Tiere in einem franz. Schlachthof lebendig geschlachtet

Am Mittwoch, dem 14. Oktober, veröffentlichte die Tierrechtsorganisation L214 schockierende Aufnahmen aus einem Schlachthaus in Südfrankreich. Zu sehen sind Tiere, die wieder zu Bewusstsein kommen, während ihnen Körperteile abgeschnitten werden. Es ist zu sehen, wie sie auf den Boden fallen und dort blutend liegen gelassen werden. In diesem Schlachthaus werden in einem Jahr mehr als 20.000 Schweine, 40.000 Schafe, 3.000 Pferde und 6.000 Kühe getötet.

Die Recherche wurde von mehreren überregionalen Medien in Frankreich aufgegriffen und löste eine riesige Debatte aus. Die Behörden sahen sich in Folge der Recherche gezwungen, das Schlachthaus zu schließen. Innerhalb von nur zwei Tagen haben mehr als 800.000 Menschen die Recherche gesehen und mehr als 100.000 die Petition unterschrieben.

Auch wenn die transparent und detailliert dargestellten Grausamkeiten und Verbrechen der Bestie Mensch in diesem französichen Schlachthof kaum anzuschauen und nur schwer zu verkraften sind: Schau nicht weg, sondern schau genau hin, damit Dir klar und deutlich wird, welch eine Hölle des Grauens viele sogenannten „Nutztiere“ um der menschlichen „Gaumenkitzel“ willen erleiden müssen – und dies nicht nur in Frankreich, sondern überall auf dieser Welt, wo Tiere aufgrund der rückständigen und gewissenlosen Fraßkultur des Homo Sapiens Bestialis millionenfach ermordet werden.

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3 Kommentare zu “Tiere in einem franz. Schlachthof lebendig geschlachtet

  1. Ja – Lieber Wolodja,

    so sieht die Sache in Frankreich aus – und nicht nur in Alès, sondern ueberall im Land – am schlimmsten in der Ile de France! Diese grauenhafte Situation macht mir den Garaus Tag und Nacht – und Auch die gaengigen Tierschuetzer, u.a. Franz-Olivier Giesbert, dessen Buch ich im Moment lese, sind einfach bei weitem noch nicht so weit, wie die andern, ja er meint sogar, man solle sich zuerst um die Schlachthoefe kuemmern und wegen Corrida, Zirkus und Zoo noch gar nichts sagen! Wenn wir aber warten bis die franzoesischen Schlachthoefe geschlossen werden, so wird sich doch wohl die Corrida verewigen!

    Das Problem in Frankreich ist, dass die Leute auf ein angeschnittenes Thema nicht eingehen und somit weder eine Debatte noch ein Dialog entstehen kann! Wenn ich davon anfange versteht schon mal die Haelfte nicht, was ich meine, ein weiterer Viertel lacht und geht weiter oder spricht von was anderem und das letzte Viertel versteht zwar, was ich meine, luegt mich aber an! So etwa sagen mir die hiesigen Jaeger, dass sie alle, ausser einem das Gewehr zu Hause lassen und bloss in den Wald gehen, um ihre Hunde spazieren zu fuehren! Nur einer habe ein Gewehr, falls sie von einem Wildschwein angegriffen werden! Ich glaube das nicht mehr und halte diese Behauptung ganz einfach fuer Jaegerlatein fuer Tierschuetzer; auf diese Weise koennen sie bequem weiter morden!

    Jetzt weint die ganze Nation betreffs dieses Busungluecks, bei welchem 43 Leute grausam in Flammen aufgingen, rennen in die Kirche und installieren psychologische Zellen; dass aber in diesem Bus offenbar ein Jaegerverein zum Schinkenhaus ausflog, das ist denen schnuppe! In Frankreich gibt’s einfach 1000% fuer den Zweibeiner und vielleicht gerade Mal drei bis vier Prozent fuer die Tiere, wobei hierzu nur die Hunde und Katzen zu rechnen sind, denn die sind doch in Frankreich relativ beliebt und fuehren jedenfalls ein besseres Leben als jene in Rumaenien oder der Ukraine! Wie dem Auch sei, ich glaube und befuerchte, dass sich diese schlimme und mich zutiefst aufwuehlende Situation in Frankreich bis zum Ende dieses Aeons nicht aendern wird! Ich kann hier nicht auf tierschuetzerische Unterstuetzung bezueglich jeder Beziehung rechnen und muss anfangen, meine Fuehler nach der Schweiz auszustrecken, speziell bezueglich der tieraerztlichen Betreuung meiner eigenen Tiere – und deren Ernaehrungsweise, denn wer hier nicht so spurt wie vorgeschrieben, der wird nicht behandelt, so geht es Auch den Menschen, was ich bereits am eigenen Leibe habe erfahren duerfen! Ich Weiss nicht, was diese Leute hier haben – die leben auf dem Friedhof, im Schlachthaus und auf der Jagd – in Suedfrankreich komm noch der Stierkampf dazu! In den Slums der Grosstaedte grassiert die Kriminalitaet und der Analphabetismus – und viele Politiker befuerchten eine drohende Anarchie, die gefaehrlich an der Oberflaeche flackert – und es braucht eigentlich nur einen kleinen Zuendstoff, damit daraus eine ernste Situation werden kann! Auch die Fluechtlingslage in Calais ist unhaltbar und menschenunwuerdig! Und uebrigens: was geschieht eigentlich mit jenen, die sich keinen Schlepper leisten koennen, denn immerhin hat jeder, der es fertigbringt, dort aufzutauchen, bereits mehrere tausend Euro auf den Tisch oder Boden geblaettert! – Chronos verschlingt seine Kinder….

    Und so sage ich in der Hoffnung auf bessere Zeiten fuer Mensch und Tier, denn ich bin hoffnungslos verliebt in die Hoffnung, Vive la France, Vive la République – und denke dabei an Brigitte Bardot, welche durch ihre vorbildliche unverzagte Haltung der wehrlosen Kreatur gegenueber diesen ganzen Respekt und mein Herz verdient! Hier unten noch zwei Videos mit Interviews von ihr und anderen grossen Tierschuetzern. Das erste ist nicht mehr ganz neu, zeigt aber genau die Gleiche Haltung und Stimmung beider Seiten wie eh und je und das zweite ist ein Video mit einem Interview von Brigitte Bardot bezueglich des Schaechtens ohne Betaeubung!

    Und zu guter letzt ganz liebe Gruesse an Dich, lieber Wolodja, waerm Dich noch ein wenig an den letzten Sonnenstrahlen – ganz liebe Gruesse Auch an alle Freunde, die diesen Text lesen

  2. Lieber Wolodja,
    ich kann nicht! Ich kann mir das nicht ansehen.
    Ich habe genug gesehen und WEIß, was weltweit geschieht.
    Die Bilder, die ich gesehen habe, verlassen mich nicht und sind mir dauernd sehr present.

    Unbedingt ansehen sollten sich diese Bilder die Menschen, die Tierprodukte essen!
    Vielleicht wachen sie dann auf und begreifen ENDLICH, was sie tun.
    Ich ernähre mich seit nunmehr fast sieben Jahren vegan und bin jeden Tag unglaublich froh darüber.
    Liebe Grüße an dich und alle anderen Leser dieses Blogs.

  3. Als Siraganda in einem ihrer letzten Kommentare schilderte, dass in Frankreich diese Dokumentation in den Medien veröffentlicht wurde, wußte ich, dass es in Kürze auch hier ein Thema sein würde. Und wie jede Dokumentation dieser Art, verbreitet sie eine unbeschreibliche Trauer und riesige Wut in mir. Normalerweise ist es unerheblich aus welcher Gegend diese Dokumentation entspringt.
    In diesem Fall jedoch, bin ich umso entsetzter darüber, dass dieses Grauen in einem unserer europäischen „zivilisierten“ Nachbarländer geschieht. Ich hätte in Frankreich einen ähnlichen „Standart“ wie in Deutschland erwartet.
    Die zu diesem Beitrag gehörenden Schilderungen von Siraganda über die Stellung des Tierschutzes in Frankreich, rücken die Hoffnungen über einen erstarkenden Tierschutz in Europa in Richtung Hoffnungslosigkeit. Und es bestätigt sich mein Eindruck über die französischen Menschen, dass sie über ihre Selbstverliebtheit alles andere vergessen.
    Vielen Dank noch mal an Siraganda.
    Die Dokumentation habe ich mir bis jetzt noch nicht angesehen, ich muß noch etwas Kraft dafür tanken. Ich weiß, dass sich diese Bilder wieder in mein Gehirn einbrennen. Und umso mehr es schmerzt, umso mehr werde ich mit dafür sorgen, dass diese Bilder auch anderen, vor allem desinteressierten Menschen „präsentiert“ werden……
    Zustände, wie die hier dokumentierten, können nur entstehen, weil sie hinter Mauern – versteckt vor der Öffentlichkeit – vorkommen.

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