Offener Brief der TSP an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft bezüglich des Schächtens

In der Stadt Neuss soll der bislang größte Halal-Schlachthof entstehen. Auf insgesamt 18.000 qm Fläche sollen ab März… 2016 Tiere geschächtet werden. Der Stadt Kurier vermeidet diesen Begriff in seinem Artikel.“Es ist an Zynismus kaum zu überbieten, wenn in dem Artikel die Rede davon ist, dass hier nun Industriegeschichte weitergeschrieben werden soll und mit dem Schächten der Tiere bald wieder Leben in die Hallen einzöge, wo es doch ums Töten geht“, so Thomas Schwarz, Vorsitzender im Landesverband NRW und Generalsekretär der Partei.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz hat gegen diesen Halal-Schlachthof Proteste und Mahnwachen angekündigt und auch eine Petition gestartet. Hier ein Offenes Schreiben der TSP an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hinsichtlich des Schächtens:

Unsere Forderung: Ein nationales sowie EU-weites und ausnahmsloses Verbot der Praxis des betäubungslosen Schächtens

Das betäubungslose Schächten hat in einer zivilisierten und demokratischen Gesellschaft, in der sich 79% der Bevölkerung gegen diese grausame und lebensverachtende Ausübung der sogenannten „Religionsfreiheit“ aussprechen, keinen Platz.

Das Schächten ist weder in der Thora der Juden, noch im Koran der Moslems vorgesehen, somit handelt es sich bei dieser äußerst brutalen Form der Schlachtung nicht um Religion, sondern um „Tradition“.

Eine Traditionsfreiheit ist laut unserer Verfassung nicht bindend, wohl aber das Staatsziel Tierschutz, welches 2002 im Grundgesetz verankert wurde und das durch die vom Verwaltungsgericht erlaubten Ausnahmegenehmigungen für das betäubungslose Schächten empfindlich missachtet wird.

Die Bundestierärztekammer hat bereits 2007 vom Gesetzgeber eine Änderung des §4a TierSchG die Streichung des §4a Abs.2 Nr.2 gefordert. Hierzu wurde ein Gutachten des BSI erstellt. Diese Studie verdeutlicht, dass die betäubungslose Schlachtung sehr fehleranfällig ist, und dass die Voraussetzungen für eine optimale Durchführung unter Praxisbedingungen nur schwer oder gar nicht einzuhalten sind: „Während der unmittelbaren Führung des Halsschnittes am unbetäubten Tier muss von der Entstehung erheblicher Schmerzen und Leiden ausgegangen werden. Betrachtet man darüber hinaus den gesamten Vorgang von der Fixierung des Tieres bis zum endgültigen Verlust der Empfindungs- und Wahrnehmungsfähigkeit infolge der Ausblutung, so ist aus der Studie zu entnehmen, dass es aber selbst unter optimalen Bedingungen bei dem überwiegenden Teil betäubungslos geschlachteter Tiere zu erheblichen Leiden und Schmerzen kommt. Daher ist es gerechtfertigt, keine Ausnahme zur religiös begründeten betäubungslosen Schlachtung zuzulassen.“

GUTACHTEN ÜBER DAS SCHÄCHTEN (PDF)

Nach unserem Tierschutzgesetz ist diese mittelalterliche und barbarische Tötungsart zweifellos als vorsätzliche Tierquälerei einzustufen, genau aus diesem Grunde ist sie schließlich grundsätzlich verboten! Das Urteil durch das Bundesverwaltungsgericht von 2006 ist sofort zu revidieren, bis zur Festlegung eines neuen Urteils ist eine Verfügung vonnöten, die das betäubungslose Schächten untersagt! Ein betäubungsloses Schächtverbot stellt keine Diffamierung einer Religion oder Kultur dar, es entspricht lediglich unseren zivilisierten, ethischen und moralischen Werten, denn jedes Lebewesen hat ein elementares Recht auf Schutz vor unnötigen Qualen!

Wir fordern ein nationales, sowie EU-weites und ausnahmsloses Verbot dieser Praxis des betäubungslosen Schächtens, sowie das Importverbot von derart geschächtetem Fleisch und bitten das Bundeslandwirtschaftsministerium, sich für diese Forderung auf nationaler, sowie EU-Ebene stark zu machen.

Gezeichnet: der Bundesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz

Zur Petition gegen den Bau des größten Halal-Schlachthofes Deutschlands


Ein ausgesetztes Baby in einem großen Müllcontainer – ein Hund findet es und rettet ihm das Leben

Eine wahre Geschichte von Tierfreund Eberhard

Wer es gewesen ist, weiß noch keiner. Irgendjemand hatte einen wenige Stunden alten Säugling in einem Müllcontainer entsorgt. Ein streunender Hund, der Hunger hatte, hat gerochen, dass in dieser Mülltonne was zum Essen ist und entdeckte somit den darin entsorgten Säugling, den er aber nicht etwa verspeiste, sondern welchem er das Leben rettete.

Wie Ihr auf dem Bild erkennen könnt, hat er ihn vorsichtig in seinen Fang genommen und zum nächsten Haus getragen und dort auf den Fußabstreifer gelegt. Durch das Kratzen und Bellen an der Eingangstür wurde eine Frau im Haus aufmerksam. Beim Öffnen der Tür stellte sie fest, dass ein kleiner Winzling nackt und noch mit der Nabelschnur vor ihrer Tür liegt. Sie stellt fest, dass der Säugling noch lebte und rief sofort den Notarzt und die Ambulanz an. Der Notarzt und die Rettungssanitäter leisteten alles um den Säugling zu retten. Er wurde sofort  in eine Spezialklink gebracht und rund um die Uhr von allen Spezialisten medizinisch versorgt und wie durch ein Wunder: Er lebt! Glücklicherweise ist das Kind jetzt bei guter Gesundheit und alles ist wieder in Ordnung.

Der streunende Hund, der Lebensretter, der Held, der dieses Wunder vollbracht hat, wurde von dem Vater der Frau sofort aufgenommen, menschlich und ärztlich betreut und ist nun der beste Freund der Familie geworden.

Dieser Vorfall hat sich in Italien ereignet und diese Geschichte zeigt uns, dass Tiere sehr wertvolle Freunde des Menschen sind. Tiere sind von Grund aus ehrlich, lieb, treu und hingebungsvoll bis in den Tod. Das sind Eigenschaften, die vielen Menschen fehlen und viele Menschen wollen nicht glauben und verstehen, wie wichtig ein harmonisches Zusammenleben mit den Tieren ist – denn auch sie sind Geschöpfe Gottes. So sagte einmal der Heilige Franz von Assisi, der Schutzpatron der Tiere: Wer Tiere quält, quält Gott.

Mit freundlichen Grüßen
Euer Eberhard

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2 Kommentare zu “Offener Brief der TSP an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft bezüglich des Schächtens

  1. Diese masslosen Verbrechen am Tier muessen endlich aufhoeren! Welch ein Monster ist imstande, ein Tier auf so entsetzliche Weise zu quaelen! Da bleibt einem buchstaeblich der Verstand stehen und der Atem still! Nur achtloseste Primitivitaet in ihrer Urform ist zu solch barbarischem Gehabe imstande – und ist sich dessen nicht mal bewusst!

    Nicht einmal eine Grosskatze, welche zu den bedrohlichsten Raubtieren zaehlt, ist zu sowas imstande! Sie toetet einzig und alleine, wenn sie Hunger hat, sonst ist es die Angewohnheit dieser Art, mit den sonstigen Beutetieren sorgsam umzugehen, ja sogar mit ihnen zu spielen und sie zu adoptieren, was uebrigens Auch die Kleinkatzen tun, denn wie koennte es sonst sein, dass es mir immer wieder vorkommt, aus deren Mitte diverse Maeuse zu befreien, da ich ja irgendwann dazukomme und nicht Weiss, wie lange die Maus sich schon unter ihnen befand! Jedenfalls sind alle geretteten Tiere, ob Maeuse oder Fledermausbabies jedesmal unversehrt und koennen ihr Leben weiterfuehren! Falls keine Rettung eintrifft, sterben die Maeuse meistens (wenn die Katzen keinen Hunger haben und mit ihnen spielen) an einem Herzschlag, und nicht durch Verletzung!

    Nur die Bestie Mensch toetet, wenn dies voellig unnoetig ist! So ein Schaecht-Schlachthof ist doch ueberhaupt nicht notwendig – ueberhaupt kein Schlachthof ist notwendig! Wir leben im Jahre 2016 und die Grosseinkaufszentren sind voll angefuellt mit den herrlichsten Fruechten und Gemuesen aus aller Welt! Ich lebe seit ueber 40 Jahren ohne Fleisch, Fisch und Eier und bin kerngesund! Der Mensch braucht kein Fleisch – er will Fleisch, weil er danach suechtig ist! Dann soll er halt 15 bis 20 Jahre frueher in die Grube fahren, dies ist der Unterschied zwischen einem Fleischfresser und einem Nichtfleischfresser, wobei ich gar nicht so verdammt an diesem Leben auf diesem zutodegequaelten Planeten haenge, sondern es geht mir vielmehr dabei um meine Tiere, die mich brauchen!

    Wunderbar, dieser Hund, der das Baby rettete! Ja ja, seit ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere!!! Dieser Spruch bewaehrt sich einmal mehr!

    Wuensche allen noch einen schoenen Tag – eure Siraganda

  2. Du drückst es wieder einmal mit ganz wunderbaren Worten aus, liebe Siraganda!

    Ich wünsche auch dir einen wunderschönen Tag und allen Lesern dieses Blogs ebenfalls.

    GLG

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