Essen ohne Tiere !!!

Im Bild: Hinduistin versus Kräuterpfarrer: Darf man Tiere essen?

TV-Reportage  in der österr. Fernsehsendung „Kreuz & Quer“:   Bert Ehgartner über Vegetarismus & Veganismus

Laut Statistik Austria ernähren sich 1,4 Prozent der Männer und 3,9 Prozent der Frauen in Österreich dauerhaft vegetarisch. Eine strenge vegane Ernährung, die auch auf tierische Produkte wie Milch oder Eier verzichtet, halten allerdings nur 0,2 Prozent ein.

„Töten ist töten – auch in einer artgerechten Tierhaltung!“, sagt David Richter – dessen Familie sich vollständig vegan ernährt – in der Dokumentation „Essen ohne Tiere“ vom österreichischen Autor, Journalist und Filmemacher Bert Ehgartner.

„Essen ohne Tiere“ porträtiert Menschen, die sich aus verschiedenen Motiven ganz oder weitgehend vegetarisch ernähren und stellt die Frage, ob es ethisch verantwortungsvollen Fleischkonsum gibt. Als filmische Rahmenhandlung dient ein Abendessen des Kräuterpfarrers Benedikt Felsinger mit der Hinduistin Anita Sahni, wobei die einzelnen Speisen Anlass zur Debatte über religiös motivierte Nahrungsmittel-Tabus bieten.

Video:
Bert Ehgartner begleitet das Leben von Menschen, die auf tierische Produkte verzichten und beschreibt das Phänomen des Vegetarismus aus philosophisch-religiöser, historischer und soziokultureller Sicht:

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Ein Kommentar zu “Essen ohne Tiere !!!

  1. Lieber Wolodja,

    dies ist ein sehr guter Bericht und ein sehr eindrueckliches vielsagendes Video, das ich mir gerne zu Gemuete gefuehrt habe!

    Zum Welttierschutztag moechte ich zusammenfassend mit den beiden Beitraegen hier doch noch ein paar Worte sagen. Fuer mich ist der Welttierschutztag, der diesmal paradoxerweise mit dem brutalen, rueckstaendigen und barbarischen Opferfest des Primitiv-Islams zusammenfaellt – ein Tag tiefster Trauer, eines wunden Einschlafens, eines dumpfen Schlafes, eines katakleptischen Aufwachens und eines nuechternen kalten Hineinschreitens in den naechsten Tag!

    Ganz im Bewusstsein der Tatsache, dass eine kleine weltweite Minderheit, wie eben diese hinduistische Frau im Video, den Tieren mit der gebuehrenden Achtung begegnet, frage ich mich aber instaendig und ununterbrochen, wie es denn sein kann, dass der Mensch nach zehntausenden von Jahren Menschheitsgeschichte (in Wahrheit noch viel laenger) es nicht fertiggebracht hat zu verstehen und in seinem Herzen zu erfassen, dass Tiere empfindsame Geschoepfe sind, welche genauso wie wir leiden und Angst und Schmerz empfnden oder eben sich freuen ueber eine Situation.

    Der Grossteil dieses gefuehls- und herzlosen Irrlaeufers Mensch huldigt doch tag-taeglich einem unbeschreiblichen Holocaust an der gesamten Schoepfung, seine eigene Spezies mit einbegriffen! Da koennte einem der Verstand stillstehen und die Worte fehlen, denn dieses morbide und desolate Perpetuum Mobile dreht sich doch seit Jahrtausenden im selben Rhythmus wie der Sensenmann im Glockenturm – und immer wenn ich daran denke, und besonders am Welttierschutztag – und um meine tiefe Enttaeschung und Verwundung an diesem Tag ueber die Runden zu bringen, hoere ich die Melodie aus dem Rosenkavalier – und zwar jene Stelle, wo die alte Frau singt: ‚Um Mitternacht halte ich alle Uhren an‘ – tja wenn man das koennte……………………..!!!!!!!!

    Nun ist er vorbei – der Tierschutztag – und die Uhr laeuft weiter! Sie haelt Schritt mit dem Sensenmann – Auch fuer den Menschen, jenes zweibeinige Geschoepf, welches das unmenschlichste aller Lebewesen ist – und das widerspruechlichste!

    ‚Viel des Unheimlichen ist, aber nichts ist unheimlicher als der Mensch‘ – Sophokles

    Liebe Gruesse und Dank an Dich – Stehaufmaennchen – das macht Dir nicht so leicht einer nach!!!

    Gruss Auch an alle Freunde – Eure Siraganda

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