Neue Sea-Shepherd-Kampagne „Operation Treibnetz“

Sea Shepherd hat ein Video veröffentlicht, das tiefe Einblicke in die brutale Realität verbotener Fischfangtechniken im Indischen Ozean erlaubt. Als Reaktion auf die Vorkommnisse startet Sea Shepherd eine neue Kampagne zur Bekämpfung der illegalen, zerstörerischen Treibnetzfischerei. Im Januar 2016 war das Sea-Shepherd-Flaggschiff, die „Steve Irwin“, im Indischen Ozean unterwegs, um Killer in unseren Ozeanen zu stellen. Eine Flotte von sechs Fischereifahrzeugen fischte dort auf hoher See mit Treibnetzen; eine Form der Fischerei, die aufgrund seiner wahllos zerstörerischen Wirkung bereits im Jahr 1992 von den Vereinten Nationen verboten worden war. Offensichtlich fühlte sich die Flotte aufgrund der Abgeschiedenheit der Region vor Strafverfolgung sicher und setzte skrupellos die veraltete, weltweit geächtete Fangpraxis ein.

Mit dem Video und zahlreichen Fotos dokumentiert Sea Shepherd die dramatischen Folgen dieser brutalen Fangmethode. Zu sehen sind Haie, Delphine, Robben und mehrere Fischarten, darunter vom Aussterben bedrohte Blauflossenthunfische, die sich in den Killernetzen verstrickt haben und darin qualvoll zu Tode gekommen sind.

Das Ziel der neuen Kampagne „Operation Treibnetz“ ist es, die illegalen Fischereifahrzeuge direkt auf See zu stellen und diese durch gezielte Maßnahmen an der Durchführung der Treibnetzfischerei zu hindern. Sie sollen zu Aufgabe gezwungen werden.

Zur Website der Kampagne „Operation Treibnetz“: http://www.opdriftnet.org/home


Russland will Affen ins Weltall schicken – auf eine Marsmission ohne Wiederkehr

Sie haben nichts gelernt. Gar nichts!!!

Erinnerungen an Laika:

Die Hündin Laika wurde am 3.November 1957 ins All geschossen. Sie war eine kleine russische Streunerhündin, die man in den Straßen Moskaus gefunden hatte, ein sibirischer Husky-Mix, ungefähr drei Jahre alt und sie war die erste von 13 Hunden, die man ins All schickte. Ihr Sputnik stürzte am 14. April 1958 ab und verglühte in der Atmosphäre, nach 2750 Erdumkreisungen und 100 Millionen Kilometern.

Aber sie war schon lange vorher tot. Die Batterien, die sie und die Sensoren am Leben hielten, die Blutdruck, Atemfrequenz und Herzschlag überprüften, versagten nach sechs Tagen und man konnte ihr Sterben an den Monitoren verfolgen. Niemand hatte die Stimme für sie erhoben, niemand ihr Recht auf Leben verteidigt. Sie hatte dieses Recht nicht, weil das Recht der Menschen auf Fortschritt, auf Erfolg und nicht zuletzt auf Gewinn, dem ihren, nur ihr kleines Leben zu leben, entgegenstand.

Nun soll es sich wiederholen, denn nun sollen Affen nicht nur ins All, sondern auf eine Marsmission ohne Wiederkehr geschickt werden. Dazu muss man nichts weiter sagen – nur aufschreien, so laut, dass es um die Erde hallt! Tiere sind keine Astronauten! Trotzdem macht die Russische Akademie der Wissenschaften (RAW) in Sachen Wissenschaft und Ethik nun einen riesigen Schritt rückwärts, denn sie setzt Primaten zur Weltraumforschung ein. Im Zuge einer geplanten Marsmission werden diese Tiere missbraucht, um so die Auswirkungen der Raumfahrt zu ermitteln.

Zum Aktionsaufruf:
http://www.peta.de/keine-Affen-ins-All#thx

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2 Kommentare zu “Neue Sea-Shepherd-Kampagne „Operation Treibnetz“

  1. Sea-Shepherd macht einen sehr guten Job. Es ist entsetzlich und sehr traurig, wie mit diesen wunderschönen Tieren umgegangen wird. Ich hoffe so sehr, dass der Delfin und der Hai überlebt haben.

    Die Petition habe ich unterschrieben.

    Ach würden, die Menschen doch endlich weise werden! Dann trügen sie ihren wissenschaftlichen Namen zurecht.

  2. Wenn mich etwas in der heutigen traurigen Zeit noch froh stimmt, dann ist es die Tatsache, dass wir Seashepherd – und Captain Paul Watson haben! Wenn nur jeder zehnte so waere wie dieser baertige Mann, dann waere die Welt eine andere – aber ohne ihn Auch!!!

    Dass die Russen jetzt zu allem Tiermord noch Affen in den Weltraum schicken wollen zeugt von der kriminellen Dummheit dieses poroesen Kolosses auf toenernen Fuessen! Aber Auch dieser tierschutzlose Halbkontinent wird eines Tages noch seinen Meister finden, steckt er (der Halbkontinent) doch schon bis zum Hals im Umwelt- und anderem Schmutz – und es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Hohlkopf implodiert!

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