Faszination Australien

Die heutige Widmung besteht aus zwei sehr praegnanten Bildern, welche diesmal nicht von mir stammen, von denen aber eine grosse Faszination ausgeht! Und somit sind wir bereits im Herzen Australiens, Uluru, dem Ayers Rock, dessen uraltes Gestein fuer die Aboriginals eine tiefe historische und geistige Bedeutung hat, ist er doch sozusagen die Hauptschlagader allen pulsierenden Lebens seit der Urzeit! Und somit ist auch das markante Gesicht des australischen Ureinwohners auf dem untenstehenden Gemaelde Wahrzeichen und Symbol eines einmaligen Kontinentes, welcher dereinst aus Gondwana hervorging, sich abspaltete und dann immer heisser und trockener wurde.

Australien, der rote Kontinent, ist eine wahre Fundgrube rarer und kostbarer Spezies, welche sonst nirgendwo auf der Welt zu finden sind – speziell der Beuteltiere, denn durch seine jahrmillionenalte Separation vom Festland konnte Australien eine Flora und Fauna entwickeln – und einen Menschenschlag hervorbringen, welche uns allzumal in Staunen versetzt! Diese ganz ureigene Note konnte sich Australien bis zum heutigen Tage bewahren; aber die Einfuehrung von Arten anderer Kontinente stellt heute eine gewisse Bedrohung dar – aber paradoxerweise sind gerade jene Arten wiederum grausamer Verfolgung und Dezimierung ausgesetzt, gegen welche sich wir Tierschuetzer aufs heftigste entgegenstellen, denn dieses Ansiedeln fremder Arten ist nicht der Fehler der Arten, sondern der Fehler des Menschen, welcher genau jene Tiere einfuehrte, aus welchen er seinerseits Profit ziehen wollte und will! So eine spaeter eingefuehrte Art ist der Dingo, der Wildhund, einer der einzigen natuerlichen Feinde der einheimischen Fauna, wie etwa des Kangoroos! Andere gefaehrliche Arten sind Giftschlangen (die giftigsten der Welt) und der Mensch, der schlimmste natuerliche Feind allen Lebens auf diesem Planeten!

Aber ausser den sich der Natur anpassenden und mit ihr in Uebereinstimmung lebenden Aboriginals denken heute auch viele moderne Australier um und begreifen die Kostbarkeit ihres Kontinentes, der wilden Flora und Fauna, aber auch aller anderen Lebewesen! So etwa finden wir wunderbare Tierschuetzer, welche sich fuer die Rechte aller Tiere – und ganz speziell gegen den Lebendexport von Rindern und Schafen nach dem Mittleren Osten einsetzen! So ein wunderbarer Mensch ist Lyn White, Praesidentin von Animals Australia, welcher wir hier schnell guten Tag wuenschen und ihr herzlich fuer ihren unermuedlichen taeglichen Einsatz fuer die wehrlose Kreatur danken!

Nun wenden wir uns wieder der australischen Wildnis zu, deren Tiere ich nicht mehr speziell vorzustellen brauche, denn wer kennt sie nicht: Kangoroo, Koala, Wombat, Kakadu, Beutelratte und der tasmanische Teufel und viele viele mehr! Sie alle brauchen unseren Schutz und muessen in ihrem angestammten Lebensraum belassen werden, ohne dabei die ‚artfremden‘ Arten, wie Brumbies, Kamele, Kaninchen, Wildhunde ua. der Verfolgung zu ueberlassen, denn das waere ein schwerer Frevel an der Schoepfung, und jeder diesbezuegliche Stoerfaktor ist und bleibt einzig und allein der Fehler des Einwanderers, unter welchem jetzt auch die Aboriginals zu leiden haben und die gleichen Verfolgungen und Ausmerzungen zu erleiden hatten und heute noch haben wie die amerikanischen Indianer, obwohl dieser Punkt sehr oft vergessen wird! Die Kultur der Aboriginals ist uebrigens eine sehr hochstehende, bedeutet doch das Wort Alcheringa – Traumzeit – nichts anderes als ‚fortlaufende Evolution‘ (uebersetzt in unseren Sprachgebrauch), denn die Traumzeit der Aboriginals fand und findet nicht im Traum statt, sondern im Realraum und der Realzeit – ein langer Weg der Schoepfung, welcher millionen von Jahren zurueckreicht bis zum heutigen Tag, und der alles Lebende umfasst – Pflanze, Tier, Mensch – und was ganz wichtig ist bei den Aboriginals – die Felsen und Steine, welche die Matrix der ganzen Schoepfung darstellen, wo alles eingraviert ist, was bisher geschah! Das markanteste Beispiel ist der Ayers Rock, Uluru, das mayestaetische Wahrzeichen Australiens – und das Erbe der ganzen Schoepfung….

Und hier noch ein grandioses Video, welches den lieben Leser entfuehrt in die Weiten Australiens und ihm viele Geheimnisse offenbart, von welchen er wohl nie zuvor getraeumt hatte…

Liebe Gruesse von Siraganda

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8 Kommentare zu “Faszination Australien

  1. Ja – lieber Wolodja, wie koennte es anders sein, als dass ich Dir Auch heute wieder meinen Dank sowie Auch meine Freude ueber unsere Zusammenarbeit zum Ausdruck bringen moechte.

    Und hier noch ein ganz spezielles Kleinod fuer Dich, fuer die Leser und die Tiere (welche ich hier ganz fest miteinschliesse): Ein Lied von einer meiner Lieblings-Saengerinnen in Deutschland, welche sich u.a. Auch bei PETA fuer die Tiere einsetzt: Yvonne Catterfeld mit dem schönen Lied „FUER DICH“ (bei mir singen nur Tierfreunde)

    • Liebe Siraganda,
      ohne Zweifel ist es selbstverständlich lobenswert, dass sich auch Yvonne Catterfeld bei PETA für Tiere einsetzt und sie demzufolge auch ein mitfühlendes Herz für Tiere hat. Deine Begeisterung über ihren Gesang und ihre Stimme vermag ich allerdings weniger mit Dir zu teilen. Die Geschmäcker sind eben letztlich verschieden und so habe auch ich als ein Dankeschön an Dich ein sehr schönes und auch sinnvolles Lied für Dich, von welchem mir besonders der Text stark unter meine Haut geht:

      https://youtu.be/mFWUcbpZR90

      • Und hier sind sie live – kannte sie vorher noch nicht! Vielen Dank fuer den Hinweis!!!!!!

  2. Liebe Siraganda,

    deine Worte über Australien und die schönen Bilder gefallen mir sehr gut. Ganz lieben Dank dafür und für das Video über diesen Kontinent.

    Mögen die Australier es schaffen, dass ihr Kontinent ein Kontinent des Mitgefühls wird.

  3. Liebe Siraganda,
    darf ich noch zwei Songs als Gruss und kleines Dankeschön zu Dir auf die Reise nach Frankreich schicken? Bei mir ist das mit sogenannten musikalischen „Ohrwürmern“ meistens so:

    Was deutsche Musiktitel betrifft, so habe ich mir mit zunehmenden Alter immer mehr angewöhnt, einen Song nicht danach zu beurteilen, wer ihn interpretiert und es spielt auch keinerlei Rolle für mich, welch einem Musik-Genre ein Lied bzw. Song letztlich zuzuordnen ist. Es hat also keinerlei Bedeutung für mich, ob es sich bei einem sogenannten „Ohrwurm“ nun um einen Schlager, um einen volkstümlichen, um einen Rock – bzw. Pop-Song oder um was auch immer handelt.

    Aber eines spielt bei meiner Bewertung eines Songs immer mehr eine grosse Rolle, nämlich dessen gesungener Text. Sobald nämlich der Text nichts taugt und ein solcher mir absolut nichts zu sagen und mitzuteilen hat, dann landet auch meist der zu dem kitschigen und sinnlosen Text gehörige Song ziemlich schnell dort, wo er letztlich hingehört, nämlich in der Mülltonne. Jener Titel „Was dann?“ gehört selbstverständlich nicht in den Müll, weil dessen im Songtext aufgeworfene Fragen Hand und Fuß haben und ein eindringlicher Appell an all jene Zeitgenossen sind, die sich gleichgültig und verantwortungslos die egoistische Losung „Nach mir die Sintflut“ auf ihre Fahnen geschrieben haben.

    Kurzum: Da Du diese Gruppe bisher noch nicht kanntest, hier noch ein Lied von diesen „Schürzenjägern“, was mir abermals vom Text her sehr gut gefällt und sicherlich auch von Dir in Deine Favoriten-Liste aufgenommen werden wird. Mich friert es immer ein wenig, wenn ich dieses Lied höre und – Du darfst mich getrost auslachen – nicht selten kullert mir auch eine Träne über das Gesicht. Es ist ein Lied, welches Hoffnung ausstrahlt, Hoffnung auf eine bessere Welt.

    Und wenn es heisst: „Eines Tages bricht ein neuer Morgen an“, dann denke ich umgehend an die vielen leidenden und von uns Menschen barbarisch zu Tode gequälten Tiere und nichts wünsche ich mir mehr, dass auch für alle unsere tierischen Schwestern und Brüder endlich der Tag kommen möge, am dem auch für sie ein gänzlich neuer Morgen anbricht. Und auch wenn unsere Hoffnungen oftmals von Hoffnungslosigkeit heimgesucht werden: Die Hoffnung stirbt immer ganz zuletzt! Und meine ganz persönliche Hoffnung auf ein besseres Leben der Tiere in Freiheit und Würde wird niemals sterben, denn diese Hoffnung nehme ich mit in mein Grab – und aus diesem wird sie sich befreien und wie ein Vogel in den Himmel fliegen.

    Songtext zum Mitlesen:

    Einmal, eines Tages
    Bricht ein neuer Morgen an
    Und jeder Mensch hat den Sinn gefunden
    Den Sinn im großen Plan
    Einmal, eines Tages
    Dreht die Erde sich im All
    Mit längst verheilten Wunden
    Ein wunderschöner blauer Ball
    Und auf der Erde sind dann die Menschen gleich
    Die Welt wird nie mehr unterteilt in arm und reich
    Und alle Kinder dieser Erde werden satt
    Weil kein Land alles und ein and’res gar nichts hat
    Und alle Waffen sind dann für immer still
    Weil nie mehr ein Bruder seinen Bruder töten will
    Und es werden nie mehr ganze Völker unterdrückt
    Alle Diktatoren hat man zum Teufel längst geschickt

    Scheint der Tag und das Ziel
    Auch unerreichbar fern von hier
    Der Weg dorthin beginnt bei dir und mir

    Und hier noch ein sehr schöner Song von Truck Stop, der Dir sicherlich auch sehr gut gefallen wird, denn das A und O eines gesungenen Liedes ist und bleibt immer dessen Text, ob dieser uns eventuell zu Herzen geht, was natürlich kaum bei all jenen Menschen der Fall sein wird, deren Herz eine Mördergrube und ein vereister Gefrierschrank ist.

    • Ja – also zum Glueck komme ich alle zwei bis drei Stunden auf dem Wolodja-Blog vorbei, um zu sehen, was sich tut! Und siehe da, wieder Ueberraschungen!

      Erst mal ein ganz herzliches Dankeschoen an Naturfreundin, dass Du unsere Reihe schaetzt und sie Dir gefaellt! Ich richte es ja immer so ein, dass wir alle jedesmal was neues lernen, denn der Mensch lernt nie aus – und wenn wir unser Wissen erweitern, erweitern wir somit wiederum unseren Wunsch, diese Welt mit allen Lebewesen gerecht zu teilen und darauf zu Achten, dass alle gluecklich sind! Auch wenn uns dies ja leider meistens nur in unserem kleinen persoenlichen Kreise gelingt – denn da draussen ist die Welt ganz schlimm!

      Nun zu Wolodja – ja, diese Schuerzenjaeger, sind eine echte Ueberraschung fuer mich! Ich kenne die Gruppe dem Namen nach, den habe ich schon gehoert, aber ich bin nie auf die eingegangen, wegen diesem Namen, denn ich dachte immer, dass die in den Liedern nur Schuerzen jagen! Aber die haben ja da noch ganz andere Bandbreiten zu bieten – eigentlich sollten die anders heissen! Jedenfalls merke ich mir jetzt diese Gruppe!

      Das Lied von Truck Stop gefaellt mir besonders gut – und selbstverstaendlich werden wir eines Tages mit unseren Tieren die Ewigkeit verbringen, denn ohne Tiere kein Himmel! Man muss sich mal die Protestschlange vor der Himmelspforte vorstellen (drinnen wuerden ja dann wieder die Mieslinge hocken). Ich sehe da in dieser Schlange vor mir einen energischen Captain Paul Watson, oder eine Jane Goodall mit verschraenkten Haenden, oder ein Martin Balluch mit echten Sorgenfalten, oder ein Wolodja und eine schimpfende Siraganda, Ingrid Newkirk, welche gleich einen Protest-Strip aufs Parkett legt, oder ein lamentierender Hans Ruesch, ja, die Liste koennte tatsaechlich endlos weitergefuehrt werden, ueber die Regenbogenbruecke bis hinunter zur Erde, um den Mond und zurueck! Da verlasse ich mich auf die Farbe gruen wie die Hoffnung und rot wie die Liebe! Ja Truck Stop hat, wenn ich mich nicht taeusche, schon auf Gut Aiderbichl gesungen, die sind ganz stark – und da kannst Du lieber Wolodja, ganz beruhigt sein, Dein Flug als Vogel zum Himmel, den hast Du verdient, sonst gibt es keine Gerechtigkeit, und ohne Gerechtigkeit kein Universum!!!!!!! Darauf lasse ich tausend weisse Tauben steigen!

  4. Post Scriptum: Natuerlich habe ich sehr viele Tier- und Umweltlieder, aber nicht in deutscher Sprache! Ich werde Dir in Zukunft eine Auswahl per email schicken, mit einer Kurzerklaerung und dann kannst Du, lieber Wolodja, mir sagen, welche Dir gefallen und ob Du sie ueberhaupt in Deutschland empfangen kannst – und wenn ja, werde ich jene, welche Deine Zustimmung finden uebersetzen!

    Und wo wir heute schon dabei sind, fuer die Tiere zu musizieren, hier noch ein schoener Song: Dagmar Obernosterer auf Gut Aiderbichl

  5. Lieber Wolodja und liebe Siraganda,

    vielen Dank für die Erweiterung meines Horizonts. Durch eure Links habe ich Entdeckungen gemacht, die mir sonst verborgen geblieben wären.
    Und es ist wahr, der Text ist tatsächlich sehr, sehr wichtig!

    Ich kann nur sagen: Vielen lieben Dank!

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