Jägerlügen

Von Dr. Gunter Bleibohm

Liebe Freunde der Tiere,

Deutschlands Jäger, insgesamt knapp 400.000, greifen massiv in die Ökosysteme unserer Kulturlandschaft ein. Sie verändern sie zu ihrem Nutzen und oft zum Nachteil für den Naturhaushalt.

Für den Abschuss begehrte Arten wie Rehe, Hirsche und Fasane werden mit Wildfütterungen, Medikamenten oder Aussetzaktionen in unnatürlicher Weise vermehrt, wodurch insbesondere in den letzten naturnahen Wäldern Fraßschäden gefördert werden. Gegen lästige Konkurrenten, von Fuchs über Marder, Dachs und Iltis bis hin zum Mauswiesel, führt man dagegen mit einer Vielzahl oft tierquälerischer Fallen und dem Gewehr einen wahren Feldzug. Anschließend dient sich die Jägerschaft in der Öffentlichkeit als Ersatz für die zuvor von eigener Hand ausgerotteten „Raubtiere“ an. Doch diese kann und muss der Mensch gar nicht ersetzen. Beutegreifer haben in der Regel einen nur qualitativen Einfluss auf die Populationen ihrer Beutetiere. Sie töten meist kranke, schwache oder junge Tiere. Eine quantitative Beeinflussung von Tierbeständen durch „Raubtiere“ gab es nie, dazu war ihre Siedlungsdichte von Natur aus schon immer viel zu gering. Diese Aufgabe haben vielmehr schon immer Kontaktkrankheiten, innerartliche Konkurrenz und kalte Winter übernommen – allesamt Faktoren, die auch in unserer Kulturlandschaft nichts von ihrer Wirksamkeit eingebüßt haben. Um Hirsche und Wildschweine zu regulieren bedarf es also weder Wölfe, noch Jäger.

Zugvögel wie Wildenten, arktische Gänse, Schnepfen und Wildtauben sind beliebte Zielscheiben in Deutschland. Hier beschränkt sich die „Hege“ oft ausschließlich auf den Abschuss. Rund 1,5 Millionen Zugvögel werden in jedem Jahr in Deutschland geschossen  Beliebt ist daneben auch die Jagd auf handzahme Wildtiere, vor allem Wildschweine, in so genannten „Jagdgattern“.

Effektive Jagdkontrollen fehlen, anders als in allen anderen EU-Ländern, in Deutschland weitgehend. Sie müssen hier nämlich von den Jägern selbst vorgenommen werden. Illegale Greifvogelabschüsse, Vergiftungsaktionen gegen „Raubwild“ und andere Verstöße gegen Jagd- und Naturschutzrecht sind deshalb in vielen Revieren immer noch an der Tagesordnung.

Hier einmal die beliebtesten Jägerlügen zusammengefasst und aufgedeckt:

Jägerlüge 1: Ohne Jagd würden Wildtiere überhand nehmen

Falsch. Wie in vielen biologischen Untersuchungen nachgewiesen werden konnte, regeln sich die Bestände wildlebender Tiere durch soziale Mechanismen und Nahrungsangebot selbständig. Bei Füchsen beispielsweise bekommt in jagdfreien Gebieten nur ein kleiner Teil der Füchsinnen Nachwuchs, um die Populationsdichte nicht unnö­tig ansteigen zu lassen. Geburtenkontrolle statt Massenelend nannten namhafte Forscher dieses Phä­nomen. Wo Füchse jedoch gnadenlos verfolgt werden, steigt die Anzahl trächtiger Füchsinnen drastisch an, wodurch die Verluste rasch wieder ausgeglichen werden. Wenn man einen Blick auf großflä­chig jagdfreie Gebiete wirft, wird man rasch feststellen, daß die Tierpopulationen dort keineswegs im Ungleichgewicht sind. Im Gegenteil: Die Populationen dort sehr viel stabiler, die Artenvielfalt grö­ßer als in Arealen, in denen gejagt wird.

Jägerlüge 2: Jagd schützt die Bevölkerung vor Tollwut und anderen Wildtierkrankheiten

Falsch. Genau das Gegenteil ist der Fall: so führt Jagd beispielsweise zu einer beschleunigten Ausbreitung der Tollwut. Jagd kann die Gesamtzahl an Füchsen nicht reduzieren (s.o.), die steigende Geburtenrate führt jedoch zu einer höheren Zahl an Jungfüchsen. Diese Jungfüchse wandern im Herbst aus dem elterlichen Revier ab, um sich ein eigenes Zuhause zu suchen und begegnen auf ihren langen Wanderungen vielen Artgenossen, was sie zu idealen Tollwutüberträ­gern macht. Je mehr Füchse man tötet, desto rascher breitet sich daher die Tollwut aus. Dass die Schweinepest von Wildschweinen auf Haustiere übertragen wird, ist als Gerücht zu werten. Vielmehr tragen Jäger, die (unerlaubterweise) Schlachtabfälle zum Anlocken von Beutegreifern verwenden, dazu bei, dass Seuchen von Hausschweinen in die freie Wildbahn getragen werden.

Jägerlüge 3: Die jagdliche Hege ist ein Beitrag zum Tier- und Naturschutz

Falsch. Die jagdliche Hege dient in erster Linie dem Ziel, eine möglichst große Anzahl möglichst prächtiger Tiere zum Abschuss zur Verfü­gung zu haben. Darunter haben zunächst einmal alle Lebewesen zu leiden, die diesem Ziel zuwiderlaufen. Beutekonkurrenten wie Fuchs und Marder etwa, die im Rahmen der Hege mit Flinte und Falle erbarmungslos verfolgt werden. Als Beitrag zum Naturschutz kann das schwerlich gewertet werden. Darüber hinaus werden im Rahmen sogenannter Biotopverbesserungen die Lebensbedingungen in Feld und Flur gezielt zugunsten jagdbarer Arten verändert. Tiere, die nicht gejagt werden dürfen und damit für den Jäger nicht interessant sind, werden dabei teilweise oder vollkommen verdrängt. Manche Tierarten  wie etwa Rehe oder Wildschweine  werden von Jägern gezielt gefüttert. Dadurch werden natürlich einerseits die Abschusschancen maximiert, andererseits aber auch künstlich überhöhte Wilddichten geschaffen. Die resultierenden Schä­den in der Forst und Landwirtschaft werden dann allzu oft zum Anlass genommen, nach höheren Abschusszahlen für das sogenannte Schalenwild zu rufen.

Jägerlüge 4: Jagd ist erforderlich, um Schä­den in der Land- und Forstwirtschaft zu vermeiden

Falsch. Durch die massive Fütterung von Rehen, Hirschen und Wildschweinen im Rahmen der jagdlichen Hege tragen die Jäger ja gerade dazu bei, die Populationsdichten dieser Tierarten künstlich auf hohem Niveau zu halten. Hege schafft also die vermeintliche Notwendigkeit der Jagd auf Reh, Hirsch und Wildschwein erst. Abgesehen davon, macht Jagd die Tiere scheu und zwingt sie in die Deckung des Waldes. Dadurch kommen Rehe und Hirsche oftmals erst mit den jungen Bäumen, an denen sie Schäl und Verbissschä­den anrichten, in Kontakt. Doch je mehr Schä­den entstehen, desto intensiver werden die Rufe nach schärferer Bejagung. Das Zusammenspiel von Jagd und Hege erzeugt damit einen Teufelskreis, unter dem nicht nur Natur und Tiere, sondern auch Land und Forstwirtschaft zu leiden haben.

Jägerlüge 5: Jäger schützen bedrohte Tierarten

Falsch. Selbst Wildtiere wie der Feldhase, die nach Einschätzung führender Wissenschaftler als bestandsbedroht einzustufen sind, werden von der Jägerschaft nach wie vor zu Hunderttausenden erschossen. Außerdem behaupten Jäger, sie müssten Füchse und andere Beutegreifer mit Flinte und Falle verfolgen, um deren Beutetiere vor dem Aussterben zu bewahren. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Abgesehen davon, dass man so intelligente und anpassungsfä­hige Tiere wie Füchse mit jagdlichen Mitteln ohnehin nicht dezimieren kann (s.o.), erweisen sie ihren Beutetieren einen wichtigen Dienst. Dadurch, dass sie vor allem schwache und kranke Tiere erbeuten, halten sie beispielsweise Hasenbestände fit und gesund. Darüber hinaus setzen Jäger faunenfremde Tiere wie Fasanen zu Jagdzwecken aus. Diese Arten stellen eine nur bedingt kalkulierbare Bedrohung für die einheimische Fauna dar mancherorts wurde etwa das bestandsbedrohte Birkhuhn durch den Fasan verdrängt. Zu guter Letzt darf man nicht vergessen, dass die Jagd selbst häufig nicht selektiv ist  Fallen beispielsweise töten wahllos, egal, ob es sich bei dem Opfer um einen Marder, ein Eichhörnchen oder eine Hauskatze handelt, und auch bei der Jagd mit dem Gewehr ist nicht immer klar, wer oder was das Opfer ist. Wie sonst wären die zahlreichen Jagdunfälle (Jäger verwechselt Treiber mit Wildschwein) und versehentlichen Abschüsse von Haus und Weidetieren zu erklären?

Jägerlüge 6: Jagd ist ein erhaltenswertes Kulturgut

Falsch. Jagd hat ohne jeden Zweifel eine jahrhundertealte Tradition,  eine Tradition voller Blutvergießen, Grausamkeit und sinnloser Qual. Mittelalterliche Jagdarten, bei denen beispielsweise Füchse bis zu ihrem qualvollen Tod wieder und wieder in die Luft geschleudert, oder Rehe und Hirsche in Massen gefangen und anschließend in abgegrenzten Arenen von adligen Schützen hingerichtet wurden, sind schon vor geraumer Zeit verboten worden. Auch andere traditionsreiche, aber ethisch fragwürdige Praktiken wie Hexenverbrennungen oder Sklaverei wurden längst als anachronistisch erkannt und von der modernen Gesellschaft über Bord geworfen. Wie die Geschichte zeigt, muss mit überkommenen Traditionen manchmal gebrochen werden, wenn sie ethisch-moralischem Fortschritt im Weg stehen.

Jägerlüge 7: Jäger sind tier- und naturliebende Menschen

Falsch. Jäger wurden sowohl in Europa als auch in den USA schon psychologischen und soziologischen Untersuchungen unterzogen und hinsichtlich verschiedener Aspekte mit Nichtjä­gern verglichen. Die Ergebnisse zeigen eindeutig, dass Jäger keine höhere Naturverbundenheit aufweisen als Nichtjä­ger, Themen des Tier-, Umwelt und Naturschutzes eher negativ gegenüberstehen und allgemein eine höhere Tendenz zu aggressiven Verhaltensweisen zeigen. Die jägerische Tier und Naturliebe erfreut sich nicht am Dasein des geliebten Objekts; vielmehr zielt sie darauf ab, das geliebte Wesen mit Haut und Haar zu besitzen, und gipfelt darin, es durch den Akt des Tötens zur Beute zu machen. Nirgendwo zeigt sich dies deutlicher als in den Jagderzählungen, die in praktisch jeder Ausgabe der gängigen Jagdzeitschriften zu finden sind.

Jägerlüge 8: Die Waidgerechtigkeit sorgt dafür, daß bei der Jagd alles fair zugeht

Falsch. Die Waidgerechtigkeit ist ein ungeschriebenes Gesetz, dessen Inhalt die Jäger unter sich ausmachen. Dadurch, dass dieser Terminus Eingang in die Tierschutzgesetzgebung gefunden hat, ist praktisch alles legal, was noch irgendwie als waidgerecht bezeichnet werden kann. Jägern werden damit Verhaltensweisen gestattet, die bei jedem anderen Menschen sofort zu einem Verfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz führen würden. Die weiter unten aufgeführten Jagdarten sind Beispiele dafür. Mit Gerechtigkeit hat die Waidgerechtigkeit nur wenig zu tun. Während es verpönt ist, das edle Hochwild an der Fütterung zu erschießen, hat kein Jäger Skrupel, dasselbe mit dem verhassten Beutekonkurrenten Fuchs zu tun. Bei einer Treibjagd darf allerdings nur der Jäger ein verletztes Tier endgültig töten, der es zuvor auch angeschossen hat  mit dem Resultat, dass so mancher Hase oder Fuchs sich stundenlang blutend in unerträglichen Schmerzen winden muss, bevor man ihn schließlich umbringt. Gerechtigkeit also allenfalls für die Jäger, keineswegs jedoch für die Tiere.

Jägerlüge 9: Der Abschuß freilaufender Haustiere ist zum Schutz von Wildtieren erforderlich

Falsch. In wildbiologischen Studien tauchen Haustiere als Mortalitätsfaktor für die betreffenden Forschungsobjekte in aller Regel nicht einmal auf; nur ein geradezu lächerlich kleiner Teil der jagdbaren Tiere fällt Hunden und Katzen zum Opfer. Dennoch haben Jäger das Recht, im Rahmen des sogenannten Jagdschutzes vermeintlich wildernde Hunde und Katzen zu erschießen  im Falle von Katzen bereits dann, wenn sie sich nur wenige hundert Meter von nächsten bewohnten Haus befinden. Offensichtlich macht die Jägerschaft davon regen Gebrauch. Zwar werden keine offiziellen Abschussstatistiken geführt, doch wird die Anzahl jährlich von Jägern getö­teter Haustiere auf 150.000 bis 200.000 Katzen und einige Tausend Hunde geschätzt.

Jägerlüge 10: Jäger töten angst- und schmerzfrei

Falsch. Die Jagdzeitschriften sind voll von Berichten über sogenannte Nachsuchen, bei denen Tiere zuerst nur angeschossen und schließlich nach oft stundenlanger Verfolgung getö­tet werden. Schätzungen zufolge treffen zwei Drittel aller jagdlichen Projektile ihr Ziel, ohne es zu töten! Praktisch alle Jagdarten sind grausam. Ein besonders übles Beispiel ist etwa die Baujagd: dabei sollen Füchse mit auf Schärfe abgerichteten Hunden aus ihrem Bau vor die Flinten wartender Jäger gehetzt werden. Jungfüchse werden in Gegenwart ihrer entsetzten Eltern vom Jagdhund zerfleischt; manche Füchse lassen sich in ihrer Verzweiflung auf Kämpfe mit dem Hund ein, was nicht selten zum Tod beider führt. Im Hinblick auf die Jagd mit angeblich sofort tötenden Schlagfallen gibt es Studien, die ausweisen, dass ein Großteil der darin gefangenen Tiere schwer an Pfoten, Schwanz oder Körper verletzt werden, und mehr als 20 Prozent der Fallenopfer entkommen mit Laufverstümmelungen. Nicht zu vergessen sind natürlich auch die allherbstlichen Treibjagden: Voraussetzung für den Erfolg einer Treibjagd ist die panische Angst der gejagten Tiere, um sie zur Flucht aus dem für sie zunächst sicheren Versteck zu bewegen.

Jägerlüge 11: Jagd ist eine nachhaltige Nutzung von Wildtieren

Falsch. Der größte Teil der getö­teten Tiere wird keiner wie auch immer gearteten Nutzung zugeführt. Jagd und Hege sind in erster Linie Selbstzweck; Jäger genießen vielmehr das Töten und Beutemachen, wie sie in den gängigen Jagdzeitschriften auch immer wieder deutlich machen. Niemand muss heute mehr Fuchs oder Marderpelze tragen, um sich warmhalten zu können, und auch Wildfleisch ist aus ökologischer wie ökonomischer Perspektive vollkommen verzichtbar. Wir dürfen nicht vergessen, dass es sich bei jenen Tieren, die wir so arrogant und ignorant als jagdbar bezeichnen, um lebende, denkende, fühlende Individuen mit einem Interesse an Leben und Unversehrtheit handelt. Es gibt schlichtweg keinen vernünftigen Grund, diese Lebewesen einer rücksichtslosen Verfolgung durch von egoistischen Interessen getriebene Hobbyjä­ger auszusetzen. Die Abschaffung der Jagd ist somit längst überfällig.

Soweit zu den Jägerlügen.

Um genau diese Aspekte darzustellen und zu informieren, sind wir wieder zusammen mit unserem Kooperationsparter, der Anti-Jagd-Allianz e.V., ab dem 27.02. bis zum 06.03.2016 mit einem Infostand auf der Kasseler Frühjahrsmesse präsent.

Dies ist das fünfte Mal, dass wir uns an den neun Tagen dieser Freizeitmesse präsentieren. Die Erfahrung hat gezeigt, dass eine solche Messe eine ideale Gelegenheit ist, über die Jagd zu informieren.

Rechtzeitig zu unserem Messeauftritt ist unsere neu überarbeitete Broschüre „Sau tot!“ fertig geworden. In dieser Broschüre haben wir auf 64 Seiten die wichtigsten unserer bekannten Infoflyer zur Jagd zusammengestellt. Kurz: Die wichtigsten Hintergrundinformationen und Argumente gegen die Jagd auf einen Blick! So sind in diesem Heft auch die Jägerlügen enthalten. Weitere Infos zu „Sau tot!“ finden Sie HIER!

Herzliche Grüße
für pro iure animalis
Dr. Gunter Bleibohm und Harald Hoos

Advertisements

2 Kommentare zu “Jägerlügen

  1. Lieber Wolodja, liebe Freunde,

    dem hervorragenden Bericht von Dr. Gunter Bleibohm und Harald Hoos ist nichts beizufuegen, da sprechen mir beide aus der Seele!

    Aber die grauenhaften Neuigkeiten, welche ich gestern abend noch erfuhr, kurz nach unserem Telefongespraech, lieber Wolodja, ueberschreiten wieder einmal die Grenzen des Ertraeglichen, und nach der Ansicht des unten stehenden Videos wird jeder vernuenftige Mensch verstehen, weshalb ich Misanthropin bin!

    Gestern also rief mich meine Nachbarin an und sagte, ich solle sofort den TV einstellen, denn es wuerde eine Reportage gesendet ueber einen neuen Schlachthof-Skandal, diesmal in Vigan! Ich stellte sofort den Nachrichtensender BFMTV ein und musste diesen ganzen entsetzlichen Horror mitansehen, der da den ganzen Abend, in eine Diskussionsrunde eingebettet, ueber den Bildschirm flimmerte! Solch ein Horror ist tatsaechlich fuer eine Seele unzumutbar – und Wesen, die solche ungeheuerlichen Verbrechen an wehrlosen unschuldigen Tieren begehen befinden sich emotional und ethisch unter dem Wesen der Steine, denn von denen fliesst wenigstens Wasser und es gruent auf ihnen! Das hier ist Terrorismus und Naziwesen zugleich! Diese Aftergeburten wurden durch eine von L124 geheim installierte Kamera dabei gefilmt, wie sie sich amusieren, Tiere zutode zu quaelen und sich an deren Leid ergoetzen, ja laut lachen! Entsetzlich sind die auf YouTube dazu erscheinenden Kommentare, so im Stile; ich gehe jetzt ein Staek essen! Gut fuer alle jene, dass sie dieses Produkt 15 Jahre frueher ins Beinhaus bringt! Der Tod ist die einzige Gerechtigkeit, die der Bestie Mensch blueht – und ich umarme ihn dafuer (den Tod), denn er holt nicht nur den Vier-, Sechs- oder Achtbeiner, sondern Auch den Zweibeiner, jenen, der keine Fluegel hat!

    Zu Anfang des Videos sehen wir eine Sprechsperson von L124, die uns darueber aufklaert, dass es sich hier um einen Bioschlachthof handelt und dass diese Grausamkeiten sich Auch in Alès zugetragen haben! Die Bilder sprechen fuer sich, ich bin zu aufgewuehlt, um das nochmals anzusehen, um den Text zu uebersetzen, wer glaubt, es ertragen zu koennen, der schaue sich dies an! Ungeheuerlich – und das in Frankreich im Jahre 2016! Wer da noch weiter von solcher Qual sich maestet ist ab heute mein Feind, da mache ich keine Kompromisse mehr – und da daemmert es vielleicht so manch einem, weshalb zB in Indien nicht alle Leute mit allen Leuten am gleichen Tisch sitzen wollen; Varnashrama Dharma, heisst das genau uebersetzt. Die portugiesischen Invasoren pervertierten diesen Ausdruck und nannten ihn Casta – Kastensystem, indem sie dieses System fuer erblich erklaerten und nicht mehr der Wahl des einzelnen ueberliessen, in welcher ‚Kaste‘ er denn fressen wolle! Also ich persoenlich moechte keinen von diesen Typen ‚in meinem Kasten‘ haben! In Israel ist dies allerdings seit Generationen geloest, denn jedes Restaurant hat einen Spezialraum fuer Fleischesser! Wenn also einer sich von Qual ernaehren will, dann muss er dort reingehen. Diese kleine Schandecke faszinierte mich vom ersten Augenblick an, als ich Israel besuchte, das einzige Land der Welt, welches das Herz und die Intelligenz hat, den Fleischesser beiseite zu stellen! Heute bin ich zornig und emotional – und ich gestatte es mir, denn wer gleich hier unten reinschaut, wird mich verdammt nochmal verstehen, oder er kommt von einem Ort, welches AL heisst….

  2. Je mehr man sich mit dem Thema Tierschutz und Tierrechte beschäftigt, um so mehr kommt man zu dem Ergebnis, dass diese zweibeinigen Monster hoffentlich bald von dieser Erde verschwinden und dass sie auch genauso leiden müssen wie die Tiere, denen man das alles antut.
    Was ist mit dem Menschen passiert?
    Je mehr von dieser Spezies geboren werden, um so grausamer werden sie und um so mehr sie sich von der Natur weg bewegen, um so mehr verwandeln sie sich in gefühllose Zombies. Dies kann und muss ein Ende haben. In dieser abartigen Form hat der Mensch keine Überlebenschance auf diesem Planeten und das ist gut so. Dies ist mein einziger Trost, den ich bei so viel Grausamkeit und Herzlosigkeit habe.

    „Alles was gegen die Natur ist hat auf Dauer keine Überlebenschance.“ (Charles Darwin) Leider ist sehr vieles, was der Mensch auf diesem Planeten veranstaltet, gegen die Natur.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s