Erfreuliche Nachricht: Keine Tieropfer mehr beim Gadhimai-Fest!

Während des Gadhimai-Festes, das alle fünf Jahre im Süden Nepals stattfindet, wurden vergangenes Jahr zehntausende Tiere brutal getötet – im Namen der Tradition. In den letzten Jahren hat die Tierrechtsorganisation Animal Equality unermüdlich daran gearbeitet das Massaker zu beenden.

Und diese Anstrengungen und Mühen haben dazu geführt, dass im vergangenen Jahr die Anzahl der geopferten Tiere um 70% zurückgegangen ist. Tausende Büffel, Ziegen und Vögel wurden somit vor einem grausamen Schicksal bewahrt. Doch damit noch nicht genug, denn das Komitee des Gadhimai-Tempels in Nepal hat nunmehr angekündigt, dass es zukünftig keine Tieropferungen mehr auf diesem Fest geben wird!

Die Entscheidung, diese Tieropferungen abzuschaffen, wurde verkündet, nachdem Animal Equality als Teil der „Massaker beenden“-Kampagne eine Dokumentation veröffentlicht hatte, die nicht nur die unvorstellbare Gewalt und Brutalität des Festes ans Tageslicht brachte, sondern auch all die Mythen rund um die Praxis der religiösen Tieropferungen entlarvte.

Zwecks dieses Versprechens des Tempel-Komitees bleibt nun inständig zu hoffen übrig, dass das Komitee auch zu seinem Wort steht und diese gute Entscheidung vor dem nächsten Fest nicht wieder widerrufen wird.

Video-Reportage von Animals Equality über das Gadhimai Opferfest :
Die internationale Tierrechtsorganisation Animal Equality enthüllt in dieser neuen Reportage unveröffentlichte Aufnahmen ihres bahnbrechenden Erfolgs gegen das Massaker beim Gadhimai Fest in Indien. Mehr auf http://www.massaker-beenden.org

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Ein Kommentar zu “Erfreuliche Nachricht: Keine Tieropfer mehr beim Gadhimai-Fest!

  1. Auch wenn die Trauer über die Dummheit der Menschheit überwiegt, so ist es trotzdem erfreulich dass die Gemeinschaft der ethisch und empathisch denkenden Menschen es geschafft hat dieses perverse götzenhuldigende Spektakel (hoffentlich wirklich) zu beenden. Ich glaube, es ist dem Medium Internet zu verdanken, dass es solche Erfolge gibt.
    Darum gilt die Ausrede „alleine kann ich doch nichts dagegen tun“ ausgedient hat. Denn jeder kann „alleine“ seine Stimme erheben, überall und an jedem Ort. Und so werden die einzelnen Stimmen zu einer geballten Kraft von Gedanken, die Veränderungen ermöglichen.
    Ein weiteres kleines Beispiel gibt es von PETA, mit der Kampangne gegen den Kleintierverkauf aus tierquälerischer Massenproduktion bei der Baumarktkette OBI. OBI will den Verkauf einstellen. Ein tolles Ergebnis aus einer Unterschriftenaktion.
    Ein kleiner Lichtblick…..

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