Offener Brief von Dr. Claus Scheingraber an Campact

Ich habe Campact bisher immer als sehr vernünftig handelnde Organisation kennengelernt und Ihre Aufrufe auch im Mailverteiler weitergeleitet. Mit ihrer neuen Kampagne „Flüchtlinge willkommen“ muss ich mich jedoch fragen, ob Sie jetzt nicht auch der Gleichschaltung der Leitmedien erlegen sind.

Ich möchte vorab erwähnen, dass jeder Mensch der aus seiner Heimat wegen Krieg, Verfolgung oder Religion fliehen muss, ein Recht auf Asyl hat und bei uns temporären Schutz genießt, bis es möglich ist wieder in seine Heimat zurückzukehren. Da ich selbst als Arzt im sozialen Dienst engagiert bin, kenne ich die negativen Seiten der Flüchtlinge leider besser als mir lieb ist. Meine persönlichen Erlebnisse mit Flüchtlingen sind: Auf 3 Asylbewerber kommen 2 Wirtschaftsflüchtlinge, die Deutschland als das Land sehen, in dem Milch und Honig fließt! Wenn mir von Kollegen berichtet wird: „Es kommt zu sexuellen Belästigungen von Frauen und Kindern, es wird auf den Boden uriniert und mehr. Obwohl die Räume täglich gereinigt werden, liegt haufenweise Unrat in den Räumen …“ frage ich mich, ob die Flüchtlinge sich den richtigen Kulturkreis ausgesucht haben.

Wenn ferner von Flüchtlingen Flugplätter mit werbendem Inhalt für den Islam verteilt werden, dann frage ich mich weiter, ob unsere Willkommenskultur nicht schon zur Dummheit umgeschlagen ist. Einige Flüchtlinge sind kaum in unserem Land, beginnen Sie uns zu islamisieren.

Bei unserer letzten Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate wurden wir von der Reiseleitung dringend darauf hingewiesen, keine christlichen Symbole zu zeigen, weil das Zeigen von christlichen Symbolen mit hohen Strafen belegt ist. Bei uns dürfen aber Islamgläubige ungestraft für den Islam werben. Unsere Toleranz wird missbraucht und wir begehren nicht dagegen auf!

Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, warum die superreichen Staaten wie Saudi Arabien, Kuwait und die Vereinten Emirate keinen Flüchtling aufgenommen haben? Es wäre doch ihre Aufgabe den Glaubensbrüdern in Not zu helfen.. Wir wurden nicht gebeten zur Aufnahme der Flüchtlinge, sondern wir wurden überrannt. Da nicht davon auszugehen ist, dass mehr als 10 Prozent der Flüchtlinge in absehbarer Zeit in einen Arbeitsprozess eingegliedert werden können, stellt sich die Frage, wer wird die Kosten für die Flüchtlinge tragen? Wir Bürger natürlich, besonders werden es die Kinder, die Kranken und die Senioren zu spüren bekommen. Wenn Sie Interesse haben, schildere ich ihnen als Arzt gerne die Mängel, die heute schon in Pflegeheimen herrschen …

Wenn man dann noch erfahren muss, dass in Baden-Württemberg behördlicherseits vorgegeben wird, den süddeutschen Gruß: „Grüß Gott“ in Schulen nicht mehr zu verwenden, weil Kinder islamischen Glaubens sich daran stören könnten, dann – entschuldigen Sie den Ausdruck – finde ich das zum Kotzen! Wenn wir nicht mehr ‚Grüß Gott‘ sagen dürfen, gibt es nur eine Alternative: Ihr habt das RECHT, Deutschland zu verlassen, wenn es euch nicht passt!

Schön langsam sollten auch wir in Deutschland wach werden! Zu Schulbeginn wurden in Stuttgarter Schulen, die Kinder von ihren Klassenvorständen informiert, wie man sich in der Gesellschaft zu verhalten hätte. Grüßen, Bitte und Danke sagen, einfach höflich und freundlich sein. Soweit in Ordnung, aber des Weiteren wurde ihnen auch mitgeteilt, dass das uns in Baden Württemberg vertraute ‚Grüß Gott‘ nicht mehr verwendet werden darf, da das die moslemischen Mitschüler beleidigen könnte. Dazu kann man als Otto Normalbürger eigentlich nichts mehr anfügen und nur noch mit dem Kopf schütteln.

Ich kann’s gar nicht glauben. Ist aber wahr. Aber nicht wir Deutschen, sondern die Einwanderer sollten sich anpassen!
Ich bin es leid, zu erleben, wie diese Nation sich Gedanken macht darüber, ob wir irgendein Individuum oder seine Kultur beleidigen könnten. Die Mehrheit der Deutschen steht patriotisch zu unserem Land. Aber immer und überall hört man Stimmen ‚politisch korrekter‘ Kreise, die befürchten, unser Patriotismus könnte andere beleidigen.

Versteht das bitte nicht falsch, ich bin keineswegs gegen Einwanderung; die meisten kamen nach Deutschland, weil sie sich hier ein besseres Leben erhofften. Es gibt aber ein paar Dinge, die sich Neuankömmlinge, und offenbar auch hier Geborene, unbedingt hinter die Ohren schreiben sollten: Die Idee von Deutschland als multikultureller Gemeinschaft hat bisher nur zu einer ziemlichen Verwässerung unserer Souveränität und unserer nationalen Identität geführt. Als Deutsche haben wir unsere eigene Kultur, unsere eigene Gesellschaftsordnung, unsere eigene Sprache und unseren eigenen Lebensstil. Diese Kultur hat sich während Jahrhunderten entwickelt aus Kämpfen, Versuchen und Siegen von Millionen Männern und Frauen, die Freiheit suchten…….

Wenn sich also Flüchtlinge durch den christlichen Gott beleidigt fühlen, dann schlage ich vor, sie wählen einen anderen Ort auf der Welt als Ihren neuen Wohnsitz, denn dieser Gott ist nun mal Teil unserer Kultur. Wenn also das Kreuz in der Schule Flüchtlinge empört oder ihnen der christliche Glaube nicht gefällt, dann sollten sie ernsthaft erwägen, in einen anderen Teil dieses Planeten zu ziehen, denn dieser ist groß genug.

Ich werde Ihre Kampagnen nicht mehr im Mailverteiler unseres Vereins weiterleiten. Mein Vertrauen in die Unabhängigkeit und Neutralität Ihrer Kampagnen ist leider nicht mehr gegeben.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Claus Scheingraber

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