Billigst-Hähnchen: Der Wahnsinn deutscher Fleisch(fr)esser

Im oben abgebildeten Rewe-Prospekt finden sich „Frische Hähnchenschenkel mit Rückenstück aus kontrollierten Betrieben“ zu schier unfassbaren 15 Cent je 100 Gramm. Also 1,50 Euro je Kilogramm. Ein Preis, der logisch unmöglich nachzuvollziehen ist und auch sehr deutlich macht, welch einen Preis des Leidens und Elends die ermordeten Opfer der Fleischindustrie hierfür bezahlen müssen. Eine auch nur annähernde artgerechte Tierhaltung ist und bleibt bei solchen Preisen ein Ding der Unmöglichkeit! Wer auch immer als Konsument solcherlei tierquälerische Aktionen unterstützt, indem er bei solchen Preisen kräftig zulangt, sollte sich in Grund und Boden schämen!


Yahoos blutiges Geheimnis

Durch den Elfenbeinhandel droht Elefanten die Ausrottung – und gleichzeitig macht Yahoo mit dem Verkauf von Elfenbeingütern in Japan einen Mordsgewinn. Doch jetzt können wir der Komplizenschaft des Konzerns ein Ende setzen.

Viele große Unternehmen – darunter Google und Amazon – weigern sich, Elfenbein zu verkaufen. Yahoo ist einer der letzten großen Internetmärkte dafür. Doch wir könnten etwas daran ändern. Einige der besten Yahoo-Mitarbeiter kündigen gerade und die Geschäftsführerin will sie mit Millionensummen davon abhalten. Wenn wir jetzt drohen, Yahoos Geheimnis zu lüften, könnte sie ihr Personal noch schneller verlieren. Dadurch könnte sie den Preis, den sie für diesen blutigen Handel zahlt, überdenken.

Jeden Tag werden 100 Elefanten abgeschlachtet – und durch ihre ausgeprägte emotionale Intelligenz verstehen sie ganz genau, was ihnen widerfährt. Schützen wir diese majestätischen Tiere jetzt mit einer Million Stimmen. Experten warnen, dass wildlebende Elefanten schon in ein bis zwei Jahrzehnten aussterben könnten. Die Zeit rennt. Alarmieren wir Yahoo-Mitarbeiter und die Presse über die Verwicklung des Unternehmens in diesen blutigen Handel. Das wird Yahoo-Chefin Mayer unter Druck setzen, genau wie andere verantwortungsbewusste Unternehmen Elfenbein auf der Site zu verbieten. Unterzeichnen Sie jetzt und verbreiten Sie die Aktion, damit die ganze Welt davon erfährt: Avaaz startet dann eine Anzeigenkampagne und nimmt Yahoo-Mitarbeiter ins Visier, um von innen heraus Druck zu machen. Deine Stimme gegen den Elfenbeinhandel:

https://secure.avaaz.org/de/yahoo_ivory_loc_/?bzclnib&v=71718&cl=9299750381

Bei Yahoo Japan boomt der Elfenbeinverkauf: Von 2010 bis 2014 ist er von 2 auf 7 Millionen Dollar angestiegen. Yahoo Japan gehört nicht zum globalen Yahoo-Konzern – doch das globale Unternehmen ist sein zweitgrößter Aktionär und hat daher großen Einfluss.


Duisburgerin ist schockiert über Jagd in Kinder-Nähe

Siehe Artikel: „Duisburger Hundehalterin ist schockiert über Jäger“

Das ist schon fast Satire: Bewaffnete Jäger, die Lebewesen töten, bezeichnen mit Glocken oder Trillerpfeifen ausgerüstete Bürger als „militant“. Der Autor des oben verlinkten Artikels, Daniel Wiberny, sollte sich mal die Statistiken rückwirkend bis 2012 über Tote und Verletzte durch Jäger anschauen, bevor er einen so wohlwollenden Artikel für die Jägerschaft schreibt:
Tote durch Jäger und Jägerwaffen

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2 Kommentare zu “Billigst-Hähnchen: Der Wahnsinn deutscher Fleisch(fr)esser

  1. Lieber Wolodja,

    alle obigen Beitraege zeigen uns, wie kriminell und ruecksichtslos die Bestie Mensch auf diesem Planeten haust, den sie (die Bestie Mensch) offensichtlich beabsichtigt zu zerstoeren – und zwar boeswillig und bewusst! Denn solch perverse und zutiefst verwerfliche Handlungen an der Kreatur sind der Beweis fuer ein morbides, zerstoererisches Denken und Handeln, welches schon laengst jegliche Toleranzgrenze ueberschritten hat – und verantwortlich dafuer ist nicht zuletzt der Abschaum, der ganz oben schwimmt! Aber diese Gewissheit bedingt eine zweite: genauso wie der Abschaum oben schwimmt, umso leichter wird er runtergespuelt, wenn der Eimer umkippt – und darauf warte ich wie ein Kleinkind auf den Weihnachtsmann! Zuviel ist zuviel – die Zeit dafuer ist jetzt da! Fuer solchen Frevel habe ich fuer heute keine Schlussworte mehr und ueberlasse den Text sich selbst! Es lesen ihn ja meist eh nur jene, die umgedacht haben und keinen Unterricht in Menschlichkeit brauchen, die anderen sitzen zu dieser Stunde vor ihren Fleischtoepfen oder streichen sich bereits den gevoellten Bauch!

  2. Hähnchenschenkel für 15 Cent pro 100 Gramm? Das ist einfach nur pervers! Da regt sich die halbe Republik über die Grapschereien zu Silvester vor dem Kölner Dom auf und duldet andererseits diese Perversität des spottbilligen Fleischangebots. Und abgesehen von diesem so billigem Fleisch wird dann auch noch ein ganz großer Teil von den Fleischtheken in die Tonne geworfen, weil es nicht verkauft wurde oder weil wieder neue Ware kam und die alte Ware weg soll. Ich habe das mehrfach dokumentiert. Schauen Sie sich meine Fotos an, mit den vielen Hühnerschenkeln im Müll:

    http://barrynoa.blogspot.de/2015/04/perverse-bundesdeutsche-gesellschaft.html

    Widerlich diese Typen, die um das Leid der Hühner in den Tier-KZ´s wissen und kaltherzig an Bratständen sich ganze Hähnchen kaufen, ja sogar nach Polen fahren, weil sie dort noch billiger sind, wohl wissend, daß sie dort noch schlimmer gehalten werden als in Deutschland. Solche Menschen kann man nur verachten.

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