Brief von Herrn Ulrich Dittmann an „Menschen für Tierrechte“

Offene Aussendung
Menschen für Tierrechte
Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.

Ihre Befragung von Parteien zu den bevorstehenden Wahlen
Siehe: https://www.tierrechte.de/

Sehr geehrte Damen und Herren,

grundsätzliche Anmerkung zu Befragungen der Parteien in Form von „Wahlprüfsteinen“ :

Ein solches Vorgehen ist so überflüssig wie ein Kropf – analog Sie auch gleich einen Wolf nach seiner künftigen Ernährung befragen könnten. Er wird natürlich beteuern, sich künftig ausschließlich vegetarisch zu ernähren. So auch unsere Politikerkaste: Mit Lippenbekenntnissen und viel versprechenden Wahlreden, ziehen sie jetzt wie einst der Rattenfänger von Hameln durch die Städte und Gemeinden – denn es gilt die wohldotierten Sitze im warmen Abgeordnetensessel zu verteidigen. Da machen übrigens auch die “Grünen”, die mittlerweile blutrot flackern, keine Ausnahme. Siehe nur jüngste, widerwärtigste Aussagen von Volker Beck zur TS-Problematik “Schächten von Tieren”.

Nicht an Absichtserklärungen, ausschließlich am Praxisverhalten, dem HANDELN im Alltag ist die Wertigkeit eines Politikers zu messen. Und hier hat sich in der Vergangenheit wahrlich keine der etablierten Parteien mit Ruhm bekleckert.
Mehr siehe: http://hallo-nachbar.info/?p=10072

Der Beitrag wurde schon zu den Landtagswahlen 2011 eingestellt – hat aber (leider) nach wie vor Gültigkeit.

Übel auch Ihre Gesinnungszensur. Sie beanspruchen Deutungshoheit, welchen Parteien überhaupt die Gnade einer Befragung zuteil wird. Sie maßen sich hier nach übelster, manipulierender, selbstherrlicher Journalisten-Manier an, bestimmte Parteien auszusortieren, als „nicht wählbar“ zu stigmatisieren. Der Umgang mit der AfD nimmt „zunehmend kriminelle Züge an“, schreibt selbst das Springer-Blatt „Die Welt“. So gab  es allein auf AfD-Einrichtungen 30 Anschläge, darunter eine Sprengstoffattacke vor einem Bürgerbüro in Chemnitz.

Wäre es nicht edelste Tierschützer – und  Journalistenpflicht  ALLE Parteien zu Worte kommen zu lassen, die eine Chance haben in die Landtage einzuziehen –  so auch die “Alternative für Deutschland”!? Letztere wertkonservative Partei AfD präsentiert sich zudem mit hervorragenden Aussagen zum Tierschutz hier ein Interview-Auszug:

DIE WELT: „Befürworten Sie Forschung an embryonalen Stammzellen und Klonexperimente an menschlichen Zellen?

Frauke Petry: Die sehe ich, weil ich selbst Wissenschaftlerin bin, sehr kritisch, weil aus dieser Forschung, deren Grundlagenwissen möglicherweise sehr interessant ist für uns, immer gleich Heilsversprechen abgeleitet werden, die in den allerseltensten Fällen eintreten. Die sogenannten Therapien, mit denen wir alle Krankheiten lösen können, sind für mich eine Illusion, weil Leben auch Krankheit beinhaltet. Ich halte deshalb die ausgerufenen Ziele der WHO zur totalen Beseitigung von Infektionskrankheiten oder Erbkrankheiten für eine Verdummung der Menschen. So funktioniert Natur einfach nicht. Da, wo ich Selektionsdruck aufbaue, wird die Natur darauf reagieren. Klonexperimente halte ich für grob fahrlässig. Es hat sich durch die medizinische Forschung eine Industrie, beispielsweise eine Versuchstierindustrie entwickelt, wo Tiere, die ja genauso ein Lebensrecht haben, ein Recht ordentlich behandelt zu werden, wo sie aber gewissermaßen maschinell generiert werden. Sie werden nicht mehr geboren, sondern produziert. Das ist ein Umgang mit der Schöpfung, den ich einfach nicht gutheißen kann. Ich habe jahrelang mit Versuchstieren gearbeitet und ich fand das fürchterlich.“

Nachzulesen bei:

Christ und Politik – AG WELT mit Dr. Frauke Petry von der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) im Gespräch.

Weshalb wird das von Ihnen unterschlagen? Weshalb gibt man dieser Partei seitens Ihrer Tierschutzorganisation keine Chance sich in unserem Sinne einzusetzen? Weshalb betet man den Götzen Political Correctness an – statt ernsthaft Tierschutz zu betreiben?

Mit freundlichen Grüßen!
Ulrich Dittmann / 28.02.2016


 

Offenes Schreiben von Herrn Ulrich Dittmann an die Grünen:

Werter Herr Schlüter, werter Herr Ganserer, werte “Grüne”,

Ihre seltsamen, lebensverachtenden Auslassungen zur Jagd, Stichwort „modernes Wildtiermanagement“, sind uns über das Internet z.K. gelangt.
Siehe auch:

http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1781&Itemid=108

Es ist schon schlimm, welch üble Fehler der liebe Gott bei seiner Schöpfung gemacht hat und neben bösartigem, konkurrierenden (!) Raubzeug, wie Füchsen, streunenden Hunden und Katzen,  Grünzeug äsendem Rehwild, gar auch wühlende Wildschweine und andere störende Tiere schuf. All dieses Versagen muss die „Dornen“-Krone der Schöpfung im grünen Rock, in Deutschland nun mühsam mit Fallen, Schießeisen und über  1500 Tonnen Blei und Eisen jährlich ausbügeln. Mit im Jagdfieber zitternder Hand, werden so Tiere „angeschweißt“, krüppelig geschossen – sterben qualvoll mit zerfetzten Läufen und durchlöchertem Torso oft erst nach Wochen und Monaten. Keinesfalls bleiben die Tiere immer wunschgemäß „im Feuer“ liegen – und mit der so genannten „Nachsuche“ ist es weiterhin vielfach übelst bestellt.

Man blättere doch nur einmal in Jagdzeitschriften, oder klicke Jägerforen an. Da stellen sich jedem, dessen Gefühls- und Empathieempfinden nicht total mit Hornhaut überwachsen ist, die Haare zu Berge. Jagd ist nun mal ein ständiger, brutaler Eingriff in das Gleichgewicht der Natur – ein die Umwelt schädigendes, schlimmes Überbleibsel unbewältigter Neandertal-Mentalität. Der seinen Killerinstinkt mittlerweile beherrschende Normalbürger steht verständnislos vor dieser mit viel Brimborium verbrämten Lust am Töten.

Ein Normalbürger der nicht zwanghaft mit dem Schießprügel in der Hand durch Wald und Flur streift, erfreut  sich an einer reichhaltigen tierischen Artenvielfalt! Keinesfalls aber an den überall vermodernden und die Landschaft verschandelnden Jäger-Schießtürmen!

Die Natur kann sich selbst regulieren! Alles andere Denken ist – im Klartext gesprochen – Volksverdummung und geistige Umweltverschmutzung. Die Evolution hat die Natur über Millionen Jahre hinweg befähigt, eigene Regelmechanismen für das Gleichgewicht in Tier- und Pflanzenwelt zu entwickeln. Der Wildbestand reguliert sich auch heute auf normale Populationsgrößen ein. Das zeigen Nationalparks – man muss der Natur nur die Zeit einräumen, diese normalen Regulationsmechanismen aufzubauen.

Eine Reformierung des Jagdrechts, das die Schießtriebe der Hobbyjäger baldigst massiv einschränkt, ist bitter notwendig. Und mittelfristig muss das „Wildtiermanagement“ einer Berufsjägerschaft übertragen werden, die sich ohne „Blutrauschen in den Ohren“ mit wirklichem Sachverstand (!) in Feld und Wald bewegt.

Kompliment, werte Herren Schlüter und Ganser. Sie präsentieren sich hier wahrlich als Musterexemplar einer selbstherrlichen Politikerkaste der (einstmals) “Grünen“, die jetzt nur noch blutrot flackern.

Die “Grünen” mutieren immer mehr zu einer Phalanx  von toleranz-besoffenen Politcal-Correctness-Wirrköpfen, die  auch das betäubungslose Schächten von Tieren gutheißen (Beck), oder Genderfetischisten wie ein ekelerregender Cohn-Bendit, der sich daran erfreute, dass ihm “…Kinder den Hosenlatz öffneten und begannen ihn zu streicheln”. Der selbstaufgesetzte Heiligenschein der Grünen ist schwer verrutscht. Man muß  festhalten, dass diese Partei für Bürger mit intaktem Menschenverstand, Moral und Anstand wirklich nicht mehr wählbar ist. Leider. Aber glücklicherweise gibt es Alternativen.

Ulrich Dittmann / 25.02.2016
Arbeitskreis für Umweltschutz und Tierschutz – BAG gegen betäubungsloses Schächten

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Ein Kommentar zu “Brief von Herrn Ulrich Dittmann an „Menschen für Tierrechte“

  1. Lieber Wolodja, lieber Herr Ulrich Dittmann,

    schwere Tierquaelereien wie betaeubungsloses Schaechten oder das Massaker an den Wildtieren zum Jagdvergnuegen der Bestie Mensch sind blutige Zeichen unserer dekadenten Zeit! Sehr bedenklich wird die ganze schaendliche Sache, wenn man sieht, dass Organisationen, welche frueher einmal fuer die Rechte der Tiere standen, heute immer deutlicher ins Tierquaelerlager ueberwechseln! Aber man sieht ja wieder einmal ueberdeutlich an diesem Drogen-Beck, wie wenig auf solche destruktiven Geister Verlass ist! Dumm ist derjenige, der hinter solchen Irrlaeufern herzieht!

    Weh tut’s mir, wenn ich an das Leid der Tiere denke, denn diese sind bei allen Schandtaten und Auslassungen stets die ersten Opfer des zweibeinigen Monsters und seinen Verbrechen!

    Liebe und traurige Gruesse von Siraganda – gemeinsam sind wir stark bis alle Kaefige leer sind

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