Religion tötet – Teil 3

Zweitausend Jahre Speziesismus, Unterdrueckung und Mord an der aussermenschlichen Schoepfung

Von klein auf erlebte ich nichts anderes, als menschliches Fehlverhalten gegenueber Tier und Natur – und sehr bald schon sagte ich mir bereits schon als Kind, dass da etwas nicht stimmen kann, denn die Art und Weise, wie der Mensch mit den nichtmenschlichen Lebewesen umspringt, schreit buchstaeblich zum Himmel. Inzwischen sind 60 Jahre vergangen und die Sitation hat sich nicht wesentlich geaendert. Zwar sind heute sehr viele Menschen am Umdenken, aber dadurch, dass dieser Planet hoffnungslos uebervoelkert ist, ist natuerlich auch die Anzahl der boeswilligen und unverbesserlichen Idioten angewachsen, was uns Umdenker wiederum in die Minderzahl und ins Abseits katapultiert. Heute weiss ich, dass das abendlaendische Denken zu einem ganzen anerzogenen Kulturpaket gehoert, geschnuert und gebunden mit der juedisch-christlichen Denkweise des Alten und Neuen Testamentes und neuerdings auch gespickt und gepfeffert mit islamischem Gedankengut, welches sich rapide in der westlichen Zivilisation einnistet und verankert. Aber moegen sich die drei abrahamitischen Geister noch so uneins sein – in einem aehneln sie sich doch wie ein Ei dem anderen: an den jeweils religioesen Fest – und auch sonstigen Tagen wird geschlachtet und gemordet was das Zeug hergibt! Da feiert der vom abrahamitischen Glauben ausgehende Speziesismus Urstaende, dass man sich in vorsintflutliche Zeiten zurueckversetzt fuehlt!

Diese abartige Geisteshaltung konnte ich nie und kann sie bis heute weder begreifen, noch akzeptieren. Weshalb muss der Mensch immer toeten und sich dabei auch noch auf seinen „Schöpfer“ berufen? Diese absurde Tatsache ist die schlimmste Indoktrination ueber Jahrtausende hinweg, und da Gott diesbezueglich nie ein persoenliches Statement abgab, fuehrte dies zur Inthronisation des Menschen auf den hoechsten Goetterstuhl, indem er sich selbst zur Krone der Schoepfung, dem Mass aller Dinge und bis in unsere Gegenwart hinein anmaßend und arrogant zum absoluten Grossgoetzen proklamiert! Da ja mittlerweile Gott tot ist, kann man ruhig diese Position selbst beanspruchen – und alle anderen Lebewesen haben zu kuschen und zu sterben, je nach Belieben, Lust und Laune. Aber um hemmungslos walten und auch wueten zu koennen, beruft sich der zweibeinige Menschenwicht auf eine goettliche Instanz und zwaengt diese in den Kaefig seiner Absurditaeten und Wunschvorstellungen.

Und schon steht und starrt das garstige Pfuschwerk vom Menschlein als vermeintliche „Schoepfungskrone“ federgefuehrt und proklamiert tobend und zuernend das Ungewitter auf die zweibeinige Voelkerschaft und auch das Todesurteil ueber die restliche Schoepfung! Was nun aber mich auf den Plan ruft und zutiefst empoert ist die Tatsache, dass die Menschheit bis zum heutigen Tage mit solch einem Pfuschwerk zufrieden ist und dies fuer normal, ja sogar absolut haelt. Wie ist es moeglich, dass ein selbstgezimmerter Goetze ueber Jahrtausende hinweg sein Unwesen treibt in den Hirnen und Vorstellungen einer Gattung, welche sich fuer die kleverste und intelligenteste haelt? Ist sie denn noch nie auf die Idee gekommen, dass diese Fiktion den Planeten und all seine Lebewesen an den Rand des Abgrundes fuehrt, vom entsprechenden Klerus abgesegnet, todgeschwiegen und gutgeheisssen!

Diese masslose Megalomanie der Selbstbeweihraeucherung und der Besprengung der Altaere liess das wahre Leben vergessen und hat es verraten! Nur noch der selbstproklamierte Grossgoetze Mensch zaehlt in der Welt, die anderen Lebewesen dienen zum Frasse, zur Unterhaltung, zur Forschung und Zerlegung und hunderterlei anderen Torheiten und Freveln, welchen sich der Mensch bedenkenlos hingibt ohne auch nur den mindesten Anflug von Zweifel, denn sein federgefuehrter imaginaerer Moloch hat’s ja befohlen und gutgeheissen.

Und da natuerlich kein zorniger Blitz aus den Wolken faehrt und den Frevler dahinstreckt – sitzen wiederum auch wir Tier – Umwelt – und Naturschuetzer in der Patsche, denn der erhobene Zeigefinger nach oben hat seine Wirkung endgueltig verloren, weil die anderen laengst gemerkt haben, dass von dort nichts kommt. Und diese Tatsache ist scheinbar das Mass aller Dinge. Hier geht’s nicht zurueck und auch nicht vorwaerts! Und hier hat wiederum Leonardo da Vinci als grosses Universalgenie den richtigen Gedanken getroffen: Der erste Beweger (Il primo motore) selbst ist das bewegte! Das Uhrwerk ist gesetzt, die Zeit laeuft nach ganz praezisen Regeln der Natur – und wer sich nicht an diese Regeln haelt hat bereits verloren. Und nun verstehen wir auch den Hinweis von Mahatma Gandhi: ‚Egal wie maechtig und stark die Tyrannen waren, eines Tages wurden sie doch gestuerzt‘! Und so stehe ich in Gemeinschaft und an der Seite der nichtmenschlichen Kreatur und harre der Dinge, die da noch kommen werden – und versuche dennoch, zuversichtlich zu sein, denn vielleicht daemmert es ja noch in so manchen Oberstuebchen und der letzte Funke ist noch nicht erloschen…

Fortsetzung folgt…..
Liebe Gruesse – Eure Siraganda

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5 Kommentare zu “Religion tötet – Teil 3

  1. Lieber Wolodja, liebe Freunde,

    Noch kurz eine sehr wichtige Anmerkung: da wir oben kein Bild von unseren Bruedern, den Kleinstlebewesen aufgesetzt haben, hier ein sehr schoenes Video zum Thema;

    Liebe Gruesse an Euch alle von Siraganda im Tierschutz

  2. Liebe Siraganda,
    auch der 3. Teil sagt voll und ganz die Wahrheit über diese tierverachtenden Religionen, die sich in erster Linie verantwortlich zeigen für den Zustand unseres Planeten. Aber es bleibt ein Fünkchen Hoffnung. Manchmal kommt man sich vor wie auf einer Achterbahn: Einmal geht es voll in den Keller, dann steigt man langsam wieder hinauf. Vor allen Dingen wenn man merkt, dass man nicht alleine ist. Es gibt viele Menschen, die so denken und fühlen wie wir. Leider nicht genug, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
    Das Foto mit Deinen süßen Miezen zeigt, dass Du Dein Herz auf dem rechten Fleck hast. Tiere geben einem mehr als so mancher Mensch.
    Liebe Grüße
    Elke

    • Liebe Elke,
      hab vielen Dank fuer Deine lieben und interessanten Worte! Genauso fuehle ich Auch! Solange die Hoffnung in uns lebt, finden wir die Kraft weiterzumachen!

      Liebe Gruesse an Dich von Siraganda im Tierschutz

  3. Danke, liebe Siraganda, für deine so wahren, poetischen und guten Worte.
    Mitunter verzweifle ich an der Welt, aber deine Wort geben mir wieder Kraft und ich hoffe so sehr, dass die menschliche Tyrannei der Welt an ihr Ende kommt.
    Vielleicht begreift der Mensch aber auch erst dann, wenn er tatsächlich auch den letzten Rest an Schönheit zerstört hat.
    Ich hoffe so sehr, dass die Tiere und Pflanzen, überhaupt die Natur, mehr und mehr Fürsprecher bekommen.

    • Liebe Natur Freundin,
      Auch Deine wie immer starken Worte bekraeftigen mich und geben mir den Mut weiterzumachen! Ich befuerchte ebenfalls, dass es eines Tages, wenn der Mensch zur Kenntnis gelangt, was er angerichtet hat, alles bereits zu spaet sein wird! Dieser Gedanke treibt mich sehr oft um – und fuer viele Arten im Pflanzen- wie im Tierreich ist es ja bereits zu spaet – die sind unwiderbringlich verloren! Man kann es allerdings Auch anders formulieren: Im Todesschlaf sind sie in Sicherheit!

      Hoffen wir und machen weiter, denn nur gemeinsam sind wir stark, bis alle Kaefige leer sind!

      Liebe Gruesse an Dich von Siraganda im Tierschutz

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