheit – wen schert das noch bei so viel Gruppenseligkeit?

    „Gott ist widerlegt, der Teufel nicht“, heißt eine Notiz aus dem Nachlass von Friedrich Nietzsche. Wenn wir schon keinen Gott mehr haben, dann muss es wenigstens den Teufel geben. Und einer muss ihn verkörpern. Diese Gesellschaft wird von nahezu nichts mehr zusammengehalten, sie braucht einen kleinsten gemeinsamen Nenner des zu Verabscheuenden, zu Bekämpfenden. Vor allem dafür steht der „Kampf gegen rechts“. Es ist ein Kampf gegen einen angeblich die Gesellschaft als solche bedrohenden, aber in Wirklichkeit schwer greifbaren Gegner. Die meisten, die sich dabei hervortun, haben ja noch nie einen Rechten, geschweige einen veritablen Neonazi gesehen. Das Risiko, sich bei diesem Kampf eine Beule zu holen, tendiert also erfreulich gegen Null, während die Lorbeeren garantiert sind.

    Jährlich gibt der Bund 24 Millionen Euro für Projekte gegen Rechtsextremismus aus. Zwischen 2001 und 2006 habe die Bundesregierung mit fast 200 Millionen Euro „Initiativen gegen rechts“ gefördert, meldete der „Spiegel“ vor zwei Jahren und ergänzte – Zitat: „Weitere Millionen stehen bereit – obwohl keiner weiß, was die bisherigen Projekte genützt haben.“ Nun, womöglich ist tatsächlich der eine oder andere Skinhead resozialisiert worden, aber eines haben die Projekte mit Sicherheit bewirkt: Sie haben ihren Betreibern ein gutes Gefühl verschafft. Und da viele Linke und Linksextreme, die sich gegen „rechts“ produzieren, sonst dem Staat direkt auf der Tasche liegen würden, darf zudem von ABM-Maßnahmen gesprochen werden.“

    Nochmals zur Erinnerung: Dieser Beitrag stammt aus dem Jahr 2008. Nichts hat sich aber geändert, nur dass heute mit noch mehr heiliger Inbrunst Jagd auf alles angeblich “ böse rechte“ gemacht wird.
    „Und zum Kampf gegen „rechts“ gehört auch, dass rechts, rechtsradikal und rechtsextrem als dasselbe(!) zu gelten haben“ – sei abschließend noch einmal Michael Klonovsky zitiert.

  3. Naturfreundin:

    „Es ist deutlich zu erkennen, dass auf allen öffentlich-rechtlichen Kanälen gegen die AfD geschossen wird. Wer klug ist, durchschaut dies, wer nicht, lässt sich eben manipulieren.“

    All die Macher des Staatsfernsehens sitzen an vollgefüllten Trögen, allein WDR-Chef Buhrow bekommt ein monatliches Gehalt von 30.000 Euro, von den immens hohen Honoraren der Talkmaster und Moderatoren ganz zu schweigen. Wes Brot ich ess, des Lied ich sing!

    Weg mit dem Staatsfernsehen! Weg mit dem Zwangsbeitragsservice (früher GEZ). Die AfD will die Zwangsbeiträge für das öffentlich-rechtliche Fernsehen (und Rundfunk) abschaffen. Schon deshalb ist sie der Bagage ein Dorn im Auge!

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