Brief eines Jagdgegners an ein ärztliches Ehepaar

Brief eines Musikers, Tierfreundes und Jagdgegners an ein ärztliches Ehepaar, welches die Jagd befürwortet und Drückjagden veranstaltet :

Sehr geehrte Frau Dr. Rebholz, sehr geehrter Herr Dr. Rebholz,
ich habe heute gelesen, dass die von PETA gestellte Strafanzeige von der Staatsanwaltschaft Rottweil eingestellt wurde. Das dürfte Sie als Veranstalter der Drückjagd mächtig gefreut haben. Ich habe auch die Erklärungen, weshalb angeblich auch diese Drückjagd wichtig und erforderlich war, gelesen. Welche immensen Schäden durch Wild ( Rehverbiss und vor allem die gefrässigen Wildschweine ) verursacht werden.

Zum Glück für unsere Mitgeschöpfe – für Sie und ihre Freunde sind es „Tiere“, war die Ausbeute nicht wirklich groß. 2 Wildschweine, 5 Füchse und ein paar Rehe, die ihr Leben lassen mussten. Ich frage mich wirklich, was geht Ihnen da durch den Kopf, wenn Sie abdrücken? Sind Sie sich bewusst, dass Sie TÖTEN??!!!

Das 5. Gebot in der Bibel lautet: Du sollst nicht töten!!! Und da wurde nicht unterschieden zwischen Mensch und Tier oder Nutzvieh oder Geflügel oder……

Und dann für mich der Gipfel: Sie verdienen Ihr Geld als Frauenärzte. Was für eine Ethik, was für eine Moral???? Dann schaue ich mir ihre Website an http://www.praxis-rebholz.de/ – fröhliche Gesichter, Sie und ihre fröhlichen Mitarbeiter – ….mit moderner Medizin und fortschrittlichen Methoden erhöhen wir nicht nur Ihre Sicherheit, sondern steigern auch Ihr allgemeines Wohlbefinden (Zitat).

Ich denke, dass ich ein wenig älter bin als Sie, verehrtes Frauenärzteehepaar im schönen Horb. Mir ist auch klar, als Sie sich auf dem Land niederließen, dass die Verbindung zu örtlichen Vereinen und Verbänden wichtig ist, um Kundschaft zu bekommen. Sie hätten aber auch zum Musikverein gehen können oder den Faschingsverein unterstützen können.

Nachdem Sie wirtschaftlich in der Lage waren, konnten Sie sich die Jagd leisten. Schön für Sie, schlecht für die Mitgeschöpfe, die im Wald wohnen. Der Wald gehört nicht Ihnen, Familie Rebholz, der Wald gehört den Tieren….auch wenn Sie den Wald für Geld gepachtet haben!

Sie können mir glauben, ich werde alles tun, Ihnen und Ihrem „Hobby“ eine ordentliche Promotion zu verschaffen. Da ich für und mit den Medien arbeite – und auch hier im „Ländle“ bestens vernetzt bin – sollen Sie bald erste Reaktionen in Form von Interviewanfragen, Berichterstattungen, Artikeln und Kommentaren aus den sozialen Medien – auf ihr Handeln spüren.
Ich habe zum Glück viele Kollegen, die ähnlich denken wie ich. Wir sind keine Spinner, sondern „normale“ und arbeitende Menschen, denen Mitgefühl und Mitleid – vor allem für die Schwächeren, ob Mensch oder „Tier“ – keine Fremdworte sind.

Mit distanzierten Grüßen
Chris Flanger

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0 Kommentare zu “Brief eines Jagdgegners an ein ärztliches Ehepaar

  1. Ich bin eine große Gegnerin der Jagt, dieses Lustmorden muss gesetzlich verboten und abgeschafft werden.Unsere Wälder brauchen höchstens Förster die den Wald hüten, aber keine Mörder die seine Bewohner töten!
    Der Wald und die Natur regeneriert sich von selbst, das System kommt erst dann aus dem Gleichgewicht wenn der Mensch Hand anlegt! Aber davon wollen die Jäger nichts wissen,denn dann hätten sie ja keine Ausrede mehr, ihr geistig gestörtes Verhalten zu rechtfertigen.

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