TV-Hinweis und „Tierschutz-Reform“ in den USA

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Neue Tierschutz-Reform in den USA: Tierquälerei gilt ab Januar 2016 als schweres Verbrechen

Seit 01. Januar 2016 gilt nun in den USA die vom FBI (Federal Bureau of Investigation) im September 2014 beschlossene „Verbesserung“ im Tierschutz. Tierquälerei gilt nunmehr mit Jahresbeginn als „Verbrechen an der Gesellschaft“ und reiht sich damit auf der Ebene der Schwerverbrechen ein.

Klingt zunächst erst einmal gut in meinen Ohren, aber die Ernüchterung lässt nicht lange auf sich warten. Wie typisch für alle unzivilisierten Gesellschaften und zweibeinigen „Schöpfungskronen“, die in ihrem schizophrenen Grössenwahn unablässig speziesistisch denken und handeln, denn ein Grund zur Freude ist diese Nachricht für uns Tierfreunde, Tierschützer und Tierrechtler ganz und gar nicht, denn diese verabschiedete und nunmehr in Kraft getretene „Gesetzesreform“ schließt leider wichtige „Gruppen“ von Tieren aus, nämlich:

Lebewesen der Nahrungsmittelindustrie und auch alle Tiere, die der Jagd, dem Fischfang, dem Fallenstellen sowie auch dem Zweck der Unterhaltung und dem Sport „dienlich“ sind, werden durch die FBI-Auslegung von Tierquälerei weder beachtet noch berücksichtigt. Welch eine Verhöhnung des Tierschutzes und aller Tiere, die nach wie vor als sogenannte „Nutztiere“ zur bloßen Ware degradiert werden. Sind nicht auch die USA sehr führend im Pro-Kopf-Verbrauch von Fleisch und wären nicht gerade deswegen besonders in der Intensivtierhaltung drastische Verbesserungen dringend notwendig?

Fazit: Was für unser deutsches Tierschutzgesetz zutreffend ist, gilt gleichermaßen auch für die Tierschutz-Gesetzesreform in den USA, denn von einem TierSCHUTZgesetz kann niemals irgendeine Rede sein, solange es nur für einige bestimmte und nicht ausnahmslos für alle Tiere gilt. Ein derartiges Tierschutzgesetz ist und bleibt – wie in Deutschland – leider und schändlicherweise nur ein schändliches TierNUTZgesetz.

Quelle: www.vegan-news.de

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3 Kommentare zu “TV-Hinweis und „Tierschutz-Reform“ in den USA

  1. Lieber Wolodja,

    je laenger umso mehr versuche ich, die Schuld gewisser Missstaende im Tierschutzwesen nicht auf gewisse Grosstierschutz-Organisationen abzuwaelzen und mit Fingern auf sie zu zeigen, denn jeder Tierschuetzer tut, was er kann und fuer richtig haelt! Hier stellt sich nun allerdings die Frage, ob denn das, was er fuer richtig haelt, Auch immer das richtige ist! Und so bin und bleibe ich mehr denn je der festen Ueberzeugung, dass gewisse Tierschutz-Initiativen, wie etwa die ‚Great Ape Protection Act‘ den Tieren viel mehr schaden als nuetzen, da sie ja nur fuenf Spezies mit einschliesst, naemlich die grossen Primaten (das sind all jene Affen ohne Schwaenze). Die Kleinaffen leiden weiter und intensiver in den Labors seit diese GAPA rechtskraeftig wurde, mit ein Grund, weshalb ich von Anfang an dagegen war! Dass man dann den ‚beruehmten Fuss in den Tuer habe‘ davon keine Spur! Es fragt sich nun, ob gewisse grosse Tierschutz-Organisationen (alle mit Hauptsitz in den USA, ich nenne hier keine Namen, denn von dieser Taktik bin ich abgekommen) es wirklich Ernst meinen mit dem Tierschutz, oder nur gewisse speziesistische Vorlieben pflegen, um damit Auch wieder gewissen Szenarien zu dienen, oder gar absichtlich nur bestimmten Tieren helfen! Gemaess meiner persoenlichen Ansicht wird eh viel zu viel Gewicht gelegt und Geld ausgegeben fuer immer wieder die gleichen Aktivitaeten: Puppy Mills, Zirkus, Wilderei in Afrika, Zoos (Zoos koennen, wenn sie richtig gefuehrt sind und die Tiere den noetigen Platz haben, sehr wichtig sein und sogar Arten retten und schuetzen) und Hinterhof-Geschichten! Die groesste Tierschutz-Organisation in Amerika (sie selbst bezeichnet sich so – ich spreche nicht von PETA) hat auf ihrer Webseite noch nie fuer die Kleinaffen in Labors oder Labortiere ueberhaupt (ausser in Kosmetik) Stellung bezogen! Ich habe den Praesidenten auf seinem blog mal darauf angesprochen, Auch darueber, dass man fuer Schimpansengehege Abermillionen Dollars ausgibt (fuer knapp 300 Tiere) aber die Abermilliarden Tiere (vor allem Hunde und Katzen) in Asien, vor allem China einfach abverrecken und zutodequaelen laesst! Ich bekam Antwort von einem in China stationierten Veterinaer, der sagte, wenn man diese Tiere von den Fleischmaerkten freikaufe, dann erhoehe das nur wieder die Zucht und dies sei ein Teufelskreislauf, sie unterstuetzten dort aber Leute, die Tiere freigekauft haetten, also in etwa im ganzen 8000 Tiere! Darin sind aber die sogenannten Nutztiere ueberhaupt nicht miteingerechnet, also von Kuehen, Schafen, Huehnern und Schweinen spricht ueberhaupt niemand! In Amerika bemueht sich zb diese Tierschutzorganisation dafuer, dass die Kastenstaende abgeschafft werden usw! Dies ruft dann ernsthafte Tierrechtler wie Dr Gary Francione auf den Plan, der sich dahin aeussert, dass dies lediglich eine bequemere Tierausbeutung darstelle! Somit werden die Nutztiere weiter ausgebeutet, was dann von den Grosstierschutz-Vereinen als humaner bezeichnet wird!

    Da sage ich eben, man kann und soll einerseits mit dem Ausbeuter nicht paktieren, wenn dieser aber uebermaechtig ist, sollte man halt trotzdem versuchen, das beste aus dem Schlimmen zu machen! Andererseits, wenn man die rote Linie zurueckverfolgt, wer mit wem am laengeren Hebel sitzt, sieht man schon, dass gewisse Tierschutz-Bevollmaechtigte (vor allem in Amerika und einige in Afrika) ganz oben engste Beziehungen pflegen – und da fragt man sich tatsaechlich, ob denn da alles mit rechten Dingen zu und her geht, aber wenn natuerlich alle anderen Tierschutz-Organisationen und deren Mitglieder diese unterstuetzen?!?! Alles sehr wichtige Fragen und Argumente, mit denen sich ein ehrlicher Tierschuetzer taeglich befassen sollte! Eine Loesung habe ich kleiner Fisch nicht, aber ich rate jedem an, bei alteingesessenen Grossorganisationen nicht zu spenden und eher die Kleinen zu beruecksichtigen, oder noch besser: persoenlich helfen und aktiv werden, wo einem dies moeglich ist!

    So – ich habe den obigen Text nicht nochmal durchgelesen – wuensche Dir, lieber Wolodja, und allen Freunden einen angenehmen Tag und liebe Gruesse – Eure Siraganda

  2. Fortsetzung
    Noch ein Wort zur sogenannten ‚Grossprimaten-Psychose‘! Es ist schon sehr abartig und primitiv, dass gewisse Tierschuetzer den Anspruch stellen, dass jene Primaten, welche keine Schwaenze haben, einen Vorrang vor den anderen geniessen sollten! Demgemaess sind also Gorillas, Orang Utans, Schimpansen, Bonobos und Gibbons bevorzugt zu behandeln! Viele, welche da den ‚allernaechsten-Cousin‘ Kult pflegen wissen aber nicht, dass viele Exemplare der Gattung Mensch mit einem Schwanz geziert zur Welt kommen, dieser aber klammheimlich und diskret so schnell wie moeglich entfernt wird (gemaess einem Chef-Arzt einer Kinder-Geburtsklinik, wie mir meine fruehere Chefin, dessen Frau und Gefaehrtin dereinst anvertraut hatte). Somit ist der Mensch (die beruehmte Lucy) offenbar naeher verwandt mit den Lemuren, zumal es von diversen Urmenschen-Typen sehr wohl Fossilien gibt, aber keine von Grossprimaten! Ein intéressantes Phaenomen! Kurzum, der lange Rede kurzer Sinn: Speziesismus ist fuer jeden Tierschuetzer fehl am Platze, denn wenn man unsere Stammbaeume schuettelt, koennen uns noch viele Dinge in Erstaunen versetzen, von denen wir vorher keine Ahnung hatten!

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