Schreiben von Dr. Barbara Wardeck Mohr und Herrn Ulrich Dittmann an die Bundestagsfraktion der GRÜNEN

Schreiben von Dr. Barbara Wardeck-Mohr an die Grünen-Politikerin Caroline Ilawa:

Sehr geehrte Frau Ilawa,
vielen Dank für Ihre ausführliche Stellungnahme! Dazu ein kurzes Statement mit der Frage: „Leben Bürger und Politik nicht in Parallelwelten?“

1. Die Zielsetzungen der römischen Verträge, die wirtschaftlichen sozialen Disparitäten zu beheben – selbst damals mit wenigen Mitgliedsstaaten – sind seit Jahrzehnten komplett gescheitert.

2. EU-Wertegemeinschaft:
Als Tierschützer- Umwelt- und Verbraucherschützer verzweifeln unzählige Menschen an der EU! Von welchen Werten sprechen Sie eigentlich? Auszugsweise: Millionenfache Proteste an die Herren Juncker und Schulz gegen Hundemassacker in Süd- und Osteuropa werden in Brüssel, ebenso von den allermeisten MEPs –  in unerhörter Weise – einfach ignoriert. Werden nicht 140 Millionen Euro jahrlich z. B. für Stierkämpfe von der EU nach Spanien überwiesen – auch gegen Widerstand und den mehrheitlichen EU-Bürgerwillen??? In Straßburg wurde kürzlich das Freihandelsabkommen mehrheitlich von den MEPs befürwortet. Auch gegen Millionenfache Proteste. Folge: Unsere über Jahrzehnte mühsam erkämpfen Standards einfach „über Bord geworfen“???

3. Zinsenteignungen ( von EU- Bürgern bei deren Sparkonten) entsprechen keinesfalls demokratischen Grundwerten – sondern verstoßen gegen Rechtsgrundsätze!

5. Durch Rettungsschirme wird nur Zeit gekauft! Das wievielte Hilfsapaket ist das jetzt? Und wie viele sollen noch folgen?

6. Insolvenzverschleppung gilt in der Konsequenz für „Normalbürger“ als ein schwerer Straftatbestand.

7. Welcher Manager würde nicht nach dem 2. Fehlversuch bei „Rettungsschirmen“ fristlos gekündigt!!??

8. Bonität: Welche Bank würde einem „Häuslebauer“- ohne  Bonität und Glaubwürdigkeit – einen Kredit geben? Die griechische Regierung aber hat die EU in den vergangenen 6 Monaten – u.a. „am Nasenring durch die Arena geführt“! Glauben Sie wirklich an Ihre eigenen Prognosen, dass Griechenland kontrollierbar und in kurzer Zeit reformfähig – und vor allem reformwillig ist??? Kein Wirschaftsinstitut teilt Ihre Einschätzung!

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Barbara Wardeck-Mohr

Brief von Herrn Ulrich Dittmann an die Grünen-Politikerin Ilawa:

Werte Frau Ilawa,  werte Damen und Herren der Politik,
den Ausführungen von Frau Dr. Barabara Wardeck-Mohr ist absolut zuzustimmen – auch in Sachen Tierschutzversagen des EU-Wasserkopfes. Siehe nur konkret von der EU abgesegnetes brutalstes Abmurksen von Straßentieren in Rumänien. Immer mehr werden Landesvorgaben – nicht nur im Tierschutz – negiert und man orientiert sich am “langsamstem Schiff” innerhalb der EU-Flotte.

Von den Politikern erreichen uns beständig im Tenor gleichlautende, das naive Michl-Volk “besänftigende”, volksverdummende Statements  – wie hier von Ihnen, Caroline Ilawa – nach dem letztlich mit dem TEURO alles zu einem guten Ende gebracht werden kann – und wird.  Man brauche nur mehr Zeit und mehr Geld. Wieviel Zeit und Geld vom braven Steuerzahler wünschen gnäd´ge Frau Ilawa, hochverehrte Politiker, denn noch? Sie leben in einem Wolkenkuckucksheim – oder belügen und betrügen den Bürger bewußt,  betr. der prekären Lage in Europa.

Klartext: Europa, wie es geboren wurde und sich heute dem Bürger präsentiert, ist eine unheilbar kranke Mißgeburt, die sich nur durch ständig neue Finanz-Krücken der Geberländer (Deutschland) mühsam durch die anwachsenden gigantischen Schuldenberge schleppt. Der Zusammenbruch ist vorprogrammiert.

Nochmals gaaaaanz  langsam zum Mitschreiben: Die Ursache des Euro-Desasters liegt in der Abschaffung der nationalen Währungen begründet. Denn jegliche Etat-Selbstverantwortung(!) der Euroländer für die eigene Landes-Währung wurde damit in Grund und Boden gestampft. Es zeigt sich überdeutlich, dass man keine gemeinsame Währung für stark unterschiedliche Wirtschaften haben kann. Der Euro ist nicht die Sicherung Europas, der Euro ist tatsächlich eine große Gefahr für Europa, weil er die Einheit Europas, jedenfalls die, die wir wollen, zerstört. Dies zeigen Wirtschaftsgutachten, die unabhängig(!) erstellt wurden – und nicht von Lobbyisten-Cliquen der Eurokraten, die sich in Brüssel und Straßburg auf Kosten der Steuerzahler mästen. Das alles wissen Sie natürlich auch – ansonsten müßte man annehmen, wir werden von unfähigen/unwissenden politischen Idioten regiert.

Jeder Normalbürger würde übrigens angesichts der Vertragsbrüche unserer ehrenwerten EU-Politiker, längst im Knast sitzen. Ein einziges Beispiel :  Artikel 125 des EU-Vertrages besagt unmissverständlich: „Ein Mitgliedsstaat haftet nicht für die Verbindlichkeiten der Zentralregierungen der regionalen oder lokalen Gebietskörperschaften oder anderen öffentlich-rechtlichen Körperschaften, sonstiger Einrichtungen des öffentlichen Rechts oder öffentlicher Unternehmen eines anderen Mitgliedsstaats und tritt nicht für derartige Verbindlichkeiten ein.“

Fakt ist: Wir werden belogen und betrogen. Und in Griechenland wird das Geld des kleinen (auch deutschen) Steuerzahlers verbrannt – die Zukunft Deutschlands verzockt. Griechenland ist mittlerweile ein Entwicklungsland, und dazu ist anzumerken:

“Entwicklungshilfe nimmt das Geld der Armen in den reichen Ländern und gibt es den Reichen in den armen Ländern “(Achmed Mohamed Saleh)

Machen Sie dem endlich ein Ende. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Nicht umsonst erwägt England der EU den Rücken zu kehren. Auch wenn es ketzerisch klingt ,aber es ist  genau das mittlerweile gegenwärtige Gesprächsthema  auf unseren Straßen: Ggf. wäre dies auch eine Option für Deutschland, betr. dieser Elends-Union, bei der der deutsche Steuerzahler nur als Zahlochse angesehen wird – nach dem  Motto bete und arbeite, sei nicht faul, zahl deine Steuern und halt´s Maul.

Mit (eingeschränkt) freundlichen Grüßen
Ulrich Dittmann / 24.07.2015

Die Großen sind nicht durch sich selbst groß, sondern durch die anderen, durch alle die, denen es ein Entzücken bereitet, sie als groß zu erklären. Durch vieler Leute Würdelosigkeit entsteht diese eine überragende Ehre und Würde. Nur durch vieler Leute Kleinheit und Feigheit entsteht diese auf einem Punkt aufgehäufte Summe von Größe und durch vieler Leute Verzicht auf Macht, diese gewaltige Macht. Ohne Gehorsam ist der Befehlshaber und ohne Diener ist der Herr nicht möglich. (Robert Walser, Vorwort zu Johannes)

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