Wie tief können wir noch sinken?

Kranke, verstümmelte, zu tausenden in enge Ställe eingesperrte Tiere, Qualzucht auf unnatürlichen Fleischansatz, hohe Legeleistung und Milchproduktion, keine Möglichkeit zur Ausbildung funktionierender Sozialbeziehungen und artgemäßer Verhaltensweisen, Trennung von Mutter und Kind direkt nach der Geburt und ein brutaler Tod nach einem äußerst kurzem Leben – so sieht die moderne Landwirtschaft aus.

Aber nicht nur für die betroffenen Tiere bedeuten diese Bedingungen unvorstellbare Qualen. Mit der Tierproduktion verurteilt unsere Gesellschaft auch einzelne Menschen zu einem schmutzigen Arbeitsleben voller Brutalität und Entwürdigung. Verrohung ist da eine zwangsläufige Folge. Die Profiteure und Antreiberinnen dieses komplett tier- und menschenverachtenden Systems sind jedoch andere.

Als Gesellschaft sollten wir uns ernsthaft fragen, ob wir dies hinnehmen wollen oder ob wir nicht gemeinsam daran arbeiten wollen, die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unseren heutigen Werten von Gewaltfreiheit und Gerechtigkeit anzupassen. Die einzige wirksame Alternative, um Tierquälerei zu beenden, sieht ARIWA (Animal Rights Watch e.V.) daher in der Förderung pflanzlicher Alternativen und des bio-veganen Landbaus.

ARIWA veröffentlichte nun auch ein kurzes Video, das auf besonders eindrucksvolle Weise den respektlosen Umgang mit unseren sogenannten Nutztieren aufzeigt. Die Verrohung der Angestellten in der Tierproduktion ist eine zwangsläufige Folge dieses komplett tier- und menschenverachtenden Systems.

Der Fleischmann

„Zeit Online“ hat einen hervorragenden Artikel über einen der größten Schweinezüchter Europas veröffentlicht. In diesem erfährt man u.a., warum die Behörden bei Verstößen gegen das Tierschutzgesetz so selten eingreifen und wie die Fleischindustrie diesbezüglich Einfluss nimmt.
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3 Kommentare zu “Wie tief können wir noch sinken?

  1. Auf der homepage von AWIRA unter der Rubrik Ortsguppen gibt es einen Leifaden für die Zusammenarbeit mit andern Gruppen. Dort ist u.a. auch das UL als nicht erwünscht aufgeführt. Ich bin in einer kleinen Tierrechtsgruppe aktiv und wir wollten uns vor kurzer Zeit AWIRA anschließen. Aufgrund meiner Bedenken und Aufklärungsarbeit kam diese Zusammenarbeit nicht zustande.
    Ich schicke Dir diesen Leitfaden per e-mail zu.

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