Aus dem Tagebuch eines ehemaligen Schlächters (Teil 3)

Fortsetzung und letzter Teil über grausames Schächten:

Kälber und Schafe werden mit zusammengebundenen Hinterbeinen lebend aufgehängt und geschächtet. Bei solcher Lage bluten die Tiere ungemein langsam aus, baumeln lange Zeit, heben immer wieder ihren Kopf und verspritzen ihr Blut im Umkreis. Ich hätte jetzt noch viele Unterlagen über Blutmenge von geschächteten Hunden, Schafen, Pferden und Rindern, doch das wird dann zu wissenschaftlich. Als Fazit dieser Unterlagen kann man den Schluß ziehen, dass Schächten zur besseren Ausblutung nicht notwendig ist, da es ein Märchen ist, genau so wie das Märchen vom Sekundentod.

Ein Rind von 450 kg Körpergewicht muß 5000 Gramm Blut, also ein Sechstel seiner Blutmenge verlieren, um bewusstlos zu werden. Das geschächtete Rind verliert in der Sekunde 100 Gramm Blut. Also kann es frühestens nach 50 Sekunden bewusstlos werden. 50 Sekunden lang muß es diese menschlichen Grausamkeiten als Minimum bei Bewusstsein ertragen. Jetzt bitte ich die Schächtbefürworter, sich mal 50 Sekunden lang mit dem nackten Hintern auf einen heißen Ofen zu setzen – wie lang 50 Sekunden dann werden können. So hat Einstein seinen Freunden die Relativitätstheorie erklärt, wie lang wie im obigen Fall 50 Sekunden sein können, oder wie kurz, wenn man ein hübsches Mädchen auf dem Schoß sitzen hat.

Hier nun noch einige Fakten für Täuscher, die wider besseren Wissens vom Sekundentod reden und dabei bewusst und mutwillig die Öffentlichkeit über die Grausamkeit des Schächtens täuschen. Im Schweizer Fernsehen DRS wurde im März 2002 in einem Bericht über die jüdische Gemeinde Zürich auch über das Schächten gesprochen. Wie üblich natürlich ohne Bildmaterial. Das Perfide an diesem Bericht war, dass hier jüdische Jugendliche im geschätzten Alter von ca. 15 Jahren gezeigt wurden, und die vehement eine Aufhebung des Schächtverbotes forderten um koscheres Fleisch essen zu können. Auf die Frage des Reporters, ob das Schächten nicht schmerzhaft für die Tiere sei, verneinten dies die Jugendlichen und sagten, die Tiere seien sofort tot.

Zum angeblichen Sekundentod berichtet auch Professor Dr.F.A.Kehrer im Jahresbericht des Heidelberger Tierschutzvereins über Schächtversuche, die einem das Fürchten lehren und jedem normalen Menschen das Blut in den Adern gefrieren lässt. Beim Schächten und bis zum Eintritt des Todes werden die Tiere fixiert und festgehalten, was sie daran hindert ein offenkundiges Schmerzempfinden und ein damit vorhandenes Bewusstsein zu zeigen. Die Überzeugung von der angeblichen Bewusstlosigkeit der Tiere wird aber sofort wiederlegt wenn sich die geschächteten Tiere losreißen, sich erheben und sogar beträchtliche Strecken laufen, bevor sie infolge des Blutverlustes zusammenbrechen und dann erst sterben. Was mag ein dermaßen gequältes Tier in seinen letzten Minuten auf diesem Planeten von den Menschen gedacht haben?

Doktor Kehrer hat diesbezüglich Versuche unternommen, wobei Rinder ohne Fesselung geschächtet wurden und nach dem Schächtschnitt losgelassen wurden. Diese Versuche sind sehr beachtenswert und widerlegen für alle Zeiten das Märchen vom schmerzlosen Sekundentod.

Lesen Sie ruhig weiter – auch wenn Ihnen die Haare zu Berge stehen.
Der zum Versuch verwendete Ochse versuchte einige Sekunden nach dem Schächten aufzustehen, indem er den Kopf vollständig aufrichtete, ein Vorderbein wie zum Aufstehen vorschob und 2 Minuten in dieser Stellung verharrte. Nach einer weiteren halben Minute erfolgte ein zweiter Versuch aufzustehen, wobei mit den Hinterfüßen Tretbewegungen unternommen wurden. Während zwei Minuten nach dem Schächtschnitt blinzelte der Ochse immer mit den Augen und schüttelte den Kopf. In dieser Versuchsreihe wurden mit gleichem Ergebnis mehrere Ochsen geschächtet.

In der gleichen Versuchsreihe wurden auch Hunde und Schweine geschächtet. Ein geschächtetes Schwein erhob sich und blieb ca. 2 Minuten frei stehen. Ja, liebe Sekundentodfreunde, ihr ladet da schwere Schuld an unseren Mitgeschöpfen auf euch.
Nachdem alle geschächteten Tiere ohne Fixierung sich wieder erheben, ging es darum, auch eine eindeutige Schmerzäußerung zu dokumentieren. Zu diesem Zwecke musste man anders verfahren, da ja beim Schächten die Luftröhre und die Stimmbänder durchschnitten werden, wobei die Tiere dann ihre Schmerzen ja nicht mehr hinausbrüllen können.

Bei einem Hund, der in dieser Versuchsreihe geschächtet werden sollte, isolierte man deshalb vollständig den gesamten Stimmapparat, bevor dann beim Schächten die Blutgefäße durchtrennt wurden. 30 Sekunden nach dem Schächten schrie der Hund viermal herzzerreißend ganz laut und dann noch einmal schwach. Aus diesen Versuchen zog Kehrer dann folgenden Schluß: Das Verhalten der Tiere während des Schächtens wechselt sehr nach der Tierart, dem Alter, Körperbau und Ernährungszustand, und es kann nach relativ kurzer Zeit eine Bewusstlosigkeit eintreten. Bei kräftigen und gut genährten Tieren, und wenn sich die durchschnittenen Halsgefäße zurückziehen und durch Blutgerinnsel verstopfen, kann eine Unempfindlichkeit auch erst nach 5 bis 10 Minuten nach dem Schächtschnitt eintreten. Dies macht natürlich auf den wissenschaftlichen Beobachter und jeden anderen, der das sieht, einen Eindruck des Qualvollen. Dieser Todeskampf ist eine Tortur – auch für den Beobachter.

Deswegen muß ich nochmals darauf hinweisen, dass es weder im Talmud, noch im Koran einen Hinweis oder eine zwingende Vorschrift zum Schächten gibt. Wenn hier im Namen einer Religion unendliches Tierleid angerichtet wird, für das es in keiner der beiden Religionen einen zwingenden Grund gibt, so wird es höchste Zeit, diese vorsintflutlichen Schlachtmethoden in Deutschland zu verbieten. Bei der Einführung des Grundgesetzes ahnte ja niemand, dass sich in Deutschland mal dreieinhalb Millionen Moslems aufhalten und nicht die Gepflogenheiten ihres Gastlandes respektieren, sondern der christlichen Mehrheit in diesem Land ihre heidnische Kultur aufzwingen. Heidnische Opferfeste, da fühle ich mich als Fremder im eigenen Land. Wo soll das noch alles hinführen?

Normal muß das jedem geistig gesunden Menschen einleuchten, dass man nicht einem lebenden Tier ohne Betäubung die Kehle durchsäbeln kann. Und wenn nachweislich die Mehrheit gegen solche Tierquälereien ist, so muß sich auch die Minderheit, die auf diesen Quälereien besteht, bewusst sein, dass sie damit auf den Gefühlen und den sittlichen Empfindungen der Mehrheit herumtrampelt, und das ist nicht gut für das Zusammenleben.

Es brauchen auch keine Versuche von wahnsinnigen Wissenschaftlern diesbezüglich mehr gemacht werden. Es gibt genügend Fachliteratur zum Thema, und Sie brauchen sich nur neben ein Rind zu stellen und Augenkontakt mit ihm aufnehmen. Es reagiert auf Augenkontakt und auch auf die leiseste Berührung. Wenn ich im Übermut meinen Hund necken wollte, habe ich ihm leicht über den Rücken geblasen, worauf ihm das unangenehm war und er in Wut geriet. Wenn dann im Schlachthof Wien durch Genickstich niedergestreckte Ochsen noch trotz ihrer Lähmung dargebotenes Salz zu sich nahmen, so muß man doch annehmen, dass im Namen der Wissenschaft hier Szenen passieren, die in jeden Gruselfilm passen.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass es keinen Grund zum Schächten gibt, die Tiere nur unnötige Qualen erleiden müssen, die austretende Blutmenge beim Schächten teilweise sogar geringer ist als bei der Betäubung, und wie schon erwähnt – im Judentum und auch im Islam keine direkte Aufforderung zum Schächten zu finden ist. Und deswegen muß diese mittelalterliche Schlachtmethode verboten werden. Wenn ein Rind bis zu 15 Minuten um sein Leben kämpft – trotz durchschnittener Kehle, dann rauben einem diese Szenen den Schlaf. Was kommt jetzt als Nächstes? Handabhacken, Steinigen, öffentliche Hinrichtungen, Verschleierungszwang für Frauen? In welchem Land leben wir überhaupt? Auf Dauer kann die Regi
erung nicht gegen das Volk regieren. 75% Schächtgegner und Tierfreunde sind eine starke Lobby – wenn sie erst mal gebündelt werden – und das muß kommen.

Burkhard Marterer

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