Tausende Rinderkadaver in gesunkenem Schiff

Der Untergang eines Schiffes mit Rindern an Bord hat im Norden Brasiliens erhebliches Tierleid sowie Gefahren für Umwelt und Menschen gebracht. Wie heimische Medien berichteten, war Anfang Oktober im Hafen von Barcarena bei Belém am Amazonas ein Schiff, das insgesamt fast 5.000 Rinder des brasilianischen Unternehmens Minerva nach Venezuela transportieren sollte, gesunken. Fast alle Tiere seien bei dem Unglück ums Leben gekommen, die meisten von ihnen im Inneren des Schiffes. Einige hundert Rinder hätten noch das sinkende Schiff verlassen, seien dann aber mehrheitlich ebenfalls ertrunken.

Die Tausende von verwesenden Kadavern stellen laut Medienberichten die Bevölkerung und Behörden in der Region seither vor große Herausforderungen. Neben der Bergung der Kadaver, die bei den toten Tieren im Schiffswrack ab dem jetzigen Zeitpunkt wohl noch mehrere Wochen in Anspruch nehme, gehe es in erster Linie um die Belastung des Wassers mit Leichengiften.

Inzwischen werde an die Bevölkerung Trinkwasser ausgegeben. Fischer erhielten Ausgleichzahlungen, weil in den Gewässern rund um den Unglücksort aktuell nicht gefischt werden könne. Die Verschiffung von Lebendvieh ist in Brasilien gängige Praxis. Das südamerikanische Land lieferte laut Angaben des Landwirtschaftsministeriums in Brasília 2014 insgesamt 646.700 Rinder ins Ausland und erwirtschaftete damit umgerechnet 611 Mio. Euro. Wichtigste Abnehmer waren Venezuela, der Libanon, Jordanien und Ägypten.


Kulturministerium zeichnete Schule aus, die Kindern das grausame Töten von Stieren beibringt:

Schande über dieses Ministerium für Kultur in Spanien, denn dieses zeichnete am 26. Oktober 2015 eine Schule des Stierkampfes in Madrid mit dem Nationalpreis aus. Siehe nachfolgenden Clip, der uns jene jugendlichen Schüler beim Erlernen ihres barbarischen und unmenschlichen Handwerks vorführt:

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3 Kommentare zu “Tausende Rinderkadaver in gesunkenem Schiff

  1. Lieber Wolodja,

    dieses Schiffsunglueck mit den vielen Rindern an Bord ist entsetzlich! Da ihr Bestimmungsort aber offenbar vor allem der Nahe Osten war, ist ihnen noch schlimmeres erspart geblieben! Diese armen Tiere waeren alle ohne Betaeubung geschaechtet worden! Obwohl mich das Ertrinken dieser wunderbaren Tiere todtraurig macht, sage ich mir: Im Todesschlaf sind sie in Sicherheit. Dies war damals in der Schweiz unser taegliches Motto, als wir vor 50 Jahren die ersten zaghaften Tierschutzschritte machten! Unter anderem musste ich ja miterleben, wie italienische Dortbewohner einen Hund todschlugen, diesen aufhaengten und auffrassen!

    Tierlifresserin, nannte man mich in der Schule, weil die Italiener so was machten – wer haette damals geahnt, dass ich als Italienerin einige Jahre spaeter Vegetarierin wurde, zusammen mit Vater und Mutter, welche sich mir grossherzig anschlossen! Aber seit damals Weiss ich Auch, was Rassismus bedeutet, und dass man ihm niemals erliegen darf, denn was der eine Italiener tut, ist ganz und gar nicht im Sinne des anderen Italieners, denn wenn die Untat eines Taeters auf jene geschoben wird, welche die Handlung des Taeters aufs schaerfste verurteilen und verabscheuen, so wird nicht der Taeter zum Opfer, sondern derjenige, welcher den Taeter verurteilt!

    Diese schaendlichen Stierkampfschulen in Spanien sind so ziemlich das allerletzte und niederste, womit die Bestie Mensch aufwartet! Die Muetter gehen sogar mit ihren Kindern in den Schlachthof, wo diese auf wehrlose Kaelber einstechen duerfen! Aber eben: wir duerfen niemals vergessen: es gibt Auch andere Spanier – und hier sind einige von ihnen!

    ‚Ich breche eine Lanze gegen den Toro de la Vega‘ – jenes grausame, feige und barbarische Spektakel, bei welchem jaehrlich in Tordesillas ein Stier zutode gequaelt wird – und gleichzeitig eine Absage an alle Stierkampf- und Stierhatzspektakel!

    Die Stierzucht ist in Spanien in den Haenden reicher und regierungsnaher Grossgrund-Besitzer, welchen jedes Mittel recht ist, die wahren Tatsachen der Tauromachie zu verschleiern und den Blutzoll zu kassieren!

    Ganz liebe Gruesse an Dich, lieber Wolodja, und alle Freunde dieses Blogs! Eure Siraganda

  2. Liebe Siraganda,
    ich kann mich deinem Kommentar wieder einmal nur 100%ig anschließen.
    Gute und gemeine/brutale Menschen gibt es überall.
    Allerdings gibt es auch tatsächlich so etwas wie eine Kultur der Grausamkeit.
    Diese besteht in Spanien beispielsweise bereits seit sehr vielen Jahren und wird leider immer wieder von Generation zu Generation weitergegeben.
    Heute besteht die Chance, aus diesem Kreislauf auszubrechen, weil andere Meinungen durch das Internet endlich auch Gehör finden.
    In muslimischen Ländern und bei den Juden werden seit Jahrhunderten die armen Tiere bei vollem Bewusstsein geschächtet.
    Heute muss man diese Praxis als völlig unnötige Grausamkeit bezeichnen, denn die Religion verbietet das Betäuben nicht ausdrücklich (einfach weil es das Betäuben zum damaligen Zeitpunkt nicht gab).
    Wer also das betäubungslose Schächten fordert und durchführt, tut dies ganz bewusst.

    Ich bin seit Langem der Meinung, dass auch in Deutschland das Volk endlich das Recht erhalten sollte, über lebenswichtige Dinge wie den Euro, den Einsatz von Soldaten im Ausland, die Sicherung der Grenzen, die Wehrpflicht oder ihre Abschaffung oder die Mitgliedschaft in der EU abstimmen zu dürfen.
    Es wird einfach über unsere Köpfe hinweg entschieden und das ist alles andere als demokratisch.

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