Ratten – eine völlig verkannte Tierart (Teil 1)

Von Harald von Fehr

Ratten in unserer Umwelt
Über Sinn und Unsinn ihrer so oft gewünschten Vernichtung

Lästige Nager – eine Rattenplage?
Einige Wahrheiten über eine völlig verkannte Tierart :

Ist von sogenannten „Schädlingen“ die Rede, denken die meisten Menschen an Mäuse oder Ratten. Es soll jedoch gleich vorweggenommen werden, daß die Evolution keine „Schädlinge“ und ebenfalls auch kein “Unkraut“ hervorgebracht hat. Beides stellt im Zusammenspiel im Naturhaushalt ein ganz wichtiges Bindeglied für die Abläufe in ihr dar, wenn dies auch die meisten Menschen bis jetzt noch nicht verinnerlicht haben und glauben, weil sie sich leider auch den Erkenntnissen darüber verschließen, Schädlinge und Unkraut hätten keinerlei Funktion und wären somit überflüssig.

Doch auch „Überflüssiges“ hat die Evolution auf unserem Planeten nicht hervorgebracht, dazu geht die Natur, im Gegensatz zum verschwenderisch lebenden Menschen, viel zu sorgsam mit ihren Geschöpfen um. Jedes hat eine Daseinsberechtigung!

Spricht jemand von „Ratten“, ist sofort deren Bekämpfung die logische Reaktion der meisten Menschen.

Bereits das Wort „Bekämpfung“ ist jedoch schon falsch, irreführend und täuscht einen Sachverhalt vor, der so nicht gegeben ist. “Kampf“ ist eine „kriegerische Auseinandersetzung zwischen bewaffneten Gruppen“ und es wurde noch keine „bewaffnete“ Ratte gesehen. Es geht also, und das muß ganz klar herausgestellt werden, nicht um „Bekämpfung“, sondern schlicht und einfach um „Vernichtung“. Der Bevölkerung wird suggeriert, daß eine „Bekämpfung“ zwingend notwendig sei, da ansonsten der Bestand dieser „Schädlinge“ in das Unermeßliche steigt und dadurch die Gesundheit, sowie Bausubstanz der Menschen arg bedroht würden.

Und wie in jedem Vernichtungskrieg kommt es zur Eskalation der eingesetzten Waffen – also zu immer stärkeren und gefährlicheren Giften. Über 76 verschiedene Rattengifte sind in Deutschland zugelassen und werden völlig frei ohne jede Einschränkung verkauft.

Selbst Gifte der Substanzgruppe 0002 (Wirkstoff Sulfachinoxalin und Difethialon), die offiziell nur an „amtlich zugelassene Sachverständige“ abgegeben werden dürfen, konnten bei diversen fingierten Testkäufen völlig offen in den Regalen vorgefunden werden. Haus – oder Grundstückseigentümer werden ja sogar öffentlich aufgefordert gegen Ratten vorzugehen. Jedermann ist demzufolge berechtigt mit Giften aller Art umzugehen, ohne auf die Folgen Rücksicht zu nehmen.

Wie bereits die Vergangenheit gezeigt hat, wird der Versuch zur Tötung mit diesen frei-verkäuflichen Giften nicht nur an Ratten, nein auch an Tieren, die so Manchem im Wege stehen, wie Hunden, Katzen, Beutegreifer u.a. unternommen. Auch Menschen können durch diese unsachgemäße Umgangsweise getötet oder zumindest gefährdet werden.

Mit welch unsagbarem Tierleid die Aufnahme dieser Gifte verbunden ist, welch unendlich langsames Sterben die Tiere erleiden müssen, möchte ich hier nicht ausführlich beschreiben. Nicht einmal einer Ratte würde ein Mensch mit etwas Moral diese unbeschreiblichen Qualen wissentlich antun wollen – oder doch ?

Aber wer fragt bei so viel Geld schon nach Recht und Gesetz oder gar nach Ethik ?

Ein Millionengeschäft für die Großfirmen der Chemischen Industrie und auch kein schlechtes Geschäft für sogenannte „Schädlingsbekämpfungsfirmen“, die nicht nur mit dem Auslegen der Gifte, nein auch mit eigens erstellten „Gutachten“ über sogenannte „Rattenplagen“ immense Beträge von Kommunen und Privatleuten abkassieren.

Durch die fragwürdige Praxis des ungehinderten Giftverkaufs an jedermann werden automatisch auch wesentliche Inhalte unseres Tierschutzgesetzes zur Farce.

Ein Wirbeltier töten darf nur, wer die dazu notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten hat – so steht es im § 4 Tierschutzgesetz. Dieselben werden offenbar von den Giftmischern gleich mitgeliefert und sind im Preis enthalten incl. Mehrwertsteuer. Und was noch viel gravierender ist – nach §§ 1 und 17 Ziff.1 Tierschutzgesetz ist es verboten, ohne vernünftigen Grund ein Tier zu töten, wobei die Tötung von Wirbeltieren im Rahmen des Tierschutzgesetzes einer besonderen Gewichtung unterliegt, indem sie mit einer Strafvorschrift kriminalisiert wird.

Dieser vernünftige Grund ist bei sogenannten „Bekämpfungsmaßnahmen“, die aufgrund von eigennützigen Gutachten der Bekämpfungsfirmen vorliegen, keinesfalls gegeben. Dies wäre erst dann der Fall – und nur dann – wenn unabhängige Gutachten eine Gefährdung durch die Ratten feststellen würden. Dies ist bisher noch in keinem Fall mit der erforderlichen Konsequenz geschehen – folglich wurden in der Vergangenheit bis zum jetzigen Zeitpunkt geltende Gesetze sogar auf „behördliche Anordnung“ ganz gravierend verletzt ! Die Ignoranz gegenüber unseren Mitgeschöpfen, zu denen ganz besonders die Ratten gehören, ist unbeschreiblich – ja sie wird sogar noch von der Justiz gedeckt. Gesetzesverstöße sind somit die Normalität!

Ja – die Menschen brauchen einen Sündenbock für die Krisen, die sie selbst produzieren!

Nicht von ungefähr widmet Andrzey Zaniewski seinen Roman „Die Ratte“ den „Geschöpfen, die ungewöhnlich sind und wenig bekannt, denn das Wissen der Menschen zielt mehr auf die Methoden ihrer Bekämpfung als auf das Verständnis ihres Verhaltens, ihrer Psyche und ihres Gefühlslebens“.

Vielen gelten sie als Ekeltiere. Die Menschheit bezeichnet sie als Schädlinge. Dabei hat die Evolution keine „Schädlinge“ geschaffen. Ratten sind, genau wie viele andere uns bekannte geehrte oder verachtete Beutegreifer, keine Schädlinge, sondern Teil des sinnvollen Abfallbeseitigungssystems der Natur, ohne deren Hilfe wir wohl kaum so sorglos in den Tag hinein leben könnten, wie wir es gegenwärtig tun. Doch das Etikett „Schädling“ wird nach Belieben Tieren angeheftet, die die Menschen eigentlich gar nicht kennen und auch nicht kennenlernen möchten, die mal eben so Einzelnen im Wege sind und deren Existenz für viele nicht erklärbar erscheint.

Kein anderes Säugetier hat einen so schlechten Ruf, ist so wenig wert wie eine „Ratte“.

Fortsetzung folgt im morgigen Blogbeitrag ……

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7 Kommentare zu “Ratten – eine völlig verkannte Tierart (Teil 1)

  1. Lieber Harald von Fehr,Sie haben sehr recht, Ratten sind intelligente und saubere Tiere, ich
    weiß vovon ich rede, ich hatte Ratten im Garten, ich gab ihnen Vegetarisches zu essen was
    sie gerne annahmen, danach verschwanden sie in ihre Löcher ohne uns zu belästigen. In Indien gibt es Menschen die sie füttern,sie vermehren sich deshalb nicht mehr, im Gegenteil.
    Nur wer bekämpft wird, versucht seine Art zu erhalten indem er sich stark vermehrt. Der Ignorant Mensch begreift dies nicht, er ist ja so „schlau“! Leider vermehren sich diese Idioten.
    Marie-Therese

  2. Lieber Wolodja,

    Ja – die Ratten sind sehr intelligente und sensible Tiere! Ich hatte mal eine im Garten. Unsere erste Begegnung fand am Wasserhahn statt, als ich die Blumen Giessen wollte! Er befand sich in der wilden Rebe an der Hauswand! Ich wollte eben den Hahn aufdrehn und da war eine Ratte am Trinken, denn der Wasserhahn tropfte immer ein wenig! Ich fuhr zusammen und sie Auch und verschwand dann im Gruen!

    Einige Zeit spaeter oeffnete ich am Morgen die Fensterlaeden, da war sie unter dem Fenster und rannte blitzschnell weg! Ich wollte mich vergewissern, ob ich da tatsaechlich eine Ratte gesehen habe, oeffnete nochmals das Fenster und siehe da – Auch sie kam nochmals zurueck und sah hinauf zum Fenster – ob sie denn da tatsaechlich eine Siraganda gesehen habe! Von da an war das Eis gebrochen! Oft wenn ich im Garten war, bewegte sie sich in einem Abstand von etwa zehn Metern im Gras, und so lebten wir friedlich nebeneinander her – eines Tages sah ich sie dann nicht mehr!

    Ratten verdienen unseren Schutz und Respekt – und es zeugt von unglaublicher Dummheit, Ruecksichtslosigkeit und Ignoranz – und einem geradezu paranoiden kriminellen Spuersinn, mit welcher Verachtung und veraltetem Denken, welches in die Mottenkiste des Mittelalters gehoert, der Zweibeiner dieses hochsensible und intelligente Tier behandelt!

    Danke fuer diesen sehr lesenswerten und lehrreichen Beitrag!

    Liebe Gruesse an Dich und alle Freunde – Eure Siraganda

  3. Werter Herr von Fehr, ich kannte Ihren Aufsatz schon, Sie hatten ihn mal im Jahre 2010 woanders veröffentlicht und damals hatte ich ihn kopiert und habe ihn heute noch. 2011 wurden Ratten dann tatsächlich meine Mitbewohner. Dies geschah zufällig, weil wir sie aus schlimmster Haltung retten mußten. Eigentlich wollte ich mir nie Ratten anschaffen, aber die armen Ratten bei einem minderwertigen Menschen lassen, das konnte ich nicht. Ich habe es nie bereut, denn die Ratten waren einmalig! Wundervolle Tiere über die ich etliche Beiträge schrieb. Widerlich sind nicht Ratten, sondern minderwertige Menschen, die sie quälen und sie mißachten. Schlimm auch, daß Ratten im Zoohandel angeboten werden und für wenig Geld dann in schlechte Menschenhände kommen, wo sie ein jämmerliches Leben führen müssen. Widerlich auch ekelerregende Menschen, die ihrer einmal angeschafften Ratten überdrüssig werden und sie, wie ich einmal von einem User erfuhr, skrupellos einfach an ein Schlangenhaus als Lebendfutter abgegeben werden.

    Hier meine Links zu meinen lieben Ratten, der erste Link wie alles begann.
    In Abwandlung eines Spruchs zu dem ich voll stehe:

    „Wenn es im Himmel keine Ratten gibt, dann will ich da auch nicht hin.“

    http://barrynoa.blogspot.de/2011/04/neue-mitbewohner-jecki-und-mecki-zwei.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2011/06/neues-von-den-ratzen-jecki-und-mecki.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2011/08/neues-von-den-ratten-jecki-und-mecki.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2012/01/intelligente-ratten.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2011/12/von-ratten-und-menschen-und-dem-mitleid.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2011/08/neues-die-kleine-ratte-fax.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2012/03/tod-der-kleinen-rattendame-elisabeth.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2012/04/die-gemeinsamkeit-von-ratten-und.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2012/05/ratten-im-dessauer-rathaus.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2012/06/tod-des-rattenfrauleins-esmeralda.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2012/07/saubere-ratten-und-menschlicher-hochmut.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2012/07/geliebte-kleine-rattin-jecki-2572012.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2012/08/die-rattenkinder-albino-blacky-und.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2012/10/qualvolles-ende-der-lieben-ratte-mecki.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2012/10/von-ratten-und-menschen.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2012/10/rattin-mecki-jung-und-alt.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2012/12/rattenbaby-ilschen.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2012/12/integration-der-kleinen-ratte-ilschen.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2013/01/rattenalltag-kletterratte-blacky.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2013/01/rattenalltag-die-sensible-albino.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2013/02/rattenalltag-vom-rattenbaby-ilschen-zur.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2013/02/rattenalltag-die-rudelchefin-pfotchen.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2013/03/rattenalltag-die-vier-musketiere.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2013/07/ratten-alltag.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2014/10/ratte-albinos-zweite-tumor-operation.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2014/07/unsere-rattin-blacky-lebt-nicht-mehr.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2014/07/arme-kranke-ratte-blacky.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2014/07/eklige-ratten.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2014/06/rattenschlaf-in-der-hangematte.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2014/06/affenhitze-rattin-frieda-beim-relaxen.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2014/05/rattin-ilse-und-ihre-geschwulst.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2014/03/ratte-albinos-tumor-operation.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2013/12/wie-geht-es-den-rattendamen-pfotchen.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2013/11/wilde-hausratten-in-deutschland-vom.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2013/10/computerratte-blacky-und-kletterratte.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2013/09/rattenschlaf.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2013/09/rattendame-pfoetchen-die-schmusekatze.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2013/09/ratte-pfotchen-und-die-eklige-fette-frau.html

    http://barrynoa.blogspot.de/2013/08/email-beantwortung-wie-gehts-den-ratzen.html

  4. Ein wunderbarer Artikel, vielen Dank dafür!

    Ich habe vor vielen Jahren einmal eine todkranke (weil vergiftete) Ratte am Tage in einer Vogelvoliere gesehen. Der Eigentümer der Voliere hatte wohl das Gift ausgelegt. Dies war wohl leichter für ihn, als das Vogelfutter ordentlich wegzuschließen.

    Diese Ratte konnte kaum noch laufen, aber schleppte sich zur Vogeltränke, denn diese Gifte lösen wohl großen Durst aus.
    Sie tat mir unendlich leid und ich hoffte, sie würde so schnell wie möglich von ihren Qualen erlöst werden. Helfen konnte ich ihr leider nicht.

    Ich wohne zur Miete in einer Wohnanlage und hatte immer einen Kompost in einem Behälter für meinen Minigarten. Der Vermieter hat mich gezwungen, den Kompost zu beseitigen. Er drohte mit Zwangsmaßnahmen. Seine Begründung war, dass Ratten gesehen worden wären.
    Man bekommt in so einem Fall mit Nachbarn Ärger, denn beinahe jeder meint, dass Ratten schädliche Tiere seien. Wer Ratten verteidigt, stößt auf größtes Unverständnis. Sehr traurig.

    Hoffen wir, dass sich die Einstellung zu diesen und anderen Tieren eines Tages ändert.

    LG

  5. Die vielen Links mit den Berichten über Ratten und die vielen Fotos von Bernd Nowack, die haben mich zum Umdenken überzeugt, denn Ratten waren bisher nicht meine Lieblingstiere. Ich finde es gut, wenn jemand über etwas schreibt, der praktische Erfahrung mit diesen Tieren hat und nicht wie der Papst vom Kinderkriegen redet. Mich regt immer auf, wenn im Berufsleben stehende Menschen, sich anmassen über das Arbeitsamt und Arbeitslose mitzureden, wovon sie Null Ahnung haben. Ich weiss wovon ich rede, war zehn Jahre arbeitslos und der Bürokratenbande auf den Ämtern ausgeliefert. Ähnlich ist es mit Tieren. Über Katzen kann ich mitreden, aber nicht bei anderen Haustieren. Neulich stand in der Zeitung ein Tierbericht über Halbaffen von Madagaskar. Die Autorin war nie dort, gab zu, die nur aus ein paar Zoobesuchen zu kennen, und die schreibt zwei Seiten über Halbaffen in der Zeitung?

  6. Jochen: „…der Bürokratenbande auf den Ämtern ausgeliefert“

    Sehr gut ausgedrückt! Zu DDR-Zeiten waren wir der SED-und-Stasi-Bande ausgeliefert und jetzt der bundesdeutschen Bürokratenbande, oftmals sogar noch alte SEDler und Stasi-Leute!

    Vielen Dank, Jochen, daß Dir meine Links geholfen haben! Ja mit Ratten kenne ich mich aus! Aber wenn Du annimmst, daß ich keine Erfahrung mit Katzen hätte, da irrst Du Dich, denn meine Mutter, wo ich ja mit wohnte, nahm früher mal einen Kater auf, den eine Nachbarin nur in der Garage hielt und den sie nach kurzer Zeit los werden wollte. Ja und dann kommt man eben zu einem Haustier ob man sich das vorher gewünscht hat oder nicht, denn soll man ein Tier einem ungewissen Schicksal überlassen? Nur Lumpenpack und unter den Menschen denkt da an sich selbst und die eigene Bequemlichkeit, die durch die Aufnahme eines Tieres beeinträchtigt wird. In Notfällen hat man Tieren zu helfen, zumal zu DDR-Zeiten das Tierheim katastrophal war und die Tiere es dort nicht gut hatten.

    Wir machten aber einen großen Fehler, aber wir wußten es nicht besser, denn unser Katerchen war Freigänger, kam nur nach Mitternacht nach hause, wo ich ihn zu dieser Zeit ins Haus lassen mußte, ein ganz schöner Stress immer in der Nacht durch sein Mauzen geweckt zu werden. Obwohl es seit 1900 Halsbänder mit kleinem Glöckchen für Katzen gab, die dazu dienen Beutetiere, wie Vögel, vor Überfällen durch Katzen zu schützen, jedenfalls rettet das eine große Anzahl von Beutetieren, wenn auch nicht alle, so besorgten wir Katerchen kein solches Halsband. Wir wußten es einfach nicht. Heute ist man schlauer und jeder Tierfreund weiß um diese Halsbänder und bindet sie seinen freilaufenden Katzen natürlich um, das ist er den Beutetieren einer Katze schuldig.

    Hier drei Links mit Fotos von unserem lieben Katerchen:

    http://barrynoa.blogspot.de/2008/07/erinnerungen-mutters-tiere.html
    http://barrynoa.blogspot.de/2009/03/katerchen.html
    http://barrynoa.blogspot.de/2011/08/altes-katerchen-in-farbe.html

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