ARIWA-Recherche aus einer Schweinezucht in Sachsen-Anhalt

Vor allem in Ostdeutschland errichtete Adriaan Straathof ein riesiges Schweinezucht-Imperium. 2015 wurde ein bundesweites Tierhaltungsverbot gegen ihn verhängt. Das Nachfolgeunternehmen verspricht Transparenz und besseren Tierschutz. Dass dies nicht der Wahrheit entspricht, zeigen aktuelle Aufnahmen von ARIWA.

Die Bilder zeigen Jungsauen, die in illegal schmalen Kastenständen fixiert sind. Einige Tiere waren trotzdem in der Lage, sich darin umzudrehen. Dies verdeutlicht, dass breitere, gesetzeskonforme Kastenstände ihren Zweck für die Schweinezuchtindustrie nicht erfüllen würden. Als logische Konsequenz bleibt nur die Abschaffung der körperengen Käfige.

In der Schweinezucht werden Jungsauen in 60 cm breiten Kastenständen gehalten. Diese erfüllen nicht die Vorgaben der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung, da sie zu schmal sind, als dass sich die Tiere darin ungehindert hinlegen und wieder aufstehen könnten. Im Liegen müssen ihre Beine permanent angezogen werden oder ragen in belegte Nachbarkastenstände. Die Tiere treten und verletzen sich. Einige Jungsauen waren trotz der Enge in der Lage, sich einmalig in dem Metallkäfig umzudrehen. Die Folge für die Tiere: sie kamen nicht mehr an Wasser und Futter und urinierten in den Trog.

Ob mit oder ohne Kastenstände: Die Schweinezucht ist (wie viele andere auch) eine tierverachtende Industrie. Als Gesellschaft müssen wir uns ernsthaft fragen, ob wir die systematische Misshandlung von Tieren weiter hinnehmen wollen oder ob wir stattdessen nicht gemeinsam daran arbeiten sollten, die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unseren heutigen Werten von Gewaltfreiheit und Gerechtigkeit anzupassen. Die einzige wirksame Alternative, um das flächendeckende Leid der Tiere zu beenden, sieht ARIWA daher in der Förderung pflanzlicher Alternativen und des bio-veganen Landbaus.

Was hat sich in den Ställen des Straathof-Imperiums getan?
Hier ein Bericht von ARIWA in MDR exakt :


Themenwechsel: Brutaler, unmenschlicher Handel mit Plumploris

Süße Internet-Videos haben die niedlichen Äffchen der Gattung ‚Plumploris‘ berühmt gemacht. Doch traurig, brutal, unmenschlich und gewissenlos ist der Handel mit diesen Plumploris.  Eine Tierschutzorganisation deckt im nachfolgenden und kurzen Video auf, wie grausam der Handel mit diesen Tieren abläuft :

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Ein Kommentar zu “ARIWA-Recherche aus einer Schweinezucht in Sachsen-Anhalt

  1. Der Mensch, er meint genial zu sein, doch produziert er nur ungeheure Fehlleistungen – und das mitunter sogar als vermeintlicher Tierfreund wie bei den Plumploris.

    Mir tun die armen Tiere unendlich leid. Wie sehr wünsche ich mir, dass sich endlich etwas ändert, ein Bewusstseinswandel ist wirklich bitter nötig.

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