Internationaler Protestaufruf gegen das weltweit grösste Hundemassenvernichtungslager am Bosporus in der Nähe von Istanbul

In Kürze soll in Istanbul ein neues, gigantisches „Tierheim“ in Betrieb genommen werden, welches allerdings nie und nimmer ein „Tierheim“ ist, sondern stattdessen ein Massenvernichtungslager für 20.000 Hunde. Sollte dieses Tötungslager alsbald seine Tore öffnen, so wird in der Geschichte Istanbuls das bisher größte Massaker an unschuldigen Strassenhunden stattfinden.

Wenn Du Dich an einem diesbezüglich internationalen Protestaufruf beteiligen möchtest – was Du als Tierfreund unbedingt tun solltest – so kopiere Dir bitte nachfolgenden englischen Text und sende ihn daraufhin per Email mit dem Betreff „Stop – close down death camp for Turkish stray dogs !!!!“ an nachfolgende drei Email-Adressen:

botschaft.berlin@mfa.gov.tr
ozelkalem@basbakanlik.gov.tr
cumhurbaskanligi@tbmm.gov.tr

Und hier der in Deine Email einzufügende englischsprachige Text:

Dear Prime Minister!
Dear President!
Dear Ambassador!

It was brought to my attention that a brand new “animal shelter” will be opened soon in Istanbul. But this is no ordinary animal shelter. This facility is a mass death camp for 20,000 dogs and Istanbul’s largest massacre in the cities history is planned to take place at said facility. The dogs are penned into spaces of 0.5 square meter, no room to move around, waiting in their own fecies and urin for a death that can be only be described as mercyful. The building is out made of concrete and Steele, no heating, no light, no shelter from the elements and no shade structure. This death camp is 3 km away from the newly planned 3rd Bosporus bridge. It is situated in the outskirts of Istanbul and has 2 crematory.

Approximately 200,000 dogs live in Istanbul. They are being caught one by one and transported there. This means nothing else but the execution of 200,000 living and feeling creatures. Once the dogs are there, nobody will hear their cries when they are being burned in the crematory. Dog catchers will capture the animals, transport them to the facility into the small dungeons where they perish. Similar facilities are planned in the Asian part of Istanbul and Izmir. Just like in 1910, where 80,000 dogs were shipped to the island of Hayirsiz Ada, dogs will be eradicated. Word is, that people could hear their cries all the way to Istanbul until they died.

It is apparent how pointless this gruesome act was, because the number of strays has risen to about 200,000 as of today. Presumably the construction and maintenance for this death camp was very expensive. It is obvious that it will be up and running soon. It can also be assumed that it would be less costly, much less in fact with the help of volunteers, to have the dogs spayed/ neutered in each part of the city. Nobody can even remotely believe that the city of Istanbul is even capable to fed and care for 20,000 dogs on a daily basis. There won’t be any veterinary care provided – the animals will die of starvation and thirst and devour each other.

Mr. Prime Minister, Mr. President, Mr. Ambassador,
Your country is trying to be accepted into the European Union. I am very well aware of the fact that not all of the European states are committed to humanitarian animal Welfare. Almost everywhere mercilessness and commercialism are generally dictating the political guidelines. I believe this should be a good reason to lead by example – for all of Europe to see.
These animals are part of Creation in your religion as well as it is in my religion. They are defenseless, neither did they choose their destiny, nor did they deserve this. When you are giving the order of the annihilation of 20,000 Creatures we will hear about this. Europe will hear about this. You will loose part of your soul and carry this burden forever. I cannot believe that you would want this for yourselves. Please avoid this tragedy. Please.

Yours faithfully
(Dein Name und Wohnort)

Und hier die deutsche Fassung, damit Du auch weisst, um was es letztlich geht und wogegen Du Deine Stimme erhebst:

An Ministerpräsident Davutoglu, Staatspräsident Erdogan in Ankara und Botschafter Hüseyin Avni Karslioglu in Berlin :

Sehr geehrter Herr Staatspräsident!
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident!
Sehr geehrter Herr Botschafter!

Wie ich erfahren habe, wird in Kürze in Istanbul ein neues, gigantisches „Tierheim“ in Betrieb genommen. Aber es ist kein Tierheim. Es ist ein Massenvernichtungslager für 20.000 Hunde, und dort wird das größte Massaker in der Geschichte Istanbuls geplant.

Die Hunde werden in Räumen von einem halben qm, ohne die Möglichkeit sich zu bewegen, eingepfercht und müssen in ihrem Kot und Urin auf einen Tod warten, der dann nur noch eine Gnade sein wird. Alles besteht aus Beton und Stahl. Keine Heizung, keine Belüftung, kein Licht, kein Schutz vor Überschwemmungen, kein Schutz vor Kälte und Sturm, keine Schattenplätze.
Das Todeslager ist 3 km von der geplanten 3. Bosporusbrücke entfernt, sehr weit außerhalb von Istanbul, und beinhaltet 2 Krematorien. In Istanbul leben ca. 200. 000 Hunde, die nach und nach eingesammelt und dorthin abtransportiert werden sollen. Und das heißt nichts anderes, als dass die Vernichtung von 200.000 lebenden, fühlenden Wesen geplant ist und durchgeführt werden soll. Wenn die Hunde dort sind, wird man nicht einmal ihre Schreie hören, wenn sie in den Krematorien verbrannt werden.

Die Hundefänger werden die Hunde mit Schlingen einfangen und dorthin transportieren und in die kleinen  Kerker stecken, wo sie verenden werden. Im asiatischen Teil Istanbuls und in Izmir ist eine ähnliche Anlage geplant. Man wird die Hunde ausrotten wie 1910 als 80.000 Hunde auf die Insel Hayirsiz Ada vor Istanbul verschifft wurden. Man soll ihre Schreie in Istanbul gehört haben, bis sie dann alle tot waren. Wie sinnlos diese grausame Aktion war, erkennt man daran, dass die Zahl der Streuner heute wieder ca. 200.000 beträgt.

Da man diese gigantische Anlage – deren Bau und Unterhalt vermutlich mehr Geld kostet, als es umfassende Kastrationen in jedem Stadtteil täten – nicht umsonst gebaut hat, wird sie also auch in Betrieb gehen. Aber niemand kann auch nur entfernt daran glauben, dass 20.000 Hunde täglich von der Stadt Istanbul durchgefüttert und versorgt werden können. Es wird auch keine tierärztliche Versorgung geben – sie werden verhungern, verdursten, sich gegenseitig auffressen.

Herr Staatspräsident, Herr Ministerpräsident, Herr Botschafter – Ihr Land bemüht sich um eine Aufnahme in die Europäische Union. Mir ist durchaus bewusst, dass keinesfalls alle Staaten, die der EU bereits angehören, sich einem humanitären Tierschutz verpflichtet fühlen. Gnadenlosigkeit und Kommerzdenken bestimmen in der Regel fast überall die Richtlinien der Politik. Ich denke, das könnte ein Grund für Sie sein, einen anderen Weg einzuschlagen und ein Beispiel zu geben – für ganz Europa.

Diese Tiere gehören zu unserer Schöpfung,  sind wehrlos und haben sich ihr Schicksal weder ausgesucht noch ein solches verdient. Wenn Sie den Befehl zur Vernichtung von 200.000 Lebewesen geben, werden wir es erfahren, ja, ganz Europa wird es erfahren. Und Sie werden einen Teil Ihrer Seele verlieren. Ich kann nicht glauben, dass Sie das wollen. Bitte verhindern Sie es. Bitte!

Mit hochachtungsvollen Grüßen
(Dein Vor – und Nachname)

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