Über Erlebnisse, die meine Jugend prägten

Diese schwarze Rose widme ich allen Tieren, welche durch die verbrecherische Hand des Menschen den Tod fanden, viele in erschreckender, unaussprechlicher Weise, fuer die es keine Worte gibt – so bleibt mir denn nichts, als erstarrt zu verstummen und in katakleptischem Zustande zu verharren, wie auf dem nachfolgenden Bild, welches ich genau in diesem Zustand malte und fuer alles Schlimme steht, was der Mensch dem Leib der Tiere und meiner Kinderseele zufuegte und noch heute zufuegt, denn der heutige Vortrag fuehrt uns jene Abgruende vor Augen, welche aus diesem Planeten jene Hoelle machen, die der Mensch geschaffen hat:

Es waren vor allem drei innere Bilder,  welche meine Jugend praegten und sich tief in meine Seele frassen und von dort nie wieder ausloeschten oder verblassten, sondern dort drin auf ewig eingestanzt sind wie rote Siegel; Bilder von kranken Geschehnissen, welche Zeugnis dafuer geben, dass auf diesem Planeten etwas nicht stimmt, ja wenn es solche Bilder in einer Kindheit gibt – dass auf unserem Planeten so vieles schief laeuft – und ich schliesslich aufgrund derselben bereits damals schon alles hinterfragte und sehr schnell begriff: diese Krankheit geht vom erwachsenen Menschen aus und hier vornehmlich vom Manne, weniger von der Frau und auch nicht vom Kind ( denn dieses lernt das Boese vom Erwachsenen, wo es abguckt und alles unmerklich in sich aufnimmt, und so wird aus einem Kind eines Tages ein Tierquaeler, der kein Erbarmen mehr kennt). Und noch etwas lernte ich schnell zu begreifen: Am allerwenigsten kommt dieses Boese vom Tier, welches das Opfer ist in dieser ganzen unheilen Welt, dass dieses Opfer aber (zuallermeist vom Manne) ohne Notwendigkeit in unserer Zeit kuenstlich geschaffen wird und alles weitere Grauen hinter sich her zieht, wie an einem roten Seil, welches fuer das Blut steht, das auf dieser toedlichen Strasse runtertropft und eine unendliche Gerade bildet, bis sie mit blossem Auge nicht mehr erkennbar ist. Auf dieser Blutspur wandle ich nun daher – und dies ist meine Geschichte – denn man bedenke: in meiner Kinder – und Jugendzeit gab es noch keinen Tierschutz, wie wir ihn heute kennen – und der heutige hat alle Muehe sich zu profilieren!

Das allererste innere Bild, an welches ich mich in meiner Kindheit zurueckerinnere war jenes, als ich ca. 4 Jahre alt war und in Palermo, meiner sizilianischen Heimat auf einem Balkon stand und durch die geschmiedeten Gitter runter auf die Strasse schaute. Ich sah, wie ein Mann ein weisses Pferd vorbeifuehrte, welches am Fuss verletzt war und eine rote Spur auf der Strasse zurueckliess. Jemand fragte, was denn geschehen sei und er antwortete, es sei in eine Pflugschar geraten – dies war mein allererstes Tiererlebnis, an das ich mich zurueckerinnern kann und nicht mehr aus meinem Kopf und Herzen weggeht.

Das zweite Bild – oder schon eher ein Film mit einem Horrorszenario – ereignete sich anschliessend an unserem neuen Wohnort in der Schweiz, wo wir zwei Bauernhoefe als Nachbarn hatten! Ausser der Allgegenwart des in meinem Herzen adoptierten Ackergaules Bobi, von dem ich schon in einem frueheren Aufsatz berichtete, waren da noch andere Tiere: Kuehe und Schweine! Die Kuehe dieses Bauern mussten die Wagen ziehen, mit denen er aufs Feld fuhr und da sie sehr langsam waren schlug er sie dauernd! Ein kleines Kaetzchen fiel hinter einen Holzstoss und er liess es dort hinten verhungern. Ich musste miterleben, wie es tagelang nach seiner Mutter schrie. Ich rebellierte in meiner Familie, welche dazumal noch meinte, man koenne doch deswegen nicht die Polizei holen! Spaeter aenderte sich diese Gesinnung dann!

Dieser Bauer kaufte dann einige Jahre spaeter ein Pferd, einen riesigen dunkelroten Wallach, den er auf dieselbe Weise traktierte, bis er ihm mit dem Milchwagen, den er abends in die ‚Huette‘ fuhr, durchbrannte, so dass er vom Bock fiel und beinahe zutode geschleift wurde! Nach seiner Genesung beruhigte er sich in seinem Verhalten gegenueber dem Pferd, welches offensichtlich nicht alles mit sich machen liess! Aber da er angeblich sehr viel dafuer bezahlt hatte, benahm er sich nun anstaendiger diesem Pferd gegenueber, aber seine Schweine mussten nach wie vor bluten! Und so musste ich waehrend meiner GANZEN KINDERZEIT, bis wir umzogen, alle zwei Wochen miterleben, wie ein Schwein hinter seinem Haus und Hof eine halbe Stunde lang zutode gequaelt wurde!

Mit der Zeit begriff meine Mutter meinen Stress und ging mit mir spazieren, aber dieser Spaziergang aenderte nichts, denn ich wusste genau, was zu Hause uns gegenueber ablief! Zuerst fing das Schreien an, das auch meiner Tante, wie sie in einem ihrer Gedichte schrieb, ein Loch ins Herz brannte! Dann wurden die Schreie immer schlimmer, bis man nur noch ein Roecheln und Stoehnen hoerte, manchmal kam nochmals ein schriller Schrei, der Todesschrei, dann war es still! Und ich wage hier die Behauptung in meinem gerechten Zorn: wenn ich nicht im richtigen Moment in die offenen Arme der Hare Krishna-Bewegung haette fluechten koennen, waere aus mir ein weiblicher Hanibal Lecter geworden. Weil aber mein damals schon aufkeimender Menschenhass meine Jugend vergiftete und auch heute noch tief in meinem Innersten sitzt, deswegen konnte aus mir auch kein Hare Krishna werden.

Nun gehen wir aber in der Zeit vor den Hare Krishnas nochmals zurueck, denn jetzt kommt der dritte Film, oder besser gesagt der erste Fernseher – noch in schwarz und weiss, den mein Vater stolz nach Hause brachte, als ich etwa 14 Jahre alt war! Wie freute ich mich und bekam von meinen Eltern die Erlaubnis, ihn gleich einzustellen, um die ersten Bilder an mir vorbeiziehen zu lassen und zu geniessen! Wir stellten also diesen Fernsehkasten auf Bild und Ton – ich war in freudiger, fiebriger Erwartung – und was sah ich da: etwas, von dem ich nicht einmal wusste, das es auf dieser Erde überhaupt existiert: einen Stierkampf in der Endphase! Ich war dermassen geschockt, dass ich mit dem ersten und einzigen epileptischen Anfall in meinem Leben zu Boden fiel und mich nur schwer davon erholte! Es war entsetzlich – seit jener Stunde haben schwarz-weiss Bilder fuer mich was kriminelles an sich und ich kann mir seither auch keine schwarz-weissen Spielfilme mehr ansehen, denn da wird mir schlecht!

Ja – so war meine frueheste Begegnung mit dem Reich der Tiere! Im naechsten Vortrag werde ich darueber berichten, wie es zu den ersten Tierschutzanfaengen kam – und wie ich damit bekannt gemacht wurde! Und wie ich eine wichtige Lebensregel lernte: ein Leben ohne Tiere ist ein unerfuelltes Leben, eine Schattenexistenz. Nur die Liebe zu allen Lebewesen schenkt die Lebensfuelle! Da mir aber die Liebe zum Menschen fehlt, bin ich auf diesem Planeten nie richtig heimisch geworden – ich bleibe ein Wanderer auf Zeit, denn die Ewigkeit kann mir auf Erden unter solchen Umstaenden gestohlen bleiben…

Eigentlich wollte ich hier noch das Bild eines Hundes aufsetzen, der lebendig gekocht wird! Aber ich tue es aus Ruecksicht vor unseren treuen Blog-Lesern nicht! Denn wir alle wissen, dass diese unertraeglichen Verbrechen jede Sekunde an den Tieren geschehen, auch an Tieren in unseren Schlachthoefen, nicht nur in China! Der muendige Blog-Leser weiss dies und ist entsetzt, deshalb braucht er das Bild nicht zur Bestaetigung – und der eventuell Unsensible braucht es ebenfalls nicht, denn es nuetzt ihm nichts, da sein Herz bereits tot ist! Und somit verabschiede ich mich fuer heute mit diesem von mir gemalten Bild:

Und zu guter Letzt noch ein Video mit einer Rede von Mahi Klosterhalfen:
Wie ueberzeugen wir andere, sich vegan zu ernaehren?

Liebe Gruesse von eurer Siraganda im Tierschutz

Advertisements

13 Kommentare zu “Über Erlebnisse, die meine Jugend prägten

  1. Ja, lieber Wolodja, so war das damals – und ist es leider meistens heute noch! Da werden blutige Erinnerungen wach! Ich danke Dir, dass Du an meiner Seite bist und dass wir diesen schmerzlichen Weg gemeinsam gehen koennen; dafuer bin ich Dir unendlich dankbar!

    Ich schicke Dir und allen Freunden und Lesern traurige Gruesse aus Frankreich – Eure Siraganda im Tierschutz

  2. Liebe Siraganda,
    ich bin ganz mitgenommen von Deinen Kindheitserinnerungen. Dass Du nie zum Menschenfreund wurdest kann ich gut verstehen. Mir fehlen schon wieder einmal die Worte um das ausdrücken zu können, was ich fühle. Ich selber bin auch auf dem Lande aufgewachsen, aber solche schlimmen Erlebnisse blieben mir erspart. In unserer unmittelbaren Nachbarschaft wurde auch 2 mal im Jahr ein Schwein geschlachtet. Ich kann mich noch gut an die Schreie erinnern, die aber nie lange gedauert haben. Es wurde schnell mit einem Bolzenschussgerät betäubt und dann getötet. Meistens fand das morgens bevor ich zur Schule ging statt. An die Gefühle, die ich damals hatte kann ich mich auch noch gut erinnern. Die Familie einer Freundin hatten Milchkühe, die schon damals nur im Stall gestanden sind. Ich habe diesen Stall nie betreten können und mich immer gefragt, warum man die armen Tiere nicht auf die Weide lassen kann? Andere Bauern in meinem Dorf haben das noch so gehandhabt. Laut gefragt habe ich allerdings nie, es war halt so.
    Die meisten Menschen sind so verroht, dass sie das einfach nicht wahrnehmen oder wahrnehmen wollen, was um sie herum vorgeht.

  3. Liebe Elke,
    fuer Deine Anteilnahme bin ich sehr dankbar, denn was sonst koennte mir in diesem Moment wohler tun! In einem zweiten Teil werden dann noch andere Erlebnisse geschildert, denen ich jetzt hier nicht vorgreifen moechte! Ich danke Dir fuer Deine Empathie, welche wir jederzeit so dringend brauchen – denn dies sagt immer: diese Seele hat verstanden!

    Sei liebevoll umarmt von Siraganda im Tierschutz

  4. Liebe Siraganda, liebe Tierfreunde, meine gespeicherten Erinnerungen sind ebenfalls sehr schlecht. In Frankreich/Lothringen aufgewachsen, habe ich als Kind die grauenvollen Schächtungen – ausgeführt von Moslems- meistens Nordafrikaner aus den franz. Kolonien – mitbekommen. Sie wurden nicht bestraft.

    Mein Vater hat jede Woche die sanften Kaninchen und die lieben Hühner geschlachtet, die ich zuvor gestreichelt habe. Ich wurde gezwungen, sie aufzufressen! Ich habe meinen Vater gefürchtet, später gehasst. In meinem Dorf mußte ich viele barbarische Schlachtereien mitansehen. Diese Erlebnisse sind niemals aus meinem
    Kopf verschwunden. Mensch und Tier, dies passt nicht zusammen : Tiere waren und sind noch immer die Unterliegenden. Daher wäre gut wenn sie nicht mehr auf der Erde wären, denn erst dann würde der Jammerlappen-Mensch begreifen was er verloren hat, nämlich wunderbare Geschöpfe! Vielleicht müssten dann die Vegetarier aufpassen, es könnte sein, daß die Aas-fresser dann uns auffressen, weil sie ohne Blut im Mund nicht leben wollen. Steaks und jegliches Fleisch auf den Tellern der Fleischfresser sind und bleiben blutiger Kannibalismus pur!

    • Liebe Marie-therese,
      dass wir gemeinsam unsere Gedanken austauschen duerfen ist fuer uns beide Trost und Staerkung! Dass Sie in Frankreich solche schlimmen Erlebnisse hatten wundert mich nicht, denn erst gestern, als ich fuer ein paar Minuten den TV einstellte, um eventuelle Neuigkeiten zu hoeren (nachher stellte ich dieses verbloedende Massenmedium sofort wieder ab) aeusserte sich ein namhafter Politiker dahingehend, dass das franzoesische Justizsystem sich auf derselben Stufe befinde, wie dasjenige Moldaviens! Da kann man sich ausmalen, welche Ungerechtigkeiten und welcher Horror da immer noch Platz haben und ihr schreckliches Unwesen treiben, und ganz speziell an der aussermenschlichen Spezies, welche sich nicht wehren kann! Nach dem Motto ‚Im Todesschlaf sind sie in Sicherheit‘ denke ich genau wie Sie, dass es am besten waere, wenn die Tiere nicht auf der Erde waeren – und ich mit ihnen!

      Ich gruesse Sie liebevoll aus Frankreich, wo ich jetzt ‚leider‘ beheimatet bin, denn im Luegenland Schweiz war fuer mich des Bleibens nicht mehr, und von Italien heisst es, man solle nie weggehen, und jene, die weg waren sollen nie zurueckkommen, weil fuer sie das Leben unertraeglich waere!

      Ihre Siraganda

      • liebe Siraganda, das Land wo wir uns wohlfühlen könnten, gibt es leider nicht.
        Ich würde gerne auswandern, nur wohin? Überall leben Tiermörder und zu wenig Tierschützer. In Indien gibt es auch nur eine Minderheit, die Tiere nicht
        tötet : die Bishnoes (kann sein dass das Wort nicht korrekt geschrieben ist).
        Ebenfalls wie Sie, möchte ich nicht mehr auf dieser Erde leben!
        Ich hoffe nur, daß alles bald zu ende ist.

  5. Siraganda:

    ….dass auf unserem Planeten so vieles schief laeuft – und ich schliesslich aufgrund derselben bereits damals schon alles hinterfragte und sehr schnell begriff: diese Krankheit geht vom erwachsenen Menschen aus und hier vornehmlich vom Manne, weniger von der Frau und auch nicht vom Kind ( denn dieses lernt das Boese vom Erwachsenen, wo es abguckt und alles unmerklich in sich aufnimmt, und so wird aus einem Kind eines Tages ein Tierquaeler, der kein Erbarmen mehr kennt).

    Liebe Siraganda, ich glaube es Dir gern, daß Du als Kind den Eindruck hattest, daß die Grausamkeit vom erwachsenen Menschen und da hauptsächlich vom Mann und weniger von der Frau ausgeht und absolut nicht vom Kind, welches die Grausamkeit vom Erwachsenen abguckt, also erst ein unschudiges Engelchen ist und erst vom Erwachsenen die Grausamkiet erlernte. Daß dies allgemein nicht so ist, dies wirst Du wissen, denn eine Feministin wirst Du wohl nicht sein.

    Ich habe da ganz andere Erfahrungen in der Kindheit gemacht und da waren es meistens Frauen, die grausam waren, sowohl mit Tieren wie mit ihren eigenen Kindern, so gut wie nie Männer. Die Mutter eines meiner Freunde war so eine sadistische Megäre, sie schlug fast täglich ihren Hund und meinen Schulfreund. Der Hund war so verschüchtert, daß er sich oftmals unter das Sofa verkrochen hatte. Mein Schulfreund kam einmal zu spät nach Hause. Wir waren rumgestromert. Ich begleitete ihn nach Hause. Obwohl ich dabei war, ergriff sie ein Glas mit Würmern, die ihr Mann zum Angeln da drin hatte und stopfte diese ihrem Sohn in den Mund, hielt ihm die Nase zu, so daß er die Würmer runterschlucken mußte. Dann schlug sie ihn mit einem Stock und hörte nicht wieder auf. Ich rannte weg und noch viele Meter hörte ich sein Schreien. Wie froh war ich, nicht so eine Mutter zu haben.

    Dann wollte ich als Kind mal Helfer in unserem Tierpark werden. Nur einen Nachmittag war ich dort. Ich wurde einer erwachsenen Tierpflegerin zugeteilt, die gerade dabei war, weiße Mäuse zu töten, die sie unsachgemäß auf einen Stein schlug und dann noch in einen Eimer warf. Viele der armen Mäuse lebten noch, zuckten erbärmlich. Das Weibsstück lachte nur und wollte, daß ich auch Mäuse totschlagen sollte Auch da rannte ich fort und besuchte den Tierpark viele Jahre nicht mehr. Schlimm auch, als ich mitbekam wie drei Bäuerinnen bei uns im Ort zur Strafe weil der Ochsenkarren umgefallen war, ihre Kühe im Stall peitschten, weil sie meinten Dämonen wären in ihnen. Da war kein Mann dabei, denn der war schon länger tot und bekannt dafür gewesen, gut zu seinen Tieren zu sein.

    Also, daß auch heutzutage Männer grausamer wären, das halte ich für falsch. Wenn Frauen an Nutztiere heran gelassen werden, dann sind sie genau so grausam wie Männer. Mit Entsetzen habe ich noch die Bilder der Weiber im Kopf, die kleine Ferkel totschlagen und auch da lebten viele noch, als sie die in Tonnen warfen. Auch sind es fast immer Frauen, welche die Küken sortieren und achtlos die Hähnchen wegwerfen und schreddern.

    Ehemalige KZ-Insassen berichteten immer wieder von der besonderen Grausamkeit weiblicher KZ-Aufseherinnen. Auch Kinder sind keinesfalls Engel. In meiner Kindheit habe ich etliche Male Kinder gesehen, die Tiere maßlos gequält haben, Frösche aufgeblasen haben bis sie zerplatzen oder Libellen die Flügel ausrissen und Schlimmeres. Oft hatten die Eltern, die sehr tierlieb waren und die entsetzt waren, weil ihr Kind so grausam war. Gerade kleine Kinder sind oft grausam zu Tieren, von unschuldigen Engeln keine Spur. Auch wird Dir bestätigt werden, daß gerade Kinder untereinander ganz besonders grausam sein können, das Mobbing in der Schule, bis hin zu täglichen Verprügeln von unterlegenen Mitschülern, ist Alltag gewesen und ist es jetzt stärker denn je.

    • Lieber Bernd,
      erst mal ganz herzlichen Dank fuer das sehr sorgsame und ausfuehrliche Statement! Somit bleibt uns nichts anderes uebrig, als eben beide Geschlechter der Spezies Mensch als gewaltbereit, ja gemeingefaehrlich zu interpraetieren, denn der eine macht da offenbar schlechte Erfahrungen mit dem einen Geschlecht und der andere mit dem anderen! Ich habe zwar Kinder erlebt, die grausam zu mir waren, was im zweiten Teil meines Vortrages zur Sprache kommen wird, habe aber nie erlebt, dass Kinder grausam zu Tieren waren, hoerte aber davon. Meinem Streunerhund Dédé ging es hierbei sehr gut, denn alle Kinder waren lieb zu ihm und noch heute bellt er laut, wenn er eines sieht und dann gibt’s Kuesschen und Umarmungen! Aber so macht natuerlich jeder seine eigenen Erfahrungen! So etwa wurde ich in der Tuerkei sehr freundschaftlich behandelt und auf Haenden getragen, waehrend andere berichten, wie sie ausgeraubt wurden! So kommt es, dass natuerlich jede einzelne Erfahrung sehr individuell und sehr kostbar ist und es ist sehr wichtig dabei, dass man sich austauschen kann! Und so habe ich heute erfahren, dass es Auch unter den Frauen Horrorgestalten gibt, leider! Und somit gilt fuer mich der weise Spruch: Seit ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere, denn von denen wurde ich nie enttaeuscht, Auch wenn ihre Uhren anders ticken als die unsrigen – und Auch und gerade deshalb sollte der Mensch Ruecksicht auf sie nehmen, denn nicht jedes Wesen gleicht dem anderen… tja, so ist es!

      Liebe Gruesse von Siraganda

  6. Liebe Siraganda und liebe Kommentatoren,

    eure Erlebnisse haben mich sehr berührt und mitgenommen. Die Tränen flossen und ich war entsetzt!
    Es ist einfach schrecklich, was die Menschen den Tieren, aber auch Ihresgleichen antun.

    Es ist wohl in der Tat so: Sowohl Männer als auch Frauen und sogar Kinder können sehr grausam zu Tieren und untereinander sein. Gequält werden natürlich immer die Unterlegenen, die Schwachen, also die Tiere, die sich nicht wehren können, kleinere Kinder oder schwächere Mitschüler.

    Ich wünschte, ich könnte all diesen Sadismus gegen Tiere und Menschen beenden. Aber wir können nichts anderes tun, als Aufklären und Appellieren.

    • Liebe Natur Freundin,

      hier moechte ich Auch noch ein paar liebe Worte an Dich richten, denn es ist sehr gut, wenn wir uns einander mitteilen und somit zeigen, dass wir da sind! Es tut einfach sehr wohl und staerkt, wenn man weiss, dass man nicht alleine ist! Hab Dank fuer Deine Empathie und alles Liebe an Dich von Siraganda

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s