Informatives und Wissenswertes zur Einwanderungskrise

Fortsetzung des gestrigen Beitrags von Rico Albrecht:

Fachkräftemangel und demografischer Wandel?

Das Dogma, dass Deutschland Einwanderung bräuchte, weil es an Fachkräftemangel und demografischem Wandel leide, hält nüchterner Logik nicht stand:

Fachkräftemangel erkennt man an derart attraktiven Konditionen für Fachkräfte, dass diese ihre Familien bequem versorgen können, während dies auf der anderen Seite anderen nicht möglich ist. Ein Mangel an Fachkräften führt aber vor allem zu Engpässen in der Produktion bestimmter Wirtschaftsgüter. Ein davon betroffenes Land kann anstelle von Fachkräften auch einfach die fehlenden Produkte importieren, vor allem im Fall von Deutschland mit seinem enormen Außenhandelsüberschuss.

Ein Import ausländischer Fachkräfte würde auch überhaupt nicht das gesellschaftliche Problem, dass ein Land unfähig wäre, selbst genügend Fachkräfte hervorzubringen, beseitigen, sondern ein solches Problem sogar verschärfen. Vor allem aber würde ein Land, das Familien und Ausbildung durch Einwanderung ersetzen will, all die anderen Länder schädigen, die deswegen ausbluten, derzeit vor allem Syrien.

Wäre der demografische Wandel ein Problem, ließe er sich nicht nur durch Ansiedelung und Ausbildung von Ausländern lösen. Die hierfür anfallenden Kosten könnte man auch in eine Steuerentlastung von Familien investieren. Durch Einwanderung lassen sich die Probleme der deutschen Sozialkassen auch nur dann lösen, wenn die Einwanderer entweder niemals altern oder im Alter ohne ihre Rentenansprüche wieder auswandern. Für Deutschland ist der demografische Wandel aber ohnehin kein Problem, da die Produktivität wesentlich stärker zunimmt (35% in 20 Jahren) als die Anzahl an Erwerbstätigen abnimmt.

Sonderfall Syrien: Cui bono?

Die Syrer brauchen Schutz vor Terror und Krieg. Aber was bekommen sie? Integrationskurse im kalten Deutschland, falls sie den Weg dorthin überleben. Es kann dem medial-politischen Komplex in keiner Weise um humanitäre Hilfe gehen, denn durch Aufbau und Versorgung von Flüchtlingslagern in der Krisenregion (oder einfach nur durch Aufhebung von Sanktionen!) hätte man vielfach und effizienter helfen können: Die Hilfen des UN-Welternährungsprogramms vor Ort wurden 2015 von umgerechnet rund 26,50 € monatlich pro Person auf nur noch 11,90 € gekürzt, was zum Überleben nicht mehr genügt.

Alle davon betroffenen syrischen Flüchtlinge hätten mit monatlich rund 124 Millionen Euro weiterhin in Heimatnähe versorgt werden können. Hätte die Bundesrepublik Deutschland wirklich helfen wollen, wäre dies mit relativ kleinen Beträgen möglich gewesen, niemand hätte den für manche tödlichen Weg auf sich nehmen müssen, und Deutschland müsste sich nicht verändern ohne gefragt zu werden. Die geringen Mittel für eine solche echte Hilfe, wären z.B. mit einer kleinen Sonderabgabe auf Rüstungsexporte leicht aus den Gewinnen wesentlicher Kriegsprofiteure zu bekommen gewesen. Doch stattdessen werden Versorgung und beheizter Wohnraum in Deutschland nun jeden Monat Milliarden Euro kosten, was in dem Durcheinander auch viele ausnutzen, die weder Flüchtlinge noch Syrer sind.

Anstatt effektiv vor Ort zu helfen, setzte die Regierung in Deutschland im Sommer 2015 das Dublin-Verfahren für syrische Asylbewerber außer Kraft, und Angela Merkel rief zur bedingungslosen Einwanderung nach Deutschland auf. Dieser Aufruf und der drohende Hungertod in Heimatnähe wirken nun zusammen als Antrieb für eine faktische Zwangsumsiedlung der Syrer nach Deutschland. Wäre Merkels Verhalten, wie manche Kritiker vermuten, auf Geisteskrankheit zurückzuführen, könnten die Kapital- und Medienbesitzer, die sie stützen, durch eine andere veröffentlichte Meinung dem Geschehen schnell ein Ende setzen.

Man muss also von Planung und Vorsatz ausgehen und fragen, wer ein Interesse an einem ausblutenden Syrien auf der einen und an einem „anderen Deutschland“ auf der anderen Seite haben könnte.

Falls die Syrer zwischen den Fronten ihre Heimat verlieren, sind sie dauerhaft auf fremden Boden angewiesen. Sie und ihre Gastgeber würden dann gemeinsam belastet – zugunsten von lachenden Dritten. Alle Leidtragenden sollten das in friedlichem Miteinander erkennen. Den hungernd und frierend ankommenden Menschen muss selbstverständlich geholfen werden und jedem Einwanderungshelfer gebührt Dank für die geretteten Menschenleben. Sie sollten aber auch wissen und darüber aufklären, welches Spiel hier gespielt wird und dass „Danke-Merkel“-Plakate völlig fehl am Platz sind.

Ihr Rico Albrecht

Quelle:
http://www.wissensmanufaktur.net/einwanderungskrise


Rico Albrecht: „Wir sind Deutschland – nur gemeinsam sind wir stark“

Sehr interessante Rede von Rico Albrecht am 8. November 2015 vor Tausenden von Menschen in Plauen, in welcher er die Ursachen der Flüchtlingskrise deutlich, sachlich und korrekt beim Namen nennt : Er hätte genauso gehandelt wie die eingeladenen Flüchtlinge aus den sicheren Lagern bei Syrien. Jedoch wurden sie nicht bis nach Deutschland verfolgt, sondern durch Zwang (Kürzung der Nahrungsmittel) vertrieben und durch falsche Versprechungen nach Deutschland gelockt.

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