Schluss mit Depressionsforschungen an Tieren

Ratten müssen bis zur Erschöpfung schwimmen, Mäuse werden so lange mit Elektroschocks traktiert, bis sie verzweifelt aufgeben und die Schmerzen über sich ergehen lassen. Extrem grausame Tierversuche wie der „forcierte Schwimmtest“ und Experimente zur „erlernten Hilflosigkeit“ sind in der Depressionsforschung Gang und Gäbe. Die EU-Tierversuchsrichtlinie verbietet diese besonders grausamen Tierversuche mit Schweregrad „schwer“, erlaubt den Mitgliedstaaten aber Ausnahmen.

Und genau das hat die Bundesregierung bei der Neufassung des Tierschutzgesetzes getan: Sie hat auf Druck der Tierversuchslobby von der Ausnahme Gebrauch gemacht und auch die allerschlimmsten Tierversuche erlaubt.

Wir wollen, dass Deutschland das von der EU ermöglichte Verbot der Tierversuche mit Schweregrad „schwer“ umsetzt und gesetzlich verbietet. Juristisch ist das nicht nur möglich, sondern sogar geboten, denn der Tierschutz ist im Grundgesetz verankert und kann die ebenfalls grundgesetzlich verbriefte Forschungsfreiheit einschränken.

Bitte mach mit!

Ausführliche Infos: http://www.schwimmen-bis-zur-verzweiflung.de/
Bitte auch hier die Online-Petition „Schwimmen bis zur Verzweiflung“ unterzeichnen:


Gentechniker züchten Hühner mit Tofugeschmack, um Vegetariermarkt zu erobern:

Gentechnikern an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tokio ist es erstmals gelungen, Hühner mit Tofugeschmack zu züchten. Die Fleischindustrie hofft nun darauf, endlich auch den als äußerst kompliziert geltenden Vegetariermarkt erobern zu können.

Siehe Artikel auf www.der-postillon.com


Veterinäramtschef beschimpft Tierschützer:

Kreisveterinäramtsleiter Müller habe sowohl in öffentlichen Auftritten als auch in Veröffentlichungen allzu häufig keinen Hehl aus seiner negativen Grundeinstellung gegenüber Tierschützern gemacht. Er habe das bisher „trotz deutlicher Präsenz als Amtsleiter unter dem Schutzmantel einer privaten Meinung“ getan. „Wenn es aber zutrifft, dass er nun über seine dienstliche Mailadresse offiziell in seiner Funktion als Kreisveterinäramtsleiter eine Tierrechtsorganisation als ,Faschisten‘ tituliert hat, sprengt das den politisch erträglichen Rahmen.“

Siehe Artikel auf www.kreis-anzeiger.de


Eine alte Argumentation zur menschlichen Hybris:

Immer wieder neu meinen manche Zeitgenossen, behaupten zu müssen und zu können, “der Maßstab bleibe der Mensch”, wobei unklar bleibt, warum dies so sein sollte und wofür der Mensch der Maßstab bliebe. Vielmehr stellt der Satz eine Proklamation dar, die offensichtlich vollkommen unreflektiert und unbelastet von Fragen der Begründbarkeit im Taumel völlig übersteigerten Selbstbewusstseins verkündet wird.

Tatsächlich kann “der Mensch” für nichts und niemanden im Universum Maßstab sein. Bestenfalls kann er sich selbst kraft seiner selbst für sich selbst zum Maßstab machen. Zu dieser Schlussfolgerung muss man kommen, wenn man z.B. Immanuel Kant oder Robert Spaemann gelesen hat. Aber m.E. kann man auch durch eigene, recht einfache Überlegungen zu dieser Schlussfolgerung kommen, was es um so unverständlicher macht, dass einige Mitmenschen hierzu nicht im Stande sind – oder nicht willens oder beides. Dass ausgerechnet diese Mitmenschen als Maßstab-Setzer für andere fungieren wollen, indem sie verkünden, dass “der Maßstab” – anscheinend immer für alles und jeden – “der Mensch” sei und “bleibe”, kann nicht anders denn als Ironie gewertet werden.

Siehe Artikel auf www.sciencefiles.org

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3 Kommentare zu “Schluss mit Depressionsforschungen an Tieren

  1. Lieber Wolodja,

    der Mensch haelt sich nicht nur fuer die Krone der Schoepfung und das Mass aller Dinge sondern er meint sogar ernsthaft, dass er das Recht haette, Tiere zu quaelen! Dafuer nimmt er alle moeglichen Kruecken zu Hilfe, wie etwa sein ‚Gesetz‘, seine ‚Heiligen Schriften‘, seine angemasste ‚alleinige Intelligenz‘ oder ganz einfach die Tatsache, dass ‚es schon immer so war‘ oder er beruft sich auf das ‚Recht des Staerkeren‘, denn im Tierreich seien es ja Auch die Loewen, welche alle anderen aufftressen. Wenn es darum geht, den Tieren ihre Rechte streitig zu machen, dann stellt er sich also auf die Stufe jenes Beutejaegers, welcher als der gefaehrlichste im Tierreich gilt! Somit qualifiziert sich der Mensch aber selber und verraet damit, dass er immer noch in der geistigen Wildnis und Hoehle haust!

    Dazu gilt ganz eindeutig folgendes: wenn ein von dieser reissenden Bestie (dem Menschen) inthronisiertes Vehikel wie das Gesetz, die Heiligen Schriften oder die Intelligenz aber dazu missbraucht werden, andere Lebewesen zu toeten, zu quaelen und zu knechten, durch Vivisektion, Massenkonzentrationslager, Massentoetungsanlagen, zur Unterhaltung oder Sport, so werden diese Vehikel wie ‚Gesetz‘ ‚Heilige Schriften‘ oder Auch die sogenannte selbstangemasste ‚Intelligenz‘ zu kriminellen Werkzeugen eines Monsters, welche nur durch die Inkraftsetzung durch dieses Monster selbst ein kriminelles, parasitaeres und zerstoererisches Eigenleben fuehren, welches wertlos ist, aber durch den anmassenden Zerstoerungsgeist der reissenden Bestie (Mensch) sich aber zu einer in der Fiktion entstandenen Realitaet mausert, und sich schliesslich zu dem entpuppt, was sie ist: das in sich selbst sieche Perpetuum Mobile einer morbiden Spezies, welche nur noch ueberlebensfaehig ist, weil sie ihren angezapften Wirt parasitiert – hoffen wir, dass dieser Parasit (immer der Mensch) eines Tages selbst bis zur Erschoepfung schwimmen wird – und ihn keiner mehr rauszieht!!!!!!!!!!

  2. Liebe Siraganda,
    wieder einmal sehr treffend kommentiert. Vielen Dank für deine Worte!
    Habe die Petition unterschrieben. Hoffen wir, dass sie wahrgenommen wird.

  3. Liebe Natur Freundin,

    bin zu spaeter Stunde noch hier vorbeigekommen! Hab Dank fuer Deine bekraeftigenden Worte!

    Liebe Gruesse von Siraganda

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