Sehr interessanter Film auf Arte: Haben Tiere Rechte?

Im Januar 2015 verabschiedete das französische Parlament die Anerkennung von Tieren als „sensible Lebewesen“. Dürfen Tierschützer mit diesem Gesetz auf einen strengeren Schutz der Tiere hoffen?

Zum ersten Mal gibt es nun basierend auf einem Gesetz eine positiv gewandte Definition von Tieren, die sich stark von Gesetzen und Regelungen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz unterscheidet. An der Universität Strasbourg wurde der Master-Studiengang „Wissenschaft, Recht und Ethik“ eingeführt, der dazu dienen soll, den Rechtsstatus von Tieren zu reflektieren. Rechtsprofessor Régis Bismuth trifft bei „Square“ auf Regisseur Rodrigo Garcia, der für Kontroversen rund um die grausame Verwertung von Tieren sorgt.

Besonders interessant sind auf der einen Seite die klugen Aussagen von Professor Régis Bismuth und auf der anderen Seite die dummen Phrasen des tierquälenden Regisseurs Rodrigo Garcia:

„Welche Rechte haben Tiere?“ in der ARTE-Mediathek


Zwei Gesichtspunkte zum Schächten

Tierschützerin Karin Oehl an die Redaktion des Kölner Standtanzeigers:

Zu Ihrem Artikel „Oberberg Kreis bietet Schulung zum Schächten an“

bitte ich Folgendes zur Kenntnis zu nehmen:

Es ist eine Ungeheuerlichkeit, daß unser Tierschutzgesetz so ausgehebelt wird u. diese Grausamkeit hier immer mehr Raum greift mit der Begründung der Religionsfreiheit. Sicher ist diese Religionsfreiheit ein hohes Gut, aber es ist nicht zu fassen , wie ignorant sowohl die Politik wie auch die Medien sind, daß selbst hohe Religionsführer sowohl des Islam wie auch der Juden so eine Tierquälerei gar nicht verlangen, denn es ist eine TRADITION u. keine religiöse Verpflichtung. Und von Traditionsfreiheit ist in diesem Lande nicht die Rede.

Mit dem Zuzug der vielen Muslime ist mit einer Zunahme grausamer Tierquälerei zu rechnen u. das sogar mit Genehmigung. Es wäre an der Zeit, daß die Medien ihre Verpflichtung zur sauberen Recherche wahrnehmen würden, um diesen Wahnsinn zu beenden. Längst haben auch Tierärzte sich gegen diese tierquälerische Praktik gewandt u. auf Anfrage kann ich Ihnen ausreichend Artikel zusenden. Außerdem hat bereits vor längerer Zeit Frau Carola Baumann eine Sammlung von Recherchen u. Aussagen maßgeblicher Religionsführer zusammen getragen, die an alle Veterinärämter ging. Leider ist der kleine Guide in Schriftform nicht mehr erhältlich, aber im Netz durchaus noch nachzulesen.

Es wäre nicht nur mir ein Anliegen, wenn die Journaille mal in diese Richtung recherchieren u. vor allem die Resultate auch veröffentlichen würde – auch gegen den politischen Druck u. den Mainstream, der zur Zeit so sehr gewünscht wird. Sie können es doch u. Sie haben doch die Macht dazu. Wenn nicht Sie, wer dann? Auf uns Tierschützer, so gute Argumente wir auch haben, reagiert man ja nicht.

Verzweifelte Grüße
Karin Oehl

Link zu jenem Guide, der damals allen Veterinärämtern zum Thema Schächten zugesendet wurde.

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Ein Kommentar zu “Sehr interessanter Film auf Arte: Haben Tiere Rechte?

  1. Lieber Wolodja,

    habe soeben dieses sehr interessante Video angesehen! Mit diesen zwei sehr unterschiedlichen Personen treffen zwei ebenso unterschiedliche Welten aufeinander, welche gleichzeitig eigentlich fuer die Allgemeine Situation des ganzen Themas stehen! Einesteils freut es mich, zum ersten Mal mit Professor Régis Bismuth bekannt gemacht zu werden, der in sehr klarer und aufgeklaerter Weise spricht, waehrend dieser Rodrigo Garcia auf der Schattenseite des Lebens steht und eine sehr destruktive These im Umgang mit Tieren verkuendet! Dass so ein rueckstaendiges, vom zutiefst spanischen Unwesen gepraegtes Individuum so einfach freie Hand hat, unter dem Motto der Kuenstlerfreiheit ist aeusserst bedenklich und laesst jeder horrenden Grausamkeit und jedem Verbrechen am Tier das Tor breit offen! Was Garcia mit diesem Hummer macht (wobei es ja dann in jeder Vorstellung wieder ein anderer ist) ist schwerkriminell – dieser Mann ist irre, leidet am spanisch-Landleben-Syndrom (zu welchem sich das Massaker an den Galgos dazugesellt) und der langen Rede kurzer Sinn: statt diesen vorsintflutlichen Schwerkopf auf der Buehne zu bewundern, gehoert er so schnell wie moeglich hinter Gitter, denn genau Typen wie dieser sind bei vielen Verbrechern Anleitungsperson fuer kriminelle Taten, welche dann anTieren und spaeter, wenn der Thrill nicht mehr vorhaelt – an Menschen ausgefuehrt werden.

    Damit darf man aber nicht argumentieren, diese Ungeheuerlichkeiten fuehrten zum Verbrechen am Menschen, sondern das Verbrechen am Tier soll fuer sich selbst einen Skandal und eine Untat darstellen, welche es zu stoppen gilt! Genau dieser Punkt kommt in meinem naechsten Vortrag zur Sprache, wo wir einen Maler kennenlernen, welcher aufzeigt, dass eben das Vergehen an beiden, dem Menschen und dem Tier gleichermassen ein Verbrechen ist, und nicht erst, wenn es am Menschen geschieht! Solange wir dies nicht begreifen sind wir noch Kleinkinder in der Zerstoerungsphase, in welche dieser gefaehrlich infantile Theatermensch eindeutig gehoert!

    Zum anderen Thema Schaechten: Dass diese kriminelle Praxis jetzt noch schulmaessig angelernt wird ist mehr als ein Skandal – es ist die Anleitung zum kriminellen Wesen in sich selbst und ist ein negativer Weg, der in die Zerstoerung fuehrt!

    Liebe Gruesse an Dich und alle Freunde von Siraganda im Tierschutz

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