Buch-Empfehlung: „Der träumende Planet“

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Dieses Buch von Daniela Böhm ist eine lyrische Erzählung in vier Teilen.

Die Erde, ihre Schwester und der Mond erzählen ihre ganz persönliche Geschichte über den Zustand unseres Planeten und der Menschen, die auf ihm leben. Es ist eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit und die Zukunft, eine Erzählung voller Liebe und Schmerz, Verständnis und Verzweiflung, aber auch voller Hoffnung. Jener Hoffnung, dass es uns Menschen eventuell doch noch gelingen könnte, für das Überleben unseres Planeten und aller Wesen, die auf ihm leben, Sorge zu tragen.

Lothar Diehl über dieses Buch:

In ihrem Buch DER TRÄUMENDE PLANET begleitet Daniela Böhm in Gedanken die von uns Menschen gequälte Erde in ihrer Zwiesprache mit sich selbst und mit unserem nächtlichen Trabanten. Trost und Zuversicht erhält sie schließlich von ihrem kosmischen Schwesterplaneten, der in der Vergangenheit ein ähnliches Schicksal erleiden musste. Mit einfühlsamen Worten spricht Daniela Böhm die Gefühlskälte und Profitgier unserer Zeit an und ihres Vertreters, des homo sapiens, der es verlernt hat, der Schöpfung mit Ehrfurcht zu begegnen und deren Ressourcen nachhaltig und mit Umsicht zu verwalten …

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2 Kommentare zu “Buch-Empfehlung: „Der träumende Planet“

  1. Lieber Wolodja,

    herzlichen Dank fuer diese kostbare Buchempfehlung! Dieses Kleinod von Daniela Boehm wird sicher meine Buecher-Kollektion vervollkommnen! Da ist noch viel Liebe vorhanden, was ihre Kraft ausmacht! In mir drin ist sie fuer den Menschen fast erloschen (die Liebe) und somit wird mir gerade dieses Buch gut tun, denn ich Weiss sehr wohl, dass Menschenhass kein Allheilmittel gegen die Ungerechtigkeit allen Lebewesen gegenueber darstellt!

    Zuversichtlich stimmt mich immer wieder, dass es wundervolle Menschen wie Daniela Boehm gibt – und Millionen andere grosse Seelen, die daran arbeiten und alles in ihrer Macht stehende tun, um aus diesem Planeten eine bessere Welt zu schaffen! Ich bin eben dabei, meine Kollektion grosser Tierschuetzer auf den letzten Stand zu bringen und zu ordnen – und ich muss sagen, da sind Abertausende, welche die Tierrechte auf ihre Fahnen geschrieben haben. Aber es gibt natuerlich auch ein Meer von vielen unbekannten grossen Seelen, die da am Werke sind und der Promi steht letztlich nur als prozentuales Beispiel bezueglich der grossen unbekannten Schar, die nicht weniger engagiert fuer die Tiere spricht! Das grosse Problem dabei ist, dass immer alles abgeblockt wird durch die kriminellen Geister in den Regierungen, welche nur an ihren Vorteil denken, um dann wieder im Rad der Zeit zu verschwinden, nachdem sie alles durcheinander gebracht und zerstoert haben! Oeffentlichkeitsarbeit tut daher immer wieder Not, denn uns fehlt es an ehrlichen und ernsthaften Politikern! Wir haben ein Riesenheer an Anonymen, an Sportlern, Schauspielern, Schriftstellern, Malern, Saengern, Dichtern und Philosophen, an Wissenschaftlern und Intellektuellen, aber nur sehr wenige Politiker, die sich ernsthaft für den Schutz der Tiere einsetzen. Ich sehe das Problem in der Politik und ihren Vertretern! Deshalb sollte eigentlich der Menschenhass hinfaellig sein, denn abartige Dreckskerle gibt es ueberall und immer und diese sind nicht stellvertretend fuer die Spezies Mensch! Was dem Menschen zu schaffen macht, ist sein taegliches Leidensbuendel, welches er auf dem Ruecken schleppen muss und ihn gegenueber anderen Lebewesen nachlaessig und unachtsam macht! Deshalb bin ich sehr froh, dass es wunderbare Menschen wie Daniela Boehm gibt, welche sich immer wieder mit brisanten Tierschutz-Themen an die Oeffentlichkeit wenden und somit doch mit der Zeit eine Aenderung bewirken, denn steter Tropfen hoehlt den Stein!

    Ein wichtiges Problem innerhalb des Tierschutzes bleibt der Speziesismus, gegen den intensiv angekaempft werden muss. In dieser Hinsicht hatten es in etwa die Gegner der Sklaverei leichter, denn die zu rettende Spezies war eine einzige und obendrein noch die eigene, welche Auch fleissig mitmachte innerhalb des Befreiungskampfes, was den Tieren nicht moeglich ist, da es sich um abertausende von Spezies handelt, welche obendrein nicht zu der unseren gehoeren und deren Sprache wir nicht verstehen. Wir muessen uns aber bewusst sein, dass jede Tierart (uebrigens Auch die Pflanzen) eine eigene Sprache haben (was von den christlichen Kirchen faelschlicherweise negiert wird) Es ist vielmehr ein Manko der Spezies Mensch, wenn er sich bis zum heutigen Tage (mit wenigen Ausnahmen wie etwa bei Walen, Delfinen, Schimpansen) nicht bemueht hat, diese Sprachen zu entziffern und zu lernen. Wer die Sprache des anderen nicht versteht, der wird schneller dessen Feind, als wenn er diese verstuende, denn das Nichtverstehen verunsichert ihn und macht ihn misstrauisch! Die Tiere haben uns aber sehr viel zu sagen – und zwar in sehr unterschiedlicher Weise! Einige reden durch den Mund wie wir, aber mit anderen Worten, Lauten, Toenen, usw. Wieder andere durch Bewegungen, Reaktionen, Farbwechsel, Geruch, Fluessigkeiten, Substanzen, oder andere Phaenomene, welche sehr wohl existieren, aber von uns nicht erkannt werden! Eine Reaktion kommt bei den verschiedenen Arten Auch nicht immer in der gleichen Zeitfolge wie unter Menschen, sondern kann sehr viel laenger dauern, wie etwa bei den Katzen! Wenn eine Katze nicht sofort reagiert, heisst das noch lange nicht, dass sie die Botschaft nicht verstanden hat, oder nicht darauf reagieren wird, sondern dass sie in einem anderen Zeitlapsus reagieren wird! Maeuse wiederum uebertragen und hinterlassen Botschaften an uns durch Kratzen oder raspeln in den Waenden und Raben betteln in harten Wintertagen, indem sie kleine Zweige auf unseren Kopf werfen. Jenes Tier, mit welchem ich die schnellste und faszinierendste direkte Kommunikation hatte, war eine Schlange! Sie lag in unserem Garten in der ersten Morgensonne und ich stuerzte voran, ohne sie zu sehen! Sie richtete sich kerzengerade vor mir auf und sperrte den Kiefer auf! Ich lehnte mich nach hinten und breitete beide Arme gespreizt zur Seite, mit einer sanften Rueckwaertsbewegung in meinem Leib! Sie erkannte diese sanfte, sporadische und doch schnelle, aber bewusste und einladende Rueckwaertsgeste als eine freundschaftliche, nichtverletzende Absicht meinerseits, schwappte zusammen und verschwand gleitend im hohen Grase! Wenn ich sie allerdings getreten haette, dann haette sie wahrscheinlich im Affekt und aus Schmerz zugebissen, was aber nicht aus boeser Absicht geschehen waere, sondern aus Affekt und weil sie dann nicht anders gekonnt haette! So laeuft das im Tierreich, man muss nur genau hinsehen, hinhoeren und dann mit absolut guten Willen und Auch ehrlich handeln, das akzeptieren die Tiere!

    Nun ist hier Schluss fuer heute! Ich wuensche Dir, lieber Wolodja, und allen Freunden und Lesern einen so angenehmen Tag wie moeglich und sende liebe Gruesse aus Frankreich – Eure Siraganda

  2. Vielen Dank für diese wundervolle Buchempfehlung, lieber Wolodja.

    Dir, liebe Siraganda danke ich für deine ganz erstaunliche Beschreibung deiner Begegnung mit einer Schlange.
    Viele Menschen reagieren ja panisch auf Schlangen. Ich habe bisher leider immer nur überfahrene Schlangen gesehen, würde aber sehr gern einmal eine lebendige Schlange erblicken.
    Bei einem Spaziergang sah ich einmal eine Blindschleiche (die ja keine Schlange ist). Sie sonnte sich nach einem kleinen Regen in der wärmenden Sonne.
    Ich war begeistert und werde dieses Bild nie vergessen. Ganz vorsichtig, um sie nicht zu stören, ging ich rückwärts weg.

    Liebe Grüße an alle.

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